In Organisationen mit vielen Beteiligten verwischt oft, wer wirklich entscheidet und wer nur mitredet. Decision Rights Mapping legt diese Zuständigkeiten offen und verhindert, dass Verantwortung zwischen Rollen zerfasert.
Decision Making Entscheidungsmethode
Decision Rights Mapping
Ordnet für kritische Entscheidungen Recommend, Input, Agree, Decide und Perform eindeutig zu und verbindet Rollen mit Ablauf und Termin.
RAPID klärt Entscheidungsrollen. Eine Entscheidung hat genau eine D-Rolle und in der Regel eine führende R-Rolle. Agree wird sparsam für echte Zustimmungspflichten eingesetzt; Input liefert relevante Sicht, Perform setzt den Beschluss um.
Wer empfiehlt, liefert Input, muss zustimmen, entscheidet einmalig und führt die konkrete Entscheidung aus?
- Teilnehmende
- 4-12
- Zeit
- 90-180 min
Decision Rights Mapping verwendet eine RAPID-Matrix je klar formulierter Entscheidung mit genau einer D-Rolle. Bewertungen bleiben begründet und kontextgebunden.

Entscheidungen
Entscheidungen
Die 3–5 wertkritischen Entscheidungen präzise als zu treffende Wahl formulieren.
RAPID
RAPID
R, I, A, D und P zuordnen; genau eine D-Rolle und wenige echte A-Rollen sichern.
Ablauf
Ablauf
Inputs, Meilensteine, Entscheidungsforum, Kommunikation und Wiedereröffnungsregel festlegen.
Nach realen Entscheidungen Durchlaufzeit, Rework und fehlende Inputs prüfen; Rollen bei geänderter Governance aktualisieren.
Geeignet, wenn
Geeignet für wiederkehrende oder wertkritische Entscheidungen mit Reibung. Für reine Aufgabenverteilung ist RACI passender.
Ideal für
- Organisationsdesign
- Mergers
- Krisenmanagement
Nicht gut für
- Sehr stabile, kleine Teams
Ergebnisse

RAPID Decision Map
RAPID Decision Map mit nachvollziehbaren Quellen, Annahmen und fachlichen Entscheidungen.

