Nutzererlebnis quantitativ über mehrere Dimensionen verfolgen.
HEART Framework
Misst UX über Happiness, Engagement, Adoption, Retention und Task Success.
Für jede der fünf Kategorien werden konkrete Metriken definiert und kontinuierlich gemessen.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Pro HEART-Dimension Ziel definieren
- 2Signals pro Ziel identifizieren
- 3Konkrete Metrik pro Signal festlegen
- 4Datenquellen und Erhebung klären
- 5Review-Kadenz vereinbaren
Ideal für
- Produktteams mit etabliertem Tracking
- UX-Heatmaps
- Cross-Squad-Vergleich
Nicht gut für
- Sehr frühe Prototypen ohne echte Nutzer
Vertiefung
Das HEART Framework wurde bei Google entwickelt und kombiniert qualitative und verhaltensbasierte Signale zu einer Mehr-Achsen-Sicht auf UX. Die fünf Dimensionen Happiness, Engagement, Adoption, Retention und Task Success werden jeweils mit Goals und Signals zu konkreten Metriken verbunden. Häufig wird HEART in einer GSM-Tabelle (Goals, Signals, Metrics) operationalisiert.
Geeignet für Produkte, die UX bewusst steuern wollen. Voraussetzung ist messbares Verhalten und Möglichkeiten für gezielte Befragungen.
Wähle pro Dimension höchstens eine bis zwei Metriken. Vermeide das Übersammeln von Daten ohne klares Ziel.
HEART Framework ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für HEART Framework mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
# HEART Framework Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- HEART-GSM-Tabelle:
- Dashboard:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.Ähnliche Methoden
Alle MethodenLeitet Metriken aus Zielen und prüfenden Fragen ab.
Bricht eine Top-Metrik in steuerbare Sub-Metriken herunter.
Schutzmetriken, die unerwünschte Nebenwirkungen einer Hauptmetrik aufdecken.
Beobachtet und befragt Nutzende während realer Arbeit im Nutzungskontext.
Längsschnittmethode, bei der Teilnehmende Erlebnisse, Aufgaben oder Nutzungsmomente über Zeit dokumentieren.
Analysiert Konversionen und Abbrüche zwischen definierten Schritten.