Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Three-Point Estimation
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 1-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.
RunsheetNutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Die Session arbeitet direkt auf Three-Point Estimate hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
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0-3 min: Schätzobjekt klären
3 minModerator liest Schätzobjekt-Beschreibung vor, listet Annahmen. Klärende Fragen, dann Scope-Konsens festhalten. Einheit bestätigen. Hinweis: Wenn nach 3 min Scope unklar, Item parken und vorher schärfen. Schätzung ohne Scope-Konsens ist Spekulation.
FacilitatorThree-Point Estimate - 2
3-8 min: Optimistischen Wert (O)
5 minBest-Case-Szenario beschreiben: was muss zutreffen, damit es schneller geht. Wert eintragen. Annahmen für O dokumentieren (z. B. keine Abhängigkeiten, alle Tools verfügbar). Hinweis: O ist nicht das Wunder-Szenario. „Alles läuft glatt“ ist realistisch, „Magie passiert“ nicht. Wenn O unter 10% von M liegt, ist Annahme unrealistisch.
FacilitatorRisk Range - 3
8-15 min: Wahrscheinlichsten Wert (M)
7 minRealistisches Mittelszenario: was passiert wahrscheinlich. Annahmen über Team, Tools, Abhängigkeiten festhalten. Wert eintragen. Hinweis: M ist nicht der Mittelwert von O und P, sondern die häufigste Erwartung. M kann näher an O oder P liegen, je nach Verteilung.
FacilitatorAssumption Notes - 4
15-22 min: Pessimistischen Wert (P)
7 minWorst-Case-Szenario mit benennbaren Risiken: was kann schiefgehen. Wert eintragen. Risiken explizit auflisten (z. B. Schlüsselperson fehlt, externer Service down). Hinweis: P ist nicht Weltuntergang, sondern realistisches Worst-Case. „Server brennt komplett ab“ ist unrealistisch, „Schlüssel-Engineer kündigt mitten im Projekt“ ist möglich.
FacilitatorThree-Point Estimate - 5
22-30 min: Range und Erwartungswert
8 minRange (P-O) berechnen, Erwartungswert mit gewählter Formel (Mittel oder PERT). Wenn Range mehr als 4x O beträgt, Item splitten oder Spike vorschalten. Hinweis: Große Range ist Signal, kein Fehler. Schätzung mit Range 5-30 Tage ist ehrlicher als Schätzung 15 Tage. Letztere ist Schein-Präzision.
OwnerRisk Range - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerThree-Point Estimate
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
session-brief.md
Session Brief: Three-Point Estimation
Ziel
Artefakt: Three-Point Estimate
Arbeitsfrage
Welche realistische Bandbreite (von optimistisch bis pessimistisch) beschreibt das Schätzobjekt, und welche Risiken treiben die Differenz zwischen den drei Werten?
Kontext
Schätzobjekt-Beschreibung; Annahmen-Liste; vergleichbare Vorhaben mit Realdaten falls verfügbar; bekannte Constraints und Abhängigkeiten.
Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 10-30 min je Item
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Moderator, der Items vorstellt und Annahmen festhält; eine bis acht Personen mit Kontext zum Schätzobjekt; ein Scribe für Annahmen und Risiken.
- Owner: Ein Moderator, der Items vorstellt und Annahmen festhält
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Three-Point Estimate hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
Input
Schätz-Sheet mit Spalten Item, Annahmen, O, M, P, Range, Erwartungswert; Schätzobjekt-Dokument; Liste bekannter Risiken; Tool für Berechnung (Sheet, Excel).
Vorbereitung
Sheet mit Spalten für O (optimistisch), M (most likely), P (pessimistisch), Range (P-O) und Erwartungswert (O+M+P)/3 oder PERT (O+4M+P)/6. Definition pro Wert sichtbar anschreiben.
