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MethodenanleitungUX Research

Customer Journey Mapping

Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.

KomplexitätMittel
Zeit2-4 h
Teilnehmende4-10
FormatWorkshop
ReifegradCanonical
Mapping planen
01

Vorbedingung

Was vorher fertig sein muss

Vorher abschließenKlares Szenario

Personengruppe, Ziel, Start und Ende sowie Ist- oder Zukunftsperspektive sind benannt.

Unterschiedliche Szenarien können mehrere Karten benötigen.
Vorher abschließenNachvollziehbare Grundlagen

Vorhandene Forschung, Beobachtungen oder Service-Daten sind zugänglich. Annahmen und fehlende Evidenz werden gekennzeichnet.

Eine Karte aus Teamannahmen liefert zunächst Forschungsfragen.
Vorher abschließenNutzung der Ergebnisse

Passende Perspektiven aus Recherche und Servicearbeit sind beteiligt; die Weiterarbeit ist zugeordnet.

Die Karte braucht einen konkreten Entscheidungs- oder Lernzweck.
02

Vorbereitung

Was vor Start vorliegen muss

Materialien

Eine große Arbeitsfläche mit frei benennbaren Spalten, Quellenverweise und getrennte Markierungen für Evidenz, Annahmen und offene Fragen.

Personen / Rollen

Moderation, Research- oder UX-Perspektive und beteiligte Service- oder Produktrollen. Eine kleine Arbeitsgruppe von etwa 4 bis 10 Personen ist eine Orientierung; Auswahl folgt dem Szenario.

Vorabinfos

Relevante Fälle, Nutzerberichte, Beobachtungen und verfügbare Service-Daten sammeln. Quellen nach Nutzungssituation und Zeitpunkt einordnen.

Zeitbedarf

2 bis 4 Stunden für eine fokussierte Mapping-Session als Orientierung. Beschaffung und Auswertung von Nutzerforschung sowie die Prüfung von Verbesserungen werden zusätzlich geplant.

Setup

Szenario sichtbar notieren. Spalten gemeinsam aus dem Ablauf entwickeln; Zeilen für Handlungen, Berührungspunkte, Erfahrungen und Evidenz anlegen. Kennzeichnung von Annahmen vereinbaren.

03

Kernfrage

Die eine Frage, die diese Methode beantwortet

Wie erlebt diese Personengruppe das gewählte Szenario über seine Phasen hinweg, und wo ist Lernen oder Verbesserung sinnvoll?

04

Ablauf

Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle

Journey Mapping ordnet die Reise einer konkreten Personengruppe in einem klaren Szenario. Die Methode verbindet Handlungen, Berührungspunkte und belegte Erfahrungen mit den daraus entstehenden Fragen und Verbesserungen.

Aufbau einer Journey Map

Fiktives Lehrbeispiel

Fiktive Ist-Reise eines Haushalts mit geplanter Reparatur. Alle Angaben sind erfunden; offene Erfahrungsfelder bleiben sichtbar.

Aufbau einer Journey Map
ErfahrungsspurSuchen und reservierenAbholung planenWerkzeug abholenZurückgeben
HandlungenWas tut die Person in dieser Phase?Werkzeug auswählen und Zeitraum anfragen.Fahrt und Abholzeit abstimmen.Reservierung nennen und Werkzeug übernehmen.Werkzeug zur vereinbarten Zeit abgeben.
BerührungspunkteWo und über welchen Kanal findet die Handlung statt?Katalog und Reservierungsformular.Bestätigung und telefonische Rückfrage.Ausgabestelle und Serviceperson.Rückgabestelle.
Gedanken und GefühleWas ist berichtet oder beobachtet, was bleibt Annahme oder offen?Offen: Wie leicht fällt die Auswahl?Fiktive Notiz F1: Unsicherheit, ob das Werkzeug verbindlich reserviert ist.Fiktive Notiz F1: Die persönliche Erläuterung wird als hilfreich beschrieben.Offen: Zum Erleben der Rückgabe fehlt eine Aussage.
Evidenz und FolgefrageWelche Quelle trägt die Aussage und welche Untersuchung folgt?Annahme zum Ablauf; reale Auswahlfälle untersuchen.Fiktive Notiz F1; Verständlichkeit der Bestätigung prüfen.Fiktive Notiz F1; unterschiedliche Abholfälle vergleichen.Keine Quelle; Rückgabefälle untersuchen.
  1. 1. Suchen und reservieren

