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Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session2-6 hWorkshopTheory of Change Map

Session: Theory of Change

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 4-12. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Theory of Change Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Impact formulieren

    20-30 min

    Langfristigen Impact als beobachtbares Endbild formulieren (typisch 3-5 Jahre). Pro Stakeholder konkret: welcher Zustand wird angestrebt? Mit messbaren Indikatoren unterlegen. Hinweis: Impact ist nicht Mission. Mission ist Richtung, Impact ist beobachtbarer Zustand. „Bildung verbessert“ ist Mission, „Anteil Schulabbrecher in Region X von 12% auf 7%“ ist Impact.

    FacilitatorTheory of Change Map
  2. 2

    Phase 2: Outcomes rückwärts ableiten

    30-45 min

    Pro Impact-Aussage fragen: welche Verhaltens- oder Zustandsänderungen müssen vorher eintreten? Outcomes als Kette aufbauen (langfristig → mittelfristig → kurzfristig). Hinweis: Outcomes sind Veränderungen bei den Stakeholdern, nicht das, was wir tun. „Eltern besuchen Workshops“ ist Output, „Eltern wenden neue Erziehungstechniken an“ ist Outcome.

    FacilitatorAssumptions
  3. 3

    Phase 3: Outputs und Aktivitäten

    30-45 min

    Pro Outcome notieren, welche Outputs (zählbare Ergebnisse von Aktivitäten) nötig sind und welche Aktivitäten diese Outputs produzieren. Inputs (Ressourcen) hinten anstellen. Hinweis: Eine Aktivität produziert nicht automatisch einen Outcome. Pro Verbindung Output → Outcome Annahmen prüfen, denn hier liegt typisch der Bruch.

    FacilitatorOutcome Measures
  4. 4

    Phase 4: Annahmen explizit markieren

    30-45 min

    Pro Pfeil im Diagramm Annahmen mit Annahmensticker markieren: was muss zutreffen, damit die Wirkung eintritt (kausale Annahme, Kontextannahme, Ressourcenannahme)? Hinweis: Annahmen sind die Stellen, an denen Programme typisch scheitern. Wer keine Annahmen markiert, dokumentiert nicht die Theorie, sondern den Wunsch.

    FacilitatorTheory of Change Map
  5. 5

    Phase 5: Messpunkte und Risiken

    30-45 min

    Pro Outcome und Impact mindestens ein Messpunkt: Indikator, Datenquelle, Häufigkeit. Pro kritischer Annahme einen Risiko-Sticker mit Eintretens- und Schadenswert. Owner für Messung und Risikoüberwachung. Hinweis: Messpunkte ohne Datenquelle sind Wunschdenken. Wenn Daten erst erhoben werden müssen, ist die Erhebung selbst ein Output, kein Selbstläufer.

    OwnerAssumptions
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerTheory of Change Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Theory of Change

Ziel

Artefakt: Theory of Change Map

Arbeitsfrage

Wie führen die geplanten Aktivitäten über Outputs und Outcomes zum langfristigen Impact, und welche Annahmen und Risiken müssen wir testen und messen?

Kontext

Mission oder Programmidee in einem Absatz; bisherige Wirkannahmen; bekannte Daten oder Studien zu vergleichbaren Programmen; Zeithorizont (typisch 3-5 Jahre für Impact).

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 2-6 h
  • Modus: Workshop
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung; vier bis zwölf Teilnehmer aus Programmleitung, Operations, Domain, Evaluation; ein Scribe für Annahmen und Messpunkte.
  • Owner: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Theory of Change Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Großes Whiteboard oder Miro-Board mit Spalten von rechts nach links (Impact, Outcomes, Outputs, Aktivitäten, Inputs); Haftnotizen in vier Farben; Marker für Annahmensticker und Risikosymbole; Timer.

Vorbereitung

Fünf Spalten am Board, von rechts nach links arbeiten. Beispielzeile (Aktivität → Output → Outcome → Impact) sichtbar. Regel: rückwärts denken, Impact ist Startpunkt, nicht Endpunkt.

