methodatlas
Playbook

Lösungsfindung moderieren

Von Problemverständnis zu vielen Ideen, strukturierter Auswahl und erstem Konzept.

Schritte4 Methoden
Zeit2-4 h
FormatWorkshop
Ergebnis

Eine priorisierte Shortlist mit Konzeptskizzen und nächstem Validierungsschritt.

Am Ende hast du

HMW QuestionsIdea PoolPrioritized IdeasStoryboard

Entscheidungspunkt

Du kannst entscheiden, welche Idee als Konzept weiter ausgearbeitet oder validiert wird.

Nächster Schritt

Die ausgewählte Idee in einen Test, Prototyp oder Discovery-Schritt überführen und offene Annahmen markieren.

Ideal für

  • Produkt- und Serviceideen
  • Workshopformate mit gemischten Rollen
  • Teams vor einer Konzeptentscheidung

Nicht gut für

  • Entscheidungen ohne Problemverständnis
  • rein quantitative Priorisierung
Vorbereitung

Was vor dem Start klar sein sollte

Rollen

  • Facilitator
  • Produkt- oder Serviceverantwortliche
  • Teilnehmende aus relevanten Perspektiven

Inputs

  • klar beschriebenes Problem
  • Nutzer- oder Kontextsignale
  • bekannte Constraints für Lösungen

Setup

  • Problemverständnis vor der Ideation sichern
  • Divergenz und Konvergenz zeitlich trennen
  • Entscheidungskriterien vor Voting klären
Ablauf

Methodenpfad

4 Methoden
  1. 1InnovationHMW Questions

    How Might We

    Wie könnten wir die gewünschte Wirkung in dieser konkreten Situation ermöglichen, ohne eine Lösung vorzugeben?

    Warum dieser Schritt?

    How Might We übersetzt ein Problem in offene, lösungsorientierte Fragen, ohne schon eine Antwort vorzugeben.

    Die besten Fragen dienen als Startpunkt für eine breite Ideengenerierung.

    How Might We
  2. 2InnovationIdea Pool

    Brainwriting

    Welche unterschiedlichen Ideen entstehen, wenn alle zunächst still schreiben und danach auf Beiträgen anderer aufbauen?

    Warum dieser Schritt?

    Brainwriting erzeugt viele Ideen parallel und reduziert Dominanz einzelner Stimmen im Workshop.

    Der Ideenpool wird anschließend sichtbar priorisiert und diskutierbar gemacht.

    Papierillustration mit mehreren Personen, die Ideen still notieren und einander Blätter mit Pfeilen weiterreichen.
  3. 3FacilitationPrioritized Ideas

    Dot Voting

    Welche Optionen verdienen nach den unabhängigen Präferenzen der Gruppe die nächste Prüfung?

    Warum dieser Schritt?

    Dot Voting macht Präferenzen und Energie im Raum schnell sichtbar, ohne eine lange Bewertungsmatrix zu erzwingen.

    Die priorisierten Ideen werden danach als konkrete Nutzungssituation ausgearbeitet.

    Papierillustration mit gemeinsam sichtbaren Optionen, einzeln verteilten Abstimmungspunkten und einer hervorgehobenen Shortlist.
  4. 4UX DesignStoryboard

    Storyboarding

    Welche Situationen, Handlungen und Übergänge prägen diesen konkreten Nutzungspfad oder die vorgeschlagene Erfahrung?

    Warum dieser Schritt?

    Storyboarding macht eine Idee als Ablauf, Kontext und Nutzererlebnis greifbar.

    Das Storyboard liefert die Grundlage für Prototyping, Validierung oder nächste Konzeptarbeit.

    Sechs Papierkarten zeigen, wie eine Person von einem Problem über einen Serviceablauf zu einem abgeschlossenen Ergebnis kommt.
Abschlusskriterien
Vorlagen

Artefakte für dieses Playbook

Die Artefakte bleiben zugeklappt, bis du sie wirklich brauchst.

AgendaVorlage anzeigen

Workshop Agenda

Kompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.

# Workshop Agenda

**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Dauer:** ...

| Zeit | Methode | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Check-in | Fokus setzen | Gemeinsamer Start |
| 00:10 | How Might We | Ideationsfragen | HMW-Liste |
| 00:35 | Brainwriting | Ideen erzeugen | Idea Pool |
| 01:10 | Dot Voting | Auswahl vorbereiten | Priorisierte Ideen |
| 01:30 | Storyboarding | Konzept greifbar machen | Storyboard |

## Abschluss

Entscheidung, Owner, nächster Test.
MarkdownVorlage anzeigen

Experiment Plan

Kurzer Plan für Hypothese, Testdesign, Erfolgskriterium und Entscheidung.

# Experiment Plan

## Hypothese

Wir glauben, dass ...

## Zielgruppe

Für wen testen wir?

## Testdesign

Was machen Teilnehmende oder Nutzende konkret?

## Erfolgskriterium

Wir werten den Test als positiv, wenn ...

## Risiken und Grenzen

Was kann der Test nicht beweisen?

## Entscheidung danach

Wenn positiv: ...
Wenn negativ: ...

## Owner und Datum

...