Planning Group mit Zielgruppenvertretung einsetzen; Problem, Population, Setting und verfügbare epidemiologische sowie qualitative Evidenz abgrenzen.
Intervention Mapping
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Needs Assessment, Logic Model, Change-Objectives-Matrizen, Theorie-/Methodenbelege, Programmdesign, Implementierungs- und Evaluationsplan
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Needs Assessment, Logic Model, Change-Objectives-Matrizen, Theorie-/Methodenbelege, Programmdesign, Implementierungs- und Evaluationsplan
Planning Group · Zielgruppenvertretung · Verhaltens-/Umweltexpert:innen · Implementierungsorganisation · Evaluation Lead
Planning Group mit Zielgruppenvertretung einsetzen; Problem, Population, Setting und verfügbare epidemiologische sowie qualitative Evidenz abgrenzen.
Mehrere Monate; sechs iterative Schritte mit fortlaufender Beteiligung und Evaluation.
Arbeitsfläche mit Bedarf · Ziele · Methoden · Programm · Umsetzung · Evaluation vorbereiten; Beispiel und eigene Daten trennen.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Wie übersetzen wir ein belegtes Gesundheits- oder Verhaltensproblem systematisch in theorie- und evidenzbasierte Veränderungsziele, Intervention, Umsetzung und Evaluation?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
Das Team analysiert das Problem, bestimmt Verhaltens- oder Systemziele und wählt passende Wirkmechanismen. Danach werden konkrete Interventionsbausteine, Umsetzungswege und Evaluationsschritte entworfen. So entsteht ein Design, das nicht nur gut klingt, sondern testbar ist.
Intervention Mapping · Arbeitsstruktur
Fiktives Beispiel
Fiktive Werte zeigen die tatsächlichen Fachfelder.
Problem-Logik
Needs Assessment und Logic Model of Problem mit Verhalten, Umwelt und Determinanten erstellen.
Werkstatt-Ausfälle durch verspätete Teile; Verhalten: späte Suche; Umwelt: veraltete Bestände; Interviews und Logs belegen.
Zielmatrix
Behavioral/Environmental Outcomes in Performance Objectives zerlegen und mit Determinanten zu Change Objectives kreuzen.
PO Techniker prüft vor Fahrt × Wissen → erkennt kompatible Alternativen; × Selbstwirksamkeit → nutzt Offline-Liste.
Methodenplan
Theoriebasierte Change Methods wählen, Parameter prüfen und in praktische Anwendungen übersetzen.
Modelling + guided practice für Selbstwirksamkeit; Anwendung: reale Teilefälle, Feedback, ansteigende Schwierigkeit.
Programmprototyp
Anwendungen in kohärente Programmkomponenten, Materialien und Sequenz überführen; mit Zielgruppe vorprüfen.
Offline-Kompatibilitätsliste, 20-Minuten-Praxis und Schicht-Feedback; fünf Techniker pilotieren.
Implementierungsplan
Adoption, Implementierung und Maintenance mit Implementer Outcomes, Objectives und Strategien planen.
Serviceleitung adoptiert; Team Leads trainieren; Data Owner aktualisiert Liste wöchentlich; Audit nach 8 Wochen.
Evaluationsplan
Prozess- und Wirkungsevaluation samt Fragen, Indikatoren, Design und Datennutzung planen.
Prozess: Trainingsquote; Determinante: Selbstwirksamkeit; Verhalten: Vorabprüfung; Outcome: Suchzeit; Baseline+8 Wochen.
Alle Werte sind fiktiv.
- 1
Bedarf
Problem-Logik

Ziel
Problem-Logik: Needs Assessment und Logic Model of Problem mit Verhalten, Umwelt und Determinanten erstellen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Planning Group mit Zielgruppenvertretung einsetzen; Problem, Population, Setting und verfügbare epidemiologische sowie qualitative Evidenz abgrenzen.
- Needs Assessment, Logic Model, Change-Objectives-Matrizen, Theorie-/Methodenbelege, Programmdesign, Implementierungs- und Evaluationsplan
Durchführung
- Needs Assessment und Logic Model of Problem mit Verhalten, Umwelt und Determinanten erstellen.
