Wenn über eine Zielgruppe viel vermutet, aber wenig gemeinsam gesehen wird, macht Empathy Mapping Wissen und Lücken direkt vergleichbar. Das Bild zeigt zugleich, welche Annahmen tragfähig sind und wo Evidenz fehlt.
Empathy Mapping
Macht Wissen, Annahmen und Lücken über eine Nutzergruppe greifbar und zeigt, wo Evidenz fehlt.
Was sagt, denkt, tut und fühlt unser Nutzer, woher wissen wir das, und wo sind unsere blinden Flecken?
Aussagen, Beobachtungen und Vermutungen werden entlang von Wahrnehmen, Denken, Sagen und Tun zusammengeführt. Dadurch werden Spannungen und blinde Stellen greifbar, sodass Forschungslücken und Produktannahmen sauberer voneinander getrennt werden.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1User Type auswählen
- 2Evidenz eintragen
- 3Unbekanntes markieren
- 4Muster diskutieren
- 5Aktionen ableiten
Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.
Runsheet öffnenIdeal für
- Workshop Synthesis
- Kickoff Alignment
- Research Framing
Nicht gut für
- Tiefe Segmentierung
- Quantitative Priorisierung
Vertiefung
Empathy Mapping wirkt, weil Aussagen über Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Tun nebeneinandergelegt werden und dadurch Lücken oder Widersprüche sichtbar werden. Die Methode ist hilfreich, wenn Beobachtungen von Annahmen getrennt und widersprüchliche Hinweise nicht vorschnell geglättet werden. Gute Anwendung verdichtet das Material zu klaren Spannungen und offenen Fragen, damit Empathie in bessere Entscheidungen und weitere Forschung übergeht.
Nutze als Ausgangspunkt konkrete Beobachtungen oder Zitate und markiere sichtbar, was gesichert und was vermutet ist. Der kritische Moment kommt, wenn ein angenehmes Gesamtbild entsteht, obwohl einzelne Belege dagegen sprechen; dann lohnt sich das bewusste Offenhalten der Spannung. Schließe mit den wichtigsten Unsicherheiten und den Produkt oder Research Fragen, die daraus folgen.
Empathy Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Empathy Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
empathy-mapping-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für Empathy Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
Empathy Mapping Canvas
Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
Ergebnisartefakte
- Empathy Map:
- Assumptions List:
- Research Gaps:
Offene Fragen
- ...
Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
Wann stattdessen?
Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.
Statt Empathy Mapping, wenn du mit Personas stabile Zielgruppenbilder für Kommunikation, Design und Priorisierung aufbauen willst.
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