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Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session45-90 minWorkshop oder asyncAssumption List

Session: Assumption Surfacing

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Assumption List hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Vorhaben klären

    5-10 min

    Vorhaben oder Entscheidung laut lesen, Missverständnisse klären. Auf einen Satz festlegen, der für die Dauer des Workshops nicht mehr geändert wird. Hinweis: Wenn das Vorhaben im Workshop noch verändert wird, wechselt die Menge der Annahmen. Vorher fixieren.

    FacilitatorAssumption List
  2. 2

    Phase 2: Annahmen sammeln

    20-30 min

    Pro Kategorie (Nutzer, Markt, Technik, Geschäftsmodell, Organisation) Solo-Schreibphase 5 min, danach Kleben am Board. Mindestens drei Annahmen pro Kategorie. Hinweis: Annahmen sind oft Sätze, die mit „natürlich“, „selbstverständlich“ oder „jeder weiß“ anfangen. Solche Sätze laut formulieren entlarvt sie.

    FacilitatorCritical Assumptions
  3. 3

    Phase 3: Wichtigkeit und Unsicherheit bewerten

    15-20 min

    Pro Annahme zwei Bewertungen: Wie wichtig, wenn falsch (1-5)? Wie unsicher (1-5)? Annahmen ins Raster kleben. Top-Quadrant (hoch x hoch) markieren. Hinweis: „Unsicher“ ist nicht „unbekannt“. Wenn wir glauben, dass es so ist, aber keinen Beleg haben, ist es unsicher. Bauchgefühl zählt nicht als Beleg.

    FacilitatorLearning Plan
  4. 4

    Phase 4: Kritische Annahmen wählen

    10-15 min

    Top-3-Annahmen aus Quadrant „wichtig und unsicher“ wählen. Pro Annahme formulieren: was würden wir tun, wenn sie falsch ist? Hinweis: Wenn die Antwort „dann scheitert das Vorhaben“ lautet, ist Test vor Umsetzung Pflicht. Wenn „dann passen wir an“, ist Test günstig, aber nicht zwingend.

    FacilitatorAssumption List
  5. 5

    Phase 5: Lernplan

    10-15 min

    Pro kritischer Annahme einen Test wählen: Interview, Smoke Test, Datenanalyse, Spike, Expert Review. Owner, Datum und Erfolgskriterium notieren. Hinweis: Tests müssen günstiger sein als die Annahme falsch zu haben. Wer ein 6-Wochen-Pilot vorschlägt, um eine Annahme zu testen, die in 30 min Interview prüfbar wäre, optimiert falsch.

    OwnerCritical Assumptions
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerAssumption List
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Assumption Surfacing

Ziel

Artefakt: Assumption List

Arbeitsfrage

Welche impliziten Annahmen tragen das Vorhaben, und welche davon sind so wichtig und unsicher, dass sie vor der Umsetzung getestet werden müssen?

Kontext

Vorhaben als ein Satz; bisherige Argumente und Begründungen; bekannte Daten oder Recherchen; Zeithorizont und Budget für Annahmentests.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 45-90 min
  • Modus: Workshop oder async
  • Teilnehmende: Ein Facilitator, der Annahmen scharf trennt und Bewertung führt; zwei bis acht Teilnehmer mit unterschiedlicher Perspektive; ein Scribe für den Lernplan.
  • Owner: Ein Facilitator, der Annahmen scharf trennt und Bewertung führt
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Assumption List hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Whiteboard oder Miro-Board mit Zwei-Achsen-Raster (Wichtigkeit, Unsicherheit); Haftnotizen; Stifte; Timer; vorbereitete Liste typischer Annahmenkategorien (Nutzer, Markt, Technik, Geschäftsmodell, Organisation).

Vorbereitung

Vorhaben oben am Board. Zwei-Achsen-Raster vorbereiten (X: Unsicherheit, Y: Wichtigkeit). Annahmenkategorien sichtbar. Regel: Annahme ist alles, was wir glauben, ohne es zu wissen.

