Ein dringliches Leitthema, offene Einladung, verfügbare Räume und Zeitfenster festlegen; Proceedings-Ablage vorbereiten.
Open Space Technology
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Facilitator · Teilnehmende · Gastgeber:innen oder Session-Owner · Dokumentation
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Leitfrage, sichtbare Agenda, Arbeitsflächen, Timer und Ergebnisablage
Facilitator · Teilnehmende · Gastgeber:innen oder Session-Owner · Dokumentation
Ein dringliches Leitthema, offene Einladung, verfügbare Räume und Zeitfenster festlegen; Proceedings-Ablage vorbereiten. Reale Fälle, Quellen und Grenzen vorbereiten.
Ein halber bis zwei Tage.
Arbeitsfläche mit den Schritten Marktplatz-Rahmen · Sessionangebote · Agenda · Sessionberichte · Proceedings anlegen; Beispielwerte bleiben von eigenen Angaben getrennt.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Welche Themen müssen die Teilnehmenden selbst auf die Agenda setzen, um zum Leitthema handlungsfähig zu werden?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
Die Teilnehmenden setzen selbst Schwerpunkte, bilden dazu Sessions und wechseln dort dorthin, wo ihre Aufmerksamkeit am meisten Nutzen verspricht. So entsteht ein offenes Arbeitsfeld, in dem relevante Fragen statt vorgefertigter Programmpunkte die Energie lenken.
Open Space Technology · Arbeitsstruktur
Fiktives Beispiel
Fiktive Werte sind den fachlichen Feldern eindeutig zugeordnet.
| Session | Zeit | Raum | Gastgeber:in | Arbeitsfrage | Proceedings | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Slots und KapazitätSessionangebot mit Zeit, Raum, Gastgeber:in, Frage, Ergebnis und Follow-up führen. | 10:00 | Elbe | Lea | Wie koppeln wir Slots an reale Lagerkapazität? | Drei Engpässe, Foto des Boards | Pilot mit 8 Slots am 04.11., Lea |
| ExpressabholungSessionangebot mit Zeit, Raum, Gastgeber:in, Frage, Ergebnis und Follow-up führen. | 11:15 | Alster | Murat | Welche Expressfälle rechtfertigen Unterbrechung? | Vier Falltypen und offene Datenfrage | 30 Fälle auswerten bis 27.10., Cem |
1. Zeit
- Slots und Kapazität
- 10:00
- Expressabholung
- 11:15
2. Raum
- Slots und Kapazität
- Elbe
- Expressabholung
- Alster
3. Gastgeber:in
- Slots und Kapazität
- Lea
- Expressabholung
- Murat
4. Arbeitsfrage
- Slots und Kapazität
- Wie koppeln wir Slots an reale Lagerkapazität?
- Expressabholung
- Welche Expressfälle rechtfertigen Unterbrechung?
5. Proceedings
- Slots und Kapazität
- Drei Engpässe, Foto des Boards
- Expressabholung
- Vier Falltypen und offene Datenfrage
6. Nächster Schritt
- Slots und Kapazität
- Pilot mit 8 Slots am 04.11., Lea
- Expressabholung
- 30 Fälle auswerten bis 27.10., Cem
Alle Angaben sind erfunden.
- 1
Rahmen
Marktplatz-Rahmen

Ziel
Marktplatz-Rahmen: Leitthema, Einladung, verfügbare Räume und harte Zeitgrenzen erklären.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Ein dringliches Leitthema, offene Einladung, verfügbare Räume und Zeitfenster festlegen; Proceedings-Ablage vorbereiten.
- Leitfrage, sichtbare Agenda, Arbeitsflächen, Timer und Ergebnisablage
Durchführung
- Leitthema, Einladung, verfügbare Räume und harte Zeitgrenzen erklären.
Ergebnis
Marktplatz-Rahmen
Leitthema, Einladung, verfügbare Räume und harte Zeitgrenzen erklären
Qualitätscheck
Sind Leitthema, Einladung, Zeitgrenzen und Gesetz der zwei Füße erklärt?
Stolperfalle
Wenn das Gesetz der zwei Füße nicht erklärt wird, bleiben Teilnehmende aus Höflichkeit in unpassenden Sessions sitzen. Leitthema, Einladung, Zeitgrenzen und das Gesetz der zwei Füße vor dem Marktplatz explizit erklären.
Zeitlicher Rahmen: Fachlich nötige Zeit innerhalb des Gesamtrahmens; den Schritt erst nach erfülltem Check abschließen.
- 2
Angebote
Sessionangebote

Ziel
Sessionangebote: Teilnehmende bieten Sessions mit Titel, Frage und Gastgeber:in an.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Marktplatz-Rahmen
Durchführung
- Teilnehmende bieten Sessions mit Titel, Frage und Gastgeber:in an.
Ergebnis
Sessionangebote
Teilnehmende bieten Sessions mit Titel, Frage und Gastgeber:in an
Qualitätscheck
Hat jedes Angebot Titel, Arbeitsfrage und verantwortliche Gastgeber:in?
Stolperfalle
Wenn ein Angebot nur einen Titel ohne Arbeitsfrage nennt, wissen Interessierte nicht, was sie in der Session erwartet. Für jedes Angebot Titel, konkrete Arbeitsfrage und verantwortliche Gastgeber:in einfordern.
Zeitlicher Rahmen: Fachlich nötige Zeit innerhalb des Gesamtrahmens; den Schritt erst nach erfülltem Check abschließen.
- 3
Marktplatz
Agenda

