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UX Research

Empathy Mapping

Macht Wissen, Annahmen und Lücken über eine Nutzergruppe greifbar und zeigt, wo Evidenz fehlt.

Kernfrage
Was sagt, denkt, tut und fühlt unser Nutzer, woher wissen wir das, und wo sind unsere blinden Flecken?
NiedrigWorkshop30-60 min
Zweck

Wenn über eine Zielgruppe viel vermutet, aber wenig gemeinsam gesehen wird, macht Empathy Mapping Wissen und Lücken direkt vergleichbar. Das Bild zeigt zugleich, welche Annahmen tragfähig sind und wo Evidenz fehlt.

Funktionsweise

Aussagen, Beobachtungen und Vermutungen werden entlang von Wahrnehmen, Denken, Sagen und Tun zusammengeführt. Dadurch werden Spannungen und blinde Stellen greifbar, sodass Forschungslücken und Produktannahmen sauberer voneinander getrennt werden.

Visuelle Orientierung

Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.

Empathy Mapping · NutzerperspektiveSays, Thinks, Does, Feels sowie Pains und Gains evidenzbasiert voneinander trennen
Empathy MappingDas Visual zeigt eine Empathy Map mit Says, Thinks, Does, Feels, Pains und Gains rund um eine Nutzerin.Nutzerperspektive aus Evidenz statt Bauchgefühl strukturierenEmpathy Mapping trennt Gesagtes, Gedachtes, Verhalten und Gefühle, bevor Pains und Gains abgeleitet werden.SaysO-Töne, AussagenThinksAnnahmen, SorgenDoesVerhalten, WorkaroundsFeelsUnsicherheit, DruckNutzerinSegment und...PainsFriktion und RisikoGainserhoffter Nutzen

Ablauf

  1. 1User Type auswählen
  2. 2Evidenz eintragen
  3. 3Unbekanntes markieren
  4. 4Muster diskutieren
  5. 5Aktionen ableiten

Das Runsheet führt mit 5 Phasen, Timeboxen, 5 Stolperfallen und klaren Abbruchkriterien durch die Umsetzung.

Runsheet öffnen

Ideal für

  • Workshop Synthesis
  • Kickoff Alignment
  • Research Framing

Nicht gut für

  • Tiefe Segmentierung
  • Quantitative Priorisierung

Vertiefung

Im Detail

Empathy Mapping wirkt, weil Aussagen über Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Tun nebeneinandergelegt werden und dadurch Lücken oder Widersprüche sichtbar werden. Die Methode ist hilfreich, wenn Beobachtungen von Annahmen getrennt und widersprüchliche Hinweise nicht vorschnell geglättet werden. Gute Anwendung verdichtet das Material zu klaren Spannungen und offenen Fragen, damit Empathie in bessere Entscheidungen und weitere Forschung übergeht.

Durchführung

Nutze als Ausgangspunkt konkrete Beobachtungen oder Zitate und markiere sichtbar, was gesichert und was vermutet ist. Der kritische Moment kommt, wenn ein angenehmes Gesamtbild entsteht, obwohl einzelne Belege dagegen sprechen; dann lohnt sich das bewusste Offenhalten der Spannung. Schließe mit den wichtigsten Unsicherheiten und den Produkt oder Research Fragen, die daraus folgen.

Output-Artefakte
Empathy MapAssumptions ListResearch Gaps
Tags
Artefakt-Vorlagen
Empathy Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Empathy Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas

empathy-mapping-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Empathy Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Empathy Mapping Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Empathy Map:
  • Assumptions List:
  • Research Gaps:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Wann stattdessen?

Kurze Entscheidungshilfe für vorhandene Alternativen.

Personas

Statt Empathy Mapping, wenn du mit Personas stabile Zielgruppenbilder für Kommunikation, Design und Priorisierung aufbauen willst.

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