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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session20-45 minWorkshopRisk List

Session: Pre-Mortem

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 4-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Risk List hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Szenario aufrufen

    5 min

    Sponsor oder Facilitator beschreibt Initiative kurz, dann Szenario-Satz: „Es ist [X Monate später], die Initiative ist gescheitert.“ Pause für 30 Sek zur Visualisierung. Hinweis: Wer das Szenario nicht ernst nimmt („wird schon klappen“), liefert keine echten Risiken. Facilitator setzt Tonalität: ernsthaftes Gedankenexperiment, kein Pessimismus.

    FacilitatorRisk List
  2. 2

    Phase 2: Solo-Schreiben der Risiken

    5-10 min

    Jede Person schreibt still 3-5 Gründe für das Scheitern auf Stickies. Konkret formuliert („Stripe-Integration scheitert an 3DS2-Compliance“), nicht generisch („Tech-Probleme“). Hinweis: Solo-Start vermeidet Gruppendenken. Lauteste Stimmen würden sonst Risiken bestimmen. Stille erzwingt Diversität.

    FacilitatorMitigation Plan
  3. 3

    Phase 3: Sammeln und Clustern

    10-15 min

    Stickies an Wand. Pro Stickie kurze Beschreibung durch Verfasser. Ähnliches clustern. Duplikate konsolidieren. Cluster nach Kategorie (Tech, People, Process, Market, External). Hinweis: Clustern zeigt Risiko-Schwerpunkte. Wenn alle Stickies in einer Kategorie landen (z. B. nur Tech), fehlen wahrscheinlich andere Perspektiven.

    FacilitatorAssumption Log
  4. 4

    Phase 4: Wahrscheinlichkeit und Impact bewerten

    5-10 min

    Pro Cluster oder Top-Risiken Wahrscheinlichkeit (niedrig / mittel / hoch) und Impact (gering / moderat / kritisch) bewerten. Top-5 markieren (hohe Wahrscheinlichkeit × hoher Impact). Hinweis: Risiken mit niedriger Wahrscheinlichkeit aber kritischem Impact (Tail-Risk) nicht ignorieren. Show-Stopper, auch wenn unwahrscheinlich.

    FacilitatorRisk List
  5. 5

    Phase 5: Mitigation pro Top-Risiko

    10-15 min

    Pro Top-5-Risiko konkrete Mitigation (Aktion, die Wahrscheinlichkeit oder Impact reduziert). Owner und Termin pro Mitigation. Mitigation in Projektplan integrieren. Hinweis: Mitigation muss konkret und zugeordnet sein. „Mehr Tests“ ist keine Mitigation. „Stripe-Integration als Spike vor Sprint 1, Owner @ben, KW 22“ ist eine.

    OwnerMitigation Plan
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerRisk List
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Pre-Mortem

Ziel

Artefakt: Risk List

Arbeitsfrage

Welche Gründe könnten dazu führen, dass die Initiative scheitert, und welche Mitigations können wir jetzt einbauen, um diese Risiken zu reduzieren?

Kontext

Initiative-Beschreibung; bekannte Risiken bisher; erfahrungen aus ähnlichen Projekten; Zeitrahmen und Scope; Stakeholder-Erwartungen.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 20-45 min
  • Modus: Workshop
  • Teilnehmende: Ein Facilitator; 4-10 Teilnehmer aus Projekt-Team, gemischte Funktionen und Erfahrungen; optional ein Note-Taker; idealerweise ein neutrales externes Mitglied (Devil's Advocate).
  • Owner: Ein Facilitator
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Risk List hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Whiteboard oder digitales Board (Miro, FigJam); Stickies in einer Farbe für Risiken, zweite Farbe für Mitigations; Marker; Timer; sichtbares Szenario („Es ist 6 Monate später, die Initiative ist krachend gescheitert“).

Vorbereitung

Szenario-Satz oben: „Stell dir vor, es ist [Zieldatum + 3 Monate]. Die Initiative ist gescheitert. Warum?“ Stickie-Zonen für „Gründe des Scheiterns“ und „Mitigation“. Timer auf 30 min.