    Handlungen
    Werkzeug auswählen und Zeitraum anfragen.
    Berührungspunkte
    Katalog und Reservierungsformular.
    Gedanken und Gefühle
    Offen: Wie leicht fällt die Auswahl?
    Evidenz und Folgefrage
    Annahme zum Ablauf; reale Auswahlfälle untersuchen.
  2. 2. Abholung planen

    Handlungen
    Fahrt und Abholzeit abstimmen.
    Berührungspunkte
    Bestätigung und telefonische Rückfrage.
    Gedanken und Gefühle
    Fiktive Notiz F1: Unsicherheit, ob das Werkzeug verbindlich reserviert ist.
    Evidenz und Folgefrage
    Fiktive Notiz F1; Verständlichkeit der Bestätigung prüfen.
  3. 3. Werkzeug abholen

    Handlungen
    Reservierung nennen und Werkzeug übernehmen.
    Berührungspunkte
    Ausgabestelle und Serviceperson.
    Gedanken und Gefühle
    Fiktive Notiz F1: Die persönliche Erläuterung wird als hilfreich beschrieben.
    Evidenz und Folgefrage
    Fiktive Notiz F1; unterschiedliche Abholfälle vergleichen.
  4. 4. Zurückgeben

    Handlungen
    Werkzeug zur vereinbarten Zeit abgeben.
    Berührungspunkte
    Rückgabestelle.
    Gedanken und Gefühle
    Offen: Zum Erleben der Rückgabe fehlt eine Aussage.
    Evidenz und Folgefrage
    Keine Quelle; Rückgabefälle untersuchen.

Die vier Journey-Phasen gehören zu diesem Beispiel. Umfang und Benennung folgen deinem Szenario; eine Gefühlskurve ist optional und braucht eine Grundlage.

Struktur nach Nielsen Norman Group

  1. 1

    Frame

    Szenario eingrenzen

    Ziel

    Alle arbeiten an derselben Reise.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Auftrag und vorhandene Nutzerkenntnis

    Durchführung

    • Personengruppe und konkretes Ziel benennen. Anfang und Ende sowie Ist- oder Zukunftsperspektive festhalten.
    • Quellenlage prüfen und fehlende Perspektiven als offene Fragen markieren.

    Ergebnis

    Szenariorahmen

    Personengruppe · Ziel · Grenzen · Perspektive

    Qualitätscheck

    Ist die betrachtete Reise eindeutig?

    Stolperfalle

    Eine generische Kundenreise soll alle Situationen erklären. Ein konkretes Szenario auswählen und Unterschiede für weitere Karten notieren.

    Zeitlicher Rahmen: Etwa 15 Minuten bei vorbereitetem Material.

  2. 2

    Sequence

    Reise in Phasen ordnen

    Ziel

    Phasen zeigen sinnvolle Abschnitte des Szenarios.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Szenario und relevante Fälle

    Durchführung

    • Konkrete Handlungen vom Anfang bis zum Ende sammeln. Übergänge und Rücksprünge berücksichtigen.
    • Handlungen zu verständlichen Phasen ordnen und die Benennung anhand der Fälle prüfen.

    Ergebnis

    Journey-Phasen

    Ablauf · Übergänge · Handlungen

    Qualitätscheck

    Folgen Phasen der Erfahrung der Person?

    Stolperfalle

    Interne Abteilungen werden zu Journey-Phasen erklärt. Phasen anhand von Handlungen und Zielen der Person benennen.

    Zeitlicher Rahmen: Etwa 20 Minuten für ein enges Szenario.

