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MethodenanleitungUX Design

Storyboarding

Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.

KomplexitätMittel
Zeit30-90 min
Teilnehmende1-8
FormatWorkshop + Async
ReifegradCanonical
Storyboard vorbereiten
01

Vorbedingung

Was vorher fertig sein muss

Vorher abschließenKlares Szenario

Ziel, Ausgangslage, Rolle und Umfang einer zusammenhängenden Erfahrung sind benannt.

Ohne Begrenzung wird die Bildfolge zur unsortierten Sammlung von Situationen.
Vorher abschließenEvidenzstatus

Vorhandene Forschung ist verknüpft; Konzeptannahmen und offene Erlebnisse sind gekennzeichnet.

Erfundene Emotionen oder Bedürfnisse können als Nutzerwissen missverstanden werden.
Vorher abschließenBesprechbare Frage

Es ist klar, welche Entscheidung oder welches Verständnis die Bildfolge unterstützen soll.

Illustration ohne Frage erzeugt wenig Anschluss für Design oder Test.
02

Vorbereitung

Was vor Start vorliegen muss

Materialien

Szenariobeschreibung, relevante Recherchebelege oder klar markierte Annahmen, Papier oder digitales Board mit Frames und Stifte.

Personen / Rollen

Eine Person führt die Geschichte zusammen; ein kleines Team prüft Lesbarkeit und Übergänge. Für nutzerzentrierte Storyboards werden Aussagen und Emotionen nur aus passenden Belegen übernommen oder als Hypothese benannt.

Vorabinfos

Rolle, Ziel, Zeitraum, Ausgangsproblem und benötigte Entscheidung bestimmen. Forschungsnotizen und Wissenslücken zusammentragen.

Zeitbedarf

Für eine fokussierte Sequenz etwa 45–90 Minuten einschließlich Szenario, Skizzieren und gemeinsamer Prüfung. Recherche und spätere Validierung separat planen.

Setup

Frames in Leserichtung vorbereiten. Niedrige Detailstufe wählen, bevor Illustrationen entstehen. Belege, Hypothesen und offene Stellen sichtbar kennzeichnen.

03

Kernfrage

Die eine Frage, die diese Methode beantwortet

Welche Situationen, Handlungen und Übergänge prägen diesen konkreten Nutzungspfad oder die vorgeschlagene Erfahrung?

04

Ablauf

Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle

Storyboarding ordnet Szenario, visuelle Szenen und kurze Beschriftungen zu einem lesbaren Ablauf. Es hilft, Kontext und Übergänge einer recherchierten Erfahrung oder einer vorgeschlagenen Lösung gemeinsam zu prüfen. Vermutungen über Gedanken oder Gefühle müssen als Annahmen gekennzeichnet werden.

Sechs Szenen eines Storyboards

Fiktives Konzeptbeispiel

Eine zusammenhängende Szene pro Zeile mit Kontext, Handlung und Evidenzstatus.

Sechs Szenen eines Storyboards
Storyboard-FrameFrameSzene und KontextHandlung oder KontaktpunktBeleg oder Annahme
Frame 1Auslöser und Ziel zeigen.1Samstags wird ein Regal locker.Die Person entscheidet, einen Akkuschrauber zu benötigen.Fiktive Annahme zum Bedarf; kein beobachteter Fall.
Frame 2Ersten Schritt und Suchkontext darstellen.2Die Person öffnet den fiktiven Werkzeugkatalog.Sie sucht nach einem passenden Gerät.Konzeptannahme; keine reale Recherche.
Frame 3Entscheidungsrelevante Information sichtbar machen.3Die Werkzeugkarte zeigt Bestand und Standort.Ein Samstag-Abholfenster steht neben der Verfügbarkeit.Vorgeschlagener Kontaktpunkt, noch nicht getestet.
Frame 4Übergang zur nächsten Handlung erklären.4Die Person wählt ein Zeitfenster.Ein Reservierungsschritt bestätigt den Plan.Ungeprüfte Funktionsannahme.
Frame 5Zugang zum Service darstellen.5Die Person kommt zum Ausleihort.Weg- und Zugangsinformationen helfen bei der Abholung.Zu prüfende Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen.
Frame 6Ergebnis und offenen Folgepunkt zeigen.6Nach der Reparatur wird das Werkzeug zurückgegeben.Der Ablauf endet mit einer verfügbaren Rückgabeoption.Fiktive Annahme; Rückgabe im Alltag validieren.
  1. 1. Frame

