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MethodenanleitungDomain Modeling

EventStorming

Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.

KomplexitätMittel
Zeit2-8 h
Teilnehmende5-12
FormatWorkshop
ReifegradCanonical
Session planen
01

Vorbedingung

Was vorher fertig sein muss

Vorher abschließenAbgegrenzter Geschäftsfluss

Start, Ende und betrachteter Wertstrom sind für die Session benannt.

Ohne Scope driftet die Wand in mehrere Flows und die Gruppe kann keine gemeinsame Timeline herstellen.
Vorher abschließenDomainwissen im Raum

Personen mit direktem Wissen zu Entscheidungen, Ausnahmen und Übergaben sind eingeladen.

Ohne Fachstimmen entsteht leicht ein technisches Bild, das den tatsächlichen Geschäftsablauf verfehlt.
02

Vorbereitung

Was vor Start vorliegen muss

Materialien

Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.

Personen / Rollen

Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.

Vorabinfos

Beispielgeschichte, bekannte Fachbegriffe, relevante Sonderfälle und vorhandene Prozessnotizen als Gesprächsanlass zusammentragen. Die Notizen dienen als Startpunkt und ersetzen nicht das gemeinsame Erzählen.

Zeitbedarf

2-8 h

Setup

Große freie Wand oder Board, gut sichtbare Legende, Marker, Karten für Events und Hot Spots sowie ein Parkplatz für Lösungen vorbereiten. Im Big Picture zunächst nur die für den Flow nötige Notation einführen; einen Process-Level-Zoom separat begründen.

03

Kernfrage

Die eine Frage, die diese Methode beantwortet

Welche Geschäftsereignisse, Auslöser und Grenzen prägen den Flow, und wo entstehen Reibung, Risiko oder Lernbedarf?

04

Ablauf

Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle

EventStorming erkundet komplexe Geschäftsabläufe gemeinsam anhand vergangener Domain Events. Big Picture schafft einen gemeinsamen Überblick; Process Level untersucht mit einer reicheren Notation einen abgegrenzten Ablauf.

  1. 1

    Frame

    Fluss und Stimmen klären

    Ziel

    Einen Geschäftsfluss so begrenzen, dass die Gruppe ihn gemeinsam überblicken und in der verfügbaren Zeit untersuchen kann.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Geschäftsfluss mit benanntem Start und Ende
    • Fachkundige Personen aus den betroffenen Bereichen
    • Bekannte Begriffe und offene Fragen

    Durchführung

    • Start, Ende, Ziel und bewusst ausgelassene Nachbarflüsse sichtbar machen.
    • Fachkundige aus Business, Operations und Technik benennen; fehlende Perspektiven als Risiko festhalten.
    • Eine große, freie Arbeitsfläche und einen Parkplatz für Lösungsdiskussionen vorbereiten.

    Ergebnis

    Arbeitsrahmen

    Scope · Beteiligte · Glossarstart · offene Perspektiven

    Qualitätscheck

    Können alle Beteiligten in einem Satz sagen, welcher Flow betrachtet wird und welche Frage am Ende besser beantwortet sein soll?

    Stolperfalle

    Wenn der Workshop mit einem Produktnamen oder einer Architektur statt mit einem Geschäftsfluss beginnt, fehlt allen ein gemeinsamer konkreter Bezugspunkt. Eine konkrete Geschichte mit Start, Ende und sichtbarem Wert wählen und Architektur- sowie Lösungsideen im Parkplatz sammeln.

    Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten; bei fehlenden Fachstimmen vor dem Modellieren nachbesetzen oder den Scope verkleinern.

