Geteilte Empathie und Wissenslücken im Team sichtbar machen.
Empathy Mapping
Fasst zusammen, was eine Nutzergruppe sagt, denkt, tut und fühlt.
Research-Evidenz wird in Quadranten sortiert und auf Muster, Widersprüche und Implikationen geprüft.
Visuelle Orientierung
Konkretes Schema mit deutschen Bezeichnungen.
Ablauf
- 1User Type auswählen
- 2Evidenz eintragen
- 3Unbekanntes markieren
- 4Muster diskutieren
- 5Aktionen ableiten
Ideal für
- Workshop Synthesis
- Kickoff Alignment
- Research Framing
Nicht gut für
- Tiefe Segmentierung
- Quantitative Priorisierung
Vertiefung
Empathy Mapping folgt einer klaren Arbeitslogik: User Type auswählen, Evidenz eintragen, Unbekanntes markieren, Muster diskutieren und Aktionen ableiten. Dadurch wird die Methode nicht nur als Gespräch geführt, sondern als sichtbarer Denkprozess aufgebaut. Die Beteiligten bewegen sich schrittweise von Rohmaterial, Beobachtungen oder Optionen zu einer gemeinsamen Struktur. Als Ergebnis entstehen Empathy Map, Assumptions List und Research Gaps, die Entscheidungen, Lernen oder weitere Planung anschlussfähig machen.
Empathy Mapping eignet sich besonders für Workshop Synthesis, Kickoff Alignment und Research Framing. Die Methode unterstützt Arbeit rund um empathy, synthesis und qualitative und hilft, implizite Annahmen explizit zu machen. Vorsicht ist in Kontexten wie Tiefe Segmentierung und Quantitative Priorisierung geboten; dann sollte vorher geklärt werden, ob genug Kontext, Beteiligung und Entscheidungsspielraum vorhanden sind.
Bereite eine klare Leitfrage, die passenden Informationen und eine sichtbare Arbeitsfläche vor. Plane etwa 30-60 min mit 4-8 Personen und nutze das Format in einem moderierten Workshop. Die Durchführung bleibt leichtgewichtig; hilfreich sind kurze Timeboxes, sichtbare Zwischenergebnisse und ein Parkplatz für offene Fragen.
Empathy Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Empathy Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
# Empathy Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Empathy Map:
- Assumptions List:
- Research Gaps:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
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