    Frame 1
    1
    Frame 2
    2
    Frame 3
    3
    Frame 4
    4
    Frame 5
    5
    Frame 6
    6
  2. 2. Szene und Kontext

    Frame 1
    Samstags wird ein Regal locker.
    Frame 2
    Die Person öffnet den fiktiven Werkzeugkatalog.
    Frame 3
    Die Werkzeugkarte zeigt Bestand und Standort.
    Frame 4
    Die Person wählt ein Zeitfenster.
    Frame 5
    Die Person kommt zum Ausleihort.
    Frame 6
    Nach der Reparatur wird das Werkzeug zurückgegeben.
  3. 3. Handlung oder Kontaktpunkt

    Frame 1
    Die Person entscheidet, einen Akkuschrauber zu benötigen.
    Frame 2
    Sie sucht nach einem passenden Gerät.
    Frame 3
    Ein Samstag-Abholfenster steht neben der Verfügbarkeit.
    Frame 4
    Ein Reservierungsschritt bestätigt den Plan.
    Frame 5
    Weg- und Zugangsinformationen helfen bei der Abholung.
    Frame 6
    Der Ablauf endet mit einer verfügbaren Rückgabeoption.
  4. 4. Beleg oder Annahme

    Frame 1
    Fiktive Annahme zum Bedarf; kein beobachteter Fall.
    Frame 2
    Konzeptannahme; keine reale Recherche.
    Frame 3
    Vorgeschlagener Kontaktpunkt, noch nicht getestet.
    Frame 4
    Ungeprüfte Funktionsannahme.
    Frame 5
    Zu prüfende Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen.
    Frame 6
    Fiktive Annahme; Rückgabe im Alltag validieren.

Innere Zustände und Ereignisse aus der Forschung belegen oder als Annahme markieren.

NN/G

  1. 1

    Szenario

    Szenario eingrenzen

    Ziel

    Wähle einen Fall mit Anfang, Ziel und einer klärbaren Gestaltungsfrage.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Benenne das Szenario, die dargestellte Person oder Rolle und die Frage, die die Bildfolge klären soll.

    Durchführung

    • Benenne die Nutzungssituation, Rolle, Kontext und Evidenzquelle. Entscheide, ob du eine beobachtete Erfahrung abbildest oder eine Lösungsidee erkundest.

    Ergebnis

    Einzelnes Szenario mit Zweck und Evidenzstatus.

    Einzelnes Szenario mit Zweck und Evidenzstatus.

    Qualitätscheck

    Eine Person oder Rolle verfolgt ein verständliches Ziel; Fakt und Annahme sind unterscheidbar.

    Stolperfalle

    Mehrere Personas, Ziele und Zeiträume laufen gleichzeitig. Auf eine Person-Rolle, ein Ziel und einen zusammenhängenden Ablauf begrenzen.

    Zeitlicher Rahmen: 10–15 Minuten für Frage und Szenario

  2. 2

    Szenen

    Szenenfolge skizzieren

    Ziel

    Zerlege das Szenario in wenige aufeinanderfolgende Schlüsselmomente.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Einzelnes Szenario mit Zweck und Evidenzstatus.

    Durchführung

    • Zeige Auslöser, relevante Handlung, Kontaktpunkt, Übergang und Ergebnis. Jede Szene soll den Ablauf verändern oder erklären.

    Ergebnis

    Geordnete Szenenfolge mit erkennbaren Übergängen.

    Geordnete Szenenfolge mit erkennbaren Übergängen.

    Qualitätscheck

    Jede Szene trägt zur Zielerreichung oder zur Gestaltungsfrage bei.

    Stolperfalle

    Frames wiederholen dieselbe Handlung oder springen ohne Übergang. Unnötige Frames streichen und fehlende Übergänge sichtbar ergänzen.

    Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten für die Szenenfolge

  3. 3

    Storyboard

    Bilder und Beschriftungen ergänzen

    Ziel

    Zeichne einfach und beschrifte Handlung sowie entscheidenden Kontext.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Geordnete Szenenfolge mit erkennbaren Übergängen.

    Durchführung

    • Nutze Skizzen oder passende Bilder. Beschrifte jede Szene kurz; kennzeichne direkte Evidenz, Konzeptannahme und offene Information separat.

    Ergebnis

    Storyboard mit lesbaren Bildern, knappen Captions und Evidenzmarkern.

    Storyboard mit lesbaren Bildern, knappen Captions und Evidenzmarkern.

    Qualitätscheck

    Bild und Caption erzählen denselben Moment; unbelegte Emotionen oder Zitate werden nicht als Fakt dargestellt.

    Stolperfalle

    Dekorative Zeichnungen verdecken Ablauf oder ungestützte Gefühle. Bildsprache vereinfachen und Annahmen markieren statt Nutzenden Gedanken zuzuschreiben.

    Zeitlicher Rahmen: 20–40 Minuten für Skizzen und Beschriftungen

  4. 4

    Prüfen

    Ablauf gemeinsam prüfen

    Ziel

    Lies die Bildfolge ohne mündliche Ergänzung und markiere offene Übergänge.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Storyboard mit lesbaren Bildern, knappen Captions und Evidenzmarkern.

    Durchführung

    • Lass andere Personen erzählen, was sie erkennen; notiere Missverständnisse, fehlende Schritte und Annahmen, die getestet werden sollen.

    Ergebnis

    Überarbeitete Szenenfolge mit Gestaltungsfrage oder Testauftrag.

    Überarbeitete Szenenfolge mit Gestaltungsfrage oder Testauftrag.

    Qualitätscheck

    Eine außenstehende Person versteht Ziel, Reihenfolge und Ergebnis anhand der Karten.

    Stolperfalle

    Die Facilitation erklärt jede Lücke und hält das Storyboard trotzdem für klar. Unverständliche Szene neu zeichnen und offene Annahme in einen Test übersetzen.

    Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten für Verständlichkeitsprüfung und Anschluss

05

Artefakt

Was am Ende rauskommt

Skizze: so sieht das Artefakt aus

Storyboarding · 6-Panel-FrameKonzept, Kontext, Nutzerhandlung und Wendepunkte als prüfbare Szenenfolge sichtbar machen
StoryboardingDas Visual zeigt sechs Storyboard-Panels von Setup über Trigger, Aktion, Wendepunkt und Auflösung bis Ergebnis.Konzepte als konkrete Szenenfolge prüfbar machenStoryboards zeigen, wann ein Konzept relevant wird, was Menschen tun und welche Wirkung erwartet wird.1SetupPerson und Kontext2TriggerAuslöser3Aktionerste Handlung4Wendepunktneue Einsicht5AuflösungLösung erleben6ErgebnisVeränderung bleibtJedes Panel hält eine Annahme über Kontext, Verhalten oder Wirkung fest
Form

Datiertes Storyboard mit Szenario, geordneter Bildfolge, knappen Captions, Evidenzstatus und nächsten Prüfungen.

Versionierung / Ownership

Szenario, Bildfolge und Stand versionieren. Bei Überarbeitung kenntlich machen, welche Szenen auf neue Evidenz oder geänderte Annahmen zurückgehen. Personenbezogene Bilder nur mit passender Berechtigung verwenden.

Tool-Alternativen
  • Papier, Haftnotizen oder digitales Board mit frei verschiebbaren Frames
  • Stifte für grobe Szenen und kurze Captions
  • Forschungsnotizen und sichtbare Kennzeichnung von Annahmen

workshop-agenda-markdown.md

Kompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.

Workshop Agenda

Ziel: ... Teilnehmende: ... Dauer: ...

