Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Soft Systems Methodology
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 5-15. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1+2: Situation erforschen und Rich Picture
0.5-1 TagInterviews, Dokumente, Beobachtungen. Rich Picture zeichnen: Akteure, Strukturen, Prozesse, Konflikte, Stimmungen, Symbole. Visualisierung verzichtet auf Schemata. Hinweis: Rich Picture ist keine Prozess-Karte. Symbole, Sprechblasen, Pfeile mit Emotionen erlaubt. Wer schematische Diagramme zeichnet, hat Methode missverstanden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRich Picture - 2
Phase 3: Root Definitions
0.5 TagPro identifizierter Worldview eine Root Definition formulieren (über CATWOE). Mehrere RDs nebeneinander, repräsentieren verschiedene mögliche Systeme. Hinweis: Häufig 2-4 RDs sinnvoll. Wenn nur eine RD entsteht, fehlt Worldview-Diversität. Wenn 10 RDs, sind sie nicht ausreichend distinct. RDs müssen sich substantiell unterscheiden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRoot Definitions - 3
Phase 4: Conceptual Models
1 TagPro Root Definition ein Conceptual Model mit 5-9 Aktivitäten, die nötig wären, damit dieses System existieren würde. Logische Reihenfolge, Monitoring- und Control-Aktivitäten ergänzen. Hinweis: Conceptual Model ist konzeptuell, nicht real. Es zeigt, wie ein System aussehen müsste, wenn die RD richtig wäre. Nicht mit Soll-Prozess verwechseln. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConceptual Models - 4
Phase 5: Vergleich mit Realität
0.5-1 TagPro Conceptual Model: welche Aktivitäten existieren in der Realität, welche fehlen, welche laufen anders. Tabelle Aktivität vs. Realität vs. Differenz. Hinweis: Vergleich ist Kern der Methode, nicht oberflächlich. Pro Aktivität ehrlich prüfen, ob sie tatsächlich existiert oder nur auf dem Papier. Differenzen sind Quellen für Veränderungen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorChange Agenda - 5
Phase 6+7: Veränderungen und Lernen
0.5-1 Tag, dann laufendVeränderungen identifizieren, die sowohl wünschenswert (aus mindestens einer Worldview) als auch kulturell machbar sind. Umsetzungs-Plan mit Owner und Datum. Lernschleife dokumentieren. Hinweis: Veränderungen ohne kulturelle Machbarkeit scheitern. Pro Veränderung Worldview-Bezug und Machbarkeits-Check. SSM ist iterativ; nach Umsetzung zurück zu Phase 1 mit neuer Situation. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerRich Picture - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerRich Picture
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Soft Systems Methodology
## Ziel
Artefakt: Rich Picture
## Arbeitsfrage
Welche Worldviews prägen die Situation, welche konzeptuellen Systeme sind aus jeder Sicht denkbar, und welche Veränderungen sind sowohl wünschenswert als auch machbar?
## Kontext
Beschreibung der Situation in 1-2 Seiten, möglichst unprejudiziert; Dokumente, Daten, Berichte; Liste der Stakeholder; bekannte Konflikte und vorherige Lösungsversuche.
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: Initial Workshop-Serie 2-5 Tage, anschließend iterative Verfeinerung über Wochen oder Monate
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein SSM-Coach mit Erfahrung in Phasen 1-7; 5-10 Personen mit unterschiedlicher Sicht auf die Situation, einschließlich Hauptbetroffener; ein Scribe; Sponsor mit Mandat zur Umsetzung.
- Owner: Ein SSM-Coach mit Erfahrung in Phasen 1-7
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Rich Picture hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Großes Whiteboard oder digitale Boards für sieben SSM-Phasen; Vorlagen für Rich Picture, Root Definition, Conceptual Model; Stakeholder-Übersicht; Datenquellen über die Situation; Notiz-System für Lernschleifen.
## Vorbereitung
Sieben Phasen sichtbar: 1) Situation erforschen, 2) Rich Picture, 3) Root Definitions, 4) Conceptual Models, 5) Vergleich mit Realität, 6) Veränderungen identifizieren, 7) Umsetzung und Lernen. Phasen 1-2 sind echte Welt, 3-4 sind Systems Thinking, 5-7 verbinden beide. Tafel mit dieser Trennung.
