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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-SessionHalf day (4 h)WorkshopHebel-Map

Session: Leverage Points

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 3-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: 12 Leverage Points einführen

    30-40 min

    Pro Hebel kurze Erklärung mit Beispiel. Reihenfolge wichtig: 1 Numbers (Parameter), 2 Buffers, 3 Stock-Flow-Struktur, 4 Delays, 5 Balancing Loops, 6 Reinforcing Loops, 7 Information Flow, 8 Rules, 9 Self-Organization, 10 Goals, 11 Paradigms, 12 Transcending Paradigms. Hinweis: Wenn Hebel-Konzept nicht klar, wird Zuordnung beliebig. Pro Hebel ein eigenes Beispiel bringen, das Teilnehmer kennen. Abstrakte Theorie reicht nicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorHebel-Map
  2. 2

    Phase 2: Aktuelle Aktionen sammeln

    20-30 min

    Geplante oder laufende Aktionen der Initiative auflisten. Pro Aktion klare Beschreibung: was wird verändert, wie wirkt es. Hinweis: Wenn nur 3-4 Aktionen vorliegen, ist Aktions-Set zu klein für Hebel-Diskussion. Vor Workshop mindestens 8-12 Aktionen sammeln. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAktionsstrategie
  3. 3

    Phase 3: Aktionen Hebelstufen zuordnen

    60-90 min

    Pro Aktion Hebel-Stufe diskutieren und zuordnen. Begründung dokumentieren. Bei mehreren möglichen Stufen die höchste wählen. Hinweis: Die meisten Aktionen sind in Wirklichkeit niedrige Hebel (Parameter, Buffer). Das ist Erkenntnis-Schock. Häufig fehlt Aktion auf Goal- oder Paradigm-Ebene komplett. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorHebel-Map
  4. 4

    Phase 4: Höhere Hebel ergänzen

    45-60 min

    Pro nicht abgedeckte hohe Hebel-Stufe (z. B. Rules, Goals, Paradigms) Aktion vorschlagen, die diese Stufe adressiert. Nicht jede Stufe muss abgedeckt sein, aber bewusst entschieden. Hinweis: Hohe Hebel sind schwerer zu bauen, wirken aber langfristig stärker. Wer nur niedrige Hebel hat, optimiert das System, ändert es aber nicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAktionsstrategie
  5. 5

    Phase 5: Aktions-Strategie über mehrere Hebel

    30-45 min

    Strategie formulieren: welche Mischung aus niedrigen, mittleren und hohen Hebeln. Quick Wins (niedrig) und langfristige Hebel (hoch) bewusst kombinieren. Owner und Frist pro Aktion. Hinweis: Reine Hoch-Hebel-Strategie ist riskant (langfristig, schwer messbar). Reine Niedrig-Hebel-Strategie ändert nichts grundlegend. Mischung ist Ziel. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerHebel-Map
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerHebel-Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Leverage Points

## Ziel
Artefakt: Hebel-Map

## Arbeitsfrage
Welche Hebelstufen adressieren unsere geplanten Aktionen, und welche höheren Hebel würden mehr Wirkung erzielen?

## Kontext
Beschreibung der Initiative oder des Veränderungsvorhabens; aktuelle Aktions-Liste; Systembild der Dynamik; Meadows-Artikel als Pre-Read; vergangene Veränderungs-Versuche mit Ergebnis.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: Half day (4 h)
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Hintergrund; Strategie- oder Veränderungs-Lead; 3-12 Teilnehmer aus betroffenen Bereichen; ein Scribe für Hebel-Zuordnung und Aktionen.
- Owner: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Hintergrund
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Hebel-Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Liste der 12 Leverage Points nach Meadows; Whiteboard oder Miro-Board mit hierarchischer Vorlage (niedrige Hebel unten, hohe oben); aktuelle Aktions-Liste der Initiative; Causal Loop Diagram oder Systembild als Referenz; Stifte.

## Vorbereitung
Vorlage mit 12 Stufen vertikal angeordnet, niedrige Hebel unten (1: Parameter), hohe oben (12: Paradigma transzendieren). Pro Stufe kurze Definition. Aktionen als Karten bereitlegen.

