methodatlas
Systems Thinking

Wardley Mapping

Zeichnet Wertschöpfung und Reifegrade nach, damit strategische Optionen, Hebel und Bewegungen im Markt lesbar werden.

Kernfrage
Welche Komponenten der Value Chain wandern in den nächsten 12-18 Monaten Richtung Commodity und welche strategischen Züge folgen daraus?
MittelWorkshop + Async1-3 h
Zweck

Wardley Mapping macht sichtbar, wo ein Angebot heute steht und wohin es sich entwickeln kann. Die Methode verbindet Nutzerbedarf, Wertkette und Reifegrade zu einer Strategiegrundlage für Plattform-, Build- oder Buy-Entscheidungen.

Funktionsweise

Zuerst wird der Nutzerbedarf benannt und die Wertkette von oben nach unten skizziert. Danach werden Komponenten nach Sichtbarkeit und Evolution eingeordnet, Reibungspunkte markiert und Bewegungen diskutiert. Am Ende stehen konkrete strategische Optionen und Notizen zu sinnvollen nächsten Schritten.

Visuelle Orientierung

Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.

Wardley Mapping · Value Chain und EvolutionNutzerbedarf, abhängige Komponenten und strategische Bewegungen entlang der Evolution sichtbar machen
Wardley MappingDas Visual zeigt Nutzerbedarf, Wertkettenabhängigkeiten, Evolution von Genesis bis Commodity und eine strategische Bewegung.Strategische Landschaft über Bedarf, Abhängigkeit und Evolution lesenKomponenten werden nach Wertkette und Reifegrad platziert, damit Build-, Buy- und Commodity-Entscheidungen sichtbar werden.GenesisCustom BuiltProductCommodityEvolutionSichtbarkeitbrauchtnutztläuft aufOptionKommoditisierenUser Needschnelle OrientierungPortalSelf-serviceRegelnFachlogikDatenplattformstandardisiertExperimentunklarer WertLesartoben sichtbarunten verborgenrechts reifer

Ablauf

  1. 1User Need definieren
  2. 2Value Chain-Komponenten sammeln
  3. 3Evolution einordnen
  4. 4Bewegungen und Reibung analysieren
  5. 5Strategische Spielzüge ableiten

Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 6 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.

Runsheet öffnen

Ideal für

  • Product Strategy
  • Platform Strategy
  • Operating Model Change

Nicht gut für

  • Detaillierte Prozessaufnahme
  • Lokales Code-Design

Vertiefung

Im Detail

Wardley Mapping hilft, weil Nutzerbedarf, Wertkette und Reifegrad einer Landschaft zusammen sichtbar werden und strategische Entscheidungen dadurch weniger aus dem Bauch kommen. Gute Anwendung hält den Bezug zum Nutzer konsequent fest und ordnet Komponenten nüchtern nach Evolution statt nach Wunschstatus ein. So wird erkennbar, wo Eigenbau trägt, wo Standardisierung sinnvoll wird und welche Bewegungen im Umfeld die nächste Entscheidung prägen.

Durchführung

Beginne mit einem klaren Nutzer oder Bedarfspunkt und hänge nur Komponenten an, die dafür tatsächlich relevant sind. Die Runde trägt erst wirklich, wenn eine vermeintlich strategische Eigenleistung auf der Karte als reifer Commodity Bereich erscheint. Schließe mit wenigen markierten Hebeln, offenen Positionsfragen und der Entscheidung, welche Bewegung ihr als Nächstes genauer betrachtet.

Output-Artefakte
Wardley MapStrategic OptionsEvolution Notes
Tags
Artefakt-Vorlagen
Wardley Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Wardley Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas

wardley-mapping-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Wardley Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Wardley Mapping Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Wardley Map:
  • Strategic Options:
  • Evolution Notes:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Wann stattdessen?

Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.

Causal Loop Diagram

Statt Wardley Mapping, wenn Verhalten im System durch Rückkopplungen erklärt werden muss und Marktposition zweitrangig ist.

Ähnliche Methoden

Alle Methoden