Agenda

  1. Phase 1: Vorhaben klären (5-10 min) Owner: Facilitator Aktion: Vorhaben oder Entscheidung laut lesen, Missverständnisse klären. Auf einen Satz festlegen, der für die Dauer des Workshops nicht mehr geändert wird. Hinweis: Wenn das Vorhaben im Workshop noch verändert wird, wechselt die Menge der Annahmen. Vorher fixieren. Output: Assumption List

  2. Phase 2: Annahmen sammeln (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Kategorie (Nutzer, Markt, Technik, Geschäftsmodell, Organisation) Solo-Schreibphase 5 min, danach Kleben am Board. Mindestens drei Annahmen pro Kategorie. Hinweis: Annahmen sind oft Sätze, die mit „natürlich“, „selbstverständlich“ oder „jeder weiß“ anfangen. Solche Sätze laut formulieren entlarvt sie. Output: Critical Assumptions

  3. Phase 3: Wichtigkeit und Unsicherheit bewerten (15-20 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Annahme zwei Bewertungen: Wie wichtig, wenn falsch (1-5)? Wie unsicher (1-5)? Annahmen ins Raster kleben. Top-Quadrant (hoch x hoch) markieren. Hinweis: „Unsicher“ ist nicht „unbekannt“. Wenn wir glauben, dass es so ist, aber keinen Beleg haben, ist es unsicher. Bauchgefühl zählt nicht als Beleg. Output: Learning Plan

  4. Phase 4: Kritische Annahmen wählen (10-15 min) Owner: Facilitator Aktion: Top-3-Annahmen aus Quadrant „wichtig und unsicher“ wählen. Pro Annahme formulieren: was würden wir tun, wenn sie falsch ist? Hinweis: Wenn die Antwort „dann scheitert das Vorhaben“ lautet, ist Test vor Umsetzung Pflicht. Wenn „dann passen wir an“, ist Test günstig, aber nicht zwingend. Output: Assumption List

  5. Phase 5: Lernplan (10-15 min) Owner: Owner Aktion: Pro kritischer Annahme einen Test wählen: Interview, Smoke Test, Datenanalyse, Spike, Expert Review. Owner, Datum und Erfolgskriterium notieren. Hinweis: Tests müssen günstiger sein als die Annahme falsch zu haben. Wer ein 6-Wochen-Pilot vorschlägt, um eine Annahme zu testen, die in 30 min Interview prüfbar wäre, optimiert falsch. Output: Critical Assumptions

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Assumption List

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Assumption List
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Assumption List: Assumption Surfacing

Arbeitsfrage

Welche impliziten Annahmen tragen das Vorhaben, und welche davon sind so wichtig und unsicher, dass sie vor der Umsetzung getestet werden müssen?

Kontext

Vorhaben als ein Satz; bisherige Argumente und Begründungen; bekannte Daten oder Recherchen; Zeithorizont und Budget für Annahmentests.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator, der Annahmen scharf trennt und Bewertung führt
  • Teilnehmende: Ein Facilitator, der Annahmen scharf trennt und Bewertung führt; zwei bis acht Teilnehmer mit unterschiedlicher Perspektive; ein Scribe für den Lernplan.

Input

Whiteboard oder Miro-Board mit Zwei-Achsen-Raster (Wichtigkeit, Unsicherheit); Haftnotizen; Stifte; Timer; vorbereitete Liste typischer Annahmenkategorien (Nutzer, Markt, Technik, Geschäftsmodell, Organisation).

Vorlage

Assumption Surfacing Arbeitsvorlage

Ziel

Macht implizite Annahmen hinter Ideen, Entscheidungen oder Strategien sichtbar.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Assumption List:
  • Critical Assumptions:
  • Learning Plan:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Assumption List ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Assumption Surfacing Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Assumption Surfacing mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
markdown

assumption-surfacing-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Assumption Surfacing mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Assumption Surfacing Arbeitsvorlage

Ziel

Macht implizite Annahmen hinter Ideen, Entscheidungen oder Strategien sichtbar.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Assumption List:
  • Critical Assumptions:
  • Learning Plan:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Assumption List.
  • Pro Vorhaben eigener Eintrag mit Datum. Nach jedem Annahmentest Update-Sektion: Annahme bestätigt, widerlegt, modifiziert. Alte Annahmen nicht löschen, sondern Status setzen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.