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Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session2-8 hWorkshopEvent Timeline

Session: EventStorming

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 5-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Event Timeline hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Chaotic Storming

    30-60 min

    Alle Teilnehmer schreiben Domain Events (orange, Vergangenheitsform) parallel und kleben sie grob chronologisch an die Wand. Kein Sortieren, keine Diskussion. Hinweis: Erwartet werden 80-300 Events. Wenn nach 20 min nur 30 Events da sind, fehlt Domainwissen oder die Frage ist zu eng. Niemand korrigiert in dieser Phase.

    FacilitatorEvent Timeline
  2. 2

    Phase 2: Timeline Enforcement

    30-45 min

    Events chronologisch ordnen, Duplikate konsolidieren, Lücken markieren. Pivotal Events (Wendepunkte) hervorheben, etwa durch Verschiebung nach oben. Hinweis: Streit über Reihenfolge ist Gold, nicht Störung. Wenn die Gruppe sich nicht einig wird, beide Varianten kleben und als Hot Spot markieren.

    FacilitatorUbiquitous Language
  3. 3

    Phase 3: Commands, Actors, Policies

    45-90 min

    Vor jedes Event den auslösenden Command (blau) und den Actor (gelb) kleben. Automatische Folgereaktionen als Policies (lila) markieren. Read Models (grün) ergänzen, wo Entscheidungen Daten brauchen. Hinweis: Wenn vor einem Event kein Command passt, ist es entweder externer Trigger (System, Zeit) oder eine Lücke. Beides explizit markieren.

    FacilitatorBoundaries
  4. 4

    Phase 4: Hot Spots und Boundaries

    30-45 min

    Pink für jede Reibungsstelle, Risiko, Unklarheit oder Konflikt. Anschließend Boundaries (gestrichelte Linien) für Bounded Contexts oder organisatorische Grenzen ziehen. Hinweis: Hot Spots sind das wertvollste Ergebnis, nicht ein Mangel. Wenn keiner entsteht, fragt der Facilitator gezielt nach Workarounds, Eskalationen und Sonderfällen.

    FacilitatorOpen Questions
  5. 5

    Phase 5: Followups und Ableitungen

    20-30 min

    Snapshot der Wand fotografieren. Pro Hot Spot Owner und nächste Aktion benennen. Glossar-Begriffe aus Events ableiten und in Ubiquitous Language aufnehmen. Hinweis: Ohne benannte Followups verpufft die Energie. Mindestens drei Hot Spots brauchen Owner und Datum vor Workshop-Ende.

    OwnerEvent Timeline
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerEvent Timeline
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: EventStorming

Ziel

Artefakt: Event Timeline

Arbeitsfrage

Welche Geschäftsereignisse, Auslöser und Grenzen prägen den Flow, und wo entstehen Reibung, Risiko oder Lernbedarf?

Kontext

Klar abgegrenzter Business Flow (z. B. „vom Auftragseingang bis zur Auslieferung“); Glossar bekannter Fachbegriffe; bestehende Prozessdokumentation als Backup, nicht als Vorlage.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 2-8 h
  • Modus: Workshop
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.
  • Owner: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Event Timeline hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.

Vorbereitung

Wand mit Zeitachse markieren (links Start, rechts Ende). Farben-Legende sichtbar. Regel ansagen: Events sind Vergangenheitsform und Business-relevant. Telefone weg, keine Laptops außer für den Scribe.

Agenda

  1. Phase 1: Chaotic Storming (30-60 min) Owner: Facilitator Aktion: Alle Teilnehmer schreiben Domain Events (orange, Vergangenheitsform) parallel und kleben sie grob chronologisch an die Wand. Kein Sortieren, keine Diskussion. Hinweis: Erwartet werden 80-300 Events. Wenn nach 20 min nur 30 Events da sind, fehlt Domainwissen oder die Frage ist zu eng. Niemand korrigiert in dieser Phase. Output: Event Timeline

  2. Phase 2: Timeline Enforcement (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Events chronologisch ordnen, Duplikate konsolidieren, Lücken markieren. Pivotal Events (Wendepunkte) hervorheben, etwa durch Verschiebung nach oben. Hinweis: Streit über Reihenfolge ist Gold, nicht Störung. Wenn die Gruppe sich nicht einig wird, beide Varianten kleben und als Hot Spot markieren. Output: Ubiquitous Language

  3. Phase 3: Commands, Actors, Policies (45-90 min) Owner: Facilitator Aktion: Vor jedes Event den auslösenden Command (blau) und den Actor (gelb) kleben. Automatische Folgereaktionen als Policies (lila) markieren. Read Models (grün) ergänzen, wo Entscheidungen Daten brauchen. Hinweis: Wenn vor einem Event kein Command passt, ist es entweder externer Trigger (System, Zeit) oder eine Lücke. Beides explizit markieren. Output: Boundaries

  4. Phase 4: Hot Spots und Boundaries (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pink für jede Reibungsstelle, Risiko, Unklarheit oder Konflikt. Anschließend Boundaries (gestrichelte Linien) für Bounded Contexts oder organisatorische Grenzen ziehen. Hinweis: Hot Spots sind das wertvollste Ergebnis, nicht ein Mangel. Wenn keiner entsteht, fragt der Facilitator gezielt nach Workarounds, Eskalationen und Sonderfällen. Output: Open Questions

  5. Phase 5: Followups und Ableitungen (20-30 min) Owner: Owner Aktion: Snapshot der Wand fotografieren. Pro Hot Spot Owner und nächste Aktion benennen. Glossar-Begriffe aus Events ableiten und in Ubiquitous Language aufnehmen. Hinweis: Ohne benannte Followups verpufft die Energie. Mindestens drei Hot Spots brauchen Owner und Datum vor Workshop-Ende. Output: Event Timeline

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Event Timeline

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Event Timeline
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Event Timeline: EventStorming

Arbeitsfrage

Welche Geschäftsereignisse, Auslöser und Grenzen prägen den Flow, und wo entstehen Reibung, Risiko oder Lernbedarf?

Kontext

Klar abgegrenzter Business Flow (z. B. „vom Auftragseingang bis zur Auslieferung“); Glossar bekannter Fachbegriffe; bestehende Prozessdokumentation als Backup, nicht als Vorlage.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.

Input

Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.

Vorlage

EventStorming Arbeitsvorlage

Ziel

Schnelle, visuelle Domain-Erkundung über Business Events, Commands, Policies und Actors auf einer Zeitachse.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Event Timeline:
  • Ubiquitous Language:
  • Boundaries:
  • Open Questions:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Event Timeline ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

EventStorming Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für EventStorming mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
markdown

event-storming-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für EventStorming mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

EventStorming Arbeitsvorlage

Ziel

Schnelle, visuelle Domain-Erkundung über Business Events, Commands, Policies und Actors auf einer Zeitachse.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Event Timeline:
  • Ubiquitous Language:
  • Boundaries:
  • Open Questions:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Event Timeline.
  • Pro Workshop einen Ordner mit Datum, Teilnehmer-Liste und Phasen-Snapshots. Bei Folge-Workshops nicht überschreiben, sondern neue Version anlegen und Delta zur Vorversion separat dokumentieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.