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Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session30-60 minWorkshopEmpathy Map

Session: Empathy Mapping

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Die App wählt

Methoden-Session mit 4-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.

Run Sheet
  1. 1

    Phase 1: User Type aufrufen

    5 min

    User Type laut benennen mit Kurzbeschreibung. Bei mehreren Personas: nur eine pro Map. Zweck der Map erklären (gemeinsames Bild, Annahmen-Check). Hinweis: Wenn Team Persona oder User Type nicht teilt, Map driftet sofort. Erst Anker setzen, dann mappen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorEmpathy Map
  2. 2

    Phase 2: Says und Does befüllen

    10-15 min

    Aus Research-Notizen direkte Zitate als „Says“-Stickies (blau). Beobachtetes Verhalten als „Does“ (blau). Bei fehlender Evidenz „Does“ als Annahme (gelb) markieren. Hinweis: Says und Does sind das Beobachtbare, das härtere Fundament. Lieber wenige belegte als viele erfundene Stickies. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorAssumptions List
  3. 3

    Phase 3: Thinks und Feels ergänzen

    10-15 min

    Thinks und Feels sind interpretiert, nicht direkt beobachtet. Pro Stickie Begründung aus Zitat oder Beobachtung. Wenn keine Begründung, als Annahme markieren und nachforschen. Hinweis: Thinks und Feels sind die Inferenz-Felder. Wenn alle Stickies hier annahmebasiert sind, ist die Map mehr Hypothese als Bestand. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorResearch Gaps
  4. 4

    Phase 4: Muster und Widersprüche

    10-15 min

    Map als Ganzes ansehen: gibt es Widersprüche (sagt X, tut Y)? Gibt es Cluster von Aussagen? Was ist überraschend? Diese Punkte als Insights markieren. Hinweis: Widersprüche zwischen Says und Does sind oft die wichtigsten Insights. Wenn keine Widersprüche sichtbar, vielleicht zu wenig Tiefe oder zu wenig Quellen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    FacilitatorEmpathy Map
  5. 5

    Phase 5: Annahmen und Folgeaktionen

    5-10 min

    Gelbe Stickies (Annahmen) priorisieren: welche sind kritisch, welche zu prüfen? Pro Top-Annahme Validierungs-Schritt (Interview-Frage, Survey, A/B-Test) mit Owner. Hinweis: Empathy Map ohne Annahmen-Backlog ist Wissens-Snapshot. Mit Annahmen-Backlog ist sie Research-Treiber. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.

    OwnerAssumptions List
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerEmpathy Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

# Session Brief: Empathy Mapping

## Ziel
Artefakt: Empathy Map

## Arbeitsfrage
Was sagt, denkt, tut und fühlt unser Nutzer, woher wissen wir das, und wo sind unsere blinden Flecken?

## Kontext
Research-Notizen mit Zitaten; User-Type-Beschreibung; Zweck des Workshops (Kickoff-Empathie vs. Annahmen-Check vs. Synthese); aktuelle Hypothesen über User.

## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 30-60 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 4-8 Teammitglieder aus Produkt, Design, Engineering, ggf. Stakeholder; idealerweise mindestens ein Researcher mit direktem Interview-Kontakt.
- Owner: Ein Facilitator
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Empathy Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

## Input
Empathy-Map-Vorlage (klassisch 4 oder 6 Quadranten: Says, Thinks, Does, Feels; optional Sees, Hears); Whiteboard oder digitales Board; Stickies in einer Farbe für Evidenz, andere Farbe für Annahmen; Research-Highlights griffbereit.

## Vorbereitung
Vorlage groß auf Wand oder Board. User Type oben einkleben. Zwei Stickie-Farben definieren (z. B. blau = belegte Evidenz, gelb = Annahme). Timer auf 45 min. Regel: pro Stickie eine konkrete Aussage.

## Agenda
1. Phase 1: User Type aufrufen (5 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: User Type laut benennen mit Kurzbeschreibung. Bei mehreren Personas: nur eine pro Map. Zweck der Map erklären (gemeinsames Bild, Annahmen-Check). Hinweis: Wenn Team Persona oder User Type nicht teilt, Map driftet sofort. Erst Anker setzen, dann mappen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Empathy Map

2. Phase 2: Says und Does befüllen (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Aus Research-Notizen direkte Zitate als „Says“-Stickies (blau). Beobachtetes Verhalten als „Does“ (blau). Bei fehlender Evidenz „Does“ als Annahme (gelb) markieren. Hinweis: Says und Does sind das Beobachtbare, das härtere Fundament. Lieber wenige belegte als viele erfundene Stickies. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Assumptions List

3. Phase 3: Thinks und Feels ergänzen (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Thinks und Feels sind interpretiert, nicht direkt beobachtet. Pro Stickie Begründung aus Zitat oder Beobachtung. Wenn keine Begründung, als Annahme markieren und nachforschen. Hinweis: Thinks und Feels sind die Inferenz-Felder. Wenn alle Stickies hier annahmebasiert sind, ist die Map mehr Hypothese als Bestand. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Research Gaps

4. Phase 4: Muster und Widersprüche (10-15 min)
   Owner: Facilitator
   Aktion: Map als Ganzes ansehen: gibt es Widersprüche (sagt X, tut Y)? Gibt es Cluster von Aussagen? Was ist überraschend? Diese Punkte als Insights markieren. Hinweis: Widersprüche zwischen Says und Does sind oft die wichtigsten Insights. Wenn keine Widersprüche sichtbar, vielleicht zu wenig Tiefe oder zu wenig Quellen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Empathy Map

5. Phase 5: Annahmen und Folgeaktionen (5-10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Gelbe Stickies (Annahmen) priorisieren: welche sind kritisch, welche zu prüfen? Pro Top-Annahme Validierungs-Schritt (Interview-Frage, Survey, A/B-Test) mit Owner. Hinweis: Empathy Map ohne Annahmen-Backlog ist Wissens-Snapshot. Mit Annahmen-Backlog ist sie Research-Treiber. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
   Output: Assumptions List

6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
   Owner: Owner
   Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
   Output: Empathy Map

## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Empathy Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

# Empathy Map: Empathy Mapping

## Arbeitsfrage
Was sagt, denkt, tut und fühlt unser Nutzer, woher wissen wir das, und wo sind unsere blinden Flecken?

## Kontext
Research-Notizen mit Zitaten; User-Type-Beschreibung; Zweck des Workshops (Kickoff-Empathie vs. Annahmen-Check vs. Synthese); aktuelle Hypothesen über User.

## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator
- Teilnehmende: Ein Facilitator; 4-8 Teammitglieder aus Produkt, Design, Engineering, ggf. Stakeholder; idealerweise mindestens ein Researcher mit direktem Interview-Kontakt.

## Input
Empathy-Map-Vorlage (klassisch 4 oder 6 Quadranten: Says, Thinks, Does, Feels; optional Sees, Hears); Whiteboard oder digitales Board; Stickies in einer Farbe für Evidenz, andere Farbe für Annahmen; Research-Highlights griffbereit.

## Vorlage
# Empathy Mapping Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Empathy Map:
- Assumptions List:
- Research Gaps:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

## Fertigstellungscheck
- Empathy Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:

## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Empathy Mapping Arbeitsvorlage

# Empathy Mapping Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Empathy Map:
- Assumptions List:
- Research Gaps:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Empathy Map.
  • Pro User Type eigene Map mit Datum. Bei größeren Research-Runden neue Version, alte behalten als Vergleichsbasis. Annahmen-Verlauf (offen / validiert / widerlegt) im Annahmen-Backlog tracken.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.