  2. 2

    Events first

    Vergangene Ereignisse sammeln

    Ziel

    Eine breite, fachlich geprägte Sammlung von Ereignissen erzeugen, die im gewählten Geschäftsfluss tatsächlich stattgefunden haben oder stattfinden sollen.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Arbeitsrahmen und Beispielgeschichte
    • Orange Karten oder ein gleichwertiges digitales Board
    • Erfahrungswissen der Domainexperten

    Durchführung

    • Alle sammeln parallel Ereignisse als fachlich verständliche Verben in der Vergangenheit, zum Beispiel „AuftragAngenommen“.
    • Zunächst grob kleben und eigene Perspektiven sichtbar lassen. Diskussionen über Ursache, Umsetzung und Lösung in den Parkplatz verschieben.
    • Externe Auslöser, Zeitpunkte und unsichere Erinnerungen markieren, statt sie stillschweigend zu glätten.

    Ergebnis

    Rohes Event-Bild

    Event-Sammlung · grobe Reihenfolge · markierte Unsicherheiten

    Qualitätscheck

    Sind die Karten Ereignisse mit fachlicher Bedeutung und zeitlichem Bezug, oder beschreiben sie schon technische Zustände, Rollen oder gewünschte Funktionen?

    Stolperfalle

    Wenn die Gruppe jede Karte sofort sortiert oder technische Datenbankzustände statt fachlicher Ereignisse schreibt, verlangsamt sich das Sammeln und der fachliche Fokus geht verloren. Parallel sammeln lassen, die erste Notation an einem Beispiel zeigen und technische Details für einen passenden späteren Zoom parken.

    Zeitlicher Rahmen: 20–40 Minuten; Umfang und Detailtiefe an den Flow anpassen, nicht an eine feste Kartenzahl.

  3. 3

    Timeline

    Zeitlinie und Brüche schärfen

    Ziel

    Ein gemeinsames Verhaltensbild mit nachvollziehbarer Reihenfolge und sichtbar gemachten Lücken, Varianten und Wendepunkten herstellen.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Rohes Event-Bild
    • Beispiele für normale und ungewöhnliche Verläufe
    • Markierungen für Widerspruch und Reibung

    Durchführung

    • Ereignisse gemeinsam auf der Zeitlinie ordnen und Duplikate nur mit fachlicher Zustimmung zusammenführen.
    • Pivotal Events, parallele Verläufe, Rücksprünge und ungeklärte Reihenfolgen hervorheben.
    • Bei Dissens beide Varianten sichtbar lassen und die Frage samt nächstem Belegbedarf notieren.

    Ergebnis

    Gemeinsame Event-Timeline

    Zeitlinie · Wendepunkte · Varianten · offene Fragen

    Qualitätscheck

    Kann die Gruppe erklären, worüber sie einig ist, wo Varianten bestehen und welche Aussage noch durch Beobachtung oder weitere Fachklärung geprüft werden muss?

    Stolperfalle

    Wenn ein scheinbar sauberer Ablauf Ausnahmen und unterschiedliche Arbeitsweisen verdeckt, wirkt die Timeline vollständiger, als sie ist. Gezielt nach Workarounds, Eskalationen und abweichenden Fällen fragen und Unklarheit als Ergebnis zulassen.

    Zeitlicher Rahmen: 25–45 Minuten; bei großen Flows in klar benannten Ausschnitten arbeiten und die Übergänge dokumentieren.

  4. 4

    Zoom

    Reibung und Grenzen untersuchen

    Ziel

    Stellen mit Lern-, Entscheidungs- oder Lieferrisiko so beschreiben, dass daraus ein begründeter nächster Untersuchungs- oder Design-Schritt entsteht.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Gemeinsame Event-Timeline
    • Beobachtete Reibungen, Konflikte und Sonderfälle
    • Perspektiven auf Verantwortung, Übergaben und Begriffe

    Durchführung

    • Hot Spots für Unklarheit, widersprüchliche Ziele, Verzögerung, Risiko oder häufige manuelle Arbeit markieren.
    • Fachliche oder organisatorische Grenzen als Hypothesen einzeichnen und mit den Betroffenen prüfen.
    • Für einen priorisierten Ausschnitt entscheiden, ob Big Picture genügt oder ein Process-Level-Zoom mit Commands, Actors, Policies und Read Models sinnvoll ist.