Ergebnis
Problem-Logik
Needs Assessment und Logic Model of Problem mit Verhalten, Umwelt und Determinanten erstellen.
Qualitätscheck
Sind Problem, Population, Verhalten und Umweltfaktoren evidenzbasiert?
Stolperfalle
Eine vorgewählte Maßnahme bestimmt die Bedarfsanalyse. Evidenz und Beteiligte zuerst; Intervention parken.
Zeitlicher Rahmen: Mehrere Wochen
- 2
Ziele
Zielmatrix

Ziel
Zielmatrix: Behavioral/Environmental Outcomes in Performance Objectives zerlegen und mit Determinanten zu Change Objectives kreuzen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Problem-Logik
Durchführung
- Behavioral/Environmental Outcomes in Performance Objectives zerlegen und mit Determinanten zu Change Objectives kreuzen.
Ergebnis
Zielmatrix
Behavioral/Environmental Outcomes in Performance Objectives zerlegen und mit Determinanten zu Change Objectives kreuzen.
Qualitätscheck
Ist jede Zelle als konkrete Veränderung bei Person oder Umwelt formuliert?
Stolperfalle
Ziele bleiben „Bewusstsein erhöhen“. Performanz und Determinante zu beobachtbarem Change Objective verbinden.
Zeitlicher Rahmen: Mehrere Workshops
- 3
Methoden
Methodenplan

Ziel
Methodenplan: Theoriebasierte Change Methods wählen, Parameter prüfen und in praktische Anwendungen übersetzen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Zielmatrix
Durchführung
- Theoriebasierte Change Methods wählen, Parameter prüfen und in praktische Anwendungen übersetzen.
Ergebnis
Methodenplan
Theoriebasierte Change Methods wählen, Parameter prüfen und in praktische Anwendungen übersetzen.
Qualitätscheck
Passt Methode zur Determinante und werden Anwendungsparameter eingehalten?
Stolperfalle
Beliebter Kanal wird ohne Wirkmechanismus gewählt. Von Determinante zur Methode gehen und Parameter dokumentieren.
Zeitlicher Rahmen: Mehrere Wochen
- 4
Programm
Programmprototyp

Ziel
Programmprototyp: Anwendungen in kohärente Programmkomponenten, Materialien und Sequenz überführen; mit Zielgruppe vorprüfen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Methodenplan
Durchführung
- Anwendungen in kohärente Programmkomponenten, Materialien und Sequenz überführen; mit Zielgruppe vorprüfen.
Ergebnis
Programmprototyp
Anwendungen in kohärente Programmkomponenten, Materialien und Sequenz überführen; mit Zielgruppe vorprüfen.
Qualitätscheck
Deckt jede Komponente Change Objectives ab und ist sie nutzbar?
Stolperfalle
Einzelmaterialien haben keine gemeinsame Logik. Komponenten auf Zielmatrix zurückverfolgen und vorpiloten.
Zeitlicher Rahmen: Mehrere Wochen
- 5
Umsetzung
Implementierungsplan

Ziel
Implementierungsplan: Adoption, Implementierung und Maintenance mit Implementer Outcomes, Objectives und Strategien planen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Programmprototyp
Durchführung
- Adoption, Implementierung und Maintenance mit Implementer Outcomes, Objectives und Strategien planen.
Ergebnis
Implementierungsplan
Adoption, Implementierung und Maintenance mit Implementer Outcomes, Objectives und Strategien planen.
Qualitätscheck
Sind Entscheider:innen, Ausführende, Ressourcen und Verstetigung explizit?
Stolperfalle
„Kommunikation“ ersetzt Verantwortungs- und Ressourcenplan. Implementer und konkrete Performance Objectives benennen.
Zeitlicher Rahmen: Mehrere Wochen
- 6
Evaluation
Evaluationsplan

Ziel
Evaluationsplan: Prozess- und Wirkungsevaluation samt Fragen, Indikatoren, Design und Datennutzung planen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Implementierungsplan
Durchführung
- Prozess- und Wirkungsevaluation samt Fragen, Indikatoren, Design und Datennutzung planen.
