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MethodenanleitungDelivery

Monte Carlo Forecasting

Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.

KomplexitätHoch
Zeit30-90 min Setup, danach laufend
Teilnehmende1-8
FormatWorkshop + Async
ReifegradEstablished
Monte Carlo Forecasting planen
01

Vorbedingung

Was vorher fertig sein muss

Vorher abschließenVergleichbarer Gegenstand

Eine Frage wählen: ‚Wann sind N Items fertig?‘ oder ‚Wie viele bis Datum D?‘; Servicegrenze, Done, Datenfenster und Vergleichbarkeit prüfen.

Ohne gemeinsamen Bezugsrahmen werden Werte nicht vergleichbar.
Vorher abschließenEvidenzzugang

Restmenge oder Zieltermin, konsistente historische Durchsatzstichprobe, System-/WIP-Kontext, Simulation mit vielen Läufen und Quantilbericht

Fehlende Daten bleiben als Unsicherheit sichtbar.
02

Vorbereitung

Was vor Start vorliegen muss

Materialien

Restmenge oder Zieltermin, konsistente historische Durchsatzstichprobe, System-/WIP-Kontext, Simulation mit vielen Läufen und Quantilbericht

Personen / Rollen

Service Owner · Flow-/Datenexpert:in · Delivery Team · Entscheidungsträger:innen

Vorabinfos

Eine Frage wählen: ‚Wann sind N Items fertig?‘ oder ‚Wie viele bis Datum D?‘; Servicegrenze, Done, Datenfenster und Vergleichbarkeit prüfen.

Zeitbedarf

60–120 Minuten für Datenprüfung, Simulation und Entscheidungsreview; danach regelmäßig neu rechnen.

Setup

Arbeitsfläche mit Frage · Stichprobe · Simulieren · Quantile · Prüfen · Entscheiden vorbereiten; Beispiel und eigene Daten trennen.

03

Kernfrage

Die eine Frage, die diese Methode beantwortet

Welche Wahrscheinlichkeitsverteilung für Fertigdauer oder Liefermenge entsteht, wenn reale historische Durchsatzwerte wiederholt resampelt werden?

04

Ablauf

Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle

Die Simulation zieht aus beobachtetem Durchsatz oder Cycle Time viele mögliche Zukünfte und verdichtet sie zu Perzentilen. Dadurch wird Vorhersage als Wahrscheinlichkeitsbild lesbar, das sich mit neuen Daten nachschärfen lässt und Diskussionen über Zusagen deutlich erdet.

Monte Carlo Forecasting · Arbeitsstruktur

Fiktives Beispiel

Fiktive Werte zeigen die tatsächlichen Fachfelder.

Monte Carlo Forecasting · Arbeitsstruktur
ForecastteilInput/LogikFiktiver WertPrüfungErgebnisEntscheidungReforecast
FrageEvidenz und Begründung ergänzen.Datum für MengeWann sind 30 Items fertig?Eine Mengenfrage; Start heuteNoch offenP85 intern, P95 externRestmenge ändert sich
StichprobeEvidenz und Begründung ergänzen.Historischer Wochen-Durchsatz5,7,4,6,8,5,0,7,6,4,9,5 pro WocheGleiches Team/Done/WIP; 0 behalten12 empirische WerteKeine MittelwertteilungPolicywechsel
SimulationEvidenz und Begründung ergänzen.Empirisches Resampling10.000 Pfade; Ziehen mit Zurücklegen bis ≥30Jede Ziehung = historische WocheDauer je PfadQuantile sortierenDatenfenster prüfen
QuantileEvidenz und Begründung ergänzen.Sortierte DauernP50 6; P85 7; P95 8 WochenKein DurchschnittsdatumVerteilung statt PunktwertExtern 8 WochenWöchentlich
  1. 1. Input/Logik

    Frage
    Datum für Menge
    Stichprobe
    Historischer Wochen-Durchsatz
    Simulation
    Empirisches Resampling
    Quantile
    Sortierte Dauern
  2. 2. Fiktiver Wert

