methodatlas
Grundlagen

Was ist eine Methode?

Das Wort „Methode“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet sinngemäß „nachgehen“ oder „verfolgen“. Allgemeinsprachlich ist eine Methode ein planmäßiges Verfahren, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

In der Arbeit an Produkten, Strategien und Systemen begegnen Methoden überall dort, wo Situationen wiederkehren: einen Workshop moderieren, eine Discovery strukturieren, eine Architekturentscheidung vorbereiten, ein Team ausrichten. Eine Methode macht das Vorgehen in solchen Situationen explizit. Sie benennt das Ziel, die Schritte, die nötigen Mittel und den Kontext, in dem sie funktioniert.

Ein Beispiel aus dem Katalog: Ein Design Sprint führt ein Team in vier bis fünf Tagen von einer riskanten Produktidee zu einem getesteten Prototyp. Ziel, Ablauf, Zeitbox, Teilnehmerzahl und Output-Artefakte sind klar beschrieben. In genau dieser Struktur erfasst methodatlas jede Methode, damit sie vergleichbar wird.

Trotzdem sollte keine Methode unkritisch eingesetzt werden. Sie passt nur, wenn Fragestellung, Team, Zeit und Rahmen stimmen. Deshalb dokumentiert der Katalog neben Stärken auch Grenzen und Alternativen, damit die Auswahl begründet erfolgt statt aus Gewohnheit.

Drei Eigenschaften

Was eine Methode trägt

Zielgerichtet

Eine Methode verbindet ein Ziel mit einem nachvollziehbaren Vorgehen.

Kontextabhängig

Sie passt nur dann gut, wenn Rahmen, Team, Zeit und Fragestellung stimmen.

Reflektierbar

Gute Methodennutzung macht Annahmen, Grenzen und Ergebnisse überprüfbar.

Von der Definition zur Auswahl

methodatlas übersetzt diesen Methodenbegriff in vergleichbare Kriterien wie Ziel, Format, Komplexität, Zeitbox und Output-Artefakte. So lassen sich Methoden für eine konkrete Arbeitssituation suchen, vergleichen und regelbasiert auswählen.

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