Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: EventStorming
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 5-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.
RunsheetNutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Die Session arbeitet direkt auf Event Timeline hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
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Phase 1: Chaotic Storming
30-60 minAlle Teilnehmer schreiben Domain Events (orange, Vergangenheitsform) parallel und kleben sie grob chronologisch an die Wand. Kein Sortieren, keine Diskussion. Hinweis: Erwartet werden 80-300 Events. Wenn nach 20 min nur 30 Events da sind, fehlt Domainwissen oder die Frage ist zu eng. Niemand korrigiert in dieser Phase.
FacilitatorEvent Timeline - 2
Phase 2: Timeline Enforcement
30-45 minEvents chronologisch ordnen, Duplikate konsolidieren, Lücken markieren. Pivotal Events (Wendepunkte) hervorheben, etwa durch Verschiebung nach oben. Hinweis: Streit über Reihenfolge ist Gold, nicht Störung. Wenn die Gruppe sich nicht einig wird, beide Varianten kleben und als Hot Spot markieren.
FacilitatorUbiquitous Language - 3
Phase 3: Commands, Actors, Policies
45-90 minVor jedes Event den auslösenden Command (blau) und den Actor (gelb) kleben. Automatische Folgereaktionen als Policies (lila) markieren. Read Models (grün) ergänzen, wo Entscheidungen Daten brauchen. Hinweis: Wenn vor einem Event kein Command passt, ist es entweder externer Trigger (System, Zeit) oder eine Lücke. Beides explizit markieren.
FacilitatorBoundaries - 4
Phase 4: Hot Spots und Boundaries
30-45 minPink für jede Reibungsstelle, Risiko, Unklarheit oder Konflikt. Anschließend Boundaries (gestrichelte Linien) für Bounded Contexts oder organisatorische Grenzen ziehen. Hinweis: Hot Spots sind das wertvollste Ergebnis, nicht ein Mangel. Wenn keiner entsteht, fragt der Facilitator gezielt nach Workarounds, Eskalationen und Sonderfällen.
FacilitatorOpen Questions - 5
Phase 5: Followups und Ableitungen
20-30 minSnapshot der Wand fotografieren. Pro Hot Spot Owner und nächste Aktion benennen. Glossar-Begriffe aus Events ableiten und in Ubiquitous Language aufnehmen. Hinweis: Ohne benannte Followups verpufft die Energie. Mindestens drei Hot Spots brauchen Owner und Datum vor Workshop-Ende.
OwnerEvent Timeline - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerEvent Timeline
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
session-brief.md
Session Brief: EventStorming
Ziel
Artefakt: Event Timeline
Arbeitsfrage
Welche Geschäftsereignisse, Auslöser und Grenzen prägen den Flow, und wo entstehen Reibung, Risiko oder Lernbedarf?
Kontext
Klar abgegrenzter Business Flow (z. B. „vom Auftragseingang bis zur Auslieferung“); Glossar bekannter Fachbegriffe; bestehende Prozessdokumentation als Backup, nicht als Vorlage.
Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 2-8 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.
- Owner: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Event Timeline hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
Input
Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.
Vorbereitung
Wand mit Zeitachse markieren (links Start, rechts Ende). Farben-Legende sichtbar. Regel ansagen: Events sind Vergangenheitsform und Business-relevant. Telefone weg, keine Laptops außer für den Scribe.
Agenda
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Phase 1: Chaotic Storming (30-60 min) Owner: Facilitator Aktion: Alle Teilnehmer schreiben Domain Events (orange, Vergangenheitsform) parallel und kleben sie grob chronologisch an die Wand. Kein Sortieren, keine Diskussion. Hinweis: Erwartet werden 80-300 Events. Wenn nach 20 min nur 30 Events da sind, fehlt Domainwissen oder die Frage ist zu eng. Niemand korrigiert in dieser Phase. Output: Event Timeline
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Phase 2: Timeline Enforcement (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Events chronologisch ordnen, Duplikate konsolidieren, Lücken markieren. Pivotal Events (Wendepunkte) hervorheben, etwa durch Verschiebung nach oben. Hinweis: Streit über Reihenfolge ist Gold, nicht Störung. Wenn die Gruppe sich nicht einig wird, beide Varianten kleben und als Hot Spot markieren. Output: Ubiquitous Language
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Phase 3: Commands, Actors, Policies (45-90 min) Owner: Facilitator Aktion: Vor jedes Event den auslösenden Command (blau) und den Actor (gelb) kleben. Automatische Folgereaktionen als Policies (lila) markieren. Read Models (grün) ergänzen, wo Entscheidungen Daten brauchen. Hinweis: Wenn vor einem Event kein Command passt, ist es entweder externer Trigger (System, Zeit) oder eine Lücke. Beides explizit markieren. Output: Boundaries
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Phase 4: Hot Spots und Boundaries (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pink für jede Reibungsstelle, Risiko, Unklarheit oder Konflikt. Anschließend Boundaries (gestrichelte Linien) für Bounded Contexts oder organisatorische Grenzen ziehen. Hinweis: Hot Spots sind das wertvollste Ergebnis, nicht ein Mangel. Wenn keiner entsteht, fragt der Facilitator gezielt nach Workarounds, Eskalationen und Sonderfällen. Output: Open Questions
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Phase 5: Followups und Ableitungen (20-30 min) Owner: Owner Aktion: Snapshot der Wand fotografieren. Pro Hot Spot Owner und nächste Aktion benennen. Glossar-Begriffe aus Events ableiten und in Ubiquitous Language aufnehmen. Hinweis: Ohne benannte Followups verpufft die Energie. Mindestens drei Hot Spots brauchen Owner und Datum vor Workshop-Ende. Output: Event Timeline
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Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Event Timeline
Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Event Timeline
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
arbeitsartefakt.md
Event Timeline: EventStorming
Arbeitsfrage
Welche Geschäftsereignisse, Auslöser und Grenzen prägen den Flow, und wo entstehen Reibung, Risiko oder Lernbedarf?
Kontext
Klar abgegrenzter Business Flow (z. B. „vom Auftragseingang bis zur Auslieferung“); Glossar bekannter Fachbegriffe; bestehende Prozessdokumentation als Backup, nicht als Vorlage.
Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit EventStorming-Erfahrung; drei bis sechs Domainexperten aus Business; zwei bis vier Engineers oder Architekten; ein Scribe für Hot Spots und offene Fragen.
Input
Lange Wand oder digitales Board mit mindestens 8 m horizontaler Fläche; orange Haftnotizen (Events), blau (Commands), gelb (Actors), pink (Hot Spots), lila (Policies), grün (Read Models); Marker; Kamera für Snapshots; Parkplatz-Fläche.
Vorlage
EventStorming Arbeitsvorlage
Ziel
Schnelle, visuelle Domain-Erkundung über Business Events, Commands, Policies und Actors auf einer Zeitachse.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Event Timeline:
- Ubiquitous Language:
- Boundaries:
- Open Questions:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
Fertigstellungscheck
- Event Timeline ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
EventStorming Arbeitsvorlage
Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für EventStorming mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.markdown
event-storming-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für EventStorming mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
EventStorming Arbeitsvorlage
Ziel
Schnelle, visuelle Domain-Erkundung über Business Events, Commands, Policies und Actors auf einer Zeitachse.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Event Timeline:
- Ubiquitous Language:
- Boundaries:
- Open Questions:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Event Timeline.
- Pro Workshop einen Ordner mit Datum, Teilnehmer-Liste und Phasen-Snapshots. Bei Folge-Workshops nicht überschreiben, sondern neue Version anlegen und Delta zur Vorversion separat dokumentieren.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.