    Frage
    Wann sind 30 Items fertig?
    Stichprobe
    5,7,4,6,8,5,0,7,6,4,9,5 pro Woche
    Simulation
    10.000 Pfade; Ziehen mit Zurücklegen bis ≥30
    Quantile
    P50 6; P85 7; P95 8 Wochen
  3. 3. Prüfung

    Frage
    Eine Mengenfrage; Start heute
    Stichprobe
    Gleiches Team/Done/WIP; 0 behalten
    Simulation
    Jede Ziehung = historische Woche
    Quantile
    Kein Durchschnittsdatum
  4. 4. Ergebnis

    Frage
    Noch offen
    Stichprobe
    12 empirische Werte
    Simulation
    Dauer je Pfad
    Quantile
    Verteilung statt Punktwert
  5. 5. Entscheidung

    Frage
    P85 intern, P95 extern
    Stichprobe
    Keine Mittelwertteilung
    Simulation
    Quantile sortieren
    Quantile
    Extern 8 Wochen
  6. 6. Reforecast

    Frage
    Restmenge ändert sich
    Stichprobe
    Policywechsel
    Simulation
    Datenfenster prüfen
    Quantile
    Wöchentlich

Alle Werte sind fiktiv.

Fachquelle · eigene Lehrdarstellung

  1. 1

    Frage

    Forecast-Frage

    Ziel

    Forecast-Frage: Forecast-Typ, Restmenge/Zeitfenster, Startpunkt und benötigtes Risikoniveau festlegen.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Eine Frage wählen: ‚Wann sind N Items fertig?‘ oder ‚Wie viele bis Datum D?‘; Servicegrenze, Done, Datenfenster und Vergleichbarkeit prüfen.
    • Restmenge oder Zieltermin, konsistente historische Durchsatzstichprobe, System-/WIP-Kontext, Simulation mit vielen Läufen und Quantilbericht

    Durchführung

    • Forecast-Typ, Restmenge/Zeitfenster, Startpunkt und benötigtes Risikoniveau festlegen.

    Ergebnis

    Forecast-Frage

    Forecast-Typ, Restmenge/Zeitfenster, Startpunkt und benötigtes Risikoniveau festlegen.

    Qualitätscheck

    Ist genau eine Menge- oder Datumsfrage in Zähleinheiten formuliert?

    Stolperfalle

    Scope und Zieltermin bleiben während der Simulation unklar. Menge, Start, Done und Entscheidungsquantil vorab fixieren.

    Zeitlicher Rahmen: 10–15 Minuten

  2. 2

    Stichprobe

    Durchsatzdaten

    Ziel

    Durchsatzdaten: Historische Durchsatzwerte aus demselben System und Takt prüfen; Nullwerte und normale Variation erhalten.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Forecast-Frage

    Durchführung

    • Historische Durchsatzwerte aus demselben System und Takt prüfen; Nullwerte und normale Variation erhalten.

    Ergebnis

    Durchsatzdaten

    Historische Durchsatzwerte aus demselben System und Takt prüfen; Nullwerte und normale Variation erhalten.

    Qualitätscheck

    Sind Zeitraum, Team, WIP-Policy und Done ausreichend vergleichbar?

    Stolperfalle

    Ausreißer und Nullwochen werden entfernt, damit Forecast besser aussieht. Nur Datenfehler korrigieren; reale Variation behalten und Systemwechsel markieren.

    Zeitlicher Rahmen: 15–25 Minuten

  3. 3

    Simulieren

    Simulationsläufe

    Ziel

    Simulationsläufe: Je Lauf zufällig Wochenwerte mit Zurücklegen ziehen, aufsummieren bis Restmenge erreicht ist und Dauer speichern.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Durchsatzdaten

    Durchführung

    • Je Lauf zufällig Wochenwerte mit Zurücklegen ziehen, aufsummieren bis Restmenge erreicht ist und Dauer speichern.

    Ergebnis

    Simulationsläufe

    Je Lauf zufällig Wochenwerte mit Zurücklegen ziehen, aufsummieren bis Restmenge erreicht ist und Dauer speichern.

    Qualitätscheck

    Entspricht jeder Ziehung einer real beobachteten Durchsatzperiode?