Ziel
Agenda: Sessionangebote gemeinsam auf Zeitfenster und Räume verteilen.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Sessionangebote
Durchführung
- Sessionangebote gemeinsam auf Zeitfenster und Räume verteilen.
Ergebnis
Agenda
Sessionangebote gemeinsam auf Zeitfenster und Räume verteilen
Qualitätscheck
Ist jedes Angebot genau einem Raum und Zeitfenster zugeordnet?
Stolperfalle
Wenn mehrere Angebote denselben Raum oder dasselbe Zeitfenster beanspruchen, entsteht Chaos beim Start. Angebote gemeinsam und sichtbar auf Raum und Zeitfenster verteilen, bevor die Sessions beginnen.
Zeitlicher Rahmen: Fachlich nötige Zeit innerhalb des Gesamtrahmens; den Schritt erst nach erfülltem Check abschließen.
- 4
Sessions
Sessionberichte

Ziel
Sessionberichte: Teilnehmende wählen Sessions selbst, wechseln bei fehlendem Lern- oder Beitragsnutzen und dokumentieren.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Agenda
Durchführung
- Teilnehmende wählen Sessions selbst, wechseln bei fehlendem Lern- oder Beitragsnutzen und dokumentieren.
Ergebnis
Sessionberichte
Teilnehmende wählen Sessions selbst, wechseln bei fehlendem Lern- oder Beitragsnutzen und dokumentieren
Qualitätscheck
Erstellt jede Session einen zugänglichen Bericht mit Erkenntnissen und offenen Punkten?
Stolperfalle
Wenn Teilnehmende aus Höflichkeit in einer Session bleiben, obwohl sie weder lernen noch beitragen, verschenken sie Zeit für alle. Aktiv zum Wechseln gemäß Gesetz der zwei Füße ermutigen und jede Session dokumentieren lassen.
Zeitlicher Rahmen: Fachlich nötige Zeit innerhalb des Gesamtrahmens; den Schritt erst nach erfülltem Check abschließen.
- 5
Proceedings
Proceedings

