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Domain Modeling Mapping Tool

Domain Context Map

Eine Domain Context Map zeigt, wo bestimmte Modelle gelten und wie ihre verantwortlichen Teams zusammenarbeiten müssen.

Eine Context Map zeigt Bounded Contexts mit eigener Fachsprache und Modellverantwortung sowie ihre Integrations- und Teambeziehungen. Upstream und Downstream beschreiben Modellabhängigkeit; das ist nicht automatisch die Richtung eines Datenpakets.

Kernfrage
Wo gelten welche Modelle und wie müssen ihre verantwortlichen Teams zusammenarbeiten?
Teilnehmende
3-10 Beteiligte
Zeit
90–180 Minuten erster Ausschnitt; weitere Modellierungstermine nach Bedarf
Papierillustration zu Domain Context Map
  1. Contexts

    Contexts abgrenzen

    Anhand von Begriffen und Regeln Bereiche mit jeweils konsistentem Modell identifizieren.

  2. Ownership

    Ownership und Ist-Bild

    Jeden Context einem verantwortlichen Team zuordnen und bestehende Integrationen sammeln.

  3. Abhängigkeit

    Abhängigkeiten beschriften

    Für jedes verbundene Paar Modellabhängigkeit als Upstream/Downstream oder symmetrische Beziehung bestimmen.

  4. Muster

    Beziehungsmuster prüfen

    Teambeziehung und Integrationsmuster begründet wählen: etwa Customer/Supplier, Partnership, Conformist oder Anti-Corruption Layer.

  5. Risiken

    Risiken und nächste Modellierung

    Widersprüchliche Begriffe, ungepflegte Verträge und starke Kopplungen mit beiden Seiten prüfen.

Bei Modell-, Team- oder Vertragsänderungen Beziehungen mit beiden Seiten prüfen und Map versionieren.

Geeignet, wenn

Für Domain-Driven Design, wenn Modellgrenzen oder teamübergreifende Integrationen geklärt werden müssen.

Ideal für

  • DDD Strategy
  • Architecture Discovery
  • Platform Boundaries

Nicht gut für

  • Story-level Refinement
  • UI Flow Design

Ergebnisse

  • Context Map mit Modellbeziehungen

    Die versionierte Context Map enthält Grenzen, Fachbegriffe, Owner, gerichtete Abhängigkeiten, Beziehungsmuster und offene Modellierungsfragen.

  • Geprüfte Map und Klärungsaufträge

    Der Klärungsauftrag enthält eine konkrete Modellierungs- oder Vertragsfrage mit Owner und Termin.

Domain Context Map · Arbeitsvorlage

Fiktives Beispiel

Eine Context Map zeigt Bounded Contexts mit eigener Fachsprache und Modellverantwortung sowie ihre Integrations- und Teambeziehungen. Upstream und Downstream beschreiben Modellabhängigkeit; das ist nicht automatisch die Richtung eines Datenpakets.

Context-Inventar

Pro Context Zweck, Fachbegriffe, Grenzen und Owner erfassen.

Fiktiv: Catalog (Team Angebot) verwaltet Kursangebote; Enrollment (Team Teilnahme) verwaltet Platzreservierungen; Billing (Team Finanzen) verwaltet Forderungen.

Beziehung 1

Contexts, U/D-Rollen, Vertrag, Muster und Änderungsabstimmung notieren.

Catalog U → Enrollment D: Kurs-ID und Angebot über versionierte API. Catalog bietet OHS/Published Language; Enrollment übersetzt fremde Statuswerte per ACL in sein Reservierungsmodell.

Beziehung 2

Eine weitere Beziehung einschließlich Einfluss auf die Schnittstelle beschreiben.

Enrollment U → Billing D: bestätigte Anmeldung als Ereignis. Customer/Supplier: Billing kann benötigte Abrechnungsfelder mit Team Teilnahme vereinbaren.

Offene Modellierungsfrage

Welche Bedeutung oder Verantwortung ist ungeklärt, wer klärt sie und womit?

Bei Stornierung unterscheiden sich Reservierungsstatus und Forderungsstatus. Beide Teams prüfen bis Freitag drei Stornofälle und dokumentieren die Ereignisregeln.

Alle Beispielangaben sind erfunden; sie erläutern die Anwendung.

DDD Crew: Context Mapping

Erster Schritt

Einen fachlichen Ausschnitt, konkrete Geschäftsabläufe, Teamzuständigkeiten und bekannte Schnittstellen zusammentragen. Ist- und Zielbild getrennt betrachten.

Zur Methodenanleitung

Vertiefung

Zweck

Wenn ein Domänenmodell und die dazugehörigen Kontexte zusammen gedacht werden sollen, schafft sie einen gemeinsamen Überblick. Sie verbindet fachliche Sicht und organisatorische Grenze zu einem lesbaren Ganzen.

Funktionsweise

Sie stellt Domänenbestandteile und Kontextgrenzen nebeneinander und macht ihre Verknüpfung explizit. Dadurch werden Modell, Zusammenarbeit und Integrationspunkte gemeinsam diskutierbar, ohne fachliche Grenze und technische Schnittstelle zu vermischen.

Im Detail

Diese Methode trägt, weil sie fachliche Räume aus Sicht der Domäne ordnet und dadurch eine robustere Grundlage für spätere Team oder Systemzuschnitte schafft. Gute Anwendung schaut auf Sinnzusammenhang, Sprachgrenzen und Wechselwirkungen, statt bestehende Organigramme nur neu zu beschriften. So entsteht ein Bild, das strategische Abgrenzung ermöglicht und zugleich offenlegt, wo gemeinsame Begriffe nur scheinbar dieselbe Bedeutung haben.