Entscheidungs- und Prüfspur
Owner, Termine und nächste Prüfung für RAPID Decision Map.
RAPID Decision Map
Fiktives Arbeitsbeispiel
eine RAPID-Matrix je klar formulierter Entscheidung mit genau einer D-Rolle als präzise Arbeitsstruktur mit fiktivem Beispiel.
| Entscheidung | Entscheidung | R: Recommend | I/A: Input und Agree | D: Decide | P: Perform und Übergang |
|---|---|---|---|---|---|
| Enterprise-PreisRAPID-Zuordnung | Enterprise-Preis für Start am 01.10. freigeben; Entscheid 15.08. | Product Lead mit Finance-Modell. | I: Sales, CS; A: Legal nur Vertragsklauseln. | GM Product. | Billing und Sales Ops; Reopen bei >10 % Kostenabweichung. |
1. Entscheidung
- Enterprise-Preis
- Enterprise-Preis für Start am 01.10. freigeben; Entscheid 15.08.
2. R: Recommend
- Enterprise-Preis
- Product Lead mit Finance-Modell.
3. I/A: Input und Agree
- Enterprise-Preis
- I: Sales, CS; A: Legal nur Vertragsklauseln.
4. D: Decide
- Enterprise-Preis
- GM Product.
5. P: Perform und Übergang
- Enterprise-Preis
- Billing und Sales Ops; Reopen bei >10 % Kostenabweichung.
Das Beispiel zeigt die Fachlogik von Decision Rights Mapping; eigene Vorlagen bleiben leer.
Erster Schritt
Beginne mit der Kernfrage: Wer empfiehlt, liefert Input, muss zustimmen, entscheidet einmalig und führt die konkrete Entscheidung aus?
Davor sinnvoll
Vertiefung
Für relevante Entscheidungstypen werden Rechte und Pflichten über Rollen hinweg sichtbar gemacht. Dadurch wird klar, wo Fachinput endet und wo Governance beginnt, und Doppelentscheidungen lassen sich früh erkennen. Das schafft Verlässlichkeit in komplexen Strukturen mit mehreren Ebenen.
Decision Rights Mapping klärt Verantwortung an wiederkehrenden Entscheidungstypen statt am Organigramm. Empfehlen, Entscheiden, Input geben und Informiertwerden werden sauber getrennt. Das Ergebnis hilft, wenn Konflikte über Mandat, Vetorechte und Eskalation seltener werden. Besonders nützlich ist die Methode bei Schnittstellen zwischen Produkt, Technik und Führung.
Mappe wiederkehrende Entscheidungstypen und nicht nur Organigramm-Kästchen, damit echte Reibung sichtbar wird. Tragfähig wird das Bild, wenn konsultieren, empfehlen und entscheiden sauber auseinandergehalten werden. Schließe mit Eskalationsweg, Dokumentationsort und einer Verabredung, wo die Zuordnung künftig überprüft wird.
Die Methodenanleitung führt mit 3 Phasen, Zeitrahmen, 3 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.
Methodenanleitung öffnenDeine Einschätzung
Hilft dir diese Methode für dein Vorhaben?
Mit deinem Feedback hilfst du, den Methodatlas weiterzuentwickeln.
Quellen und Themen
Decision Rights Mapping: ArbeitsvorlagePlane Decision Rights Mapping entlang der fachlichen Schritte und der konkreten Entscheidungsfrage.markdown
decision-rights-mapping-working-template.md
Plane Decision Rights Mapping entlang der fachlichen Schritte und der konkreten Entscheidungsfrage.
Decision Rights Mapping: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Gesamten Workshop Zeit: 45–75 Minuten für 3–5 Entscheidungen
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
- Rollen: Facilitator · Process Owner · heutige Entscheider · betroffene Ausführende
- Vorab-Infos: Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
- Gesamter Zeitbedarf: 45–75 Minuten für 3–5 Entscheidungen
- Setup: eine RAPID-Matrix je klar formulierter Entscheidung mit genau einer D-Rolle sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Entscheidungen: Entscheidungen
- Liste kritischer Entscheidungen
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
RAPID: RAPID
- Entscheidungsliste
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
Ablauf: Ablauf
- RAPID-Zuordnung
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
RAPID Decision Map
| Entscheidung | Verb + Gegenstand + Scope + Termin | Wer erstellt die belastbare Empfehlung? | Relevante Inputs · echte Zustimmungspflichten | Genau eine Rolle mit finalem Entscheid | Ausführende · Start · Kommunikation · Reopen Trigger |
|---|---|---|---|---|---|
| Enterprise-Preis |
- Enterprise-Preis: RAPID-Zuordnung
Nur reale Angaben, Quellen und Entscheidungen eintragen.
Bain & Company: The Five Steps to Better Decisions
Entscheidungen: Entscheidungen
Erwartetes Artefakt: Entscheidungsliste
Entscheidungsliste · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Hat jede Zeile einen klaren Gegenstand, Entscheidungszeitpunkt und Geltungsbereich?
RAPID: RAPID
Erwartetes Artefakt: RAPID-Zuordnung
RAPID-Zuordnung · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Gibt es genau eine D und eine klare führende R-Rolle?
Ablauf: Ablauf
Erwartetes Artefakt: Entscheidungsprozess
Entscheidungsprozess · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Ist klar, wann Input endet, D entscheidet und P beginnt?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/decision-rights-mapping/run-sheet
Alternativen und Nachbarn
Passende Alternativen mit Entscheidungshilfe, danach weitere verwandte Methoden.

Statt Decision Rights Mapping, wenn ihr Verantwortlichkeiten entlang von Verantworten, Ausführen und Informieren sauber klären wollt.

Klärt Rollen für Driver, Approver, Contributors und Informed und hält die Entscheidung in einer belastbaren Matrix fest.

Ordnet Entscheidungsverantwortung über fünf Rollen und macht Recommendation, Input und Follow-up eindeutig.

Schärft Entscheidungsfrage, Optionen, Kriterien und Evidenzbedarf bis zum passenden Entscheidungsformat.

Ordnet Hauptthese, Pro- und Contra-Argumente sowie Belege zu einer klaren Decision Rationale.

Sortiert Fälle in passende Domänen und leitet Handlungen ab, die dem Grad an Klarheit oder Komplexität entsprechen.
Rahmenbedingungen und Herkunft
Steckbrief
- Methodenform
- Entscheidungsmethode
- Teilnehmende
- 4-12
- Zeit
- 90-180 min
- Reifegrad
- Established
- Ursprung
- Bain & Company