ZeitMethodeZweckOutput
00:00Check-inFokus setzenGemeinsamer Start
00:10How Might WeIdeationsfragenHMW-Liste
00:35BrainwritingIdeen erzeugenIdea Pool
01:10Dot VotingAuswahl vorbereitenPriorisierte Ideen
01:30StoryboardingKonzept greifbar machenStoryboard

Abschluss

Entscheidung, Owner, nächster Test.

storyboarding-working-template.md

Bereite eine kurze, fokussierte Bildfolge für ein Nutzungsszenario oder Konzept vor.

Storyboarding: Arbeitsvorlage

Fragestellung

Noch zu klären

Gewünschtes Ergebnis

Noch zu klären

Rahmen

Ein fokussiertes Storyboard Zeit: Etwa 45–90 Minuten für eine Sequenz; Recherche und Validierung liegen außerhalb der Session.

Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.

Vorbereitung für diesen Umfang

Methodische Grundausstattung

  • Materialien: Szenariobeschreibung, relevante Recherchebelege oder klar markierte Annahmen, Papier oder digitales Board mit Frames und Stifte.
  • Rollen: Eine Person führt die Geschichte zusammen; ein kleines Team prüft Lesbarkeit und Übergänge. Für nutzerzentrierte Storyboards werden Aussagen und Emotionen nur aus passenden Belegen übernommen oder als Hypothese benannt.
  • Vorab-Infos: Rolle, Ziel, Zeitraum, Ausgangsproblem und benötigte Entscheidung bestimmen. Forschungsnotizen und Wissenslücken zusammentragen.
  • Gesamter Zeitbedarf: Für eine fokussierte Sequenz etwa 45–90 Minuten einschließlich Szenario, Skizzieren und gemeinsamer Prüfung. Recherche und spätere Validierung separat planen.
  • Setup: Frames in Leserichtung vorbereiten. Niedrige Detailstufe wählen, bevor Illustrationen entstehen. Belege, Hypothesen und offene Stellen sichtbar kennzeichnen.

Für die Arbeitsschritte bereitstellen

Szenario: Szenario eingrenzen

  • Benenne das Szenario, die dargestellte Person oder Rolle und die Frage, die die Bildfolge klären soll.

Szenen: Szenenfolge skizzieren

  • Einzelnes Szenario mit Zweck und Evidenzstatus.

Storyboard: Bilder und Beschriftungen ergänzen

  • Geordnete Szenenfolge mit erkennbaren Übergängen.

Prüfen: Ablauf gemeinsam prüfen

  • Storyboard mit lesbaren Bildern, knappen Captions und Evidenzmarkern.

Sechs Szenen eines Storyboards

Storyboard-FrameFrameSzene und KontextHandlung oder KontaktpunktBeleg oder Annahme
Frame 1
Frame 2
Frame 3
Frame 4
Frame 5
Frame 6
  • Frame 1: Auslöser und Ziel zeigen.
  • Frame 2: Ersten Schritt und Suchkontext darstellen.
  • Frame 3: Entscheidungsrelevante Information sichtbar machen.
  • Frame 4: Übergang zur nächsten Handlung erklären.
  • Frame 5: Zugang zum Service darstellen.
  • Frame 6: Ergebnis und offenen Folgepunkt zeigen.

Leere Vorlage: pro Frame Kontext, Handlung und Evidenzstatus ergänzen.

NN/G

Szenario: Szenario eingrenzen

Erwartetes Artefakt: Einzelnes Szenario mit Zweck und Evidenzstatus.

Einzelnes Szenario mit Zweck und Evidenzstatus.

Eintrag:

...

  • Eine Person oder Rolle verfolgt ein verständliches Ziel; Fakt und Annahme sind unterscheidbar.

Szenen: Szenenfolge skizzieren

Erwartetes Artefakt: Geordnete Szenenfolge mit erkennbaren Übergängen.

Geordnete Szenenfolge mit erkennbaren Übergängen.

Eintrag:

...

  • Jede Szene trägt zur Zielerreichung oder zur Gestaltungsfrage bei.

Storyboard: Bilder und Beschriftungen ergänzen

Erwartetes Artefakt: Storyboard mit lesbaren Bildern, knappen Captions und Evidenzmarkern.