    Stolperfalle

    Der Durchschnittsdurchsatz wird 30 geteilt und Monte Carlo genannt. Empirische Werte resampeln und viele vollständige Zukunftspfade erzeugen.

    Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten

  4. 4

    Quantile

    Wahrscheinlichkeiten

    Ziel

    Wahrscheinlichkeiten: Sortierte Dauern als Quantile lesen und mehrere Risikoniveaus berichten.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Simulationsläufe

    Durchführung

    • Sortierte Dauern als Quantile lesen und mehrere Risikoniveaus berichten.

    Ergebnis

    Wahrscheinlichkeiten

    Sortierte Dauern als Quantile lesen und mehrere Risikoniveaus berichten.

    Qualitätscheck

    Sind P50/P85/P95 als ‚bis spätestens in‘ und nicht als Garantie erklärt?

    Stolperfalle

    Nur Mittelwertdatum erscheint als scheinpräzise Zusage. Quantile mit Wahrscheinlichkeit, Laufzahl und Startkontext zeigen.

    Zeitlicher Rahmen: 10–15 Minuten

  5. 5

    Prüfen

    Robustheitsbild

    Ziel

    Robustheitsbild: Sensitivität auf Datenfenster, Scope und WIP-Änderung prüfen; falls möglich frühere Forecasts backtesten.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Wahrscheinlichkeiten

    Durchführung

    • Sensitivität auf Datenfenster, Scope und WIP-Änderung prüfen; falls möglich frühere Forecasts backtesten.

    Ergebnis

    Robustheitsbild

    Sensitivität auf Datenfenster, Scope und WIP-Änderung prüfen; falls möglich frühere Forecasts backtesten.

    Qualitätscheck

    Bleibt die Entscheidung bei plausiblen Datenfenstern tragfähig?

    Stolperfalle

    Ein beliebiges Fenster wird als objektiv behandelt. Alternative relevante Fenster vergleichen und Unterschied erklären.

    Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten

  6. 6

    Entscheiden

    Forecast-Entscheid

    Ziel

    Forecast-Entscheid: Akzeptiertes Risiko wählen, Annahmen dokumentieren und bei Scope-/Systemänderung reforecasten.

    Voraussetzungen für diesen Schritt

    • Robustheitsbild

    Durchführung

    • Akzeptiertes Risiko wählen, Annahmen dokumentieren und bei Scope-/Systemänderung reforecasten.

    Ergebnis

    Forecast-Entscheid

    Akzeptiertes Risiko wählen, Annahmen dokumentieren und bei Scope-/Systemänderung reforecasten.

    Qualitätscheck

    Ist eine konkrete Handlung an das Quantil gekoppelt?

    Stolperfalle

    Forecast wird nicht aktualisiert, obwohl Restmenge oder System kippt. Restmenge, Durchsatz und Policy regelmäßig aktualisieren.

    Zeitlicher Rahmen: 5–10 Minuten

05

Artefakt

Was am Ende rauskommt

Skizze: so sieht das Artefakt aus

Monte Carlo Forecasting · probabilistische LieferungHistorische Flow-Daten simulieren und Liefertermine oder Scope als Wahrscheinlichkeitsverteilung mit Perzentilen kommunizieren
Monte Carlo ForecastingDas Visual zeigt Forecast-Frage, historische Flow-Daten, Simulationen und Perzentile als probabilistische Lieferprognose.Lieferprognosen als Wahrscheinlichkeitsverteilung kommunizierenHistorische Durchsatz- oder Cycle-Time-Daten werden wiederholt gezogen, um viele plausible Fertigstellungstermine zu simulieren.Forecast-FrageWann ist Scope X mit welcher Sicherheitfertig?Historische Flow-DatenDurchsatz oder Cycle Time als Stichprobeviele plausible Zukunftsverläufe50% Wahrscheinlichkeitbis 12. Jun70% Wahrscheinlichkeitbis 18. Jun85% Wahrscheinlichkeitbis 26. JunSimulationen aus Daten ziehennicht ein Datum, sondern Wahrscheinlichkeitenregelmäßig mit neuen Daten aktualisieren
Form

Reproduzierbarer Monte-Carlo-Forecast mit Inputstichprobe, Samplinglogik, Laufzahl, P50/P85/P95, Annahmen, Sensitivität und Reforecast-Trigger.

