Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Systems Mapping
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Grenzen und Zweck
30 minSystemzweck und Grenze schriftlich. Was gehoert zum System (innen), was ist Umwelt (aussen). Zeithorizont festlegen. Hinweis: Wenn Grenzen verschwimmen, ist die Map politisch. Klare Entscheidung mit Decider, sonst zieht jeder Stakeholder die Grenze anders. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorSystem Map - 2
Phase 2: Komponenten und Akteure
45 minStickies fuer Komponenten (z. B. Systeme, Tools, Prozesse) und Akteure (z. B. Teams, Kunden, Lieferanten). Innerhalb und ausserhalb der Grenze anordnen. Hinweis: Wenn 50 Komponenten entstehen, ist Aggregation noetig. Gleichartige Komponenten zusammenfassen, Detail in Sub-Map. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorDependencies - 3
Phase 3: Fluesse und Beziehungen
60 minPfeile zwischen Komponenten. Pfeil-Beschriftung: was fliesst (Material, Information, Geld, Vertrauen). Farbe pro Fluss-Typ. Hinweis: Wenn alle Pfeile gleich aussehen, ist die Map unleserlich. Mindestens drei Fluss-Typen unterscheiden, gefaerbt oder gestrichelt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorLeverage Points - 4
Phase 4: Pain Points und Constraints
30 minPain Points (rot) markieren: Engpaesse, Konflikte, Doppelarbeit. Externe Constraints (z. B. Regulierung, Marktlage) am Rand der Grenze. Hinweis: Pain Points machen Map handlungsrelevant. Map ohne Pain Points ist Inventar. Mindestens drei Pain Points pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorSystem Map - 5
Phase 5: Hebel und Aktionen
30 minHebelpunkte innerhalb der Grenze identifizieren. Pro Top-Pain einen Hebel und konkrete Folgeaktion mit Owner und Frist. Hinweis: Hebel ausserhalb der Grenze sind nicht beeinflussbar. Wenn alle Hebel aussen liegen, ist die Grenze falsch geschnitten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerDependencies - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerSystem Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Systems Mapping
## Ziel
Artefakt: System Map
## Arbeitsfrage
Welche Komponenten, Akteure und Beziehungen formen das System, wo liegen Grenzen, und welche Hebel sind innerhalb der Grenze veraenderbar?
## Kontext
Beschreibung des Systembereichs; bekannte Komponenten, Akteure und Beziehungen; aktuelle Pain Points; Daten zu Fluessen (Material, Information, Geld); externe Einflussfaktoren.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 3-4 h
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 4-10 Teilnehmende mit unterschiedlichen Perspektiven (intern, extern, technisch, Business); ein Scribe; optional ein Aussenstehender als Challenger.
- Owner: Ein Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf System Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit grossflaechigem Platz; Stickies in mehreren Farben fuer Komponenten, Akteure, Fluesse, Grenzen; Pfeile mit Beschriftung; Legende sichtbar.
## Vorbereitung
Grenzen des Systems schriftlich definieren (was ist innen, was aussen). Legende anbringen. Regel: Verschiedene Elementtypen verschiedene Farben. Pfeile beschriften (was fliesst).
## Agenda
1. Phase 1: Grenzen und Zweck (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Systemzweck und Grenze schriftlich. Was gehoert zum System (innen), was ist Umwelt (aussen). Zeithorizont festlegen. Hinweis: Wenn Grenzen verschwimmen, ist die Map politisch. Klare Entscheidung mit Decider, sonst zieht jeder Stakeholder die Grenze anders. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: System Map
2. Phase 2: Komponenten und Akteure (45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Stickies fuer Komponenten (z. B. Systeme, Tools, Prozesse) und Akteure (z. B. Teams, Kunden, Lieferanten). Innerhalb und ausserhalb der Grenze anordnen. Hinweis: Wenn 50 Komponenten entstehen, ist Aggregation noetig. Gleichartige Komponenten zusammenfassen, Detail in Sub-Map. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Dependencies
3. Phase 3: Fluesse und Beziehungen (60 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pfeile zwischen Komponenten. Pfeil-Beschriftung: was fliesst (Material, Information, Geld, Vertrauen). Farbe pro Fluss-Typ. Hinweis: Wenn alle Pfeile gleich aussehen, ist die Map unleserlich. Mindestens drei Fluss-Typen unterscheiden, gefaerbt oder gestrichelt. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Leverage Points
4. Phase 4: Pain Points und Constraints (30 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Pain Points (rot) markieren: Engpaesse, Konflikte, Doppelarbeit. Externe Constraints (z. B. Regulierung, Marktlage) am Rand der Grenze. Hinweis: Pain Points machen Map handlungsrelevant. Map ohne Pain Points ist Inventar. Mindestens drei Pain Points pflicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: System Map
5. Phase 5: Hebel und Aktionen (30 min)
Owner: Owner
Aktion: Hebelpunkte innerhalb der Grenze identifizieren. Pro Top-Pain einen Hebel und konkrete Folgeaktion mit Owner und Frist. Hinweis: Hebel ausserhalb der Grenze sind nicht beeinflussbar. Wenn alle Hebel aussen liegen, ist die Grenze falsch geschnitten. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Dependencies
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: System Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: System Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# System Map: Systems Mapping
## Arbeitsfrage
Welche Komponenten, Akteure und Beziehungen formen das System, wo liegen Grenzen, und welche Hebel sind innerhalb der Grenze veraenderbar?
## Kontext
Beschreibung des Systembereichs; bekannte Komponenten, Akteure und Beziehungen; aktuelle Pain Points; Daten zu Fluessen (Material, Information, Geld); externe Einflussfaktoren.
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 4-10 Teilnehmende mit unterschiedlichen Perspektiven (intern, extern, technisch, Business); ein Scribe; optional ein Aussenstehender als Challenger.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit grossflaechigem Platz; Stickies in mehreren Farben fuer Komponenten, Akteure, Fluesse, Grenzen; Pfeile mit Beschriftung; Legende sichtbar.
## Vorlage
# Systems Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- System Map:
- Dependencies:
- Leverage Points:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- System Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenSystems Mapping Arbeitsvorlage
# Systems Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- System Map:
- Dependencies:
- Leverage Points:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu System Map.
- Pro Iteration eigene Version mit Datum. Aenderungen an Grenzen oder Komponenten dokumentieren. Bei Folgeworkshops Vorgaenger-Map referenzieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.