Scope und Zweck von Shape-first Modeling sind als konkrete Frage benannt.
Shape-First Modeling
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
RDF Use Cases, gültige und ungültige Beispieldaten, Namespace- und Severity Policy und entscheidungsfähige Fachpersonen sind verfügbar.
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
RDF Use Cases, gültige und ungültige Beispieldaten, Namespace- und Severity Policy, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
Domain Expert · RDF Engineer · Data Producer · Consumer
RDF Use Cases, gültige und ungültige Beispieldaten, Namespace- und Severity Policy vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
60–120 Minuten pro Shape-Modul
Targets, NodeShapes, PropertyShapes und Constraint Components vor breiter Ontologiemodellierung sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Welche RDF-Struktur muss für den Use Case gelten und wie wird jede Verletzung berichtet?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
SHACL trennt Shapes Graph und Data Graph. NodeShapes wählen Targets; PropertyShapes definieren Pfad, Kardinalität, Datentyp, Klasse und weitere Constraints. Validation erzeugt einen Results Graph.
SHACL Shape Suite
Fiktives Arbeitsbeispiel
Targets, NodeShapes, PropertyShapes und Constraint Components vor breiter Ontologiemodellierung als präzise Arbeitsstruktur mit fiktivem Beispiel.
Target
NodeShape · targetClass/Node
ActionShape targetClass Action.
PropertyShape
path · min/maxCount · datatype/class
owner min=1 max=1; dueDate xsd:date.
Fixture
Positiv · Negativ · Grenze
Action ohne Owner als Negativfall.
Result
focusNode · resultPath · severity · message
A-17, owner, Violation, Owner fehlt.
Das Beispiel zeigt die Fachlogik von Shape-first Modeling; eigene Vorlagen bleiben leer.
- 1
Datenvertrag
Datenvertrag

Ziel
Constraint Backlog so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche RDF-Struktur muss für den Use Case gelten und wie wird jede Verletzung berichtet?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- RDF Use Cases
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Durchführung
- Use Case, Target, Muss-/Soll-Regeln und Severity festlegen.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Constraint Backlog festhalten.
Ergebnis
Constraint Backlog
Constraint Backlog · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Ist jede Regel fachlich begründet?
Stolperfalle
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden. Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 2
Shapes
Shapes

Ziel
Shapes Graph so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche RDF-Struktur muss für den Use Case gelten und wie wird jede Verletzung berichtet?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Constraint Backlog
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Durchführung
- NodeShapes und PropertyShapes mit Core Components schreiben.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Shapes Graph festhalten.
Ergebnis
Shapes Graph
Shapes Graph · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Sind Paths, Counts, Datatypes und Klassen korrekt?
Stolperfalle
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden. Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 3
Fixtures
Fixtures

Ziel
RDF Fixtures so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche RDF-Struktur muss für den Use Case gelten und wie wird jede Verletzung berichtet?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Shapes Graph
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Durchführung
- Gültige, ungültige und Grenzfalldaten erstellen.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in RDF Fixtures festhalten.
Ergebnis
RDF Fixtures
RDF Fixtures · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Verletzt jeder Negativfall genau die beabsichtigte Regel?
Stolperfalle
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden. Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 4
Validierung
Validierung

Ziel
Validation Suite so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche RDF-Struktur muss für den Use Case gelten und wie wird jede Verletzung berichtet?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- RDF Fixtures
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Durchführung
- SHACL Processor ausführen und Results Graph prüfen.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Validation Suite festhalten.
Ergebnis
Validation Suite
Validation Suite · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Enthält jedes Result Focus Node, Path und Constraint?
Stolperfalle
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden. Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Versioniertes SHACL Shape Suite mit Datum, Quellen, Ownern und nächstem Review.
Datum, Quelle, Annahmenstand und Entscheidung je Fassung von SHACL Shape Suite erhalten.
- SHACL Shape Suite als Board oder Dokument
- Quellen- und Evidenzregister
- Entscheidungs- und Maßnahmenlog
shape-first-modeling-working-template.md
Plane Shape-first Modeling entlang der fachlichen Schritte und der konkreten Entscheidungsfrage.
Shape-First Modeling: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Gesamten Workshop Zeit: 60–120 Minuten pro Shape-Modul
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: RDF Use Cases, gültige und ungültige Beispieldaten, Namespace- und Severity Policy, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
- Rollen: Domain Expert · RDF Engineer · Data Producer · Consumer
- Vorab-Infos: RDF Use Cases, gültige und ungültige Beispieldaten, Namespace- und Severity Policy vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
- Gesamter Zeitbedarf: 60–120 Minuten pro Shape-Modul
- Setup: Targets, NodeShapes, PropertyShapes und Constraint Components vor breiter Ontologiemodellierung sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Datenvertrag: Datenvertrag
- RDF Use Cases
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Shapes: Shapes
- Constraint Backlog
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Fixtures: Fixtures
- Shapes Graph
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
Validierung: Validierung
- RDF Fixtures
- gültige und ungültige Beispieldaten
- Namespace- und Severity Policy
SHACL Shape Suite
Target
NodeShape · targetClass/Node
...
PropertyShape
path · min/maxCount · datatype/class
...
Fixture
Positiv · Negativ · Grenze
...
Result
focusNode · resultPath · severity · message
...
Nur reale Angaben, Quellen und Entscheidungen eintragen.
W3C Shapes Constraint Language (SHACL)
Datenvertrag: Datenvertrag
Erwartetes Artefakt: Constraint Backlog
Constraint Backlog · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Ist jede Regel fachlich begründet?
Shapes: Shapes
Erwartetes Artefakt: Shapes Graph
Shapes Graph · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Sind Paths, Counts, Datatypes und Klassen korrekt?
Fixtures: Fixtures
Erwartetes Artefakt: RDF Fixtures
RDF Fixtures · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Verletzt jeder Negativfall genau die beabsichtigte Regel?
Validierung: Validierung
Erwartetes Artefakt: Validation Suite
Validation Suite · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Enthält jedes Result Focus Node, Path und Constraint?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/shape-first-modeling/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
shape-first-modeling-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
ex:ActionShape a sh:NodeShape; sh:targetClass ex:Action. PropertyShape für ex:owner mit sh:minCount 1 und sh:maxCount 1; ex:dueDate mit sh:datatype xsd:date. Negativfall ohne Owner erzeugt ValidationResult mit focusNode, resultPath, sourceConstraintComponent und Message.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- DatenvertragShapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.In der Phase ansehen
- ShapesShapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.In der Phase ansehen
- FixturesShapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.In der Phase ansehen
- ValidierungShapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.In der Phase ansehen
Datenvertrag
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.
Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Shapes
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.
Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Fixtures
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.
Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Validierung
Shapes übernehmen zufällige Muster aus Beispieldaten, statt fachlich begründete Constraints abzubilden.
Use Case und Constraintbegründung dokumentieren, Positiv-/Negativfälle schreiben und Severity bewusst setzen.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