Versionierung / Ownership

Datum, Team, Datenstand und Reviewtermin führen; frühere Fassungen erhalten.

Tool-Alternativen
  • Throughput-Historie
  • Monte-Carlo-Simulation
  • Quantil- und Annahmenbericht
  • Backtest/Reforecast-Log

monte-carlo-forecasting-working-template.md

Gegenstand, Daten, Rollen, Ablauf und Review festlegen.

Monte Carlo Forecasting: Arbeitsvorlage

Fragestellung

Noch zu klären

Gewünschtes Ergebnis

Noch zu klären

Rahmen

Praxisdurchlauf Zeit: 60–120 Minuten für Datenprüfung, Simulation und Entscheidungsreview; danach regelmäßig neu rechnen.

Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.

Vorbereitung für diesen Umfang

Methodische Grundausstattung

  • Materialien: Restmenge oder Zieltermin, konsistente historische Durchsatzstichprobe, System-/WIP-Kontext, Simulation mit vielen Läufen und Quantilbericht
  • Rollen: Service Owner · Flow-/Datenexpert:in · Delivery Team · Entscheidungsträger:innen
  • Vorab-Infos: Eine Frage wählen: ‚Wann sind N Items fertig?‘ oder ‚Wie viele bis Datum D?‘; Servicegrenze, Done, Datenfenster und Vergleichbarkeit prüfen.
  • Gesamter Zeitbedarf: 60–120 Minuten für Datenprüfung, Simulation und Entscheidungsreview; danach regelmäßig neu rechnen.
  • Setup: Arbeitsfläche mit Frage · Stichprobe · Simulieren · Quantile · Prüfen · Entscheiden vorbereiten; Beispiel und eigene Daten trennen.

Für die Arbeitsschritte bereitstellen

Frage: Forecast-Frage

  • Eine Frage wählen: ‚Wann sind N Items fertig?‘ oder ‚Wie viele bis Datum D?‘; Servicegrenze, Done, Datenfenster und Vergleichbarkeit prüfen.
  • Restmenge oder Zieltermin, konsistente historische Durchsatzstichprobe, System-/WIP-Kontext, Simulation mit vielen Läufen und Quantilbericht

Stichprobe: Durchsatzdaten

  • Forecast-Frage

Simulieren: Simulationsläufe

  • Durchsatzdaten

Quantile: Wahrscheinlichkeiten

  • Simulationsläufe

Prüfen: Robustheitsbild

  • Wahrscheinlichkeiten

Entscheiden: Forecast-Entscheid

  • Robustheitsbild

Monte Carlo Forecasting · Arbeitsstruktur

ForecastteilInput/LogikFiktiver WertPrüfungErgebnisEntscheidungReforecast
Frage
Stichprobe
Simulation
Quantile
  • Frage: Evidenz und Begründung ergänzen.
  • Stichprobe: Evidenz und Begründung ergänzen.
  • Simulation: Evidenz und Begründung ergänzen.
  • Quantile: Evidenz und Begründung ergänzen.

Die leere Vorlage enthält nur Arbeitsimpulse.

Fachquelle · eigene Lehrdarstellung

Frage: Forecast-Frage

Erwartetes Artefakt: Forecast-Frage

Forecast-Typ, Restmenge/Zeitfenster, Startpunkt und benötigtes Risikoniveau festlegen.

Eintrag:

...

  • Ist genau eine Menge- oder Datumsfrage in Zähleinheiten formuliert?

Stichprobe: Durchsatzdaten

Erwartetes Artefakt: Durchsatzdaten

Historische Durchsatzwerte aus demselben System und Takt prüfen; Nullwerte und normale Variation erhalten.

Eintrag:

...

  • Sind Zeitraum, Team, WIP-Policy und Done ausreichend vergleichbar?

Simulieren: Simulationsläufe

Erwartetes Artefakt: Simulationsläufe

Je Lauf zufällig Wochenwerte mit Zurücklegen ziehen, aufsummieren bis Restmenge erreicht ist und Dauer speichern.