    Ergebnis

    Hot-Spot- und Boundary-Skizze

    Priorisierte Reibung · Boundary-Hypothese · begründeter nächster Zoom

    Qualitätscheck

    Sind Grenze und Hot Spot aus dem beobachteten Flow begründet, oder wurden sie nur aus Teamstruktur oder gewünschter Architektur abgeleitet?

    Stolperfalle

    Wenn im Big Picture alle Notationskarten ergänzt oder Bounded Contexts als endgültige Architektur behandelt werden, verwechselt die Gruppe eine Workshop-Hypothese mit einer festen Entscheidung. Auf Ereignisse, Perspektiven und Hot Spots fokussieren und zusätzliche Notation erst im passenden Process-Level-Zoom als Hypothese einführen.

    Zeitlicher Rahmen: 20–35 Minuten; bei hoher Dichte wenige Hot Spots priorisieren und den Rest als offene Liste sichern.

  5. 5

    Follow-up

    Ergebnis sichern und weiterarbeiten

    Ziel

    Die Wand in ein nutzbares Arbeitsartefakt übersetzen und sicherstellen, dass relevante Unsicherheiten weiterbearbeitet werden.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Event-Timeline und Boundary-Skizze
    • Priorisierte Hot Spots
    • Entscheidungs- und Umsetzungskontext

    Durchführung

    • Wand oder Board in mehreren Zuständen sichern und die verwendete Legende dokumentieren.
    • Pro priorisiertem Hot Spot eine Frage, eine verantwortliche Person und einen Termin oder nächsten Beleg festhalten.
    • Fachbegriffe in ein gemeinsames Glossar überführen und entscheiden, welcher Ausschnitt als Nächstes mit Process Level, Domain Storytelling oder einer anderen Methode vertieft wird.

    Ergebnis

    Arbeitsfähige EventStorming-Dokumentation

    Snapshot · Timeline · Glossar · Hot Spots mit Owner und nächster Aktion

    Qualitätscheck

    Kann eine abwesende Person den Scope, die wichtigsten Ereignisse, Unsicherheiten und nächsten Schritte nachvollziehen?

    Stolperfalle

    Wenn die Gruppe die Wand fotografiert, aber offene Fragen und Verantwortlichkeiten danach verschwinden, geht der Workshop-Ertrag nach dem Termin verloren. Snapshots mit Datum, Scope und Legende versehen und jeden priorisierten Follow-up mit Owner und überprüfbarem Schritt sichern.

    Zeitlicher Rahmen: 15–25 Minuten; die Nachbereitung an der Zahl und Kritikalität der Hot Spots ausrichten.

05

Artefakt

Was am Ende rauskommt

Skizze: so sieht das Artefakt aus

EventStorming · Big PictureDomain Events, Commands, Actors, Policies, Hot Spots und Context-Grenzen entlang einer Business-Timeline sichtbar machen
EventStormingEine breite EventStorming-Wand zeigt Domain Events entlang einer Zeitachse, ergänzt durch Commands, Actors, Policies, Read Models, Hot Spots und Context-Grenzen.Domain-Wissen als chronologische Ereigniswand sichtbar machenOrange Events bilden den Flow, weitere Farben ergänzen Auslöser, Regeln, Hot Spots, Read Models und Grenzen.Business Flow als Event-Timelineerst Events sammeln, dann Auslöser, Regeln, Hot Spots und Grenzen ergänzenStartEndeOrderingPaymentShippingCustomerActorPlace OrderCommandPSP WebhookTriggerReserve StockPolicyCartCreatedOrderPlacedPaymentAuthorizedReservationConfirmedOrderShippedStock AvailabilityRead ModelRace Conditionunklare GrenzeEventCommandPolicyHot SpotRead Model
Form

Datierte Dokumentation aus Event-Timeline, Varianten, priorisierten Hot Spots, Boundary-Hypothesen und Glossar, jeweils mit Scope, verwendeter Legende und nachvollziehbaren Follow-ups.

