Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Concept Mapping
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 1-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Run Sheet.
Run Sheet- 1
Phase 1: Fokusfrage und Kernkonzept
10-15 minFokusfrage laut lesen. Kernkonzept (zentraler Begriff) in die Mitte des Boards. Bei Bedarf zwei oder drei zentrale Konzepte, wenn die Fokusfrage mehrere Achsen hat. Hinweis: Wenn Kernkonzept unklar bleibt, hat die Fokusfrage mehrere Subfragen. Erst eingrenzen, dann mappen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConcept Map - 2
Phase 2: Konzepte sammeln
15-25 minBrainwriting-Solo 5 min: jede Person schreibt mindestens 10 Konzepte zur Fokusfrage. Anschließend Kleben rund um Kernkonzept. Duplikate konsolidieren. Hinweis: Konzepte sind Substantive oder Substantiv-Phrasen, keine Verben oder ganzen Sätze. Wer „verbessern“ schreibt, formuliert um zu „Verbesserungsschleife“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorRelationship Labels - 3
Phase 3: Beziehungen benennen
30-45 minVerbindungslinien ziehen, jede mit Beschriftung als Verb oder Beziehungsphrase („beeinflusst“, „besteht aus“, „verursacht“, „ist Voraussetzung für“). Pro Verbindung Richtung als Pfeil. Hinweis: Verbindungen ohne Beschriftung sind wertlos. Die Beschriftung trägt die eigentliche Semantik der Map. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorKnowledge Gaps - 4
Phase 4: Struktur und Lücken prüfen
15-20 minMap gemeinsam durchgehen. Cluster bilden, Hierarchie sichtbar machen (übergeordnete Konzepte oben). Lücken oder Widersprüche markieren. Hinweis: Eine Konzept-Map mit nur wenigen Querverbindungen ist meist eine Hierarchie, kein Netz. Querverbindungen sind die wertvolle Erkenntnis. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
FacilitatorConcept Map - 5
Phase 5: Folgefragen und Owner
10-15 minPro Lücke oder Widerspruch eine Folgefrage formulieren. Owner und Frist festhalten. Map exportieren und im Wissensspeicher ablegen. Hinweis: Lücken sind oft die Themen, an denen das Team gerade lernt. Festhalten lohnt sich auch ohne sofortige Auflösung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
OwnerRelationship Labels - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerConcept Map
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
# Session Brief: Concept Mapping
## Ziel
Artefakt: Concept Map
## Arbeitsfrage
Welche Konzepte gehören zur Fokusfrage, wie hängen sie semantisch zusammen, und wo zeigen sich Wissenslücken oder Widersprüche?
## Kontext
Fokusfrage als ein Satz; bestehende Glossare, Modelle oder Forschungsnotizen; Definition, was als Konzept zählt (Substantiv oder Substantiv-Phrase, kein Verb); Zielgruppe der Map (intern, didaktisch, etc.).
## Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 1-2 h
- Modus: Workshop oder async
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Konzeptkern und Verbindungen führt; ein bis acht Teilnehmer mit Fach- oder Lernhintergrund; ein Scribe für Lücken-Liste und Folgefragen.
- Owner: Ein Facilitator, der Konzeptkern und Verbindungen führt
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
## Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
## Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Concept Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit großer freier Fläche; Haftnotizen für Konzepte; Marker für gerichtete Beschriftungen auf Verbindungen; geteilte Fokusfrage oben; Timer.
## Vorbereitung
Fokusfrage oben am Board. Beispielkonzept und Beispielverbindung („Konzept A — beeinflusst — Konzept B“) sichtbar. Regel: jede Verbindung trägt ein Verb oder eine Beziehungsbezeichnung.