  3. 3

    Map

    Erfahrungen und Belege zuordnen

    Ziel

    Die Karte trennt Belege, Annahmen und Wissenslücken.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Phasengerüst und zugängliche Quellen

    Durchführung

    • Handlungen und Berührungspunkte je Phase eintragen. Gedanken und Gefühle nur mit Quellenbezug oder ausdrücklicher Annahmenmarkierung ergänzen.
    • Quellenkürzel zuordnen und fehlende Erfahrung sichtbar offenlassen. Eine Gefühlskurve nur verwenden, wenn sie die vorhandenen Angaben sinnvoll verdichtet.

    Ergebnis

    Belegte Arbeitskarte

    Handlung · Touchpoint · Erleben · Quelle

    Qualitätscheck

    Ist jede Aussage belegbar oder als Annahme erkennbar?

    Stolperfalle

    Eine dramatische Gefühlskurve ersetzt fehlende Forschung. Fehlende Angaben offenlassen und die nötige Recherche benennen.

    Zeitlicher Rahmen: Etwa 40 Minuten; umfangreiche Quellen vorher auswerten.

  4. 4

    Interpret

    Muster und Chancen prüfen

    Ziel

    Ansätze folgen dem Szenario und der vorhandenen Evidenz.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Arbeitskarte mit Quellen und offenen Fragen

    Durchführung

    • Reibung, gelingende Momente und Unterschiede zwischen Fällen prüfen. Auswirkungen und mögliche Erklärungen getrennt festhalten.
    • Verbesserungs- oder Forschungsansätze formulieren und anhand von Nutzerziel, Evidenz und Einflussmöglichkeit auswählen.

    Ergebnis

    Begründete Ansätze

    Stelle · Evidenz · mögliche Wirkung · offene Frage

    Qualitätscheck

    Ist der Ansatz durch die Karte begründet?

    Stolperfalle

    Jede markierte Stelle bekommt vorschnell eine Lösung. Zuerst Wirkung und offene Frage klären; eine Lösung als Vorschlag kenntlich machen.

    Zeitlicher Rahmen: Etwa 25 Minuten für Auswahl und Klärung.

  5. 5

    Act

    Folgearbeit vereinbaren

    Ziel

    Eine verantwortliche Person verfolgt den nächsten Lern- oder Verbesserungsschritt.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Ausgewählte Ansätze und Wissenslücken

    Durchführung

    • Eine konkrete Folgeaufgabe, Verantwortung und Rückmeldung vereinbaren. Nötige Untersuchung vor einer weitreichenden Entscheidung einplanen.
    • Szenario, Datum und Quellenstand mit der Karte teilen. Den Anlass für eine Aktualisierung festhalten.

    Ergebnis

    Aufgaben und aktualisierbare Karte

    Nächster Schritt · Owner · Rückmeldung

    Qualitätscheck

    Sind Folgeaufgabe und Rückmeldung konkret?

    Stolperfalle

    Die Karte wird abgelegt, ohne dass ihre offenen Fragen weiterverfolgt werden. Einen passenden Folgeauftrag mit Verantwortlichkeit und Rückmeldung vereinbaren.

    Zeitlicher Rahmen: Etwa 20 Minuten für Abschluss und Aufgaben.

05

Artefakt

Was am Ende rauskommt

Skizze: so sieht das Artefakt aus

Customer Journey Mapping · Experience MapPhasen, Aktionen, Emotionen, Pain Points und Opportunities entlang einer Journey sichtbar machen
Customer Journey MappingDas Visual zeigt eine Journey Map mit Phasen, Aktionen, Touchpoints, Pain Points, Opportunities und Emotionskurve.Erlebnisse über Phasen, Reibung und Chancen zusammenhängend sehenDie Journey Map macht sichtbar, wo Menschen handeln, Kontaktpunkte nutzen, scheitern und welche Chancen daraus entstehen.JourneyEntdeckenVergleichenKaufenNutzenAktionensucht Lösungprüft Optionenregistriert sicherledigt AufgabeTouchpointsGoogleWebsiteCheckoutAppPain Pointsunklare BegriffeVergleich schwerFormular langStatus fehltOpportunitiesSEO-LandingKriterienhilfeQuick SignupStatus-FeedEmotion
Form

Eine datierte Journey Map mit Szenario, Quellen, gekennzeichneten Wissenslücken und zugeordneten Folgeaufgaben.