Storyboard mit lesbaren Bildern, knappen Captions und Evidenzmarkern.

Eintrag:

...

  • Bild und Caption erzählen denselben Moment; unbelegte Emotionen oder Zitate werden nicht als Fakt dargestellt.

Prüfen: Ablauf gemeinsam prüfen

Erwartetes Artefakt: Überarbeitete Szenenfolge mit Gestaltungsfrage oder Testauftrag.

Überarbeitete Szenenfolge mit Gestaltungsfrage oder Testauftrag.

Eintrag:

...

  • Eine außenstehende Person versteht Ziel, Reihenfolge und Ergebnis anhand der Karten.

Offene Fragen und nächste Schritte

...

Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/storyboarding/run-sheet

06

Beispielausgabe

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.

storyboarding-beispiel.md

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Lehrbeispiel: Werkzeug für eine Samstagsreparatur

Alle Personen, Abläufe und Produktideen sind erfunden. Es wurde keine Forschung durchgeführt; dies ist ein Konzept-Storyboard, keine dokumentierte Nutzererfahrung.

Rolle und Szenario: Eine Person möchte am Samstag ein wackeliges Regal reparieren und prüft einen fiktiven Quartiersverleih.

Frame 1, Bedarf: Das Regal ist locker; die Person entscheidet, einen Akkuschrauber zu benötigen. Annahme über den Auslöser.

Frame 2, Suche: Die Person öffnet den Werkzeugkatalog und sucht nach einem passenden Gerät. Konzeptannahme.

Frame 3, Verfügbarkeit: Eine Karte zeigt Bestand, Standort und Abholfenster für Samstag. Vorgeschlagener Servicekontaktpunkt.

Frame 4, Reservierung: Die Person wählt das Fenster und erhält eine Bestätigung. Ungeprüfte Interaktionsannahme.

Frame 5, Abholung: Die Person nutzt die angegebenen Weg- und Zugangsinformationen. Offen: Sind Öffnungszeiten und Zugänglichkeit ausreichend?

Frame 6, Rückgabe: Nach der Reparatur gibt die Person das Werkzeug zurück; der Ablauf endet. Offen: Welche Rückgabeoptionen funktionieren im Alltag?

Prüffrage: Verstehen Menschen den Zusammenhang zwischen Bestand, Zeitfenster und Reservierung?

Nächster Schritt: Übergang in einem Prototyp prüfen. Keine Gedanken, Gefühle oder Aussagen der Rolle als beobachtete Tatsache ausgeben.

07

Stolperfallen

Symptome erkennen, gegensteuern

Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf

  1. Szenario eingrenzenMehrere Personas, Ziele und Zeiträume laufen gleichzeitig.In der Phase ansehen
  2. Szenenfolge skizzierenFrames wiederholen dieselbe Handlung oder springen ohne Übergang.In der Phase ansehen
  3. Bilder und Beschriftungen ergänzenDekorative Zeichnungen verdecken Ablauf oder ungestützte Gefühle.In der Phase ansehen
  4. Ablauf gemeinsam prüfenDie Facilitation erklärt jede Lücke und hält das Storyboard trotzdem für klar.In der Phase ansehen
08

Abbruchkriterien

Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest

Das Szenario umfasst mehrere unabhängige Wege: eine Sequenz auswählen oder mehrere getrennte Storyboards planen.
Szenen beruhen auf Vermutungen, werden aber als beobachtete Erfahrung präsentiert: Evidenzstatus ergänzen.
Die Bildfolge benötigt lange mündliche Erklärung: Szenen und Übergänge neu ordnen.

Methode nach Praxisgemeinschaft. Die Methode ist als verbreitete Praxis entstanden und wird nicht eindeutig einer einzelnen Urheberin oder Organisation zugeschrieben. Kuratiert mit 2 Quellen.

Quellen: Storyboards Help Visualize UX Ideas - NN/G, UX Stories Communicate Design - NN/G

Ablauf, Timeboxen und Stolperfallen sind redaktionell kuratierte Praxisempfehlungen auf Basis der genannten Quellen.

Methodenanleitung durchgearbeitet?

Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.