Wenn ein Workshop zu viele Optionen erzeugt und die Gruppe schnell verdichten muss, macht Dot Voting Präferenzen in kurzer Zeit sichtbar. Es bündelt Einzelstimmen zu einem belastbaren Signal für die nächste Auswahl.
Dot Voting
Lässt eine Gruppe Optionen per Klebepunkt priorisieren und macht Präferenzen in Minuten sichtbar.
Welche Optionen erhalten die meiste Unterstützung der Gruppe, und wo zeigt sich Konsens oder Polarisierung?
Die Gruppe stellt die Optionen gemeinsam aus, klärt das Stimmenbudget und votet anschließend still, damit Dominanz im Raum klein bleibt. Erst danach wird das Muster der Stimmen gelesen und auf Ausreißer, Tendenzen und knappes Einvernehmen geprüft.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Optionen sichtbar machen
- 2Stimmenlimit erklären
- 3Still voten
- 4Ergebnis prüfen
- 5Ausreißer diskutieren
Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.
Runsheet öffnenIdeal für
- Workshop Convergence
- Agenda Selection
- Idea Ranking
Nicht gut für
- Komplexe Portfolioentscheidungen
- Stark unterschiedliche Evidenzqualität
Vertiefung
Dot Voting funktioniert, weil es eine große Menge an Optionen schnell in sichtbare Präferenzmuster überführt. Die Methode wird sinnvoll, wenn die Auswahl erst nach gemeinsamer Klärung der Kriterien stattfindet und Stimmen nicht als Ersatz für Diskussion missverstanden werden. Gute Anwendung liest das Voting als Signal über Energie und Priorität, nicht als endgültige Wahrheit, damit die Gruppe auf dieser Basis fundiert weiterentscheiden kann.
Bereite die Optionen klar lesbar vor und sage offen, wofür die Punkte stehen, etwa Interesse, Relevanz oder Umsetzungswunsch. Problematisch wird es, wenn unklare Formulierungen oder soziale Orientierung das Abstimmen verzerren; dann braucht es kurze Klärung vor der Vergabe. Schließe mit einem Blick auf das Muster und entscheide, welche Optionen direkt weiterbearbeitet oder diskutiert werden.
Workshop AgendaKompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.agenda
workshop-agenda-markdown.md
Kompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.
Workshop Agenda
Ziel: ... Teilnehmende: ... Dauer: ...
| Zeit | Methode | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Check-in | Fokus setzen | Gemeinsamer Start |
| 00:10 | How Might We | Ideationsfragen | HMW-Liste |
| 00:35 | Brainwriting | Ideen erzeugen | Idea Pool |
| 01:10 | Dot Voting | Auswahl vorbereiten | Priorisierte Ideen |
| 01:30 | Storyboarding | Konzept greifbar machen | Storyboard |
Abschluss
Entscheidung, Owner, nächster Test.
Wann stattdessen?
Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.
Statt Dot Voting, wenn ihr Optionen über explizite Kriterien, Gewichtung und Begründung nachvollziehbar vergleichen wollt.
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Alle MethodenSammelt Ideen still, klärt Verständnis und lässt die Gruppe priorisieren, damit leise Stimmen nicht untergehen.
Verdichtet individuelle Ideen zu Clustern, Themen und Prioritäten, damit aus Einzelbeiträgen Konsens wächst.
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Führt Ideen vom stillen Nachdenken über den Austausch zu zweit bis in die Gruppe und verdichtet Muster.
Vergleicht drei Perspektiven in einem gemeinsamen Bild und macht Überlappungen ebenso sichtbar wie Unterschiede.
Sortiert Probleme, reframed das Top-Thema und leitet Experimente ab, die schnell vom Frust zur Bewegung führen.