Wettbewerbsvorteil pro Aktivität sichtbar machen und Hebel finden.
Value Chain Analysis
Zerlegt die Wertschöpfung in Primär- und Supportaktivitäten.
Aktivitäten werden in Inbound, Operations, Outbound, Marketing, Service plus Support-Funktionen aufgeteilt.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Vorlage der neun Aktivitäten erklären
- 2Primäre Aktivitäten beschreiben
- 3Supportaktivitäten beschreiben
- 4Pro Aktivität Beitrag zur Differenzierung bewerten
- 5Hebel und Schwächen ableiten
Ideal für
- Strategie-Auftakt
- M and A Vorprüfung
- Outsourcing-Analyse
Nicht gut für
- Frühphasen-Startups ohne stabile Wertschöpfung
Vertiefung
Die Value Chain Analysis von Michael Porter zerlegt eine Organisation in fünf primäre und vier sekundäre Aktivitäten und untersucht für jede den Beitrag zur Wertschöpfung sowie das Differenzierungspotenzial. Sie ist Klassiker im strategischen Management und wird gerne als Auftaktdiagnose vor Strategie-Workshops verwendet.
Geeignet beim Strategie-Refresh, vor M and A oder Outsourcing-Entscheidungen. Voraussetzung ist Zugriff auf operative Daten.
Vermeide reine Sammlung von Aktivitäten ohne Bewertung. Pro Aktivität konkrete Hebel und Schwächen herausarbeiten.
Value Chain Analysis ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Value Chain Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
# Value Chain Analysis Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Value-Chain-Map:
- Hebel-Liste:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.Ähnliche Methoden
Alle MethodenPrüft ein Business Model gegen mehrere Zukunftsszenarien.
Bewertet Ressourcen nach Value, Rareness, Imitability und Organization.
Analysiert Strengths, Weaknesses, Opportunities und Threats.
Vergleicht Wettbewerbsfaktoren, um neue Wertkurven und Differenzierungsräume zu finden.
Analysiert politische, wirtschaftliche, soziale, technologische, rechtliche und ökologische Einflussfaktoren.
Entwickelt plausible Zukunftsszenarien, um robuste strategische Optionen zu prüfen.