Ziel
Proceedings: Sessionberichte veröffentlichen und nächste Schritte mit Ownern bündeln.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Sessionberichte
Durchführung
- Sessionberichte veröffentlichen und nächste Schritte mit Ownern bündeln.
Ergebnis
Proceedings
Sessionberichte veröffentlichen und nächste Schritte mit Ownern bündeln
Qualitätscheck
Sind Proceedings veröffentlicht und Maßnahmen mit Owner sowie Termin versehen?
Stolperfalle
Wenn Sessionberichte nach dem Tag verschwinden, gehen Erkenntnisse und Zusagen verloren. Proceedings zeitnah veröffentlichen und jede Maßnahme mit Owner und Termin versehen.
Zeitlicher Rahmen: Fachlich nötige Zeit innerhalb des Gesamtrahmens; den Schritt erst nach erfülltem Check abschließen.
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Proceedings mit Belegen, offenen Punkten, Owner und Review.
Datum, Owner, Quellenstand und Reviewtermin führen; frühere Fassungen erhalten.
- Gemeinsame Arbeitsfläche
- Leitfrage, sichtbare Agenda, Arbeitsflächen, Timer und Ergebnisablage
- Versionierte Ergebnisablage
open-space-technology-working-template.md
Plane Gegenstand, Beteiligung, vollständigen Ablauf und Review.
Open Space Technology: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Vollständiger Durchlauf Zeit: Ein halber bis zwei Tage.
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Leitfrage, sichtbare Agenda, Arbeitsflächen, Timer und Ergebnisablage
- Rollen: Facilitator · Teilnehmende · Gastgeber:innen oder Session-Owner · Dokumentation
- Vorab-Infos: Ein dringliches Leitthema, offene Einladung, verfügbare Räume und Zeitfenster festlegen; Proceedings-Ablage vorbereiten. Reale Fälle, Quellen und Grenzen vorbereiten.
- Gesamter Zeitbedarf: Ein halber bis zwei Tage.
- Setup: Arbeitsfläche mit den Schritten Marktplatz-Rahmen · Sessionangebote · Agenda · Sessionberichte · Proceedings anlegen; Beispielwerte bleiben von eigenen Angaben getrennt.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Rahmen: Marktplatz-Rahmen
- Ein dringliches Leitthema, offene Einladung, verfügbare Räume und Zeitfenster festlegen; Proceedings-Ablage vorbereiten.
- Leitfrage, sichtbare Agenda, Arbeitsflächen, Timer und Ergebnisablage
Angebote: Sessionangebote
- Marktplatz-Rahmen
Marktplatz: Agenda
- Sessionangebote
Sessions: Sessionberichte
- Agenda
Proceedings: Proceedings
- Sessionberichte
Open Space Technology · Arbeitsstruktur
| Session | Zeit | Raum | Gastgeber:in | Arbeitsfrage | Proceedings | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Slots und Kapazität | ||||||
| Expressabholung |
- Slots und Kapazität: Sessionangebot mit Zeit, Raum, Gastgeber:in, Frage, Ergebnis und Follow-up führen.
- Expressabholung: Sessionangebot mit Zeit, Raum, Gastgeber:in, Frage, Ergebnis und Follow-up führen.
Die leere Vorlage enthält nur Arbeitsimpulse.
Fachquelle · eigene Lehrdarstellung
Rahmen: Marktplatz-Rahmen
Erwartetes Artefakt: Marktplatz-Rahmen
Leitthema, Einladung, verfügbare Räume und harte Zeitgrenzen erklären
Eintrag:
...
- Sind Leitthema, Einladung, Zeitgrenzen und Gesetz der zwei Füße erklärt?
Angebote: Sessionangebote
Erwartetes Artefakt: Sessionangebote
Teilnehmende bieten Sessions mit Titel, Frage und Gastgeber:in an
Eintrag:
...
- Hat jedes Angebot Titel, Arbeitsfrage und verantwortliche Gastgeber:in?
Marktplatz: Agenda
Erwartetes Artefakt: Agenda
Sessionangebote gemeinsam auf Zeitfenster und Räume verteilen
Eintrag:
...
- Ist jedes Angebot genau einem Raum und Zeitfenster zugeordnet?
Sessions: Sessionberichte
Erwartetes Artefakt: Sessionberichte
Teilnehmende wählen Sessions selbst, wechseln bei fehlendem Lern- oder Beitragsnutzen und dokumentieren
Eintrag:
...
- Erstellt jede Session einen zugänglichen Bericht mit Erkenntnissen und offenen Punkten?
Proceedings: Proceedings
Erwartetes Artefakt: Proceedings
Sessionberichte veröffentlichen und nächste Schritte mit Ownern bündeln
Eintrag:
...
- Sind Proceedings veröffentlicht und Maßnahmen mit Owner sowie Termin versehen?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/open-space-technology/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
open-space-technology-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Lehrbeispiel: Open Space Technology · Arbeitsstruktur
| Session | Zeit | Raum | Gastgeber:in | Arbeitsfrage | Proceedings | Nächster Schritt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Slots und Kapazität | 10:00 | Elbe | Lea | Wie koppeln wir Slots an reale Lagerkapazität? | Drei Engpässe, Foto des Boards | Pilot mit 8 Slots am 04.11., Lea |
| Expressabholung | 11:15 | Alster | Murat | Welche Expressfälle rechtfertigen Unterbrechung? | Vier Falltypen und offene Datenfrage | 30 Fälle auswerten bis 27.10., Cem |
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- Marktplatz-RahmenWenn das Gesetz der zwei Füße nicht erklärt wird, bleiben Teilnehmende aus Höflichkeit in unpassenden Sessions sitzen.In der Phase ansehen
- SessionangeboteWenn ein Angebot nur einen Titel ohne Arbeitsfrage nennt, wissen Interessierte nicht, was sie in der Session erwartet.In der Phase ansehen
- AgendaWenn mehrere Angebote denselben Raum oder dasselbe Zeitfenster beanspruchen, entsteht Chaos beim Start.In der Phase ansehen
- SessionberichteWenn Teilnehmende aus Höflichkeit in einer Session bleiben, obwohl sie weder lernen noch beitragen, verschenken sie Zeit für alle.In der Phase ansehen
- ProceedingsWenn Sessionberichte nach dem Tag verschwinden, gehen Erkenntnisse und Zusagen verloren.In der Phase ansehen
Marktplatz-Rahmen
Wenn das Gesetz der zwei Füße nicht erklärt wird, bleiben Teilnehmende aus Höflichkeit in unpassenden Sessions sitzen.
Leitthema, Einladung, Zeitgrenzen und das Gesetz der zwei Füße vor dem Marktplatz explizit erklären.
Sessionangebote
Wenn ein Angebot nur einen Titel ohne Arbeitsfrage nennt, wissen Interessierte nicht, was sie in der Session erwartet.
Für jedes Angebot Titel, konkrete Arbeitsfrage und verantwortliche Gastgeber:in einfordern.
Agenda
Wenn mehrere Angebote denselben Raum oder dasselbe Zeitfenster beanspruchen, entsteht Chaos beim Start.
Angebote gemeinsam und sichtbar auf Raum und Zeitfenster verteilen, bevor die Sessions beginnen.
Sessionberichte
Wenn Teilnehmende aus Höflichkeit in einer Session bleiben, obwohl sie weder lernen noch beitragen, verschenken sie Zeit für alle.
Aktiv zum Wechseln gemäß Gesetz der zwei Füße ermutigen und jede Session dokumentieren lassen.
Proceedings
Wenn Sessionberichte nach dem Tag verschwinden, gehen Erkenntnisse und Zusagen verloren.
Proceedings zeitnah veröffentlichen und jede Maßnahme mit Owner und Termin versehen.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

