Scope und Zweck von Decision Rights Mapping sind als konkrete Frage benannt.
Decision Rights Mapping
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten und entscheidungsfähige Fachpersonen sind verfügbar.
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
Facilitator · Process Owner · heutige Entscheider · betroffene Ausführende
Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
45–75 Minuten für 3–5 Entscheidungen
eine RAPID-Matrix je klar formulierter Entscheidung mit genau einer D-Rolle sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Wer empfiehlt, liefert Input, muss zustimmen, entscheidet einmalig und führt die konkrete Entscheidung aus?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
RAPID klärt Entscheidungsrollen. Eine Entscheidung hat genau eine D-Rolle und in der Regel eine führende R-Rolle. Agree wird sparsam für echte Zustimmungspflichten eingesetzt; Input liefert relevante Sicht, Perform setzt den Beschluss um.
RAPID Decision Map
Fiktives Arbeitsbeispiel
eine RAPID-Matrix je klar formulierter Entscheidung mit genau einer D-Rolle als präzise Arbeitsstruktur mit fiktivem Beispiel.
| Entscheidung | Entscheidung | R: Recommend | I/A: Input und Agree | D: Decide | P: Perform und Übergang |
|---|---|---|---|---|---|
| Enterprise-PreisRAPID-Zuordnung | Enterprise-Preis für Start am 01.10. freigeben; Entscheid 15.08. | Product Lead mit Finance-Modell. | I: Sales, CS; A: Legal nur Vertragsklauseln. | GM Product. | Billing und Sales Ops; Reopen bei >10 % Kostenabweichung. |
1. Entscheidung
- Enterprise-Preis
- Enterprise-Preis für Start am 01.10. freigeben; Entscheid 15.08.
2. R: Recommend
- Enterprise-Preis
- Product Lead mit Finance-Modell.
3. I/A: Input und Agree
- Enterprise-Preis
- I: Sales, CS; A: Legal nur Vertragsklauseln.
4. D: Decide
- Enterprise-Preis
- GM Product.
5. P: Perform und Übergang
- Enterprise-Preis
- Billing und Sales Ops; Reopen bei >10 % Kostenabweichung.
Das Beispiel zeigt die Fachlogik von Decision Rights Mapping; eigene Vorlagen bleiben leer.
- 1
Entscheidungen
Entscheidungen

Ziel
Entscheidungsliste so erarbeiten, dass die Kernfrage „Wer empfiehlt, liefert Input, muss zustimmen, entscheidet einmalig und führt die konkrete Entscheidung aus?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Liste kritischer Entscheidungen
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
Durchführung
- Die 3–5 wertkritischen Entscheidungen präzise als zu treffende Wahl formulieren.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Entscheidungsliste festhalten.
Ergebnis
Entscheidungsliste
Entscheidungsliste · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Hat jede Zeile einen klaren Gegenstand, Entscheidungszeitpunkt und Geltungsbereich?
Stolperfalle
Breite Themen wie Strategie oder Pricing werden statt konkreter Entscheidungen eingetragen. Grundlage nachholen, Aussage korrigieren und den Schritt mit sichtbarer Begründung wiederholen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 2
RAPID
RAPID

Ziel
RAPID-Zuordnung so erarbeiten, dass die Kernfrage „Wer empfiehlt, liefert Input, muss zustimmen, entscheidet einmalig und führt die konkrete Entscheidung aus?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Entscheidungsliste
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
Durchführung
- R, I, A, D und P zuordnen; genau eine D-Rolle und wenige echte A-Rollen sichern.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in RAPID-Zuordnung festhalten.
Ergebnis
RAPID-Zuordnung
RAPID-Zuordnung · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Gibt es genau eine D und eine klare führende R-Rolle?
Stolperfalle
Mehrere D- oder A-Rollen erzeugen faktisch Vetorechte und verlängern die Entscheidung. Grundlage nachholen, Aussage korrigieren und den Schritt mit sichtbarer Begründung wiederholen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 3
Ablauf
Ablauf