Agenda

  1. Phase 1: Szenario aufrufen (5 min) Owner: Facilitator Aktion: Sponsor oder Facilitator beschreibt Initiative kurz, dann Szenario-Satz: „Es ist [X Monate später], die Initiative ist gescheitert.“ Pause für 30 Sek zur Visualisierung. Hinweis: Wer das Szenario nicht ernst nimmt („wird schon klappen“), liefert keine echten Risiken. Facilitator setzt Tonalität: ernsthaftes Gedankenexperiment, kein Pessimismus. Output: Risk List

  2. Phase 2: Solo-Schreiben der Risiken (5-10 min) Owner: Facilitator Aktion: Jede Person schreibt still 3-5 Gründe für das Scheitern auf Stickies. Konkret formuliert („Stripe-Integration scheitert an 3DS2-Compliance“), nicht generisch („Tech-Probleme“). Hinweis: Solo-Start vermeidet Gruppendenken. Lauteste Stimmen würden sonst Risiken bestimmen. Stille erzwingt Diversität. Output: Mitigation Plan

  3. Phase 3: Sammeln und Clustern (10-15 min) Owner: Facilitator Aktion: Stickies an Wand. Pro Stickie kurze Beschreibung durch Verfasser. Ähnliches clustern. Duplikate konsolidieren. Cluster nach Kategorie (Tech, People, Process, Market, External). Hinweis: Clustern zeigt Risiko-Schwerpunkte. Wenn alle Stickies in einer Kategorie landen (z. B. nur Tech), fehlen wahrscheinlich andere Perspektiven. Output: Assumption Log

  4. Phase 4: Wahrscheinlichkeit und Impact bewerten (5-10 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Cluster oder Top-Risiken Wahrscheinlichkeit (niedrig / mittel / hoch) und Impact (gering / moderat / kritisch) bewerten. Top-5 markieren (hohe Wahrscheinlichkeit × hoher Impact). Hinweis: Risiken mit niedriger Wahrscheinlichkeit aber kritischem Impact (Tail-Risk) nicht ignorieren. Show-Stopper, auch wenn unwahrscheinlich. Output: Risk List

  5. Phase 5: Mitigation pro Top-Risiko (10-15 min) Owner: Owner Aktion: Pro Top-5-Risiko konkrete Mitigation (Aktion, die Wahrscheinlichkeit oder Impact reduziert). Owner und Termin pro Mitigation. Mitigation in Projektplan integrieren. Hinweis: Mitigation muss konkret und zugeordnet sein. „Mehr Tests“ ist keine Mitigation. „Stripe-Integration als Spike vor Sprint 1, Owner @ben, KW 22“ ist eine. Output: Mitigation Plan

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Risk List

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Risk List
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Risk List: Pre-Mortem

Arbeitsfrage

Welche Gründe könnten dazu führen, dass die Initiative scheitert, und welche Mitigations können wir jetzt einbauen, um diese Risiken zu reduzieren?

Kontext

Initiative-Beschreibung; bekannte Risiken bisher; erfahrungen aus ähnlichen Projekten; Zeitrahmen und Scope; Stakeholder-Erwartungen.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator
  • Teilnehmende: Ein Facilitator; 4-10 Teilnehmer aus Projekt-Team, gemischte Funktionen und Erfahrungen; optional ein Note-Taker; idealerweise ein neutrales externes Mitglied (Devil's Advocate).

Input

Whiteboard oder digitales Board (Miro, FigJam); Stickies in einer Farbe für Risiken, zweite Farbe für Mitigations; Marker; Timer; sichtbares Szenario („Es ist 6 Monate später, die Initiative ist krachend gescheitert“).

Vorlage

Pre-Mortem Arbeitsvorlage

Ziel

Stellt sich ein zukünftiges Scheitern vor, um Risiken vorab zu erkennen.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Risk List:
  • Mitigation Plan:
  • Assumption Log:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Risk List ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Pre-Mortem Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Pre-Mortem mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
markdown

pre-mortem-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Pre-Mortem mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Pre-Mortem Arbeitsvorlage

Ziel

Stellt sich ein zukünftiges Scheitern vor, um Risiken vorab zu erkennen.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Risk List:
  • Mitigation Plan:
  • Assumption Log:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Risk List.
  • Pre-Mortem zu Start einer Initiative, plus optional in Halbzeit als Refresh. Risiko-Status (offen, mitigiert, eingetreten, verworfen) über Lebenszeit tracken. Nach Initiative-Ende Post-Mortem-Vergleich mit Pre-Mortem-Vorhersagen für Lernen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.