Das System als Ganzes sehen, bevor Interventionen gewählt werden.
Systems Mapping
Breite Mapping-Methode für Komponenten, Beziehungen, Grenzen und Einflüsse eines Systems.
Elemente, Flüsse, Abhängigkeiten, Constraints und Leverage Points werden auf einer Karte verbunden.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1System Boundary setzen
- 2Komponenten sammeln
- 3Beziehungen und Flüsse zeichnen
- 4Constraints markieren
- 5Leverage Points ableiten
Ideal für
- Complex Change Programs
- Cross-domain Analysis
- Program Strategy
Nicht gut für
- Detailimplementierung
- Simple Checklist Tasks
Vertiefung
Systems Mapping folgt einer klaren Arbeitslogik: System Boundary setzen, Komponenten sammeln, Beziehungen und Flüsse zeichnen, Constraints markieren und Leverage Points ableiten. Dadurch wird die Methode nicht nur als Gespräch geführt, sondern als sichtbarer Denkprozess aufgebaut. Die Beteiligten bewegen sich schrittweise von Rohmaterial, Beobachtungen oder Optionen zu einer gemeinsamen Struktur. Als Ergebnis entstehen System Map, Dependencies und Leverage Points, die Entscheidungen, Lernen oder weitere Planung anschlussfähig machen.
Systems Mapping eignet sich besonders für Complex Change Programs, Cross-domain Analysis und Program Strategy. Die Methode unterstützt Arbeit rund um systems-thinking, mapping und boundary und hilft, implizite Annahmen explizit zu machen. Vorsicht ist in Kontexten wie Detailimplementierung und Simple Checklist Tasks geboten; dann sollte vorher geklärt werden, ob genug Kontext, Beteiligung und Entscheidungsspielraum vorhanden sind.
Bereite eine klare Leitfrage, die passenden Informationen und eine sichtbare Arbeitsfläche vor. Plane etwa 1-3 h mit 3-12 Personen und nutze das Format wahlweise im Workshop oder asynchron. Die Durchführung braucht spürbare Struktur und Vorbereitung; hilfreich sind kurze Timeboxes, sichtbare Zwischenergebnisse und ein Parkplatz für offene Fragen.
Systems Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Systems Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
# Systems Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- System Map:
- Dependencies:
- Leverage Points:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
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