Durchführung

Nimm Fälle mit, bei denen ähnliche Begriffe in verschiedenen Bereichen andere Folgen auslösen, denn daran zeigen sich die Trennlinien am klarsten. Richtig ergiebig wird es, wenn ein Begriff stabil bleibt, aber der Zweck wechselt. Schließe mit einer kurzen Liste benannter Kontexte und den unsichersten Übergängen zwischen ihnen.

Die Methodenanleitung führt mit 5 Phasen, Zeitrahmen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.

Methodenanleitung öffnen

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Quellen und Themen

Themen
Artefakt-Vorlagen
Domain Context Map: ArbeitsvorlageEinen fachlichen Ausschnitt, konkrete Geschäftsabläufe, Teamzuständigkeiten und bekannte Schnittstellen zusammentragen. Ist- und Zielbild getrennt betrachten.
markdown

domain-context-map-working-template.md

Einen fachlichen Ausschnitt, konkrete Geschäftsabläufe, Teamzuständigkeiten und bekannte Schnittstellen zusammentragen. Ist- und Zielbild getrennt betrachten.

Domain Context Map: Arbeitsvorlage

Fragestellung

Noch zu klären

Gewünschtes Ergebnis

Noch zu klären

Rahmen

Gesamter Durchlauf Zeit: 90–180 Minuten erster Ausschnitt; weitere Modellierungstermine nach Bedarf

Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.

Vorbereitung für diesen Umfang

Methodische Grundausstattung

  • Materialien: Context-Karten, Integrationsverträge, Teamliste, Pfeile mit U/D-Legende und Notizen zu Fachbegriffen.
  • Rollen: Domänenfachleute, Modellverantwortliche, beteiligte Entwicklungsteams und Moderation.
  • Vorab-Infos: Einen fachlichen Ausschnitt, konkrete Geschäftsabläufe, Teamzuständigkeiten und bekannte Schnittstellen zusammentragen. Ist- und Zielbild getrennt betrachten.
  • Gesamter Zeitbedarf: 90–180 Minuten erster Ausschnitt; weitere Modellierungstermine nach Bedarf
  • Setup: Context-Karten mit Fachbegriffen und Ownern auslegen; U/D-Legende ergänzen und Verbindungen aus konkreten Integrationen ableiten.

Für die Arbeitsschritte bereitstellen

Contexts: Contexts abgrenzen

  • Geschäftsabläufe
  • Begriffe und Regeln

Ownership: Ownership und Ist-Bild

  • Context-Inventar
  • Teamvertreter

Abhängigkeit: Abhängigkeiten beschriften

  • Integrationen
  • Modellabhängigkeiten

Muster: Beziehungsmuster prüfen

  • Context-Beziehungen
  • Teamvereinbarungen

Risiken: Risiken und nächste Modellierung

  • Map-Entwurf
  • Konkrete Geschäftsfälle

Domain Context Map · Arbeitsvorlage

Context-Inventar

Pro Context Zweck, Fachbegriffe, Grenzen und Owner erfassen.

...

Beziehung 1

Contexts, U/D-Rollen, Vertrag, Muster und Änderungsabstimmung notieren.

...

Beziehung 2

Eine weitere Beziehung einschließlich Einfluss auf die Schnittstelle beschreiben.

...

Offene Modellierungsfrage

Welche Bedeutung oder Verantwortung ist ungeklärt, wer klärt sie und womit?

...

Arbeitsimpulse mit eigenen Angaben beantworten. Unbekanntes und Annahmen ausdrücklich markieren.

DDD Crew: Context Mapping

Contexts: Contexts abgrenzen

Erwartetes Artefakt: Context-Inventar

Gilt innerhalb jeder Grenze eine konsistente Fachsprache?

Eintrag:

...

  • Gilt innerhalb jeder Grenze eine konsistente Fachsprache?

Ownership: Ownership und Ist-Bild

Erwartetes Artefakt: Bestätigte Zuständigkeiten

Sind Owner und Ist-Status für jeden Context bestätigt?

Eintrag:

...

  • Sind Owner und Ist-Status für jeden Context bestätigt?

Abhängigkeit: Abhängigkeiten beschriften

Erwartetes Artefakt: Beschriftete Context-Beziehungen

Ist die Pfeilbedeutung in einer Legende erklärt?

Eintrag:

...

  • Ist die Pfeilbedeutung in einer Legende erklärt?

Muster: Beziehungsmuster prüfen

Erwartetes Artefakt: Begründete Beziehungsmuster

Beschreibt das Muster tatsächliche Zusammenarbeit und Übersetzung?

Eintrag:

...

  • Beschreibt das Muster tatsächliche Zusammenarbeit und Übersetzung?

Risiken: Risiken und nächste Modellierung

Erwartetes Artefakt: Geprüfte Map und Klärungsaufträge

Sind ungeklärte Beziehungen mit einem Klärungsauftrag verbunden?

Eintrag:

...

  • Sind ungeklärte Beziehungen mit einem Klärungsauftrag verbunden?

Offene Fragen und nächste Schritte

...

Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/domain-context-map/run-sheet

Alternativen und Nachbarn

Passende Alternativen mit Entscheidungshilfe, danach weitere verwandte Methoden.

Alle Methoden
Rahmenbedingungen und Herkunft
MittelWorkshop1-3 h

Steckbrief

Methodenform
Mapping Tool
Teilnehmende
3-10
Zeit
1-3 h
Reifegrad
Established
Ursprung
Praxisgemeinschaft
Papierillustration zu Bounded Context Canvas mit den zentralen Arbeitsschritten und einem sichtbaren Ergebnis.
Als Nächstes: Bounded Context Canvas