Start, Ende und betrachteter Wertstrom sind für die Session benannt.
EventStorming
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Personen mit direktem Wissen zu Entscheidungen, Ausnahmen und Übergaben sind eingeladen.
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.
Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.
Beispielgeschichte, bekannte Fachbegriffe, relevante Sonderfälle und vorhandene Prozessnotizen als Gesprächsanlass zusammentragen. Die Notizen dienen als Startpunkt und ersetzen nicht das gemeinsame Erzählen.
2-8 h
Große freie Wand oder Board, gut sichtbare Legende, Marker, Karten für Events und Hot Spots sowie ein Parkplatz für Lösungen vorbereiten. Im Big Picture zunächst nur die für den Flow nötige Notation einführen; einen Process-Level-Zoom separat begründen.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Welche Geschäftsereignisse, Auslöser und Grenzen prägen den Flow, und wo entstehen Reibung, Risiko oder Lernbedarf?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
EventStorming erkundet komplexe Geschäftsabläufe gemeinsam anhand vergangener Domain Events. Big Picture schafft einen gemeinsamen Überblick; Process Level untersucht mit einer reicheren Notation einen abgegrenzten Ablauf.
- 1
Frame
Fluss und Stimmen klären

Ziel
Einen Geschäftsfluss so begrenzen, dass die Gruppe ihn gemeinsam überblicken und in der verfügbaren Zeit untersuchen kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Geschäftsfluss mit benanntem Start und Ende
- Fachkundige Personen aus den betroffenen Bereichen
- Bekannte Begriffe und offene Fragen
Durchführung
- Start, Ende, Ziel und bewusst ausgelassene Nachbarflüsse sichtbar machen.
- Fachkundige aus Business, Operations und Technik benennen; fehlende Perspektiven als Risiko festhalten.
- Eine große, freie Arbeitsfläche und einen Parkplatz für Lösungsdiskussionen vorbereiten.
Ergebnis
Arbeitsrahmen
Scope · Beteiligte · Glossarstart · offene Perspektiven
Qualitätscheck
Können alle Beteiligten in einem Satz sagen, welcher Flow betrachtet wird und welche Frage am Ende besser beantwortet sein soll?
Stolperfalle
Wenn der Workshop mit einem Produktnamen oder einer Architektur statt mit einem Geschäftsfluss beginnt, fehlt allen ein gemeinsamer konkreter Bezugspunkt. Eine konkrete Geschichte mit Start, Ende und sichtbarem Wert wählen und Architektur- sowie Lösungsideen im Parkplatz sammeln.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten; bei fehlenden Fachstimmen vor dem Modellieren nachbesetzen oder den Scope verkleinern.
- 2
Events first
Vergangene Ereignisse sammeln

Ziel
Eine breite, fachlich geprägte Sammlung von Ereignissen erzeugen, die im gewählten Geschäftsfluss tatsächlich stattgefunden haben oder stattfinden sollen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Arbeitsrahmen und Beispielgeschichte
- Orange Karten oder ein gleichwertiges digitales Board
- Erfahrungswissen der Domainexperten
Durchführung
- Alle sammeln parallel Ereignisse als fachlich verständliche Verben in der Vergangenheit, zum Beispiel „AuftragAngenommen“.
- Zunächst grob kleben und eigene Perspektiven sichtbar lassen. Diskussionen über Ursache, Umsetzung und Lösung in den Parkplatz verschieben.
- Externe Auslöser, Zeitpunkte und unsichere Erinnerungen markieren, statt sie stillschweigend zu glätten.
Ergebnis
Rohes Event-Bild
Event-Sammlung · grobe Reihenfolge · markierte Unsicherheiten
Qualitätscheck
Sind die Karten Ereignisse mit fachlicher Bedeutung und zeitlichem Bezug, oder beschreiben sie schon technische Zustände, Rollen oder gewünschte Funktionen?
Stolperfalle
Wenn die Gruppe jede Karte sofort sortiert oder technische Datenbankzustände statt fachlicher Ereignisse schreibt, verlangsamt sich das Sammeln und der fachliche Fokus geht verloren. Parallel sammeln lassen, die erste Notation an einem Beispiel zeigen und technische Details für einen passenden späteren Zoom parken.
Zeitlicher Rahmen: 20–40 Minuten; Umfang und Detailtiefe an den Flow anpassen, nicht an eine feste Kartenzahl.
- 3
Timeline
Zeitlinie und Brüche schärfen

