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Decision Making

Decision Matrix

Vergleicht Optionen entlang gewichteter Kriterien.

Decision MakingMediumBoth45-90 min
Zweck

Entscheidungen nachvollziehbar und weniger impressionistisch machen.

Funktionsweise

Kriterien werden gewichtet, Optionen bewertet und Sensitivitäten diskutiert.

Visuelle Orientierung

Konkretes Schema mit deutschen Bezeichnungen.

Decision MatrixOptionen × gewichtete Kriterien
OptionKosten · 0.3Risiko · 0.2Time-to-Value · 0.3Fit · 0.2Σ
Option A34544.0
Option B45454.4
Option C23342.9

Jede Option je Kriterium von 1 bis 5 bewerten, mit Gewicht multiplizieren, summieren.

Ablauf

  1. 1Optionen listen
  2. 2Kriterien definieren
  3. 3Gewichte vergeben
  4. 4Optionen bewerten
  5. 5Ergebnis und Sensitivität prüfen

Ideal für

  • Tool Selection
  • Vendor Choice
  • Tradeoff Decisions

Nicht gut für

  • Sehr unsichere Problemräume
  • Reine Konsensbildung ohne Kriterien

Vertiefung

Im Detail

Decision Matrix folgt einer klaren Arbeitslogik: Optionen listen, Kriterien definieren, Gewichte vergeben, Optionen bewerten und Ergebnis und Sensitivität prüfen. Dadurch wird die Methode nicht nur als Gespräch geführt, sondern als sichtbarer Denkprozess aufgebaut. Die Beteiligten bewegen sich schrittweise von Rohmaterial, Beobachtungen oder Optionen zu einer gemeinsamen Struktur. Als Ergebnis entstehen Decision Matrix, Scoring Rationale und Selected Option, die Entscheidungen, Lernen oder weitere Planung anschlussfähig machen.

Einordnung

Decision Matrix eignet sich besonders für Tool Selection, Vendor Choice und Tradeoff Decisions. Die Methode unterstützt Arbeit rund um decision, criteria und scoring und hilft, implizite Annahmen explizit zu machen. Vorsicht ist in Kontexten wie Sehr unsichere Problemräume und Reine Konsensbildung ohne Kriterien geboten; dann sollte vorher geklärt werden, ob genug Kontext, Beteiligung und Entscheidungsspielraum vorhanden sind.

Durchführung

Bereite eine klare Leitfrage, die passenden Informationen und eine sichtbare Arbeitsfläche vor. Plane etwa 45-90 min mit 2-8 Personen und nutze das Format wahlweise im Workshop oder asynchron. Die Durchführung braucht spürbare Struktur und Vorbereitung; hilfreich sind kurze Timeboxes, sichtbare Zwischenergebnisse und ein Parkplatz für offene Fragen.

Output-Artefakte
Decision MatrixScoring RationaleSelected Option
Artefakt-Vorlagen
Trade-off MatrixMarkdown-Matrix, um Optionen entlang konkurrierender Kriterien und akzeptierter Nachteile zu vergleichen.
markdown
# Trade-off Matrix: Entscheidung

| Kriterium | Gewicht | Option A | Option B | Option C |
|---|---:|---|---|---|
| Nutzen | 30 | | | |
| Kosten | 20 | | | |
| Risiko | 20 | | | |
| Time-to-Learn | 15 | | | |
| Reversibilität | 15 | | | |

## Akzeptierte Nachteile

- Option A akzeptiert:
- Option B akzeptiert:
- Option C akzeptiert:

## Empfehlung

Welche Option wird empfohlen und warum?

## Sensitivität

Welche kleine Änderung an Gewichtung oder Annahme würde die Empfehlung kippen?

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