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Playbook

UX Research planen und auswerten

Von unscharfer Forschungsfrage zu belastbaren qualitativen Insights und nächsten Entscheidungen.

Ergebnis

Ein Research Summary mit Forschungsfrage, Interview- oder Beobachtungsdaten, Clustern, Insights und nächsten Lernschritten.

Am Ende hast du

Research FrameInterview NotesTheme ClustersPersona Profiles

Entscheidungspunkt

Du kannst entscheiden, welche Nutzerbedürfnisse und Probleme für die nächste Produktentscheidung relevant sind.

Nächster Schritt

Insights mit Stakeholdern reviewen und daraus nächste Produktentscheidungen, Tests oder Research-Fragen ableiten.

Ideal für

  • frühe Produkt- und Servicefragen
  • Discovery mit Nutzerkontakt
  • Teams ohne klares Problemverständnis

Nicht gut für

  • rein quantitative Marktvalidierung
  • bereits entschiedene Umsetzung ohne Lernbedarf
Vorbereitung

Was vor dem Start klar sein sollte

Rollen

  • UX Research oder Design
  • Product-Verantwortliche
  • Teammitglieder mit Kunden- oder Domänenwissen

Inputs

  • Research-Frage oder Produktunsicherheit
  • Zielgruppenhypothese
  • Zugang zu Nutzerinnen, Nutzern oder Ersatz-Evidenz

Setup

  • Research Scope begrenzen
  • Interview- oder Beobachtungsleitfaden vorbereiten
  • Auswertungsformat vorab festlegen
Ablauf

Methodenpfad

4 Methoden
  1. 1FacilitationResearch Frame

    Problem Framing Workshop

    Welches konkrete Problem, für welche Betroffenen, mit welcher Auswirkung soll im nächsten Schritt bearbeitet werden?

    Warum dieser Schritt?

    Der Research Frame stellt sicher, dass die Untersuchung auf eine echte Entscheidungs- oder Lernfrage zielt.

    Der Scope bestimmt, welche Personen befragt und welche Kontexte beobachtet werden.

  2. 2UX ResearchInterview Notes

    User Interviews

    Wie verhalten sich Nutzer in realen Situationen, welche Motive treiben sie, und welche Pain Points entstehen, die uns Discovery- oder Designentscheidungen prägen sollten?

    Warum dieser Schritt?

    User Interviews liefern qualitative Evidenz aus konkreten Situationen statt Annahmen über Nutzerverhalten.

    Die Rohnotizen werden anschließend in Muster und Themen verdichtet.

  3. 3UX ResearchTheme Clusters

    Affinity Diagramming

    Welche Muster, Themen und Insights stecken in den Rohdaten, die ohne strukturierte Verdichtung nicht sichtbar wären?

    Warum dieser Schritt?

    Affinity Diagramming ordnet Beobachtungen zu Mustern, ohne die Evidenzbasis zu verlieren.

    Die Muster können danach als Arbeitsmodell für Zielgruppen oder Nutzungsprofile verdichtet werden.

  4. 4UX ResearchPersona Profiles

    Personas

    Welche unterscheidbaren Nutzergruppen mit verschiedenen Bedürfnissen, Zielen und Verhaltensweisen lassen sich aus der Forschung ableiten, und welche treiben Design-Entscheidungen?

    Warum dieser Schritt?

    Personas bündeln wiederkehrende Bedürfnisse, Ziele und Kontexte als handhabbares Produktarbeitsmodell.

    Die Personas werden mit Entscheidungen, Hypothesen oder weiteren Research-Fragen verbunden.

Abschlusskriterien
Vorlagen

Artefakte für dieses Playbook

Die Artefakte bleiben zugeklappt, bis du sie wirklich brauchst.

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Problem Frame

Arbeitsblatt für Problem, Zielgruppe, Wirkung und Entscheidungskontext.

# Problem Frame

## Problemstatement

Für wen ist welches Problem in welchem Kontext relevant?

## Betroffene Zielgruppe

Wer erlebt das Problem, wie oft und woran merken wir es?

## Evidenz

Welche Daten, Beobachtungen oder Beispiele stützen das Problem?

## Wirkung

Welche Kosten, Risiken oder verpassten Chancen entstehen?

## Nicht-Ziele

Was lösen wir bewusst nicht?

## Nächste Lernfrage

Was müssen wir als Nächstes herausfinden?