Versionierung / Ownership

Szenario, Perspektive, Datum und Quellenstand festhalten. Frühere Fassungen erhalten und Änderungen an Erfahrung oder Annahmen nachvollziehbar machen.

Tool-Alternativen
  • Papierwand mit Karten und Quellenkürzeln
  • Gemeinsames Whiteboard mit frei benannten Phasen
  • Tabelle mit einer Spalte je Journey-Phase

journey-map-working-template.md

Plane das Szenario, die Quellen und den Arbeitsweg zu einer nutzbaren Journey Map.

Customer Journey Mapping: Arbeitsvorlage

Fragestellung

Noch zu klären

Gewünschtes Ergebnis

Noch zu klären

Rahmen

Eine Journey Map erarbeiten Zeit: 2–4 Stunden; Recherche zusätzlich

Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.

Vorbereitung für diesen Umfang

Methodische Grundausstattung

  • Materialien: Eine große Arbeitsfläche mit frei benennbaren Spalten, Quellenverweise und getrennte Markierungen für Evidenz, Annahmen und offene Fragen.
  • Rollen: Moderation, Research- oder UX-Perspektive und beteiligte Service- oder Produktrollen. Eine kleine Arbeitsgruppe von etwa 4 bis 10 Personen ist eine Orientierung; Auswahl folgt dem Szenario.
  • Vorab-Infos: Relevante Fälle, Nutzerberichte, Beobachtungen und verfügbare Service-Daten sammeln. Quellen nach Nutzungssituation und Zeitpunkt einordnen.
  • Gesamter Zeitbedarf: 2 bis 4 Stunden für eine fokussierte Mapping-Session als Orientierung. Beschaffung und Auswertung von Nutzerforschung sowie die Prüfung von Verbesserungen werden zusätzlich geplant.
  • Setup: Szenario sichtbar notieren. Spalten gemeinsam aus dem Ablauf entwickeln; Zeilen für Handlungen, Berührungspunkte, Erfahrungen und Evidenz anlegen. Kennzeichnung von Annahmen vereinbaren.

Für die Arbeitsschritte bereitstellen

Frame: Szenario eingrenzen

  • Auftrag und vorhandene Nutzerkenntnis

Sequence: Reise in Phasen ordnen

  • Szenario und relevante Fälle

Map: Erfahrungen und Belege zuordnen

  • Phasengerüst und zugängliche Quellen

Interpret: Muster und Chancen prüfen

  • Arbeitskarte mit Quellen und offenen Fragen

Act: Folgearbeit vereinbaren

  • Ausgewählte Ansätze und Wissenslücken

Aufbau einer Journey Map

ErfahrungsspurPhase 1 benennenPhase 2 benennenPhase 3 benennenPhase 4 benennen
Handlungen
Berührungspunkte
Gedanken und Gefühle
Evidenz und Folgefrage
  • Handlungen: Was tut die Person in dieser Phase?
  • Berührungspunkte: Wo und über welchen Kanal findet die Handlung statt?
  • Gedanken und Gefühle: Was ist berichtet oder beobachtet, was bleibt Annahme oder offen?
  • Evidenz und Folgefrage: Welche Quelle trägt die Aussage und welche Untersuchung folgt?

Vor dem Befüllen Personengruppe, Ziel, Start, Ende und Ist- oder Zukunftsperspektive notieren. Spalten passend zum Szenario benennen, ergänzen oder entfernen. Quellen und Annahmen kennzeichnen.

Struktur nach Nielsen Norman Group

Frame: Szenario eingrenzen

Erwartetes Artefakt: Szenariorahmen

Personengruppe · Ziel · Grenzen · Perspektive

Eintrag:

...

  • Ist die betrachtete Reise eindeutig?

