In Organisationen mit vielen Beteiligten verwischt oft, wer wirklich entscheidet und wer nur mitredet. Decision Rights Mapping legt diese Zuständigkeiten offen und verhindert, dass Verantwortung zwischen Rollen zerfasert.
Decision Rights Mapping
Legt fest, wer bei welchem Entscheidungstyp Decide, Recommend, Input oder Inform trägt, und klärt Konflikte.
Welche Rolle entscheidet welche Art von Entscheidung, welche Rollen werden vorher konsultiert, welche danach informiert, und wie binden wir das verbindlich?
Für relevante Entscheidungstypen werden Rechte und Pflichten über Rollen hinweg sichtbar gemacht. Dadurch wird klar, wo Fachinput endet und wo Governance beginnt, und Doppelentscheidungen lassen sich früh erkennen. Das schafft Verlässlichkeit in komplexen Strukturen mit mehreren Ebenen.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Wichtige Entscheidungstypen identifizieren
- 2Rollen sammeln
- 3Pro Entscheidung Rolle für Decide, Recommend, Input, Inform festlegen
- 4Diskussion zu Konflikten und Doppelbelegungen
- 5Vereinbarung dokumentieren und kommunizieren
Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.
Runsheet öffnenIdeal für
- Organisationsdesign
- Mergers
- Krisenmanagement
Nicht gut für
- Sehr stabile, kleine Teams
Vertiefung
Decision Rights Mapping klärt Verantwortung an wiederkehrenden Entscheidungstypen statt am Organigramm. Empfehlen, Entscheiden, Input geben und Informiertwerden werden sauber getrennt. Das Ergebnis hilft, wenn Konflikte über Mandat, Vetorechte und Eskalation seltener werden. Besonders nützlich ist die Methode bei Schnittstellen zwischen Produkt, Technik und Führung.
Mappe wiederkehrende Entscheidungstypen und nicht nur Organigramm-Kästchen, damit echte Reibung sichtbar wird. Tragfähig wird das Bild, wenn konsultieren, empfehlen und entscheiden sauber auseinandergehalten werden. Schließe mit Eskalationsweg, Dokumentationsort und einer Verabredung, wo die Zuordnung künftig überprüft wird.
Decision Rights Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Decision Rights Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.spreadsheet
decision-rights-mapping-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für Decision Rights Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
Decision Rights Mapping Arbeitsmatrix
| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | |||||
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Ergebnisartefakte
- Decision-Rights-Matrix:
- Vereinbarung:
Entscheidung oder Empfehlung
Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?
Wann stattdessen?
Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.
Statt Decision Rights Mapping, wenn ihr Verantwortlichkeiten entlang von Verantworten, Ausführen und Informieren sauber klären wollt.
Ähnliche Methoden
Alle MethodenKlärt Rollen für Driver, Approver, Contributors und Informed und hält die Entscheidung in einer belastbaren Matrix fest.
Ordnet Entscheidungsverantwortung über fünf Rollen und macht Recommendation, Input und Follow-up eindeutig.
Schärft Entscheidungsfrage, Optionen, Kriterien und Evidenzbedarf bis zum passenden Entscheidungsformat.
Ordnet Hauptthese, Pro- und Contra-Argumente sowie Belege zu einer klaren Decision Rationale.
Sortiert Fälle in passende Domänen und leitet Handlungen ab, die dem Grad an Klarheit oder Komplexität entsprechen.
Gewichtet Optionen gegen Kriterien, damit Vergleich, Scoring Rationale und Auswahl nachvollziehbar dokumentiert sind.