## Agenda
1. Phase 1: 12 Leverage Points einführen (30-40 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Hebel kurze Erklärung mit Beispiel. Reihenfolge wichtig: 1 Numbers (Parameter), 2 Buffers, 3 Stock-Flow-Struktur, 4 Delays, 5 Balancing Loops, 6 Reinforcing Loops, 7 Information Flow, 8 Rules, 9 Self-Organization, 10 Goals, 11 Paradigms, 12 Transcending Paradigms. Hinweis: Wenn Hebel-Konzept nicht klar, wird Zuordnung beliebig. Pro Hebel ein eigenes Beispiel bringen, das Teilnehmer kennen. Abstrakte Theorie reicht nicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Hebel-Map

2. Phase 2: Aktuelle Aktionen sammeln (20-30 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Geplante oder laufende Aktionen der Initiative auflisten. Pro Aktion klare Beschreibung: was wird verändert, wie wirkt es. Hinweis: Wenn nur 3-4 Aktionen vorliegen, ist Aktions-Set zu klein für Hebel-Diskussion. Vor Workshop mindestens 8-12 Aktionen sammeln. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Aktionsstrategie

3. Phase 3: Aktionen Hebelstufen zuordnen (60-90 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro Aktion Hebel-Stufe diskutieren und zuordnen. Begründung dokumentieren. Bei mehreren möglichen Stufen die höchste wählen. Hinweis: Die meisten Aktionen sind in Wirklichkeit niedrige Hebel (Parameter, Buffer). Das ist Erkenntnis-Schock. Häufig fehlt Aktion auf Goal- oder Paradigm-Ebene komplett. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Hebel-Map

4. Phase 4: Höhere Hebel ergänzen (45-60 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Pro nicht abgedeckte hohe Hebel-Stufe (z. B. Rules, Goals, Paradigms) Aktion vorschlagen, die diese Stufe adressiert. Nicht jede Stufe muss abgedeckt sein, aber bewusst entschieden. Hinweis: Hohe Hebel sind schwerer zu bauen, wirken aber langfristig stärker. Wer nur niedrige Hebel hat, optimiert das System, ändert es aber nicht. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Aktionsstrategie

5. Phase 5: Aktions-Strategie über mehrere Hebel (30-45 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Strategie formulieren: welche Mischung aus niedrigen, mittleren und hohen Hebeln. Quick Wins (niedrig) und langfristige Hebel (hoch) bewusst kombinieren. Owner und Frist pro Aktion. Hinweis: Reine Hoch-Hebel-Strategie ist riskant (langfristig, schwer messbar). Reine Niedrig-Hebel-Strategie ändert nichts grundlegend. Mischung ist Ziel. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Hebel-Map

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Hebel-Map

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Hebel-Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Hebel-Map: Leverage Points

## Arbeitsfrage
Welche Hebelstufen adressieren unsere geplanten Aktionen, und welche höheren Hebel würden mehr Wirkung erzielen?

## Kontext
Beschreibung der Initiative oder des Veränderungsvorhabens; aktuelle Aktions-Liste; Systembild der Dynamik; Meadows-Artikel als Pre-Read; vergangene Veränderungs-Versuche mit Ergebnis.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Hintergrund
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Hintergrund; Strategie- oder Veränderungs-Lead; 3-12 Teilnehmer aus betroffenen Bereichen; ein Scribe für Hebel-Zuordnung und Aktionen.

## Input
Liste der 12 Leverage Points nach Meadows; Whiteboard oder Miro-Board mit hierarchischer Vorlage (niedrige Hebel unten, hohe oben); aktuelle Aktions-Liste der Initiative; Causal Loop Diagram oder Systembild als Referenz; Stifte.

## Vorlage
# Leverage Points Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Hebel-Map:
- Aktionsstrategie:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Hebel-Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Leverage Points Arbeitsvorlage

# Leverage Points Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Hebel-Map:
- Aktionsstrategie:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Hebel-Map.
  • Pro Strategie-Iteration neu. Aktions-Status laufend pflegen. Bei Pivot der Initiative neue Map. Vorversion archivieren mit Datum und Begründung.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.