Sequence: Reise in Phasen ordnen

Erwartetes Artefakt: Journey-Phasen

Ablauf · Übergänge · Handlungen

Eintrag:

...

  • Folgen Phasen der Erfahrung der Person?

Map: Erfahrungen und Belege zuordnen

Erwartetes Artefakt: Belegte Arbeitskarte

Handlung · Touchpoint · Erleben · Quelle

Eintrag:

...

  • Ist jede Aussage belegbar oder als Annahme erkennbar?

Interpret: Muster und Chancen prüfen

Erwartetes Artefakt: Begründete Ansätze

Stelle · Evidenz · mögliche Wirkung · offene Frage

Eintrag:

...

  • Ist der Ansatz durch die Karte begründet?

Act: Folgearbeit vereinbaren

Erwartetes Artefakt: Aufgaben und aktualisierbare Karte

Nächster Schritt · Owner · Rückmeldung

Eintrag:

...

  • Sind Folgeaufgabe und Rückmeldung konkret?

Offene Fragen und nächste Schritte

...

Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/journey-map/run-sheet

06

Beispielausgabe

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.

journey-map-beispiel.md

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Lehrbeispiel: Werkzeug ausleihen

Alle Angaben sind erfunden. Es liegen keine erhobenen Nutzerberichte vor.

Szenario: Ein Haushalt möchte Werkzeug für eine geplante Reparatur ausleihen. Die Karte betrachtet eine angenommene heutige Erfahrung von der Suche bis zur Rückgabe.

Phasen: Suchen und reservieren → Abholung planen → Werkzeug abholen → Zurückgeben.

Beispiel F1: Die Person fragt vor der Fahrt nach, ob das Werkzeug verbindlich reserviert ist. Die fiktive Notiz beschreibt Unsicherheit an diesem Übergang. Für die Rückgabe liegt keine Aussage zum Erleben vor; dieses Feld bleibt offen.

Möglicher Ansatz: Verständlichkeit der Reservierungsbestätigung untersuchen.

Folgeauftrag: Alex vergleicht Bestätigung und Rückfragen in passenden realen Fällen. Erst danach wird eine Änderung entschieden. Die Karte belegt weder Häufigkeit noch Ursache eines Problems.

07

Stolperfallen

Symptome erkennen, gegensteuern

Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf

  1. Szenario eingrenzenEine generische Kundenreise soll alle Situationen erklären.In der Phase ansehen
  2. Reise in Phasen ordnenInterne Abteilungen werden zu Journey-Phasen erklärt.In der Phase ansehen
  3. Erfahrungen und Belege zuordnenEine dramatische Gefühlskurve ersetzt fehlende Forschung.In der Phase ansehen
  4. Muster und Chancen prüfenJede markierte Stelle bekommt vorschnell eine Lösung.In der Phase ansehen
  5. Folgearbeit vereinbarenDie Karte wird abgelegt, ohne dass ihre offenen Fragen weiterverfolgt werden.In der Phase ansehen
08

Abbruchkriterien

Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest

Mehrere Personengruppen oder Ziele vermischen sich: Szenario eingrenzen oder Karten trennen.
Gefühle werden ohne Grundlage ergänzt: als Annahme markieren oder das Feld offenlassen.
Der interne Prozess verdrängt die Nutzersicht: zu konkreten Handlungen und Berührungspunkten zurückkehren.
Eine heutige und eine gewünschte Reise vermischen sich: Perspektive klären und getrennt dokumentieren.
Die Karte erlaubt keine belastbare Folgeentscheidung: die entscheidende Wissenslücke als Forschungsaufgabe formulieren.

Methode nach UX Research Community. Die Methode ist in UX Research und Human-Centered Design verbreitet, ohne eindeutig einzelne Urheberschaft. Kuratiert mit 1 Quellen.

Quellen: Customer Journey Mapping · Nielsen Norman Group

Ablauf, Timeboxen und Stolperfallen sind redaktionell kuratierte Praxisempfehlungen auf Basis der genannten Quellen.

Methodenanleitung durchgearbeitet?

Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.