Optionen eingrenzen und kollektive Präferenz sichtbar machen.
Dot Voting
Schnelle Gruppenabstimmung mit begrenzten Stimmen.
Teilnehmende verteilen Punkte auf Ideen, Themen oder Optionen, danach werden Muster diskutiert.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
- 1Jede Person bekommt 3-5 Punkte
- 2Auf bevorzugte Optionen kleben
- 3Mehrere Punkte pro Option erlaubt
- 4Heatmap zeigt Konsens und Streuung
Ablauf
- 1Optionen sichtbar machen
- 2Stimmenlimit erklären
- 3Still voten
- 4Ergebnis prüfen
- 5Ausreißer diskutieren
Ideal für
- Workshop Convergence
- Agenda Selection
- Idea Ranking
Nicht gut für
- Komplexe Portfolioentscheidungen
- Stark unterschiedliche Evidenzqualität
Vertiefung
Dot Voting folgt einer klaren Arbeitslogik: Optionen sichtbar machen, Stimmenlimit erklären, Still voten, Ergebnis prüfen und Ausreißer diskutieren. Dadurch wird die Methode nicht nur als Gespräch geführt, sondern als sichtbarer Denkprozess aufgebaut. Die Beteiligten bewegen sich schrittweise von Rohmaterial, Beobachtungen oder Optionen zu einer gemeinsamen Struktur. Als Ergebnis entstehen Ranked List, Consensus Signal und Shortlist, die Entscheidungen, Lernen oder weitere Planung anschlussfähig machen.
Dot Voting eignet sich besonders für Workshop Convergence, Agenda Selection und Idea Ranking. Die Methode unterstützt Arbeit rund um facilitation, voting und consensus und hilft, implizite Annahmen explizit zu machen. Vorsicht ist in Kontexten wie Komplexe Portfolioentscheidungen und Stark unterschiedliche Evidenzqualität geboten; dann sollte vorher geklärt werden, ob genug Kontext, Beteiligung und Entscheidungsspielraum vorhanden sind.
Bereite eine klare Leitfrage, die passenden Informationen und eine sichtbare Arbeitsfläche vor. Plane etwa 5-15 min mit 3-20 Personen und nutze das Format in einem moderierten Workshop. Die Durchführung bleibt leichtgewichtig; hilfreich sind kurze Timeboxes, sichtbare Zwischenergebnisse und ein Parkplatz für offene Fragen.
Workshop AgendaKompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.agenda
# Workshop Agenda
**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Dauer:** ...
| Zeit | Methode | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Check-in | Fokus setzen | Gemeinsamer Start |
| 00:10 | How Might We | Ideationsfragen | HMW-Liste |
| 00:35 | Brainwriting | Ideen erzeugen | Idea Pool |
| 01:10 | Dot Voting | Auswahl vorbereiten | Priorisierte Ideen |
| 01:30 | Storyboarding | Konzept greifbar machen | Storyboard |
## Abschluss
Entscheidung, Owner, nächster Test.Ähnliche Methoden
Alle MethodenKombiniert stille Ideengenerierung, Rundensammlung, Klärung und Bewertung.
Führt Gruppen von individueller Ideengenerierung zu gemeinsam getragenen Clustern und Entscheidungen.
Strukturiert Diskussionen über sechs Denkmodi: Fakten, Emotionen, Kritik, Optimismus, Kreativität und Prozess.
Skaliert Ideenfindung von individueller Reflexion zu Gruppen- und Plenumssynthese.
Vergleicht drei Mengen, Perspektiven oder Optionen über Überschneidungen und Unterschiede.
Kurzer Workshop, um Probleme zu priorisieren und in konkrete Experimente zu übersetzen.