## Agenda
1. Phase 1+2: Situation erforschen und Rich Picture (0.5-1 Tag)
Owner: Facilitator
Aktion: Interviews, Dokumente, Beobachtungen. Rich Picture zeichnen: Akteure, Strukturen, Prozesse, Konflikte, Stimmungen, Symbole. Visualisierung verzichtet auf Schemata. Hinweis: Rich Picture ist keine Prozess-Karte. Symbole, Sprechblasen, Pfeile mit Emotionen erlaubt. Wer schematische Diagramme zeichnet, hat Methode missverstanden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Rich Picture
2. Phase 3: Root Definitions (0.5 Tag)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro identifizierter Worldview eine Root Definition formulieren (über CATWOE). Mehrere RDs nebeneinander, repräsentieren verschiedene mögliche Systeme. Hinweis: Häufig 2-4 RDs sinnvoll. Wenn nur eine RD entsteht, fehlt Worldview-Diversität. Wenn 10 RDs, sind sie nicht ausreichend distinct. RDs müssen sich substantiell unterscheiden. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Root Definitions
3. Phase 4: Conceptual Models (1 Tag)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Root Definition ein Conceptual Model mit 5-9 Aktivitäten, die nötig wären, damit dieses System existieren würde. Logische Reihenfolge, Monitoring- und Control-Aktivitäten ergänzen. Hinweis: Conceptual Model ist konzeptuell, nicht real. Es zeigt, wie ein System aussehen müsste, wenn die RD richtig wäre. Nicht mit Soll-Prozess verwechseln. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Conceptual Models
4. Phase 5: Vergleich mit Realität (0.5-1 Tag)
Owner: Facilitator
Aktion: Pro Conceptual Model: welche Aktivitäten existieren in der Realität, welche fehlen, welche laufen anders. Tabelle Aktivität vs. Realität vs. Differenz. Hinweis: Vergleich ist Kern der Methode, nicht oberflächlich. Pro Aktivität ehrlich prüfen, ob sie tatsächlich existiert oder nur auf dem Papier. Differenzen sind Quellen für Veränderungen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Change Agenda
5. Phase 6+7: Veränderungen und Lernen (0.5-1 Tag, dann laufend)
Owner: Owner
Aktion: Veränderungen identifizieren, die sowohl wünschenswert (aus mindestens einer Worldview) als auch kulturell machbar sind. Umsetzungs-Plan mit Owner und Datum. Lernschleife dokumentieren. Hinweis: Veränderungen ohne kulturelle Machbarkeit scheitern. Pro Veränderung Worldview-Bezug und Machbarkeits-Check. SSM ist iterativ; nach Umsetzung zurück zu Phase 1 mit neuer Situation. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Rich Picture
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Rich Picture
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Rich Picture
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Rich Picture: Soft Systems Methodology
## Arbeitsfrage
Welche Worldviews prägen die Situation, welche konzeptuellen Systeme sind aus jeder Sicht denkbar, und welche Veränderungen sind sowohl wünschenswert als auch machbar?
## Kontext
Beschreibung der Situation in 1-2 Seiten, möglichst unprejudiziert; Dokumente, Daten, Berichte; Liste der Stakeholder; bekannte Konflikte und vorherige Lösungsversuche.
## Beteiligte
- Owner: Ein SSM-Coach mit Erfahrung in Phasen 1-7
- Teilnehmende: Ein SSM-Coach mit Erfahrung in Phasen 1-7; 5-10 Personen mit unterschiedlicher Sicht auf die Situation, einschließlich Hauptbetroffener; ein Scribe; Sponsor mit Mandat zur Umsetzung.
## Input
Großes Whiteboard oder digitale Boards für sieben SSM-Phasen; Vorlagen für Rich Picture, Root Definition, Conceptual Model; Stakeholder-Übersicht; Datenquellen über die Situation; Notiz-System für Lernschleifen.
## Vorlage
# Soft Systems Methodology Agenda
**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Zeitbox:** 0.5-3 Tage
| Zeit | Schritt | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Kontext | Ziel und Scope klären | Gemeinsames Verständnis |
| 00:10 | Durchführung | Methode nach Run Sheet anwenden | Arbeitsstand |
| 00:50 | Synthese | Ergebnis verdichten | Entscheidung oder Artefakt |
| 01:10 | Abschluss | Owner und nächste Schritte setzen | Follow-up |
## Ergebnisartefakte
- Rich Picture:
- Root Definitions:
- Conceptual Models:
- Change Agenda:
## Fertigstellungscheck
- Rich Picture ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenSoft Systems Methodology Arbeitsvorlage
# Soft Systems Methodology Agenda
**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Zeitbox:** 0.5-3 Tage
| Zeit | Schritt | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Kontext | Ziel und Scope klären | Gemeinsames Verständnis |
| 00:10 | Durchführung | Methode nach Run Sheet anwenden | Arbeitsstand |
| 00:50 | Synthese | Ergebnis verdichten | Entscheidung oder Artefakt |
| 01:10 | Abschluss | Owner und nächste Schritte setzen | Follow-up |
## Ergebnisartefakte
- Rich Picture:
- Root Definitions:
- Conceptual Models:
- Change Agenda:- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Rich Picture.
- Pro Iteration eigene Sammlung mit Datum, Situation und Sponsor. Phasen-Artefakte versioniert. Bei zweiter Iteration Veränderungen zur vorherigen explizit beschrieben.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.