Agenda
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0-3 min: Schätzobjekt klären (3 min) Owner: Facilitator Aktion: Moderator liest Schätzobjekt-Beschreibung vor, listet Annahmen. Klärende Fragen, dann Scope-Konsens festhalten. Einheit bestätigen. Hinweis: Wenn nach 3 min Scope unklar, Item parken und vorher schärfen. Schätzung ohne Scope-Konsens ist Spekulation. Output: Three-Point Estimate
-
3-8 min: Optimistischen Wert (O) (5 min) Owner: Facilitator Aktion: Best-Case-Szenario beschreiben: was muss zutreffen, damit es schneller geht. Wert eintragen. Annahmen für O dokumentieren (z. B. keine Abhängigkeiten, alle Tools verfügbar). Hinweis: O ist nicht das Wunder-Szenario. „Alles läuft glatt“ ist realistisch, „Magie passiert“ nicht. Wenn O unter 10% von M liegt, ist Annahme unrealistisch. Output: Risk Range
-
8-15 min: Wahrscheinlichsten Wert (M) (7 min) Owner: Facilitator Aktion: Realistisches Mittelszenario: was passiert wahrscheinlich. Annahmen über Team, Tools, Abhängigkeiten festhalten. Wert eintragen. Hinweis: M ist nicht der Mittelwert von O und P, sondern die häufigste Erwartung. M kann näher an O oder P liegen, je nach Verteilung. Output: Assumption Notes
-
15-22 min: Pessimistischen Wert (P) (7 min) Owner: Facilitator Aktion: Worst-Case-Szenario mit benennbaren Risiken: was kann schiefgehen. Wert eintragen. Risiken explizit auflisten (z. B. Schlüsselperson fehlt, externer Service down). Hinweis: P ist nicht Weltuntergang, sondern realistisches Worst-Case. „Server brennt komplett ab“ ist unrealistisch, „Schlüssel-Engineer kündigt mitten im Projekt“ ist möglich. Output: Three-Point Estimate
-
22-30 min: Range und Erwartungswert (8 min) Owner: Owner Aktion: Range (P-O) berechnen, Erwartungswert mit gewählter Formel (Mittel oder PERT). Wenn Range mehr als 4x O beträgt, Item splitten oder Spike vorschalten. Hinweis: Große Range ist Signal, kein Fehler. Schätzung mit Range 5-30 Tage ist ehrlicher als Schätzung 15 Tage. Letztere ist Schein-Präzision. Output: Risk Range
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Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Three-Point Estimate
Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Three-Point Estimate
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
arbeitsartefakt.md
Three-Point Estimate: Three-Point Estimation
Arbeitsfrage
Welche realistische Bandbreite (von optimistisch bis pessimistisch) beschreibt das Schätzobjekt, und welche Risiken treiben die Differenz zwischen den drei Werten?
Kontext
Schätzobjekt-Beschreibung; Annahmen-Liste; vergleichbare Vorhaben mit Realdaten falls verfügbar; bekannte Constraints und Abhängigkeiten.
Beteiligte
- Owner: Ein Moderator, der Items vorstellt und Annahmen festhält
- Teilnehmende: Ein Moderator, der Items vorstellt und Annahmen festhält; eine bis acht Personen mit Kontext zum Schätzobjekt; ein Scribe für Annahmen und Risiken.
Input
Schätz-Sheet mit Spalten Item, Annahmen, O, M, P, Range, Erwartungswert; Schätzobjekt-Dokument; Liste bekannter Risiken; Tool für Berechnung (Sheet, Excel).
Vorlage
Three-Point Estimation Arbeitsvorlage
Ziel
Schätzt optimistischen, wahrscheinlichsten und pessimistischen Wert, um Unsicherheit explizit zu machen.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Three-Point Estimate:
- Risk Range:
- Assumption Notes:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
Fertigstellungscheck
- Three-Point Estimate ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Three-Point Estimation Arbeitsvorlage
Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Three-Point Estimation mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.markdown
three-point-estimation-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für Three-Point Estimation mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
Three-Point Estimation Arbeitsvorlage
Ziel
Schätzt optimistischen, wahrscheinlichsten und pessimistischen Wert, um Unsicherheit explizit zu machen.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Three-Point Estimate:
- Risk Range:
- Assumption Notes:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Three-Point Estimate.
- Pro Schätz-Runde Snapshot mit Datum. Bei Scope-Änderung neue Schätzung als neue Zeile, alte Werte mit Status erhalten. Annahmen-Log chronologisch ergänzen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.