Ziel
Ein gemeinsames Verhaltensbild mit nachvollziehbarer Reihenfolge und sichtbar gemachten Lücken, Varianten und Wendepunkten herstellen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Rohes Event-Bild
- Beispiele für normale und ungewöhnliche Verläufe
- Markierungen für Widerspruch und Reibung
Durchführung
- Ereignisse gemeinsam auf der Zeitlinie ordnen und Duplikate nur mit fachlicher Zustimmung zusammenführen.
- Pivotal Events, parallele Verläufe, Rücksprünge und ungeklärte Reihenfolgen hervorheben.
- Bei Dissens beide Varianten sichtbar lassen und die Frage samt nächstem Belegbedarf notieren.
Ergebnis
Gemeinsame Event-Timeline
Zeitlinie · Wendepunkte · Varianten · offene Fragen
Qualitätscheck
Kann die Gruppe erklären, worüber sie einig ist, wo Varianten bestehen und welche Aussage noch durch Beobachtung oder weitere Fachklärung geprüft werden muss?
Stolperfalle
Wenn ein scheinbar sauberer Ablauf Ausnahmen und unterschiedliche Arbeitsweisen verdeckt, wirkt die Timeline vollständiger, als sie ist. Gezielt nach Workarounds, Eskalationen und abweichenden Fällen fragen und Unklarheit als Ergebnis zulassen.
Zeitlicher Rahmen: 25–45 Minuten; bei großen Flows in klar benannten Ausschnitten arbeiten und die Übergänge dokumentieren.
- 4
Zoom
Reibung und Grenzen untersuchen

Ziel
Stellen mit Lern-, Entscheidungs- oder Lieferrisiko so beschreiben, dass daraus ein begründeter nächster Untersuchungs- oder Design-Schritt entsteht.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Gemeinsame Event-Timeline
- Beobachtete Reibungen, Konflikte und Sonderfälle
- Perspektiven auf Verantwortung, Übergaben und Begriffe
Durchführung
- Hot Spots für Unklarheit, widersprüchliche Ziele, Verzögerung, Risiko oder häufige manuelle Arbeit markieren.
- Fachliche oder organisatorische Grenzen als Hypothesen einzeichnen und mit den Betroffenen prüfen.
- Für einen priorisierten Ausschnitt entscheiden, ob Big Picture genügt oder ein Process-Level-Zoom mit Commands, Actors, Policies und Read Models sinnvoll ist.
Ergebnis
Hot-Spot- und Boundary-Skizze
Priorisierte Reibung · Boundary-Hypothese · begründeter nächster Zoom
Qualitätscheck
Sind Grenze und Hot Spot aus dem beobachteten Flow begründet, oder wurden sie nur aus Teamstruktur oder gewünschter Architektur abgeleitet?
Stolperfalle
Wenn im Big Picture alle Notationskarten ergänzt oder Bounded Contexts als endgültige Architektur behandelt werden, verwechselt die Gruppe eine Workshop-Hypothese mit einer festen Entscheidung. Auf Ereignisse, Perspektiven und Hot Spots fokussieren und zusätzliche Notation erst im passenden Process-Level-Zoom als Hypothese einführen.
Zeitlicher Rahmen: 20–35 Minuten; bei hoher Dichte wenige Hot Spots priorisieren und den Rest als offene Liste sichern.
- 5
Follow-up
Ergebnis sichern und weiterarbeiten