Ergebnis
Evaluationsplan
Prozess- und Wirkungsevaluation samt Fragen, Indikatoren, Design und Datennutzung planen.
Qualitätscheck
Messen Indikatoren Umsetzung, Determinanten, Verhalten und Ergebnis entlang der Logik?
Stolperfalle
Nur Endergebnis wird ohne Implementierungsdaten gemessen. Indikatoren auf jede Stufe des Logic Models verteilen.
Zeitlicher Rahmen: Vor Start, dann laufend
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Intervention-Mapping-Blueprint mit sechs Schrittprodukten von Logic Model bis Evaluation.
Datum, Owner, Quellenstand und Reviewtermin führen; frühere Fassungen erhalten.
- Logic Model of Problem/Change
- Performance × Determinant Matrix
- Program-, Implementation- und Evaluation Blueprint
intervention-mapping-working-template.md
Gegenstand, Evidenz, Rollen, Ablauf und Review festlegen.
Intervention Mapping: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Gesamtes Vorhaben Zeit: Mehrere Monate; sechs iterative Schritte mit fortlaufender Beteiligung und Evaluation.
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Needs Assessment, Logic Model, Change-Objectives-Matrizen, Theorie-/Methodenbelege, Programmdesign, Implementierungs- und Evaluationsplan
- Rollen: Planning Group · Zielgruppenvertretung · Verhaltens-/Umweltexpert:innen · Implementierungsorganisation · Evaluation Lead
- Vorab-Infos: Planning Group mit Zielgruppenvertretung einsetzen; Problem, Population, Setting und verfügbare epidemiologische sowie qualitative Evidenz abgrenzen.
- Gesamter Zeitbedarf: Mehrere Monate; sechs iterative Schritte mit fortlaufender Beteiligung und Evaluation.
- Setup: Arbeitsfläche mit Bedarf · Ziele · Methoden · Programm · Umsetzung · Evaluation vorbereiten; Beispiel und eigene Daten trennen.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Bedarf: Problem-Logik
- Planning Group mit Zielgruppenvertretung einsetzen; Problem, Population, Setting und verfügbare epidemiologische sowie qualitative Evidenz abgrenzen.
- Needs Assessment, Logic Model, Change-Objectives-Matrizen, Theorie-/Methodenbelege, Programmdesign, Implementierungs- und Evaluationsplan
Ziele: Zielmatrix
- Problem-Logik
Methoden: Methodenplan
- Zielmatrix
Programm: Programmprototyp
- Methodenplan
Umsetzung: Implementierungsplan
- Programmprototyp
Evaluation: Evaluationsplan
- Implementierungsplan
Intervention Mapping · Arbeitsstruktur
Problem-Logik
Needs Assessment und Logic Model of Problem mit Verhalten, Umwelt und Determinanten erstellen.
...
Zielmatrix
Behavioral/Environmental Outcomes in Performance Objectives zerlegen und mit Determinanten zu Change Objectives kreuzen.
...
Methodenplan
Theoriebasierte Change Methods wählen, Parameter prüfen und in praktische Anwendungen übersetzen.
...
Programmprototyp
Anwendungen in kohärente Programmkomponenten, Materialien und Sequenz überführen; mit Zielgruppe vorprüfen.
...
Implementierungsplan
Adoption, Implementierung und Maintenance mit Implementer Outcomes, Objectives und Strategien planen.
...
Evaluationsplan
Prozess- und Wirkungsevaluation samt Fragen, Indikatoren, Design und Datennutzung planen.
...
Die leere Vorlage enthält nur Arbeitsimpulse.
Fachquelle · eigene Lehrdarstellung
Bedarf: Problem-Logik
Erwartetes Artefakt: Problem-Logik
Needs Assessment und Logic Model of Problem mit Verhalten, Umwelt und Determinanten erstellen.
Eintrag:
...
- Sind Problem, Population, Verhalten und Umweltfaktoren evidenzbasiert?
Ziele: Zielmatrix
Erwartetes Artefakt: Zielmatrix
Behavioral/Environmental Outcomes in Performance Objectives zerlegen und mit Determinanten zu Change Objectives kreuzen.
Eintrag:
...
