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Facilitation

Dot Estimation

Nutzt begrenzte Punkte, um relative Aufwände, Risiken oder Unsicherheiten schnell sichtbar zu machen.

FacilitationLowWorkshop5-20 min
Zweck

Schnell ein Gruppensignal zu Aufwand oder Unsicherheit erzeugen, ohne detaillierte Schätzrunden.

Funktionsweise

Teilnehmende erhalten Punkte und verteilen sie auf Items, die sie als aufwendig, riskant oder groß einschätzen.

Visuelle Orientierung

Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.

Visuelle MethodenskizzeInformationen sammeln, clustern und gemeinsam sortieren

Ablauf

  1. 1Items sichtbar machen
  2. 2Bedeutung der Punkte klären
  3. 3Punkte still verteilen
  4. 4Heatmap auswerten
  5. 5Große oder riskante Items besprechen

Ideal für

  • Workshop Triage
  • Frühe Aufwandssichtung
  • Risikomarkierung

Nicht gut für

  • Kapazitätsplanung
  • Vertragliche Schätzung
  • Komplexe technische Analyse

Vertiefung

Im Detail

Dot Estimation ist eine Schätzvariante von Dot Voting. Statt Präferenz oder Priorität zu wählen, markieren Teilnehmende Aufwand, Risiko oder Unsicherheit. Häufungen zeigen, welche Items wahrscheinlich größer, schwieriger oder klärungsbedürftiger sind. Das Ergebnis ist keine präzise Schätzung, sondern ein schnelles Heatmap-Signal für Diskussion, Slicing oder weitere Analyse.

Einordnung

Die Methode passt für frühe Backlog-Sichtungen, Workshop-Triage und Situationen, in denen schnelle relative Signale wichtiger sind als genaue Werte. Sie unterstützt Konvergenz und macht unterschiedliche Wahrnehmungen sichtbar. Sie ist nicht geeignet, wenn belastbare Kapazitäts- oder Terminprognosen benötigt werden.

Durchführung

Definiere eindeutig, wofür Punkte stehen: Aufwand, Risiko oder Unsicherheit. Begrenze die Punktzahl, damit echte Priorisierung entsteht. Diskutiere anschließend Cluster und Ausreißer, statt die Punktzahlen mechanisch als Aufwand zu interpretieren.

Output-Artefakte
Effort HeatmapRisk SignalsDiscussion Targets
Artefakt-Vorlagen
Dot Estimation ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Dot Estimation mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas
# Dot Estimation Canvas

## Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

## Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

## Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

## Arbeitsfläche

- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:

## Ergebnisartefakte
- Effort Heatmap:
- Risk Signals:
- Discussion Targets:

## Offene Fragen

- ...

## Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

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