Herausforderungen für Ideation öffnen, ohne schon eine Lösung festzulegen.
How Might We
Formuliert ein Problem als offene Opportunity-Frage.
Insights oder Pain Points werden in positive, lösungsoffene Fragen übersetzt.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
- 1Insight benennenWelche Beobachtung wollen wir adressieren?
- 2HMW formulieren‚Wie könnten wir...?' offen und positiv formuliert.
- 3Mehrere VariantenVerschiedene Tonlagen: groß, klein, gegenteilig.
- 4Beste Frage wählenWelche eröffnet den meisten Lösungsraum?
Ablauf
- 1Insights sammeln
- 2Tensions extrahieren
- 3Als HMW-Fragen formulieren
- 4Scope schärfen
- 5Als Ideation Prompt nutzen
Ideal für
- Problem Reframing
- Workshop Kickoff
- Opportunity Design
Nicht gut für
- Direkte Lösungsauswahl
- Unklare Problemownership
Vertiefung
How Might We folgt einer klaren Arbeitslogik: Insights sammeln, Tensions extrahieren, Als HMW-Fragen formulieren, Scope schärfen und Als Ideation Prompt nutzen. Dadurch wird die Methode nicht nur als Gespräch geführt, sondern als sichtbarer Denkprozess aufgebaut. Die Beteiligten bewegen sich schrittweise von Rohmaterial, Beobachtungen oder Optionen zu einer gemeinsamen Struktur. Als Ergebnis entstehen HMW Questions, Challenge Framing und Idea Prompts, die Entscheidungen, Lernen oder weitere Planung anschlussfähig machen.
How Might We eignet sich besonders für Problem Reframing, Workshop Kickoff und Opportunity Design. Die Methode unterstützt Arbeit rund um framing, opportunity und ideation und hilft, implizite Annahmen explizit zu machen. Vorsicht ist in Kontexten wie Direkte Lösungsauswahl und Unklare Problemownership geboten; dann sollte vorher geklärt werden, ob genug Kontext, Beteiligung und Entscheidungsspielraum vorhanden sind.
Bereite eine klare Leitfrage, die passenden Informationen und eine sichtbare Arbeitsfläche vor. Plane etwa 10-20 min mit 1-10 Personen und nutze das Format wahlweise im Workshop oder asynchron. Die Durchführung bleibt leichtgewichtig; hilfreich sind kurze Timeboxes, sichtbare Zwischenergebnisse und ein Parkplatz für offene Fragen.
Workshop AgendaKompakte Agenda-Vorlage für Methodenketten mit Timebox, Zweck und Output.agenda
# Workshop Agenda
**Ziel:** ...
**Teilnehmende:** ...
**Dauer:** ...
| Zeit | Methode | Zweck | Output |
|---|---|---|---|
| 00:00 | Check-in | Fokus setzen | Gemeinsamer Start |
| 00:10 | How Might We | Ideationsfragen | HMW-Liste |
| 00:35 | Brainwriting | Ideen erzeugen | Idea Pool |
| 01:10 | Dot Voting | Auswahl vorbereiten | Priorisierte Ideen |
| 01:30 | Storyboarding | Konzept greifbar machen | Storyboard |
## Abschluss
Entscheidung, Owner, nächster Test.Ähnliche Methoden
Alle MethodenTime-boxed Ideengenerierung, die Menge und Tempo bewusst über Qualität stellt.
Generiert viele Ideen in kurzer Zeit in einem urteilsarmen Raum.
Strukturierte individuelle Ideenentwicklung ohne Gruppendynamik.
Fragenbasierte Ideation entlang von Wer, Was, Wann, Wo, Wie und Warum.
Nutzt absichtlich schlechte Ideen, um Druck zu senken und neue Denkpfade zu öffnen.
Stille Ideengenerierung, bei der Teilnehmende zuerst schreiben statt diskutieren.