Wirkungspotenzial unterschiedlicher Eingriffe in einem System bewusst einordnen.
Leverage Points
Hierarchie von Hebeln nach Donella Meadows zur Systemveränderung.
Geplante Aktionen werden den zwölf Leverage Points zugeordnet und gemeinsam bewertet.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Zwölf Leverage Points einführen
- 2Geplante Aktionen sammeln
- 3Pro Aktion Hebelstufe diskutieren
- 4Hebel auf höhere Stufe ergänzen
- 5Strategie über mehrere Hebel formulieren
Ideal für
- Change-Programme
- Transformationen
- Systems-Coaching
Nicht gut für
- Reine operative Detail-Backlogs
Vertiefung
Donella Meadows beschreibt zwölf Leverage Points, geordnet von schwach zu stark, mit denen man auf ein System einwirken kann. Niedrige Hebel sind Parameter oder Buffer-Größen, hohe Hebel sind Ziele, Paradigmen und die Fähigkeit, Paradigmen zu transzendieren. Die Methode hilft, häufige Fehlannahmen zu erkennen, etwa dass kleine Parameteränderungen ausreichen.
Geeignet in komplexen Veränderungsvorhaben oder Transformationen. Voraussetzung ist Bereitschaft, mehrebige Hebel ernsthaft zu betrachten.
Erkläre die zwölf Hebel kurz und gib Beispiele. Lasse das Team Aktionen einzeln einordnen und diskutieren, was höhere Hebel adressieren würde.
Leverage Points ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Leverage Points mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
# Leverage Points Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Hebel-Map:
- Aktionsstrategie:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
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