Scope und Zweck von Value Chain Analysis sind als konkrete Frage benannt.
Value Chain Analysis
Die Anleitung zur Methode: Voraussetzungen und Materialien klären, den gesamten Ablauf verstehen und Ergebnisse, Stolperfallen sowie Abbruchkriterien nachschlagen.
Vorbedingung
Was vorher fertig sein muss
Definiertes Angebot und Segment, Aktivitäts- und Kostendaten, Kundennutzen und Prozesswissen und entscheidungsfähige Fachpersonen sind verfügbar.
Vorbereitung
Was vor Start vorliegen muss
Definiertes Angebot und Segment, Aktivitäts- und Kostendaten, Kundennutzen und Prozesswissen, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
Business Owner · Operations · Finance · Customer/Product · Funktionsowner
Definiertes Angebot und Segment, Aktivitäts- und Kostendaten, Kundennutzen und Prozesswissen vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
90–120 Minuten
primäre und unterstützende Aktivitäten mit Cost/Value Drivern und Linkages sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Kernfrage
Die eine Frage, die diese Methode beantwortet
Welche Aktivitäten und Linkages treiben Kosten oder Differenzierung, und wo lohnt Veränderung?
Ablauf
Phasen mit Ziel, Durchführung, Ergebnis und Stolperfalle
Porters Value Chain ist ein System konkreter Aktivitäten, kein Organigramm. Vorteil kann aus einer Tätigkeit oder ihrer Abstimmung mit anderen entstehen.
Value Chain Map
Fiktives Arbeitsbeispiel
primäre und unterstützende Aktivitäten mit Cost/Value Drivern und Linkages als präzise Arbeitsstruktur mit fiktivem Beispiel.
Geschäft und Kunde
Angebot · Segment · Grenze
Revisionssicheres Reporting für regulierte B2B-Kunden.
Primäre Aktivitäten
Inbound · Operations · Outbound · Sales · Service
Daten bereinigen, Bericht erzeugen, prüfen.
Unterstützende Aktivitäten
Infrastructure · HR · Technology · Procurement
Validierungsregeln und Quellenpfad.
Treiber und Linkage
Daten · Wirkung · verbundene Aktivität
6 h Bereinigung; Automation senkt Nacharbeit.
Strategische Option
Änderung · Trade-off · Metrik
Validierung automatisieren; Stunden/Kunde und Fehlerquote messen.
Das Beispiel zeigt die Fachlogik von Value Chain Analysis; eigene Vorlagen bleiben leer.
- 1
Grenze
Grenze

Ziel
Analysegrenze so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche Aktivitäten und Linkages treiben Kosten oder Differenzierung, und wo lohnt Veränderung?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Definiertes Angebot und Segment
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Durchführung
- Angebot, Segment, geografischen Scope und Zeitraum festlegen.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Analysegrenze festhalten.
Ergebnis
Analysegrenze
Analysegrenze · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Ist klar, wessen Wert und welche Marge betrachtet werden?
Stolperfalle
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen. Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 2
Aktivitäten
Aktivitäten

Ziel
Aktivitätskette so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche Aktivitäten und Linkages treiben Kosten oder Differenzierung, und wo lohnt Veränderung?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Analysegrenze
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Durchführung
- Primäre und unterstützende Aktivitäten als konkrete Tätigkeiten abbilden.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Aktivitätskette festhalten.
Ergebnis
Aktivitätskette
Aktivitätskette · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Sind Tätigkeiten statt Abteilungen beschrieben?
Stolperfalle
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen. Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 3
Treiber
Treiber

Ziel
Treiberanalyse so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche Aktivitäten und Linkages treiben Kosten oder Differenzierung, und wo lohnt Veränderung?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Aktivitätskette
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Durchführung
- Kosten-, Differenzierungs- und Linkage-Treiber mit Daten belegen.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Treiberanalyse festhalten.
Ergebnis
Treiberanalyse
Treiberanalyse · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Ist der Pfad vom Treiber zu Kosten oder Nutzen sichtbar?
Stolperfalle
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen. Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
- 4
Optionen
Optionen

