Geteiltes Verständnis über Begriffe, Zusammenhänge und Wissenslücken aufbauen.
Concept Mapping
Visualisiert Konzepte und Beziehungen als beschriftetes Netzwerk.
Konzepte werden als Knoten gesammelt und mit benannten Beziehungen zu einer Wissensstruktur verbunden.
Visuelle Orientierung
Methodenskizze für ein schnelles Grundgefühl.
Ablauf
- 1Fokusfrage formulieren
- 2Konzepte sammeln
- 3Beziehungen benennen
- 4Map strukturieren
- 5Lücken und Widersprüche prüfen
Ideal für
- Knowledge Modeling
- Research Synthesis
- Learning Design
Nicht gut für
- Priorisierung ohne Kriterien
- Lineare Prozessmodellierung
Vertiefung
Concept Mapping folgt einer klaren Arbeitslogik: Fokusfrage formulieren, Konzepte sammeln, Beziehungen benennen, Map strukturieren und Lücken und Widersprüche prüfen. Dadurch wird die Methode nicht nur als Gespräch geführt, sondern als sichtbarer Denkprozess aufgebaut. Die Beteiligten bewegen sich schrittweise von Rohmaterial, Beobachtungen oder Optionen zu einer gemeinsamen Struktur. Als Ergebnis entstehen Concept Map, Relationship Labels und Knowledge Gaps, die Entscheidungen, Lernen oder weitere Planung anschlussfähig machen.
Concept Mapping eignet sich besonders für Knowledge Modeling, Research Synthesis und Learning Design. Die Methode unterstützt Arbeit rund um knowledge, concepts und mapping und hilft, implizite Annahmen explizit zu machen. Vorsicht ist in Kontexten wie Priorisierung ohne Kriterien und Lineare Prozessmodellierung geboten; dann sollte vorher geklärt werden, ob genug Kontext, Beteiligung und Entscheidungsspielraum vorhanden sind.
Bereite eine klare Leitfrage, die passenden Informationen und eine sichtbare Arbeitsfläche vor. Plane etwa 1-2 h mit 1-8 Personen und nutze das Format wahlweise im Workshop oder asynchron. Die Durchführung braucht spürbare Struktur und Vorbereitung; hilfreich sind kurze Timeboxes, sichtbare Zwischenergebnisse und ein Parkplatz für offene Fragen.
Quellen
Concept Mapping ArbeitsvorlageKompakte Arbeitsvorlage für Concept Mapping mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.canvas
# Concept Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Concept Map:
- Relationship Labels:
- Knowledge Gaps:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
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