Versionierung / Ownership

Pro Workshop einen Ordner mit Datum, Teilnehmer-Liste und Phasen-Snapshots. Bei Folge-Workshops nicht überschreiben, sondern neue Version anlegen und Delta zur Vorversion separat dokumentieren.

Tool-Alternativen
  • Physische Wand mit Haftnotizen und Foto-Export
  • Miro mit EventStorming-Template
  • FigJam mit eigenem Farbsystem
  • EventCatalog (eventcatalog.dev) für persistente Doku

event-storming-working-template.md

Bereite einen ausgewählten Schritt oder den gesamten Ablauf vor. Rechts entsteht dein Plan zum Mitnehmen.

EventStorming: Arbeitsvorlage

Fragestellung

Noch zu klären

Gewünschtes Ergebnis

Noch zu klären

Rahmen

Gesamter Workshop Zeit: Ab 2 h für einen fokussierten Ausschnitt; Process-Level-Vertiefung separat planen.

Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.

Vorbereitung für diesen Umfang

Methodische Grundausstattung

  • Materialien: Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.
  • Rollen: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.
  • Vorab-Infos: Beispielgeschichte, bekannte Fachbegriffe, relevante Sonderfälle und vorhandene Prozessnotizen als Gesprächsanlass zusammentragen. Die Notizen dienen als Startpunkt und ersetzen nicht das gemeinsame Erzählen.
  • Gesamter Zeitbedarf: 2-8 h
  • Setup: Große freie Wand oder Board, gut sichtbare Legende, Marker, Karten für Events und Hot Spots sowie ein Parkplatz für Lösungen vorbereiten. Im Big Picture zunächst nur die für den Flow nötige Notation einführen; einen Process-Level-Zoom separat begründen.

Für die Arbeitsschritte bereitstellen

Frame: Fluss und Stimmen klären

  • Geschäftsfluss mit benanntem Start und Ende
  • Fachkundige Personen aus den betroffenen Bereichen
  • Bekannte Begriffe und offene Fragen

Events first: Vergangene Ereignisse sammeln

  • Arbeitsrahmen und Beispielgeschichte
  • Orange Karten oder ein gleichwertiges digitales Board
  • Erfahrungswissen der Domainexperten

Timeline: Zeitlinie und Brüche schärfen

  • Rohes Event-Bild
  • Beispiele für normale und ungewöhnliche Verläufe
  • Markierungen für Widerspruch und Reibung

Zoom: Reibung und Grenzen untersuchen

  • Gemeinsame Event-Timeline
  • Beobachtete Reibungen, Konflikte und Sonderfälle
  • Perspektiven auf Verantwortung, Übergaben und Begriffe

Follow-up: Ergebnis sichern und weiterarbeiten

  • Event-Timeline und Boundary-Skizze
  • Priorisierte Hot Spots
  • Entscheidungs- und Umsetzungskontext

Frame: Fluss und Stimmen klären

Erwartetes Artefakt: Arbeitsrahmen

Scope · Beteiligte · Glossarstart · offene Perspektiven

Eintrag:

...

  • Können alle Beteiligten in einem Satz sagen, welcher Flow betrachtet wird und welche Frage am Ende besser beantwortet sein soll?

Events first: Vergangene Ereignisse sammeln

Erwartetes Artefakt: Rohes Event-Bild

Event-Sammlung · grobe Reihenfolge · markierte Unsicherheiten

Eintrag:

...

  • Sind die Karten Ereignisse mit fachlicher Bedeutung und zeitlichem Bezug, oder beschreiben sie schon technische Zustände, Rollen oder gewünschte Funktionen?

Timeline: Zeitlinie und Brüche schärfen

Erwartetes Artefakt: Gemeinsame Event-Timeline

Zeitlinie · Wendepunkte · Varianten · offene Fragen

Eintrag:

...

  • Kann die Gruppe erklären, worüber sie einig ist, wo Varianten bestehen und welche Aussage noch durch Beobachtung oder weitere Fachklärung geprüft werden muss?