Ziel
Entscheidungsprozess so erarbeiten, dass die Kernfrage „Wer empfiehlt, liefert Input, muss zustimmen, entscheidet einmalig und führt die konkrete Entscheidung aus?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- RAPID-Zuordnung
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
Durchführung
- Inputs, Meilensteine, Entscheidungsforum, Kommunikation und Wiedereröffnungsregel festlegen.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Entscheidungsprozess festhalten.
Ergebnis
Entscheidungsprozess
Entscheidungsprozess · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Ist klar, wann Input endet, D entscheidet und P beginnt?
Stolperfalle
Die Buchstaben stehen in der Matrix, aber kein Termin oder verbindlicher Übergang zur Ausführung existiert. Grundlage nachholen, Aussage korrigieren und den Schritt mit sichtbarer Begründung wiederholen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Versioniertes RAPID Decision Map mit Datum, Quellen, Ownern und nächstem Review.
Datum, Quelle, Annahmenstand und Entscheidung je Fassung von RAPID Decision Map erhalten.
- RAPID Decision Map als Board oder Dokument
- Quellen- und Evidenzregister
- Entscheidungs- und Maßnahmenlog
decision-rights-mapping-working-template.md
Plane Decision Rights Mapping entlang der fachlichen Schritte und der konkreten Entscheidungsfrage.
Decision Rights Mapping: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Gesamten Workshop Zeit: 45–75 Minuten für 3–5 Entscheidungen
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
- Rollen: Facilitator · Process Owner · heutige Entscheider · betroffene Ausführende
- Vorab-Infos: Liste kritischer Entscheidungen, Beteiligte Rollen, Governance- und Zustimmungspflichten vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
- Gesamter Zeitbedarf: 45–75 Minuten für 3–5 Entscheidungen
- Setup: eine RAPID-Matrix je klar formulierter Entscheidung mit genau einer D-Rolle sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Entscheidungen: Entscheidungen
- Liste kritischer Entscheidungen
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
RAPID: RAPID
- Entscheidungsliste
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
Ablauf: Ablauf
- RAPID-Zuordnung
- Beteiligte Rollen
- Governance- und Zustimmungspflichten
RAPID Decision Map
| Entscheidung | Verb + Gegenstand + Scope + Termin | Wer erstellt die belastbare Empfehlung? | Relevante Inputs · echte Zustimmungspflichten | Genau eine Rolle mit finalem Entscheid | Ausführende · Start · Kommunikation · Reopen Trigger |
|---|---|---|---|---|---|
| Enterprise-Preis |
- Enterprise-Preis: RAPID-Zuordnung
Nur reale Angaben, Quellen und Entscheidungen eintragen.
Bain & Company: The Five Steps to Better Decisions
Entscheidungen: Entscheidungen
Erwartetes Artefakt: Entscheidungsliste
Entscheidungsliste · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Hat jede Zeile einen klaren Gegenstand, Entscheidungszeitpunkt und Geltungsbereich?
RAPID: RAPID
Erwartetes Artefakt: RAPID-Zuordnung
RAPID-Zuordnung · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Gibt es genau eine D und eine klare führende R-Rolle?
Ablauf: Ablauf
Erwartetes Artefakt: Entscheidungsprozess
Entscheidungsprozess · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Ist klar, wann Input endet, D entscheidet und P beginnt?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/decision-rights-mapping/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
decision-rights-mapping-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel: Entscheidung 'Enterprise-Preis zum 01.10. freigeben'. R: Product Lead erstellt Empfehlung mit Finance-Input. I: Sales und Customer Success. A: Legal nur für Vertragsklauseln. D: GM Product. P: Billing und Sales Operations. Entscheidungstermin 15.08.; Wiedereröffnung nur bei >10 % Kostenabweichung oder neuer Regulierung.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- EntscheidungenBreite Themen wie Strategie oder Pricing werden statt konkreter Entscheidungen eingetragen.In der Phase ansehen
- RAPIDMehrere D- oder A-Rollen erzeugen faktisch Vetorechte und verlängern die Entscheidung.In der Phase ansehen
- AblaufDie Buchstaben stehen in der Matrix, aber kein Termin oder verbindlicher Übergang zur Ausführung existiert.In der Phase ansehen
Entscheidungen
Breite Themen wie Strategie oder Pricing werden statt konkreter Entscheidungen eingetragen.
Grundlage nachholen, Aussage korrigieren und den Schritt mit sichtbarer Begründung wiederholen.
RAPID
Mehrere D- oder A-Rollen erzeugen faktisch Vetorechte und verlängern die Entscheidung.
Grundlage nachholen, Aussage korrigieren und den Schritt mit sichtbarer Begründung wiederholen.
Ablauf
Die Buchstaben stehen in der Matrix, aber kein Termin oder verbindlicher Übergang zur Ausführung existiert.
Grundlage nachholen, Aussage korrigieren und den Schritt mit sichtbarer Begründung wiederholen.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