Ziel
Interventionsportfolio so erarbeiten, dass die Kernfrage „Welche Aktivitäten und Linkages treiben Kosten oder Differenzierung, und wo lohnt Veränderung?“ belastbar weiter beantwortet werden kann.
Voraussetzungen für diesen Schritt
- Treiberanalyse
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Durchführung
- Verbesserungs- und Make-or-Buy-Optionen mit Trade-offs priorisieren.
- Quelle, Begründung und offene Unsicherheit direkt in Interventionsportfolio festhalten.
Ergebnis
Interventionsportfolio
Interventionsportfolio · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Qualitätscheck
Verbessert die Option Systemmarge oder Differenzierung?
Stolperfalle
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen. Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Zeitlicher Rahmen: 10–20 Minuten
Artefakt
Was am Ende rauskommt
Skizze: so sieht das Artefakt aus
Versioniertes Value Chain Map mit Datum, Quellen, Ownern und nächstem Review.
Datum, Quelle, Annahmenstand und Entscheidung je Fassung von Value Chain Map erhalten.
- Value Chain Map als Board oder Dokument
- Quellen- und Evidenzregister
- Entscheidungs- und Maßnahmenlog
value-chain-analysis-working-template.md
Plane Value Chain Analysis entlang der fachlichen Schritte und der konkreten Entscheidungsfrage.
Value Chain Analysis: Arbeitsvorlage
Fragestellung
Noch zu klären
Gewünschtes Ergebnis
Noch zu klären
Rahmen
Gesamten Workshop Zeit: 90–120 Minuten
Diese Vorlage während der Arbeit auf Papier oder in einem eigenen Dokument ausfüllen.
Vorbereitung für diesen Umfang
Methodische Grundausstattung
- Materialien: Definiertes Angebot und Segment, Aktivitäts- und Kostendaten, Kundennutzen und Prozesswissen, gemeinsame Arbeitsfläche, Quellenlinks und Entscheidungslog.
- Rollen: Business Owner · Operations · Finance · Customer/Product · Funktionsowner
- Vorab-Infos: Definiertes Angebot und Segment, Aktivitäts- und Kostendaten, Kundennutzen und Prozesswissen vorab zusammentragen und offene Annahmen markieren.
- Gesamter Zeitbedarf: 90–120 Minuten
- Setup: primäre und unterstützende Aktivitäten mit Cost/Value Drivern und Linkages sichtbar vorbereiten und Bewertungsbegriffe vor Beginn kalibrieren.
Für die Arbeitsschritte bereitstellen
Grenze: Grenze
- Definiertes Angebot und Segment
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Aktivitäten: Aktivitäten
- Analysegrenze
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Treiber: Treiber
- Aktivitätskette
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Optionen: Optionen
- Treiberanalyse
- Aktivitäts- und Kostendaten
- Kundennutzen und Prozesswissen
Value Chain Map
Geschäft und Kunde
Angebot · Segment · Grenze
...
Primäre Aktivitäten
Inbound · Operations · Outbound · Sales · Service
...
Unterstützende Aktivitäten
Infrastructure · HR · Technology · Procurement
...
Treiber und Linkage
Daten · Wirkung · verbundene Aktivität
...
Strategische Option
Änderung · Trade-off · Metrik
...
Nur reale Angaben, Quellen und Entscheidungen eintragen.
Harvard Business School: The Value Chain
Grenze: Grenze
Erwartetes Artefakt: Analysegrenze
Analysegrenze · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Ist klar, wessen Wert und welche Marge betrachtet werden?
Aktivitäten: Aktivitäten
Erwartetes Artefakt: Aktivitätskette
Aktivitätskette · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Sind Tätigkeiten statt Abteilungen beschrieben?
Treiber: Treiber
Erwartetes Artefakt: Treiberanalyse
Treiberanalyse · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Ist der Pfad vom Treiber zu Kosten oder Nutzen sichtbar?
Optionen: Optionen
Erwartetes Artefakt: Interventionsportfolio
Interventionsportfolio · Quelle · Unsicherheit · nächster Entscheid
Eintrag:
...
- Verbessert die Option Systemmarge oder Differenzierung?
Offene Fragen und nächste Schritte
...
Methodenanleitung: https://methodatlas.meierhoff-systems.de/de/methods/value-chain-analysis/run-sheet
Beispielausgabe
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel zur Orientierung. Die genannten Mengen und Zeiten beschreiben diesen Fall und sind keine allgemeine Vorgabe.
value-chain-analysis-beispiel.md
Konkret gefülltes Szenario, fiktives Beispiel
Fiktives Beispiel: Operations 'Monatsbericht erzeugen'. Cost Driver: manuelle Datenbereinigung 6 h/Kunde. Differenzierungsdriver: revisionssicherer Quellenpfad. Linkage zu Technology Development: automatisierte Validierung senkt Nacharbeit und erhöht Auditierbarkeit.
Stolperfallen
Symptome erkennen, gegensteuern
Kurzüberblick, vollständiger Text steht in der jeweiligen Phase im Ablauf
- GrenzeAbteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.In der Phase ansehen
- AktivitätenAbteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.In der Phase ansehen
- TreiberAbteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.In der Phase ansehen
- OptionenAbteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.In der Phase ansehen
Grenze
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.
Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Aktivitäten
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.
Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Treiber
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.
Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Optionen
Abteilungen ersetzen Aktivitäten oder lokale Kostenoptimierung verdrängt den Kundennutzen.
Auf Tätigkeiten, Inputs, Outputs und Linkages zurückgehen und Kosten sowie Differenzierung gemeinsam prüfen.
Abbruchkriterien
Wann du anhalten, Voraussetzungen klären oder einen anderen Ansatz wählen solltest
Methodenanleitung durchgearbeitet?
Zum Steckbrief für Zweck, ähnliche Methoden und Quellen oder direkt zur nächsten Methode im Katalog.

