Wähle einen Ablauf mit eindeutigem Auslöser und Ende und lade die Personen ein, die ihn ausführen.
Process Mapping
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Prozessverantwortung · Mitarbeitende an der Frontline · Moderation/Analyse · betroffene Supportrollen.
Material, Datenzugang und Teilnehmende vorab nach Forschungs- oder Entscheidungsfrage festlegen.
60–180 Minuten für einen abgegrenzten Ablauf; Beobachtung, Datenerhebung und Neugestaltung separat planen.
Arbeitsfläche mit der methodenspezifischen Struktur öffnen. Fiktive Beispiele dienen nur der Orientierung; Arbeitsvorlage und eigene Befunde bleiben getrennt.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Was geschieht vom Auslöser bis zum Ergebnis, wo liegen Entscheidungen und Übergaben, und welche Belege stützen eine Verbesserung?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
Eine Prozess Map zeigt Handlungen und Reihenfolge, Entscheidungen, Rollen, Ein- und Ausgaben, damit Beteiligte einen Ablauf verstehen und verbessern können.
Process Mapping Arbeitsblatt
Fiktives Beispiel
Methodenspezifische Fragen mit fiktivem ausgearbeiteten Beispiel; die Arbeitsvorlage bleibt leer.
Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzen
Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
Fiktiv: Ist-Prozess von Eingang bis Entscheidung eines Erstattungsantrags, aus Sicht des Service-Teams.
Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassen
Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
Beispiel: Antrag eingehen → Vollständigkeit prüfen → bei fehlenden Belegen Rückfrage → sonst Erstattung bewerten.
Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzen
Belegter Ablauf mit Problempunkten
Fiktive Hypothese: fehlende Unterlagen könnten eine Schleife auslösen; Häufigkeit muss anhand protokollierter Fälle geprüft werden.
Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegen
Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
Fiktiv: Zuerst Anteil der Rückfragen erheben; erst danach prüfen, ob eine Checkliste an der Eingabe sinnvoll wäre.
ASQ describes flowcharts as sequential process maps that can include actions, inputs, outputs, decisions, roles, time and measures.
- 1
Scope
Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzen

Ziel
Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Wähle einen Ablauf mit eindeutigem Auslöser und Ende und lade die Personen ein, die ihn ausführen.
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Durchführung
- Bestimme einen realen Ablauf, Auslöser, Endzustand und verantwortliche Perspektive. Entscheide, ob Ist-Zustand oder Soll-Prozess erfasst wird.
- Das Ergebnis „Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht“ mit Belegstatus, Quelle oder offenem Prüfbedarf festhalten.
Ergebnis
Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
Qualitätscheck
Ist klar, welcher Ablauf und welche Version dokumentiert werden?
Stolperfalle
Ist und Wunschzustand werden vermischt. Karte ausdrücklich als Ist oder Soll und mit Datum kennzeichnen.
Zeitlicher Rahmen: Etwa 10–20 Minuten; Daten- oder Klärungsarbeit separat planen.
- 2
Ablauf
Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassen

Ziel
Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Durchführung
- Mit Prozessbeteiligten Aktionen, Entscheidungen, Inputs, Outputs und Handoffs in Reihenfolge erfassen. Unbekannte Schleifen markieren.
- Das Ergebnis „Gemeinsam validierter Ablaufentwurf“ mit Belegstatus, Quelle oder offenem Prüfbedarf festhalten.
Ergebnis
Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
Qualitätscheck
Können Beteiligte den dargestellten Weg aus eigener Erfahrung bestätigen?
Stolperfalle
Nur dokumentierter Soll-Ablauf wird als Realität verwendet. Walkthrough anhand eines realen oder anonymisierten Falls; Ausnahmen aufnehmen.
Zeitlicher Rahmen: Etwa 10–20 Minuten; Daten- oder Klärungsarbeit separat planen.
- 3
Belege
Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzen

Ziel
Belegter Ablauf mit Problempunkten
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Durchführung
- Kennzeichne Übergabepunkte, Wartezeiten, Mengen oder Messwerte nur mit Quelle und Zeitraum. Trenne Prozessfakt von Bewertung.
- Das Ergebnis „Belegter Ablauf mit Problempunkten“ mit Belegstatus, Quelle oder offenem Prüfbedarf festhalten.
Ergebnis
Belegter Ablauf mit Problempunkten
Belegter Ablauf mit Problempunkten
Qualitätscheck
Sind Probleme beobachtet, gemessen oder nur vermutet?
Stolperfalle
Engpass wird aus einer Einzelanekdote abgeleitet. Quelle, Zeitraum und offene Messfrage daneben notieren.
Zeitlicher Rahmen: Etwa 10–20 Minuten; Daten- oder Klärungsarbeit separat planen.
- 4
Review
Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegen

