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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session2-6 hWorkshopCurrent Reality Tree

Session: Current Reality Tree

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 3-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Current Reality Tree hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: UDEs sammeln

    30-45 min

    Solo-Sketching 10 min: jede Person schreibt mindestens fünf UDEs (negative, messbar erlebte Effekte). Gemeinsam clustern, Duplikate zusammenführen, auf 10-15 UDEs verdichten. Jeder UDE als kompletter Satz formulieren. Hinweis: UDEs sind keine Ursachen, sondern beobachtete Effekte. „Onboarding ist schlecht“ ist Diagnose, „Zwei von fünf Neukunden brechen in Woche 1 ab“ ist UDE.

    FacilitatorCurrent Reality Tree
  2. 2

    Phase 2: Kausale Verbindungen formulieren

    60-90 min

    Pro UDE rückwärts fragen: was muss zutreffen, damit dieser Effekt entsteht? Hypothesen als Zwischenknoten kleben, mit Pfeilen verbinden. Pfeile haben Logik-Aussagen („Wenn A, dann B“). Hinweis: Jeder Pfeil wird durch CLR (Categories of Legitimate Reservation) geprüft: Klarheit, Existenz, Kausalität, Genügsamkeit, Vorhersagbarkeit. Wer Pfeile setzt, muss erklären.

    FacilitatorCore Problems
  3. 3

    Phase 3: Logik prüfen

    30-45 min

    Gemeinsamer Walkthrough von unten nach oben. Pro Pfeil fragen: gibt es Gegenbeispiele? Reicht die Ursache aus oder fehlt eine zusätzliche Bedingung? Schwache Pfeile mit Annahmensticker markieren. Hinweis: Logikprüfung ist die teuerste Phase und der eigentliche Wert der Methode. Wer hier abkürzt, hat am Ende ein Mindmap, kein CRT.

    FacilitatorIntervention Ideas
  4. 4

    Phase 4: Kernursachen identifizieren

    20-30 min

    Pfade rückverfolgen, gemeinsame Wurzeln markieren. Eine Ursache, die mehrere UDEs erklärt, ist Kandidat für Kernursache. Top 1-3 Kernursachen kennzeichnen. Hinweis: Wenn jede UDE eine eigene Wurzel hat, ist der Baum unvollständig oder die UDEs liegen in unterschiedlichen Systemen. Im ersten Fall weiter verbinden, im zweiten Bereich verengen.

    FacilitatorCurrent Reality Tree
  5. 5

    Phase 5: Interventionen und Followups

    20-30 min

    Pro Kernursache Interventionsideen sammeln. Pro Idee benennen, welche UDEs sie auflösen würde. Owner, nächster Schritt und Termin für eine Review festhalten. Hinweis: Interventionen werden in der Folge mit Future Reality Tree validiert. CRT ist Diagnose, FRT ist Therapieentwurf, beide gehören zusammen.

    OwnerCore Problems
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerCurrent Reality Tree
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Current Reality Tree

Ziel

Artefakt: Current Reality Tree

Arbeitsfrage

Welche wenigen Kernursachen liegen unter den unerwünschten Effekten des Systems, und an welchen Hebelpunkten würde eine Intervention die meisten UDEs gleichzeitig auflösen?

Kontext

Bereichs- oder Systemabgrenzung; Liste bekannter Probleme aus den letzten Quartalen; bekannte Verbesserungsinitiativen, die nicht gewirkt haben; Definition „unerwünschter Effekt“ (UDE).

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 2-6 h
  • Modus: Workshop
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung, der Logikprüfungen durchführt; drei bis acht Teilnehmer aus verschiedenen Funktionen (Sales, Operations, Engineering, Support); ein Scribe für Annahmen und Logikprüfungen.
  • Owner: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung, der Logikprüfungen durchführt
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Current Reality Tree hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Großes Whiteboard oder Miro-Board (mindestens 6 m horizontal); Haftnotizen in zwei Farben (UDEs, Zwischen-Ursachen); Pfeile/Marker für Kausalpfeile; Timer; geteilte Definition von UDE.

Vorbereitung

UDE-Bereich rechts am Board markieren (UDEs oben), Kausalkette nach links (Tiefer ins System). Beispiel-UDE und Beispiel-Kausalpfeil als Vorlage kleben. Telefone weg, ein Block Zeit ohne Unterbrechung.