Zoom: Reibung und Grenzen untersuchen

Erwartetes Artefakt: Hot-Spot- und Boundary-Skizze

Priorisierte Reibung · Boundary-Hypothese · begründeter nächster Zoom

Eintrag:

...

  • Sind Grenze und Hot Spot aus dem beobachteten Flow begründet, oder wurden sie nur aus Teamstruktur oder gewünschter Architektur abgeleitet?

Follow-up: Ergebnis sichern und weiterarbeiten

Erwartetes Artefakt: Arbeitsfähige EventStorming-Dokumentation

Snapshot · Timeline · Glossar · Hot Spots mit Owner und nächster Aktion

Eintrag:

...

  • Kann eine abwesende Person den Scope, die wichtigsten Ereignisse, Unsicherheiten und nächsten Schritte nachvollziehen?

Offene Fragen und nächste Schritte

...

Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/event-storming/run-sheet

06

Beispielausgabe

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.

event-storming-beispiel.md

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

EventStorming – Rückgabe eines Online-Auftrags

Scope: Von Rückgabe beantragt bis Erstattung ausgelöst; Zahlungsabwicklung bleibt als Nachbarfluss markiert.

Events: RückgabeBeantragt → PaketEingegangen → PrüfungAbgeschlossen → ErstattungAusgelöst.

Hot Spot: Bei beschädigter Ware ist unklar, wer die Entscheidung dokumentiert. Nächster Schritt: Customer Care und Lager prüfen zwei reale Fälle bis Freitag.

Boundary-Hypothese: Rückgabeprüfung und Erstattung werden für einen Process-Level-Zoom getrennt betrachtet.

07

Stolperfallen

Symptome erkennen, gegensteuern

Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf

  1. Fluss und Stimmen klärenWenn der Workshop mit einem Produktnamen oder einer Architektur statt mit einem Geschäftsfluss beginnt, fehlt allen ein gemeinsamer konkr…In der Phase ansehen
  2. Vergangene Ereignisse sammelnWenn die Gruppe jede Karte sofort sortiert oder technische Datenbankzustände statt fachlicher Ereignisse schreibt, verlangsamt sich das S…In der Phase ansehen
  3. Zeitlinie und Brüche schärfenWenn ein scheinbar sauberer Ablauf Ausnahmen und unterschiedliche Arbeitsweisen verdeckt, wirkt die Timeline vollständiger, als sie ist.In der Phase ansehen
  4. Reibung und Grenzen untersuchenWenn im Big Picture alle Notationskarten ergänzt oder Bounded Contexts als endgültige Architektur behandelt werden, verwechselt die Grupp…In der Phase ansehen
  5. Ergebnis sichern und weiterarbeitenWenn die Gruppe die Wand fotografiert, aber offene Fragen und Verantwortlichkeiten danach verschwinden, geht der Workshop-Ertrag nach dem…In der Phase ansehen
08

Abbruchkriterien

Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest

Der Scope ist gemeinsam bestätigt, Start und Ende des betrachteten Flows sind sichtbar.
Die relevanten Domainperspektiven sind vertreten oder fehlende Stimmen ausdrücklich dokumentiert.
Timeline, Varianten und wichtigste Unsicherheiten sind als gemeinsames Arbeitsbild nachvollziehbar.
Priorisierte Hot Spots haben eine Frage, eine verantwortliche Person und einen nächsten überprüfbaren Schritt.
Snapshots, Legende, Glossar und die Entscheidung zum nächsten Zoom sind gesichert.

Methode nach Alberto Brandolini. EventStorming wurde von Alberto Brandolini entwickelt. Kuratiert mit 2 Quellen.

Quellen: EventStorming, EventStorming | Avanscoperta

Ablauf, Timeboxen und Stolperfallen sind redaktionell kuratierte Praxisempfehlungen auf Basis der genannten Quellen.

Methodenanleitung durchgearbeitet?

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