Ziel
Die Wand in ein nutzbares Arbeitsartefakt übersetzen und sicherstellen, dass relevante Unsicherheiten weiterbearbeitet werden.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Event-Timeline und Boundary-Skizze
- Priorisierte Hot Spots
- Entscheidungs- und Umsetzungskontext
Durchführung
- Wand oder Board in mehreren Zuständen sichern und die verwendete Legende dokumentieren.
- Pro priorisiertem Hot Spot eine Frage, eine verantwortliche Person und einen Termin oder nächsten Beleg festhalten.
- Fachbegriffe in ein gemeinsames Glossar überführen und entscheiden, welcher Ausschnitt als Nächstes mit Process Level, Domain Storytelling oder einer anderen Methode vertieft wird.
Ergebnis
Arbeitsfähige EventStorming-Dokumentation
Snapshot · Timeline · Glossar · Hot Spots mit Owner und nächster Aktion
Qualitätscheck
Kann eine abwesende Person den Scope, die wichtigsten Ereignisse, Unsicherheiten und nächsten Schritte nachvollziehen?
Stolperfalle
Wenn die Gruppe die Wand fotografiert, aber offene Fragen und Verantwortlichkeiten danach verschwinden, geht der Workshop-Ertrag nach dem Termin verloren. Snapshots mit Datum, Scope und Legende versehen und jeden priorisierten Follow-up mit Owner und überprüfbarem Schritt sichern.
Zeitlicher Rahmen: 15–25 Minuten; die Nachbereitung an der Zahl und Kritikalität der Hot Spots ausrichten.
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Datierte Dokumentation aus Event-Timeline, Varianten, priorisierten Hot Spots, Boundary-Hypothesen und Glossar, jeweils mit Scope, verwendeter Legende und nachvollziehbaren Follow-ups.
Pro Workshop einen Ordner mit Datum, Teilnehmer-Liste und Phasen-Snapshots. Bei Folge-Workshops nicht überschreiben, sondern neue Version anlegen und Delta zur Vorversion separat dokumentieren.
- Physische Wand mit Haftnotizen und Foto-Export
- Miro mit EventStorming-Template
- FigJam mit eigenem Farbsystem
- EventCatalog (eventcatalog.dev) für persistente Doku
event-storming-working-template.md
Bereite einen ausgewählten Schritt oder den gesamten Ablauf vor. Rechts entsteht dein Plan zum Mitnehmen.
EventStorming: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Gesamter Workshop Zeit: Ab 2 h für einen fokussierten Ausschnitt; Process-Level-Vertiefung separat planen.
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.
- Rollen: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.
- Vorab-Infos: Beispielgeschichte, bekannte Fachbegriffe, relevante Sonderfälle und vorhandene Prozessnotizen als Gesprächsanlass zusammentragen. Die Notizen dienen als Startpunkt und ersetzen nicht das gemeinsame Erzählen.
- Gesamter Zeitbedarf: 2-8 h
- Setup: Große freie Wand oder Board, gut sichtbare Legende, Marker, Karten für Events und Hot Spots sowie ein Parkplatz für Lösungen vorbereiten. Im Big Picture zunächst nur die für den Flow nötige Notation einführen; einen Process-Level-Zoom separat begründen.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Frame: Fluss und Stimmen klären
- Geschäftsfluss mit benanntem Start und Ende
- Fachkundige Personen aus den betroffenen Bereichen
- Bekannte Begriffe und offene Fragen
Events first: Vergangene Ereignisse sammeln
- Arbeitsrahmen und Beispielgeschichte
- Orange Karten oder ein gleichwertiges digitales Board
- Erfahrungswissen der Domainexperten
Timeline: Zeitlinie und Brüche schärfen
- Rohes Event-Bild
- Beispiele für normale und ungewöhnliche Verläufe
- Markierungen für Widerspruch und Reibung
Zoom: Reibung und Grenzen untersuchen
- Gemeinsame Event-Timeline
- Beobachtete Reibungen, Konflikte und Sonderfälle
- Perspektiven auf Verantwortung, Übergaben und Begriffe
Follow-up: Ergebnis sichern und weiterarbeiten
- Event-Timeline und Boundary-Skizze
- Priorisierte Hot Spots
- Entscheidungs- und Umsetzungskontext
Frame: Fluss und Stimmen klären
Erwartetes Artefakt: Arbeitsrahmen
Scope · Beteiligte · Glossarstart · offene Perspektiven
Eintrag:
...
- Können alle Beteiligten in einem Satz sagen, welcher Flow betrachtet wird und welche Frage am Ende besser beantwortet sein soll?
Events first: Vergangene Ereignisse sammeln
Erwartetes Artefakt: Rohes Event-Bild
Event-Sammlung · grobe Reihenfolge · markierte Unsicherheiten
Eintrag:
...
- Sind die Karten Ereignisse mit fachlicher Bedeutung und zeitlichem Bezug, oder beschreiben sie schon technische Zustände, Rollen oder gewünschte Funktionen?
Timeline: Zeitlinie und Brüche schärfen
Erwartetes Artefakt: Gemeinsame Event-Timeline
Zeitlinie · Wendepunkte · Varianten · offene Fragen
Eintrag:
