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Playbook

Backlog Readiness herstellen

Von groben Ideen zu schnittfähigen Stories mit Beispielen, Akzeptanzkriterien und Schätzung.

Ergebnis

Ein Satz arbeitsfähiger Stories mit Akzeptanzkriterien, Beispielen und grober Aufwandssicht.

Am Ende hast du

Story MapSplit StoriesAcceptance CriteriaExample MapEstimates

Entscheidungspunkt

Du kannst entscheiden, welche Stories bereit für Delivery sind und welche Fragen vor Umsetzung geklärt werden müssen.

Nächster Schritt

Bereite Stories in den Sprint oder Flow übernehmen und offene Fragen gezielt klären.

Ideal für

  • Refinement vor Delivery
  • unklare Anforderungen
  • Teams mit vielen Rückfragen im Sprint

Nicht gut für

  • frühe Discovery ohne Lösungshypothese
  • strategische Portfolioplanung
Vorbereitung

Was vor dem Start klar sein sollte

Rollen

  • Product Owner
  • Entwicklungsteam
  • QA oder fachliche Expertinnen und Experten

Inputs

  • grobe Feature-Ideen oder Epics
  • Nutzerziel oder Prozesskontext
  • bekannte Regeln und Akzeptanzrisiken

Setup

  • Ziel des Refinements klären
  • zu große Items sichtbar machen
  • Beispiele und offene Fragen sammeln
Ablauf

Methodenpfad

5 Methoden
  1. 1Product DiscoveryStory Map

    User Story Mapping

    Welcher schmalste End-to-End-Fluss liefert dem Nutzer den ersten echten Wert und wie sieht der nächste sinnvolle Slice danach aus?

    Warum dieser Schritt?

    User Story Mapping macht Nutzeraktivitäten und Release-Slices sichtbar, bevor einzelne Stories isoliert diskutiert werden.

    Die Map zeigt, welche Stories geschnitten und für Delivery vorbereitet werden müssen.

  2. 2AgileSplit Stories

    Story Splitting

    Wie laesst sich die Story in 2-5 Slices teilen, von denen jeder Wert liefert oder Wissen schafft, ohne den Gesamtnutzen zu verlieren?

    Warum dieser Schritt?

    Story Splitting zerlegt zu große Stories in kleinere, wertvolle und lieferbare Einheiten.

    Die geschnittenen Stories brauchen danach testbare Akzeptanzkriterien.

  3. 3AgileAcceptance Criteria

    Acceptance Criteria Workshop

    Welche konkreten, prüfbaren Kriterien beschreiben Happy-Path, Edge Cases und negative Pfade dieser Story so eindeutig, dass alle drei Rollen Definition of Done teilen?

    Warum dieser Schritt?

    Der Workshop macht erwartetes Verhalten und Done-Kriterien explizit.

    Kritische Regeln und Beispiele werden anschließend im Example Mapping konkretisiert.

  4. 4AgileExample Map

    Example Mapping

    Welche konkreten Beispiele zeigen, dass diese Story fertig ist, und welche Regel verbindet sie miteinander?

    Warum dieser Schritt?

    Example Mapping verbindet Regeln, Beispiele und offene Fragen und reduziert Missverständnisse vor der Umsetzung.

    Die geklärten Stories können anschließend gemeinsam geschätzt werden.

  5. 5AgileEstimates

    Planning Poker

    Wie groß ist dieses Item relativ zu unseren Referenzstories, und welche Annahmen oder Risiken treiben Abweichungen in der Gruppe?

    Warum dieser Schritt?

    Planning Poker macht Aufwand, Unsicherheit und unterschiedliche mentale Modelle im Team sichtbar.

    Die Schätzung fließt in Sprintplanung, Forecasting oder weitere Klärung ein.

Abschlusskriterien
Vorlagen

Artefakte für dieses Playbook

Die Artefakte bleiben zugeklappt, bis du sie wirklich brauchst.

AgendaVorlage anzeigen

Workshop Agenda

Kompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.

# Workshop Agenda

**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Dauer:** ...

| Zeit | Methode | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Check-in | Fokus setzen | Gemeinsamer Start |
| 00:10 | How Might We | Ideationsfragen | HMW-Liste |
| 00:35 | Brainwriting | Ideen erzeugen | Idea Pool |
| 01:10 | Dot Voting | Auswahl vorbereiten | Priorisierte Ideen |
| 01:30 | Storyboarding | Konzept greifbar machen | Storyboard |

## Abschluss

Entscheidung, Owner, nächster Test.