## Agenda
1. Phase 1: Fokusfrage und Kernkonzept (10-15 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Fokusfrage laut lesen. Kernkonzept (zentraler Begriff) in die Mitte des Boards. Bei Bedarf zwei oder drei zentrale Konzepte, wenn die Fokusfrage mehrere Achsen hat. Hinweis: Wenn Kernkonzept unklar bleibt, hat die Fokusfrage mehrere Subfragen. Erst eingrenzen, dann mappen. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Concept Map
2. Phase 2: Konzepte sammeln (15-25 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Brainwriting-Solo 5 min: jede Person schreibt mindestens 10 Konzepte zur Fokusfrage. Anschließend Kleben rund um Kernkonzept. Duplikate konsolidieren. Hinweis: Konzepte sind Substantive oder Substantiv-Phrasen, keine Verben oder ganzen Sätze. Wer „verbessern“ schreibt, formuliert um zu „Verbesserungsschleife“. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Relationship Labels
3. Phase 3: Beziehungen benennen (30-45 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Verbindungslinien ziehen, jede mit Beschriftung als Verb oder Beziehungsphrase („beeinflusst“, „besteht aus“, „verursacht“, „ist Voraussetzung für“). Pro Verbindung Richtung als Pfeil. Hinweis: Verbindungen ohne Beschriftung sind wertlos. Die Beschriftung trägt die eigentliche Semantik der Map. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Knowledge Gaps
4. Phase 4: Struktur und Lücken prüfen (15-20 min)
Owner: Facilitator
Aktion: Map gemeinsam durchgehen. Cluster bilden, Hierarchie sichtbar machen (übergeordnete Konzepte oben). Lücken oder Widersprüche markieren. Hinweis: Eine Konzept-Map mit nur wenigen Querverbindungen ist meist eine Hierarchie, kein Netz. Querverbindungen sind die wertvolle Erkenntnis. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Concept Map
5. Phase 5: Folgefragen und Owner (10-15 min)
Owner: Owner
Aktion: Pro Lücke oder Widerspruch eine Folgefrage formulieren. Owner und Frist festhalten. Map exportieren und im Wissensspeicher ablegen. Hinweis: Lücken sind oft die Themen, an denen das Team gerade lernt. Festhalten lohnt sich auch ohne sofortige Auflösung. Sammle Beiträge sichtbar, gleiche Annahmen im Team ab und halte Dissens nicht nur mündlich fest. Arbeite direkt im Zielartefakt, statt nur über das Artefakt zu sprechen.
Output: Relationship Labels
6. Artefakt veröffentlichen (10 min)
Owner: Owner
Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
Output: Concept Map
## Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Concept Map
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
# Concept Map: Concept Mapping
## Arbeitsfrage
Welche Konzepte gehören zur Fokusfrage, wie hängen sie semantisch zusammen, und wo zeigen sich Wissenslücken oder Widersprüche?
## Kontext
Fokusfrage als ein Satz; bestehende Glossare, Modelle oder Forschungsnotizen; Definition, was als Konzept zählt (Substantiv oder Substantiv-Phrase, kein Verb); Zielgruppe der Map (intern, didaktisch, etc.).
## Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator, der Konzeptkern und Verbindungen führt
- Teilnehmende: Ein Facilitator, der Konzeptkern und Verbindungen führt; ein bis acht Teilnehmer mit Fach- oder Lernhintergrund; ein Scribe für Lücken-Liste und Folgefragen.
## Input
Whiteboard oder Miro-Board mit großer freier Fläche; Haftnotizen für Konzepte; Marker für gerichtete Beschriftungen auf Verbindungen; geteilte Fokusfrage oben; Timer.
## Vorlage
# Concept Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Concept Map:
- Relationship Labels:
- Knowledge Gaps:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.
## Fertigstellungscheck
- Concept Map ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
## Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminierenConcept Mapping Arbeitsvorlage
# Concept Mapping Canvas
## Kontext
Wofür wird die Methode eingesetzt?
## Kernfrage
Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?
## Input
Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?
## Arbeitsfläche
- Bereich 1:
- Bereich 2:
- Bereich 3:
- Beziehungen / Muster:
## Ergebnisartefakte
- Concept Map:
- Relationship Labels:
- Knowledge Gaps:
## Offene Fragen
- ...
## Nächster Schritt
Owner, Datum, Erfolgssignal.- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Concept Map.
- Pro Fokusfrage eigene Map mit Datum. Wachsende Map regelmäßig versionieren (z. B. quartalsweise) und Delta dokumentieren. Bei größeren Umbauten neue Version, alte als Snapshot behalten.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.