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Decision Making

Decision Rights Mapping

Legt fest, wer bei welchem Entscheidungstyp Decide, Recommend, Input oder Inform trägt, und klärt Konflikte.

Kernfrage
Welche Rolle entscheidet welche Art von Entscheidung, welche Rollen werden vorher konsultiert, welche danach informiert, und wie binden wir das verbindlich?
MittelWorkshop90-180 min
Zweck

In Organisationen mit vielen Beteiligten verwischt oft, wer wirklich entscheidet und wer nur mitredet. Decision Rights Mapping legt diese Zuständigkeiten offen und verhindert, dass Verantwortung zwischen Rollen zerfasert.

Funktionsweise

Für relevante Entscheidungstypen werden Rechte und Pflichten über Rollen hinweg sichtbar gemacht. Dadurch wird klar, wo Fachinput endet und wo Governance beginnt, und Doppelentscheidungen lassen sich früh erkennen. Das schafft Verlässlichkeit in komplexen Strukturen mit mehreren Ebenen.

Visuelle Orientierung

Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.

Decision Rights Mapping · Entscheidungsrechte klärenKonkrete Entscheidungstypen gegen Rollen mappen und je Entscheidung Decide, Recommend, Input und Inform explizit festlegen
Decision Rights MappingDas Visual zeigt Entscheidungstypen, Rollen und eine Matrix mit Decide, Recommend, Input und Inform sowie Vereinbarung und Kommunikation.Entscheidungsrechte sichtbar und zustimmungsfähig machenDie Matrix klärt, wer entscheidet, empfiehlt, Input gibt oder informiert wird, bevor Governance-Reibung eskaliert.Entscheidungstypenkonkrete wiederkehrende Entscheidungenstatt abstrakte Rollen startenDecision Rights MatrixProductTechLegalOpsScope ändernDRIIRelease stoppenRIIDPolicy-AusnahmeIRDIBudget verschiebenRIIDDecideRecommendInput / InformVereinbarungKonflikte, Doppel-Ds und Lückenexplizit klärenKommunizierenMatrix als gültigeEntscheidungsregel...erst Entscheidungen,dann Rollenkeine Entscheidung ohne genau ein DZustimmung amEnde einholen

Ablauf

  1. 1Wichtige Entscheidungstypen identifizieren
  2. 2Rollen sammeln
  3. 3Pro Entscheidung Rolle für Decide, Recommend, Input, Inform festlegen
  4. 4Diskussion zu Konflikten und Doppelbelegungen
  5. 5Vereinbarung dokumentieren und kommunizieren

Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.

Runsheet öffnen

Ideal für

  • Organisationsdesign
  • Mergers
  • Krisenmanagement

Nicht gut für

  • Sehr stabile, kleine Teams

Vertiefung

Im Detail

Decision Rights Mapping klärt Verantwortung an wiederkehrenden Entscheidungstypen statt am Organigramm. Empfehlen, Entscheiden, Input geben und Informiertwerden werden sauber getrennt. Das Ergebnis hilft, wenn Konflikte über Mandat, Vetorechte und Eskalation seltener werden. Besonders nützlich ist die Methode bei Schnittstellen zwischen Produkt, Technik und Führung.

Durchführung

Mappe wiederkehrende Entscheidungstypen und nicht nur Organigramm-Kästchen, damit echte Reibung sichtbar wird. Tragfähig wird das Bild, wenn konsultieren, empfehlen und entscheiden sauber auseinandergehalten werden. Schließe mit Eskalationsweg, Dokumentationsort und einer Verabredung, wo die Zuordnung künftig überprüft wird.

Output-Artefakte
Decision-Rights-MatrixVereinbarung
Tags
Artefakt-Vorlagen
Decision Rights Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Decision Rights Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
spreadsheet

decision-rights-mapping-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Decision Rights Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Decision Rights Mapping Arbeitsmatrix

ElementBeschreibungBewertungEvidenzOwnerNächster Schritt
1
2
3

Ergebnisartefakte

  • Decision-Rights-Matrix:
  • Vereinbarung:

Entscheidung oder Empfehlung

Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?

Wann stattdessen?

Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.

RACI Matrix

Statt Decision Rights Mapping, wenn ihr Verantwortlichkeiten entlang von Verantworten, Ausführen und Informieren sauber klären wollt.

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