Agenda

  1. Phase 1: UDEs sammeln (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Solo-Sketching 10 min: jede Person schreibt mindestens fünf UDEs (negative, messbar erlebte Effekte). Gemeinsam clustern, Duplikate zusammenführen, auf 10-15 UDEs verdichten. Jeder UDE als kompletter Satz formulieren. Hinweis: UDEs sind keine Ursachen, sondern beobachtete Effekte. „Onboarding ist schlecht“ ist Diagnose, „Zwei von fünf Neukunden brechen in Woche 1 ab“ ist UDE. Output: Current Reality Tree

  2. Phase 2: Kausale Verbindungen formulieren (60-90 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro UDE rückwärts fragen: was muss zutreffen, damit dieser Effekt entsteht? Hypothesen als Zwischenknoten kleben, mit Pfeilen verbinden. Pfeile haben Logik-Aussagen („Wenn A, dann B“). Hinweis: Jeder Pfeil wird durch CLR (Categories of Legitimate Reservation) geprüft: Klarheit, Existenz, Kausalität, Genügsamkeit, Vorhersagbarkeit. Wer Pfeile setzt, muss erklären. Output: Core Problems

  3. Phase 3: Logik prüfen (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Gemeinsamer Walkthrough von unten nach oben. Pro Pfeil fragen: gibt es Gegenbeispiele? Reicht die Ursache aus oder fehlt eine zusätzliche Bedingung? Schwache Pfeile mit Annahmensticker markieren. Hinweis: Logikprüfung ist die teuerste Phase und der eigentliche Wert der Methode. Wer hier abkürzt, hat am Ende ein Mindmap, kein CRT. Output: Intervention Ideas

  4. Phase 4: Kernursachen identifizieren (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Pfade rückverfolgen, gemeinsame Wurzeln markieren. Eine Ursache, die mehrere UDEs erklärt, ist Kandidat für Kernursache. Top 1-3 Kernursachen kennzeichnen. Hinweis: Wenn jede UDE eine eigene Wurzel hat, ist der Baum unvollständig oder die UDEs liegen in unterschiedlichen Systemen. Im ersten Fall weiter verbinden, im zweiten Bereich verengen. Output: Current Reality Tree

  5. Phase 5: Interventionen und Followups (20-30 min) Owner: Owner Aktion: Pro Kernursache Interventionsideen sammeln. Pro Idee benennen, welche UDEs sie auflösen würde. Owner, nächster Schritt und Termin für eine Review festhalten. Hinweis: Interventionen werden in der Folge mit Future Reality Tree validiert. CRT ist Diagnose, FRT ist Therapieentwurf, beide gehören zusammen. Output: Core Problems

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Current Reality Tree

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Current Reality Tree
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Current Reality Tree: Current Reality Tree

Arbeitsfrage

Welche wenigen Kernursachen liegen unter den unerwünschten Effekten des Systems, und an welchen Hebelpunkten würde eine Intervention die meisten UDEs gleichzeitig auflösen?

Kontext

Bereichs- oder Systemabgrenzung; Liste bekannter Probleme aus den letzten Quartalen; bekannte Verbesserungsinitiativen, die nicht gewirkt haben; Definition „unerwünschter Effekt“ (UDE).

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung, der Logikprüfungen durchführt
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung, der Logikprüfungen durchführt; drei bis acht Teilnehmer aus verschiedenen Funktionen (Sales, Operations, Engineering, Support); ein Scribe für Annahmen und Logikprüfungen.

Input

Großes Whiteboard oder Miro-Board (mindestens 6 m horizontal); Haftnotizen in zwei Farben (UDEs, Zwischen-Ursachen); Pfeile/Marker für Kausalpfeile; Timer; geteilte Definition von UDE.

Vorlage

Current Reality Tree Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Current Reality Tree:
  • Core Problems:
  • Intervention Ideas:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Current Reality Tree ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Current Reality Tree Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Current Reality Tree mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas

current-reality-tree-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Current Reality Tree mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Current Reality Tree Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Current Reality Tree:
  • Core Problems:
  • Intervention Ideas:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Current Reality Tree.
  • Pro Diagnoselauf eigener Eintrag mit Datum, Bereich und Teilnehmern. Folge-Iterationen nicht überschreiben; Änderungen am Baum als Delta-Liste am Ende des Dokuments führen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.