- Ist jede Zelle als konkrete Veränderung bei Person oder Umwelt formuliert?
Methoden: Methodenplan
Erwartetes Artefakt: Methodenplan
Theoriebasierte Change Methods wählen, Parameter prüfen und in praktische Anwendungen übersetzen.
Eintrag:
...
- Passt Methode zur Determinante und werden Anwendungsparameter eingehalten?
Programm: Programmprototyp
Erwartetes Artefakt: Programmprototyp
Anwendungen in kohärente Programmkomponenten, Materialien und Sequenz überführen; mit Zielgruppe vorprüfen.
Eintrag:
...
- Deckt jede Komponente Change Objectives ab und ist sie nutzbar?
Umsetzung: Implementierungsplan
Erwartetes Artefakt: Implementierungsplan
Adoption, Implementierung und Maintenance mit Implementer Outcomes, Objectives und Strategien planen.
Eintrag:
...
- Sind Entscheider:innen, Ausführende, Ressourcen und Verstetigung explizit?
Evaluation: Evaluationsplan
Erwartetes Artefakt: Evaluationsplan
Prozess- und Wirkungsevaluation samt Fragen, Indikatoren, Design und Datennutzung planen.
Eintrag:
...
- Messen Indikatoren Umsetzung, Determinanten, Verhalten und Ergebnis entlang der Logik?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/intervention-mapping/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
intervention-mapping-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Lehrbeispiel: Intervention Mapping · Arbeitsstruktur
Problem-Logik
Werkstatt-Ausfälle durch verspätete Teile; Verhalten: späte Suche; Umwelt: veraltete Bestände; Interviews und Logs belegen.
Zielmatrix
PO Techniker prüft vor Fahrt × Wissen → erkennt kompatible Alternativen; × Selbstwirksamkeit → nutzt Offline-Liste.
Methodenplan
Modelling + guided practice für Selbstwirksamkeit; Anwendung: reale Teilefälle, Feedback, ansteigende Schwierigkeit.
Programmprototyp
Offline-Kompatibilitätsliste, 20-Minuten-Praxis und Schicht-Feedback; fünf Techniker pilotieren.
Implementierungsplan
Serviceleitung adoptiert; Team Leads trainieren; Data Owner aktualisiert Liste wöchentlich; Audit nach 8 Wochen.
Evaluationsplan
Prozess: Trainingsquote; Determinante: Selbstwirksamkeit; Verhalten: Vorabprüfung; Outcome: Suchzeit; Baseline+8 Wochen.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- Problem-LogikEine vorgewählte Maßnahme bestimmt die Bedarfsanalyse.In der Phase ansehen
- ZielmatrixZiele bleiben „Bewusstsein erhöhen“.In der Phase ansehen
- MethodenplanBeliebter Kanal wird ohne Wirkmechanismus gewählt.In der Phase ansehen
- ProgrammprototypEinzelmaterialien haben keine gemeinsame Logik.In der Phase ansehen
- Implementierungsplan„Kommunikation“ ersetzt Verantwortungs- und Ressourcenplan.In der Phase ansehen
- EvaluationsplanNur Endergebnis wird ohne Implementierungsdaten gemessen.In der Phase ansehen
Problem-Logik
Eine vorgewählte Maßnahme bestimmt die Bedarfsanalyse.
Evidenz und Beteiligte zuerst; Intervention parken.
Zielmatrix
Ziele bleiben „Bewusstsein erhöhen“.
Performanz und Determinante zu beobachtbarem Change Objective verbinden.
Methodenplan
Beliebter Kanal wird ohne Wirkmechanismus gewählt.
Von Determinante zur Methode gehen und Parameter dokumentieren.
Programmprototyp
Einzelmaterialien haben keine gemeinsame Logik.
Komponenten auf Zielmatrix zurückverfolgen und vorpiloten.
Implementierungsplan
„Kommunikation“ ersetzt Verantwortungs- und Ressourcenplan.
Implementer und konkrete Performance Objectives benennen.
Evaluationsplan
Nur Endergebnis wird ohne Implementierungsdaten gemessen.
Indikatoren auf jede Stufe des Logic Models verteilen.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

