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Playbook

Knowledge Modeling vorbereiten

Von Wissensdomäne zu Fragen, Konzeptmodell, Schema und Validierungsregeln.

Ergebnis

Ein validierbarer Modellausschnitt mit Competency Questions, Konzepten, Schema und Beispielqueries.

Am Ende hast du

Competency QuestionsKonzeptmodellProperty-Graph-SchemaShapes und Validierungsregeln

Entscheidungspunkt

Du kannst entscheiden, welcher Wissensausschnitt als erster Knowledge-Graph- oder GraphRAG-Slice gebaut und validiert wird.

Nächster Schritt

Mit Beispieldaten gegen die Shapes validieren und erste Beispielqueries entlang der Competency Questions testen.

Ideal für

  • Knowledge Graphs
  • semantische Modelle
  • GraphRAG- oder Ontologiearbeit

Nicht gut für

  • unstrukturierte Ideation ohne Domänenfokus
  • reine UI-Konzeption
Vorbereitung

Was vor dem Start klar sein sollte

Rollen

  • Domänenexpertinnen und Domänenexperten
  • Knowledge Engineer oder Architekt
  • Produkt- oder Use-Case-Verantwortliche

Inputs

  • zentrale Nutzerfragen oder Suchszenarien
  • Beispieldokumente, Begriffe und Datenquellen
  • bekannte Qualitäts- und Governance-Anforderungen

Setup

  • einen klar begrenzten Domänenausschnitt wählen
  • Beispielantworten oder Referenzfälle sammeln
  • Modellierungsentscheidungen direkt dokumentieren
Ablauf

Methodenpfad

4 Methoden
  1. 1Knowledge ModelingQuestion Set

    Competency Questions

    Welche konkreten Fachfragen muss das geplante Modell beantworten können, damit es für die geplanten Use Cases ausreichend und nicht überdimensioniert ist?

    Warum dieser Schritt?

    Der Pfad beginnt mit prüfbaren Fragen, damit das Modell nicht nur formal konsistent ist, sondern an echten Nutzungsfällen messbar wird.

    Die Fragen liefern den Fokus für die Begriffe, Beziehungen und Beispielinstanzen im nächsten Schritt.

  2. 2Knowledge ModelingConcept Map

    Concept Mapping

    Welche Konzepte gehören zur Fokusfrage, wie hängen sie semantisch zusammen, und wo zeigen sich Wissenslücken oder Widersprüche?

    Warum dieser Schritt?

    Concept Mapping macht Sprache, Begriffe und Beziehungen gemeinsam verhandelbar, bevor daraus ein technisches Schema entsteht.

    Die wichtigsten Konzepte und Relationen werden anschließend in Graph-Strukturen übersetzt.

  3. 3Knowledge ModelingGraph Schema

    Property Graph Schema Design

    Welche Node Labels, Relationship Types, Properties und Indexe ergeben ein Schema, das die priorisierten Queries performant beantwortet und mit dem Datenwachstum mitwächst?

    Warum dieser Schritt?

    Das Schema übersetzt das fachliche Modell in eine konkrete Graph-Struktur mit Knoten, Kanten, Eigenschaften und Zugriffspfaden.

    Das Schema braucht danach Regeln, damit Datenqualität und Modellannahmen überprüfbar bleiben.

  4. 4Knowledge ModelingShapes

    Shape-First Modeling

    Welche Shapes legen Pflicht-Properties, Datentypen, Kardinalitäten und Beziehungen so fest, dass reale Daten validierbar und Verträge zwischen Producer und Consumer eindeutig sind?

    Warum dieser Schritt?

    Shape-first Modeling hält fest, welche Struktur, Pflichtfelder und Beziehungsmuster gültige Daten erfüllen müssen.

    Mit den Shapes kann der erste Modellausschnitt gegen Beispieldaten und Queries getestet werden.

Abschlusskriterien
Vorlagen

Artefakte für dieses Playbook

Die Artefakte bleiben zugeklappt, bis du sie wirklich brauchst.

TemplateVorlage anzeigen

Competency Questions Arbeitsvorlage

Kompakte Arbeitsvorlage für Competency Questions mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

# Competency Questions Arbeitsmatrix

| Element | Beschreibung | Bewertung | Evidenz | Owner | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | | | | | |
| 2 | | | | | |
| 3 | | | | | |

## Ergebnisartefakte
- Competency Question Set:
- Required Concepts:
- Test Queries:
- Coverage Matrix:

## Entscheidung oder Empfehlung

Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?
CanvasVorlage anzeigen

Property Graph Schema Design Arbeitsvorlage

Kompakte Arbeitsvorlage für Property Graph Schema Design mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

# Property Graph Schema Design Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Schema Diagram:
- Node and Relationship Catalog:
- Index Plan:
- Migration Scripts:
- Sample Queries:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.