methodatlas
Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session3-4 h für erste Map, danach 1-2 h pro IterationWorkshop oder asyncWardley Map

Session: Wardley Mapping

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 2-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Wardley Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Anchor und Anwender

    20-30 min

    Anwendergruppen identifizieren und deren Top-Bedürfnisse als Anchor oben rechts in die Map. Mehrere Anker erlaubt, aber pro Anker eine eigene Kette. Hinweis: Anchor sind Anwender-Bedürfnisse, nicht Produktnamen. Wer „Plattform X“ als Anchor setzt, hat die Methode missverstanden.

    FacilitatorWardley Map
  2. 2

    Phase 2: Value Chain

    45-60 min

    Vom Anchor abwärts die Komponenten ableiten, die das Bedürfnis erfüllen. Jede Komponente eine Karte, vertikal nach Sichtbarkeit positioniert. Hinweis: Komponenten sind Capabilities oder Bausteine, nicht Teams. Wenn die Liste auf Org-Charts mappt, ist sie zu organisationsnah.

    FacilitatorStrategic Options
  3. 3

    Phase 3: Evolution einordnen

    60-90 min

    Pro Komponente Evolutionsstufe schätzen: Genesis (neu, ungewiss), Custom-Built (handgefertigt), Product (rented), Commodity (Utility). Belege aus Markt einfordern. Hinweis: Evolution ist nicht „wo wir sind“, sondern „wo der Markt ist“. Eigene Custom-Lösung für ein Commodity-Bedürfnis korrekt einordnen, sonst entstehen falsche Schlüsse.

    FacilitatorEvolution Notes
  4. 4

    Phase 4: Bewegung und Klima

    30-45 min

    Pro Komponente Bewegungspfeile nach rechts, basierend auf Marktreife und Klimasignalen. Klimamuster benennen (Commoditization, Co-Evolution, etc.). Hinweis: Bewegung ohne Beleg ist Vermutung. Pro Pfeil ein Indikator (neuer Anbieter, sinkende Preise, Open-Source-Alternative).

    FacilitatorWardley Map
  5. 5

    Phase 5: Strategische Züge

    30-45 min

    Pro Bewegung Optionen ableiten: Build, Buy, Outsource, Pioneer, Settle, Town Plan. Pro Option Risiko und Owner. Eine bis drei Züge für die nächsten 6 Monate beschließen. Hinweis: Wer am Ende keinen einzigen Zug entscheidet, hat eine schöne Map ohne Konsequenz. Decider muss vor Phase 5 anwesend sein.

    OwnerStrategic Options
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerWardley Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Wardley Mapping

Ziel

Artefakt: Wardley Map

Arbeitsfrage

Welche Komponenten der Value Chain wandern in den nächsten 12-18 Monaten Richtung Commodity und welche strategischen Züge folgen daraus?

Kontext

Strategiefrage; bekannte Anchor-Anwender und deren Bedürfnisse; Komponenten-Inventar (Make/Buy/Use); Marktanalyse zu Reifegrad der Komponenten; Vorerfahrungen mit Wardley.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 3-4 h für erste Map, danach 1-2 h pro Iteration
  • Modus: Workshop oder async
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Wardley-Erfahrung; zwei bis fünf Personen mit Domain-Wissen (Product, Engineering, Business); ein Strategie-Owner mit Entscheidungsmandat; optional externer Sparringspartner für Bias-Check.
  • Owner: Ein Facilitator mit Wardley-Erfahrung
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Wardley Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Whiteboard oder Miro mit Wardley-Map-Template (X-Achse Evolution: Genesis, Custom-Built, Product, Commodity; Y-Achse Value Chain Visibility); Stickies; Verbindungslinien; Beispiel-Maps zur Referenz.

Vorbereitung

Y-Achse nach oben „sichtbar für Anwender“, nach unten „unsichtbar für Anwender“. X-Achse Evolution. Anker oben rechts platzieren. Notation einheitlich (Linie für Abhängigkeit, Pfeil für Bewegung).