Ziel
Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Belegter Ablauf mit Problempunkten
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Durchführung
- Gehe Schritte mit Ausführenden durch, prüfe Vollständigkeit und leite eine gezielte Verbesserungsfrage oder Messung ab.
- Das Ergebnis „Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag“ mit Belegstatus, Quelle oder offenem Prüfbedarf festhalten.
Ergebnis
Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
Qualitätscheck
Ändert die Karte Prozessklarheit, Wartezeit oder unnötige Schleifen nachvollziehbar?
Stolperfalle
Karte wird direkt in eine neue Policy umgedeutet. Verbesserung als Vorschlag mit Verantwortlichkeit und Prüfung markieren.
Zeitlicher Rahmen: Etwa 10–20 Minuten; Daten- oder Klärungsarbeit separat planen.
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Versionierte Dokumentation mit Frage, Evidenz, Ergebnis, Unsicherheit, Verantwortlichen und nächstem Prüftermin.
Datum, Scope, Quelle, Annahmen und Änderungen nachhalten; bei Praxis oder Vorhaben eine verantwortliche Person und Überprüfung festlegen.
- Papier und Stifte
- Whiteboard oder einfache Tabelle
process-mapping-working-template.md
Plane die Sitzung oder das Vorhaben passend zum tatsächlichen Arbeitsumfang.
Process Mapping: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Vollständige Methode vorbereiten Zeit: 60–180 Minuten für einen abgegrenzten Ablauf; Beobachtung, Datenerhebung und Neugestaltung separat planen.
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
- Rollen: Prozessverantwortung · Mitarbeitende an der Frontline · Moderation/Analyse · betroffene Supportrollen.
- Vorab-Infos: Material, Datenzugang und Teilnehmende vorab nach Forschungs- oder Entscheidungsfrage festlegen.
- Gesamter Zeitbedarf: 60–180 Minuten für einen abgegrenzten Ablauf; Beobachtung, Datenerhebung und Neugestaltung separat planen.
- Setup: Arbeitsfläche mit der methodenspezifischen Struktur öffnen. Fiktive Beispiele dienen nur der Orientierung; Arbeitsvorlage und eigene Befunde bleiben getrennt.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Scope: Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzen
- Wähle einen Ablauf mit eindeutigem Auslöser und Ende und lade die Personen ein, die ihn ausführen.
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Ablauf: Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassen
- Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Belege: Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzen
- Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Review: Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegen
- Belegter Ablauf mit Problempunkten
- Whiteboard oder Flowchart-Werkzeug, Prozessverantwortung, Mitarbeitende mit Praxiserfahrung und relevante Messwerte oder Fallbeispiele.
Process Mapping Arbeitsblatt
Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzen
Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
...
Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassen
Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
...
Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzen
Belegter Ablauf mit Problempunkten
...
Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegen
Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
...
Leere Arbeitsvorlage zeigt ausschließlich die Fragen, keine Beispieldaten.
Flowchart and process mapping | ASQ
Scope: Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzen
Erwartetes Artefakt: Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
Eingegrenzter Prozess und Mapping-Sicht
Eintrag:
...
- Ist klar, welcher Ablauf und welche Version dokumentiert werden?
Ablauf: Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassen
Erwartetes Artefakt: Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
Gemeinsam validierter Ablaufentwurf
Eintrag:
...
- Können Beteiligte den dargestellten Weg aus eigener Erfahrung bestätigen?
Belege: Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzen
Erwartetes Artefakt: Belegter Ablauf mit Problempunkten
Belegter Ablauf mit Problempunkten
Eintrag:
...
- Sind Probleme beobachtet, gemessen oder nur vermutet?
Review: Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegen
Erwartetes Artefakt: Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
Validierte Ist-Karte und Verbesserungsauftrag
Eintrag:
...
- Ändert die Karte Prozessklarheit, Wartezeit oder unnötige Schleifen nachvollziehbar?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/process-mapping/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
process-mapping-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel: Erstattungsantrag
Scope: Ist-Ablauf vom Eingang bis zur Entscheidung aus Sicht des Serviceteams.
Map: Antrag eingehen → Vollständigkeit prüfen → Belege fehlen? → Rückfrage und Wiedereingangsschleife / vollständigen Antrag bewerten → Entscheidung mitteilen.
Hypothese: Fehlende Unterlagen könnten Nacharbeit verursachen; die Häufigkeit ist in diesem fiktiven Beispiel unbekannt.
Nächster Beleg: Rückfragen zu fehlenden Unterlagen in einer definierten Stichprobe datierter Fälle zählen, bevor eine Eingang-Checkliste vorgeschlagen wird.
Validierung: Mitarbeitende bestätigen Ausnahmen, Entscheidungspfade und Übergaben.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzenIst und Wunschzustand werden vermischt.In der Phase ansehen
- Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassenNur dokumentierter Soll-Ablauf wird als Realität verwendet.In der Phase ansehen
- Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzenEngpass wird aus einer Einzelanekdote abgeleitet.In der Phase ansehen
- Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegenKarte wird direkt in eine neue Policy umgedeutet.In der Phase ansehen
Prozess, Start, Ende und Zweck abgrenzen
Ist und Wunschzustand werden vermischt.
Karte ausdrücklich als Ist oder Soll und mit Datum kennzeichnen.
Reale Schritte, Rollen und Übergaben erfassen
Nur dokumentierter Soll-Ablauf wird als Realität verwendet.
Walkthrough anhand eines realen oder anonymisierten Falls; Ausnahmen aufnehmen.
Wartezeiten, Messpunkte und Ausnahmen ergänzen
Engpass wird aus einer Einzelanekdote abgeleitet.
Quelle, Zeitraum und offene Messfrage daneben notieren.
Karte mit Beteiligten prüfen und nächste Änderung festlegen
Karte wird direkt in eine neue Policy umgedeutet.
Verbesserung als Vorschlag mit Verantwortlichkeit und Prüfung markieren.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