...
- Kann die Gruppe erklären, worüber sie einig ist, wo Varianten bestehen und welche Aussage noch durch Beobachtung oder weitere Fachklärung geprüft werden muss?
Zoom: Reibung und Grenzen untersuchen
Erwartetes Artefakt: Hot-Spot- und Boundary-Skizze
Priorisierte Reibung · Boundary-Hypothese · begründeter nächster Zoom
Eintrag:
...
- Sind Grenze und Hot Spot aus dem beobachteten Flow begründet, oder wurden sie nur aus Teamstruktur oder gewünschter Architektur abgeleitet?
Follow-up: Ergebnis sichern und weiterarbeiten
Erwartetes Artefakt: Arbeitsfähige EventStorming-Dokumentation
Snapshot · Timeline · Glossar · Hot Spots mit Owner und nächster Aktion
Eintrag:
...
- Kann eine abwesende Person den Scope, die wichtigsten Ereignisse, Unsicherheiten und nächsten Schritte nachvollziehen?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/event-storming/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
event-storming-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
EventStorming – Rückgabe eines Online-Auftrags
Scope: Von Rückgabe beantragt bis Erstattung ausgelöst; Zahlungsabwicklung bleibt als Nachbarfluss markiert.
Events: RückgabeBeantragt → PaketEingegangen → PrüfungAbgeschlossen → ErstattungAusgelöst.
Hot Spot: Bei beschädigter Ware ist unklar, wer die Entscheidung dokumentiert. Nächster Schritt: Customer Care und Lager prüfen zwei reale Fälle bis Freitag.
Boundary-Hypothese: Rückgabeprüfung und Erstattung werden für einen Process-Level-Zoom getrennt betrachtet.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- Fluss und Stimmen klärenWenn der Workshop mit einem Produktnamen oder einer Architektur statt mit einem Geschäftsfluss beginnt, fehlt allen ein gemeinsamer konkr…In der Phase ansehen
- Vergangene Ereignisse sammelnWenn die Gruppe jede Karte sofort sortiert oder technische Datenbankzustände statt fachlicher Ereignisse schreibt, verlangsamt sich das S…In der Phase ansehen
- Zeitlinie und Brüche schärfenWenn ein scheinbar sauberer Ablauf Ausnahmen und unterschiedliche Arbeitsweisen verdeckt, wirkt die Timeline vollständiger, als sie ist.In der Phase ansehen
- Reibung und Grenzen untersuchenWenn im Big Picture alle Notationskarten ergänzt oder Bounded Contexts als endgültige Architektur behandelt werden, verwechselt die Grupp…In der Phase ansehen
- Ergebnis sichern und weiterarbeitenWenn die Gruppe die Wand fotografiert, aber offene Fragen und Verantwortlichkeiten danach verschwinden, geht der Workshop-Ertrag nach dem…In der Phase ansehen
Fluss und Stimmen klären
Wenn der Workshop mit einem Produktnamen oder einer Architektur statt mit einem Geschäftsfluss beginnt, fehlt allen ein gemeinsamer konkreter Bezugspunkt.
Eine konkrete Geschichte mit Start, Ende und sichtbarem Wert wählen und Architektur- sowie Lösungsideen im Parkplatz sammeln.
Vergangene Ereignisse sammeln
Wenn die Gruppe jede Karte sofort sortiert oder technische Datenbankzustände statt fachlicher Ereignisse schreibt, verlangsamt sich das Sammeln und der fachliche Fokus geht verloren.
Parallel sammeln lassen, die erste Notation an einem Beispiel zeigen und technische Details für einen passenden späteren Zoom parken.
Zeitlinie und Brüche schärfen
Wenn ein scheinbar sauberer Ablauf Ausnahmen und unterschiedliche Arbeitsweisen verdeckt, wirkt die Timeline vollständiger, als sie ist.
Gezielt nach Workarounds, Eskalationen und abweichenden Fällen fragen und Unklarheit als Ergebnis zulassen.
Reibung und Grenzen untersuchen
Wenn im Big Picture alle Notationskarten ergänzt oder Bounded Contexts als endgültige Architektur behandelt werden, verwechselt die Gruppe eine Workshop-Hypothese mit einer festen Entscheidung.
Auf Ereignisse, Perspektiven und Hot Spots fokussieren und zusätzliche Notation erst im passenden Process-Level-Zoom als Hypothese einführen.
Ergebnis sichern und weiterarbeiten
Wenn die Gruppe die Wand fotografiert, aber offene Fragen und Verantwortlichkeiten danach verschwinden, geht der Workshop-Ertrag nach dem Termin verloren.
Snapshots mit Datum, Scope und Legende versehen und jeden priorisierten Follow-up mit Owner und überprüfbarem Schritt sichern.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Wie geht es weiter?

Übersetzt Hot Spots und Grenzhypothesen in einen ausformulierten Bounded Context.

Vertieft einen priorisierten Ausschnitt der Timeline als konkret erzählte Situation.

Ordnet mehrere entstandene Domain Boundaries zu einer Landkarte ihrer Beziehungen.
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.