Agenda

  1. Phase 1: Anchor und Anwender (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Anwendergruppen identifizieren und deren Top-Bedürfnisse als Anchor oben rechts in die Map. Mehrere Anker erlaubt, aber pro Anker eine eigene Kette. Hinweis: Anchor sind Anwender-Bedürfnisse, nicht Produktnamen. Wer „Plattform X“ als Anchor setzt, hat die Methode missverstanden. Output: Wardley Map

  2. Phase 2: Value Chain (45-60 min) Owner: Facilitator Aktion: Vom Anchor abwärts die Komponenten ableiten, die das Bedürfnis erfüllen. Jede Komponente eine Karte, vertikal nach Sichtbarkeit positioniert. Hinweis: Komponenten sind Capabilities oder Bausteine, nicht Teams. Wenn die Liste auf Org-Charts mappt, ist sie zu organisationsnah. Output: Strategic Options

  3. Phase 3: Evolution einordnen (60-90 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Komponente Evolutionsstufe schätzen: Genesis (neu, ungewiss), Custom-Built (handgefertigt), Product (rented), Commodity (Utility). Belege aus Markt einfordern. Hinweis: Evolution ist nicht „wo wir sind“, sondern „wo der Markt ist“. Eigene Custom-Lösung für ein Commodity-Bedürfnis korrekt einordnen, sonst entstehen falsche Schlüsse. Output: Evolution Notes

  4. Phase 4: Bewegung und Klima (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Komponente Bewegungspfeile nach rechts, basierend auf Marktreife und Klimasignalen. Klimamuster benennen (Commoditization, Co-Evolution, etc.). Hinweis: Bewegung ohne Beleg ist Vermutung. Pro Pfeil ein Indikator (neuer Anbieter, sinkende Preise, Open-Source-Alternative). Output: Wardley Map

  5. Phase 5: Strategische Züge (30-45 min) Owner: Owner Aktion: Pro Bewegung Optionen ableiten: Build, Buy, Outsource, Pioneer, Settle, Town Plan. Pro Option Risiko und Owner. Eine bis drei Züge für die nächsten 6 Monate beschließen. Hinweis: Wer am Ende keinen einzigen Zug entscheidet, hat eine schöne Map ohne Konsequenz. Decider muss vor Phase 5 anwesend sein. Output: Strategic Options

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Wardley Map

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Wardley Map
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Wardley Map: Wardley Mapping

Arbeitsfrage

Welche Komponenten der Value Chain wandern in den nächsten 12-18 Monaten Richtung Commodity und welche strategischen Züge folgen daraus?

Kontext

Strategiefrage; bekannte Anchor-Anwender und deren Bedürfnisse; Komponenten-Inventar (Make/Buy/Use); Marktanalyse zu Reifegrad der Komponenten; Vorerfahrungen mit Wardley.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit Wardley-Erfahrung
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Wardley-Erfahrung; zwei bis fünf Personen mit Domain-Wissen (Product, Engineering, Business); ein Strategie-Owner mit Entscheidungsmandat; optional externer Sparringspartner für Bias-Check.

Input

Whiteboard oder Miro mit Wardley-Map-Template (X-Achse Evolution: Genesis, Custom-Built, Product, Commodity; Y-Achse Value Chain Visibility); Stickies; Verbindungslinien; Beispiel-Maps zur Referenz.

Vorlage

Wardley Mapping Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Wardley Map:
  • Strategic Options:
  • Evolution Notes:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Wardley Map ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Wardley Mapping Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Wardley Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas

wardley-mapping-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Wardley Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Wardley Mapping Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Wardley Map:
  • Strategic Options:
  • Evolution Notes:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Wardley Map.
  • Map pro Strategiefrage und Datum. Bei Re-Mapping alte Version mit Tag „archived“ behalten. Strategie-Züge erhalten IDs (WM-01, WM-02), die in OKRs oder Roadmap referenziert werden.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.