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Systems Thinking

Soft Systems Methodology

Systemische Methode, um unstrukturierte Problemsituationen über Modelle, Perspektiven und Lernschleifen zu bearbeiten.

Systems ThinkingHighWorkshop0.5-3 Tage
Zweck

Komplexe soziale und organisationale Probleme verstehen und verhandelbare Verbesserungen entwickeln.

Funktionsweise

Eine Problemsituation wird exploriert, als relevante Systeme modelliert, mit der Realität verglichen und in machbare Veränderungen übersetzt.

Visuelle Orientierung

Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.

Soft Systems Methodology · Checkland
  1. 1
    Unstrukturierte Situation
    Problemfeld beschreiben, ohne zu sortieren.
  2. 2
    Rich Picture
    Visualisieren statt textuell beschreiben.
  3. 3
    Root Definitions
    Systeme mit CATWOE definieren.
  4. 4
    Konzeptuelle Modelle
    Wie würde so ein System idealtypisch arbeiten?
  5. 5
    Vergleich Modell vs Realität
    Differenzen finden, Lernpotenziale.
  6. 6
    Veränderungen
    Wünschenswerte und machbare Maßnahmen wählen.
  7. 7
    Handeln
    Maßnahmen einführen, Schleife neu starten.

Ablauf

  1. 1Problemsituation explorieren
  2. 2Rich Picture erstellen
  3. 3Root Definitions formulieren
  4. 4Konzeptuelle Modelle bauen
  5. 5Vergleich und Verbesserungen ableiten

Ideal für

  • Komplexe Organisationsthemen
  • Systemische Transformation
  • Stakeholderreiche Probleme

Nicht gut für

  • Akute Fehlerbehebung
  • Einfache Prozessabweichungen
  • Reine technische Diagnose

Vertiefung

Im Detail

Soft Systems Methodology behandelt Probleme als unterschiedliche Wahrnehmungen einer Situation statt als eindeutig objektive Defekte. Rich Pictures, Root Definitions und konzeptionelle Modelle helfen, mehrere sinnvolle Sichtweisen zu entwickeln. Diese Modelle werden mit der realen Situation verglichen, um wünschbare und machbare Veränderungen zu finden. Die Methode erzeugt Lernen zwischen Stakeholdern, nicht nur eine technische Lösung.

Einordnung

SSM eignet sich für komplexe Organisationsthemen, Transformationen und Konflikte mit vielen Perspektiven. Sie unterstützt sensemaking, Dialog und systemisches Denken. Sie ist zu aufwendig für kleine, klar definierte technische Probleme oder schnelle Priorisierungsfragen.

Durchführung

Plane mehrere Arbeitsphasen und lade unterschiedliche Perspektiven ein. Nutze Visualisierung, um abstrakte Systemmodelle greifbar zu machen, und formuliere Veränderungen bewusst als wünschbar und machbar. Halte den Prozess offen genug für Lernen, aber klar genug, damit konkrete nächste Schritte entstehen.

Output-Artefakte
Rich PictureRoot DefinitionsConceptual ModelsChange Agenda
Artefakt-Vorlagen
Soft Systems Methodology ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Soft Systems Methodology mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
agenda
# Soft Systems Methodology Agenda

**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Zeitbox:** 0.5-3 Tage

| Zeit | Schritt | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Kontext | Ziel und Scope klären | Gemeinsames Verständnis |
| 00:10 | Durchführung | Methode nach Run Sheet anwenden | Arbeitsstand |
| 00:50 | Synthese | Ergebnis verdichten | Entscheidung oder Artefakt |
| 01:10 | Abschluss | Owner und nächste Schritte setzen | Follow-up |

## Ergebnisartefakte
- Rich Picture:
- Root Definitions:
- Conceptual Models:
- Change Agenda:

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