Wenn eine Entscheidung schlecht gestellt ist, liefern selbst gute Antworten wenig Wert. Ein Decision Framing Workshop schärft Problem, Ziel und Grenzen, bevor die eigentliche Abwägung beginnt.
Decision Framing Workshop
Schärft Entscheidungsfrage, Optionen, Kriterien und Evidenzbedarf bis zum passenden Entscheidungsformat.
Sprechen alle Beteiligten über dieselbe Entscheidung, mit denselben Optionen, Kriterien und Rollen?
Die Entscheidung wird als präzise Frage mit Kontext, Kriterien und Randbedingungen gefasst. Die gemeinsame Rahmung zeigt, welche Informationen fehlen, welche Perspektiven nötig sind und welcher Entscheidungsmodus passt. Das verhindert, dass das Team auf eine unklare Frage zu früh eine endgültige Antwort baut.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Entscheidungsfrage formulieren
- 2Kontext und Ziel klären
- 3Optionen und Constraints sammeln
- 4Kriterien und Rollen festlegen
- 5Evidenzbedarf und nächstes Entscheidungsformat bestimmen
Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.
Runsheet öffnenIdeal für
- Komplexe Stakeholder-Entscheidungen
- Architektur- und Produktentscheidungen
- Strategische Weichenstellungen
Nicht gut für
- Routineentscheidungen
- Reine Ideation
- Akute Störungen
Vertiefung
Ein Decision Framing Workshop klärt die Entscheidungsfrage, bevor Antworten bewertet werden. Ziel, Grenzen, Rollen, Kriterien und Evidenzbedarf werden gemeinsam geschärft. Die Methode verhindert, dass ein Team eine präzise Antwort auf die falsche Frage sucht. Stark ist sie vor allem dort, wo mehrere Konflikte fälschlich als eine Entscheidung behandelt werden.
Öffne den Workshop mit einem echten Entscheidungssatz und halte Ziel, Grenzen und betroffene Folgen die ganze Zeit sichtbar. Tragfähig wird die Arbeit, sobald die Gruppe merkt, welche Frage sie bislang eigentlich falsch gestellt hat. Schließe mit einer gemeinsam getragenen Entscheidungsfrage, Kriterien und dem passenden weiteren Vorgehen.
Decision FrameVorlage, um eine unklare Entscheidung in Frage, Rollen, Optionen und Evidenzbedarf zu übersetzen.markdown
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Vorlage, um eine unklare Entscheidung in Frage, Rollen, Optionen und Evidenzbedarf zu übersetzen.
Decision Frame: Thema
Entscheidungsfrage
Welche Entscheidung muss jetzt getroffen werden?
Kontext
Warum ist die Entscheidung nötig, was passiert ohne Entscheidung?
Decider und Rollen
- Decider:
- Input:
- Reviewer:
- Informiert:
Optionen
- ...
- ...
- ...
Kriterien
- ...
Constraints
- ...
Evidenzbedarf
Welche Daten, Tests oder Reviews fehlen noch?
Nächster Schritt
Owner, Datum, Format.
Wann stattdessen?
Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.
Statt Decision Framing Workshop, wenn Rollen für Recommend, Agree, Perform, Input und Decide festgelegt werden müssen.
Statt Decision Framing Workshop, wenn ihr Optionen über explizite Kriterien, Gewichtung und Begründung nachvollziehbar vergleichen wollt.
Ähnliche Methoden
Alle MethodenMacht harte und weiche Grenzen sichtbar und formt daraus Entscheidungsregeln sowie Option Impact Notes.
Formt Rohoptionen zu vergleichbaren Beschreibungen mit Annahmen und Konsequenzen für eine echte Shortlist.
Legt fest, wer bei welchem Entscheidungstyp Decide, Recommend, Input oder Inform trägt, und klärt Konflikte.
Vergleicht Optionen gegen Kriterien und akzeptierte Nachteile, damit die Entscheidung transparent begründbar bleibt.
Ordnet Entscheidungsverantwortung über fünf Rollen und macht Recommendation, Input und Follow-up eindeutig.
Statt Decision Framing Workshop, wenn Rollen für Recommend, Agree, Perform, Input und Decide festgelegt werden müssen.
Gewichtet Optionen gegen Kriterien, damit Vergleich, Scoring Rationale und Auswahl nachvollziehbar dokumentiert sind.
Statt Decision Framing Workshop, wenn ihr Optionen über explizite Kriterien, Gewichtung und Begründung nachvollziehbar vergleichen wollt.