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Playbook

Systemische Intervention entwerfen

Von komplexem Problemraum zu Wirklogik, Hebeln und überprüfbarer Intervention.

Ergebnis

Ein Interventionsdesign mit Wirklogik, Hebelpunkten, Risiken und Evaluation.

Am Ende hast du

System MapCausal Loop DiagramLeverage MapIntervention Plan

Entscheidungspunkt

Du kannst entscheiden, welcher Hebel für eine Intervention plausibel, verantwortbar und überprüfbar ist.

Nächster Schritt

Intervention klein testen, Nebenwirkungen beobachten und Lernschleife für Anpassungen einplanen.

Ideal für

  • komplexe Organisationsprobleme
  • Systemverhalten mit Rückkopplungen
  • Change-Programme

Nicht gut für

  • einfache lineare Ursachen
  • akute Incident Response
Vorbereitung

Was vor dem Start klar sein sollte

Rollen

  • Change- oder Systemverantwortliche
  • Betroffene Rollen aus dem System
  • Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung

Inputs

  • komplexes Problem oder Muster
  • bekannte Akteure, Regeln und Rückkopplungen
  • Daten, Geschichten oder Beobachtungen zum Systemverhalten

Setup

  • Systemgrenze bewusst wählen
  • Perspektivenvielfalt sichern
  • Evaluation und Nebenwirkungen von Anfang an mitdenken
Ablauf

Methodenpfad

4 Methoden
  1. 1Systems ThinkingSystem Map

    Systems Mapping

    Welche Komponenten, Akteure und Beziehungen formen das System, wo liegen Grenzen, und welche Hebel sind innerhalb der Grenze veraenderbar?

    Warum dieser Schritt?

    Systems Mapping macht Elemente, Akteure und Beziehungen sichtbar, bevor einzelne Ursachen isoliert werden.

    Die Systemkarte wird anschließend um Rückkopplungen und Dynamiken ergänzt.

  2. 2Systems ThinkingCausal Loop Diagram

    Causal Loop Diagram

    Welche Feedback Loops erzeugen das beobachtete Verhalten, und welcher Hebel innerhalb des Systems verschiebt es nachhaltig?

    Warum dieser Schritt?

    Causal Loop Diagrams zeigen verstärkende und ausgleichende Schleifen hinter beobachtetem Verhalten.

    Die Schleifen helfen, mögliche Hebelpunkte im System zu finden.

  3. 3Systems ThinkingLeverage Map

    Leverage Points

    Welche Hebelstufen adressieren unsere geplanten Aktionen, und welche höheren Hebel würden mehr Wirkung erzielen?

    Warum dieser Schritt?

    Leverage Points ordnet Eingriffe danach, wie tief sie Systemverhalten beeinflussen können.

    Der ausgewählte Hebel wird anschließend als konkrete Intervention ausgearbeitet.

  4. 4Systems ThinkingIntervention Plan

    Intervention Mapping

    Welche Intervention passt zu Problem, Zielgruppe, Verhalten, Kontext und Evaluation?

    Warum dieser Schritt?

    Intervention Mapping verbindet Zielgruppe, Verhalten, Kontext, Maßnahme und Evaluation zu einem überprüfbaren Design.

    Der Interventionsplan wird klein getestet und anhand beobachteter Wirkung angepasst.

Abschlusskriterien
Vorlagen

Artefakte für dieses Playbook

Die Artefakte bleiben zugeklappt, bis du sie wirklich brauchst.

CanvasVorlage anzeigen

Intervention Mapping Arbeitsvorlage

Kompakte Arbeitsvorlage für Intervention Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

# Intervention Mapping Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Logic Model:
- Change Objectives:
- Intervention Components:
- Evaluation Plan:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.