Eintrag:

...

  • Entspricht jeder Ziehung einer real beobachteten Durchsatzperiode?

Quantile: Wahrscheinlichkeiten

Erwartetes Artefakt: Wahrscheinlichkeiten

Sortierte Dauern als Quantile lesen und mehrere Risikoniveaus berichten.

Eintrag:

...

  • Sind P50/P85/P95 als ‚bis spätestens in‘ und nicht als Garantie erklärt?

Prüfen: Robustheitsbild

Erwartetes Artefakt: Robustheitsbild

Sensitivität auf Datenfenster, Scope und WIP-Änderung prüfen; falls möglich frühere Forecasts backtesten.

Eintrag:

...

  • Bleibt die Entscheidung bei plausiblen Datenfenstern tragfähig?

Entscheiden: Forecast-Entscheid

Erwartetes Artefakt: Forecast-Entscheid

Akzeptiertes Risiko wählen, Annahmen dokumentieren und bei Scope-/Systemänderung reforecasten.

Eintrag:

...

  • Ist eine konkrete Handlung an das Quantil gekoppelt?

Offene Fragen und nächste Schritte

...

Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/monte-carlo-forecasting/run-sheet

06

Beispielausgabe

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.

monte-carlo-forecasting-beispiel.md

Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel

Fiktives Lehrbeispiel: Monte Carlo Forecasting · Arbeitsstruktur

ForecastteilInput/LogikFiktiver WertPrüfungErgebnisEntscheidungReforecast
FrageDatum für MengeWann sind 30 Items fertig?Eine Mengenfrage; Start heuteNoch offenP85 intern, P95 externRestmenge ändert sich
StichprobeHistorischer Wochen-Durchsatz5,7,4,6,8,5,0,7,6,4,9,5 pro WocheGleiches Team/Done/WIP; 0 behalten12 empirische WerteKeine MittelwertteilungPolicywechsel
SimulationEmpirisches Resampling10.000 Pfade; Ziehen mit Zurücklegen bis ≥30Jede Ziehung = historische WocheDauer je PfadQuantile sortierenDatenfenster prüfen
QuantileSortierte DauernP50 6; P85 7; P95 8 WochenKein DurchschnittsdatumVerteilung statt PunktwertExtern 8 WochenWöchentlich
07

Stolperfallen

Symptome erkennen, gegensteuern

Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf

  1. Forecast-FrageScope und Zieltermin bleiben während der Simulation unklar.In der Phase ansehen
  2. DurchsatzdatenAusreißer und Nullwochen werden entfernt, damit Forecast besser aussieht.In der Phase ansehen
  3. SimulationsläufeDer Durchschnittsdurchsatz wird 30 geteilt und Monte Carlo genannt.In der Phase ansehen
  4. WahrscheinlichkeitenNur Mittelwertdatum erscheint als scheinpräzise Zusage.In der Phase ansehen
  5. RobustheitsbildEin beliebiges Fenster wird als objektiv behandelt.In der Phase ansehen
  6. Forecast-EntscheidForecast wird nicht aktualisiert, obwohl Restmenge oder System kippt.In der Phase ansehen
08

Abbruchkriterien

Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest

Stopp Frage: Ist genau eine Menge- oder Datumsfrage in Zähleinheiten formuliert?
Stopp Stichprobe: Sind Zeitraum, Team, WIP-Policy und Done ausreichend vergleichbar?
Stopp Simulieren: Entspricht jeder Ziehung einer real beobachteten Durchsatzperiode?
Stopp Quantile: Sind P50/P85/P95 als ‚bis spätestens in‘ und nicht als Garantie erklärt?
Stopp Prüfen: Bleibt die Entscheidung bei plausiblen Datenfenstern tragfähig?
Stopp Entscheiden: Ist eine konkrete Handlung an das Quantil gekoppelt?

Methode nach Operations Research Community. Kuratiert mit 1 Quellen.

Quellen: Monte Carlo Forecasting

Ablauf, Timeboxen und Stolperfallen sind redaktionell kuratierte Praxisempfehlungen auf Basis der genannten Quellen.

Methodenanleitung durchgearbeitet?

Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.