Agenda

  1. Phase 1: Impact formulieren (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Langfristigen Impact als beobachtbares Endbild formulieren (typisch 3-5 Jahre). Pro Stakeholder konkret: welcher Zustand wird angestrebt? Mit messbaren Indikatoren unterlegen. Hinweis: Impact ist nicht Mission. Mission ist Richtung, Impact ist beobachtbarer Zustand. „Bildung verbessert“ ist Mission, „Anteil Schulabbrecher in Region X von 12% auf 7%“ ist Impact. Output: Theory of Change Map

  2. Phase 2: Outcomes rückwärts ableiten (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Impact-Aussage fragen: welche Verhaltens- oder Zustandsänderungen müssen vorher eintreten? Outcomes als Kette aufbauen (langfristig → mittelfristig → kurzfristig). Hinweis: Outcomes sind Veränderungen bei den Stakeholdern, nicht das, was wir tun. „Eltern besuchen Workshops“ ist Output, „Eltern wenden neue Erziehungstechniken an“ ist Outcome. Output: Assumptions

  3. Phase 3: Outputs und Aktivitäten (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Outcome notieren, welche Outputs (zählbare Ergebnisse von Aktivitäten) nötig sind und welche Aktivitäten diese Outputs produzieren. Inputs (Ressourcen) hinten anstellen. Hinweis: Eine Aktivität produziert nicht automatisch einen Outcome. Pro Verbindung Output → Outcome Annahmen prüfen, denn hier liegt typisch der Bruch. Output: Outcome Measures

  4. Phase 4: Annahmen explizit markieren (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Pfeil im Diagramm Annahmen mit Annahmensticker markieren: was muss zutreffen, damit die Wirkung eintritt (kausale Annahme, Kontextannahme, Ressourcenannahme)? Hinweis: Annahmen sind die Stellen, an denen Programme typisch scheitern. Wer keine Annahmen markiert, dokumentiert nicht die Theorie, sondern den Wunsch. Output: Theory of Change Map

  5. Phase 5: Messpunkte und Risiken (30-45 min) Owner: Owner Aktion: Pro Outcome und Impact mindestens ein Messpunkt: Indikator, Datenquelle, Häufigkeit. Pro kritischer Annahme einen Risiko-Sticker mit Eintretens- und Schadenswert. Owner für Messung und Risikoüberwachung. Hinweis: Messpunkte ohne Datenquelle sind Wunschdenken. Wenn Daten erst erhoben werden müssen, ist die Erhebung selbst ein Output, kein Selbstläufer. Output: Assumptions

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Theory of Change Map

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Theory of Change Map
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Theory of Change Map: Theory of Change

Arbeitsfrage

Wie führen die geplanten Aktivitäten über Outputs und Outcomes zum langfristigen Impact, und welche Annahmen und Risiken müssen wir testen und messen?

Kontext

Mission oder Programmidee in einem Absatz; bisherige Wirkannahmen; bekannte Daten oder Studien zu vergleichbaren Programmen; Zeithorizont (typisch 3-5 Jahre für Impact).

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit ToC-Erfahrung; vier bis zwölf Teilnehmer aus Programmleitung, Operations, Domain, Evaluation; ein Scribe für Annahmen und Messpunkte.

Input

Großes Whiteboard oder Miro-Board mit Spalten von rechts nach links (Impact, Outcomes, Outputs, Aktivitäten, Inputs); Haftnotizen in vier Farben; Marker für Annahmensticker und Risikosymbole; Timer.

Vorlage

Theory of Change Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Theory of Change Map:
  • Assumptions:
  • Outcome Measures:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Theory of Change Map ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Theory of Change Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Theory of Change mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
canvas

theory-of-change-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Theory of Change mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Theory of Change Canvas

Kontext

Wofür wird die Methode eingesetzt?

Kernfrage

Welche Frage soll am Ende beantwortet sein?

Input

Welche Daten, Beobachtungen oder Materialien liegen vor?

Arbeitsfläche

  • Bereich 1:
  • Bereich 2:
  • Bereich 3:
  • Beziehungen / Muster:

Ergebnisartefakte

  • Theory of Change Map:
  • Assumptions:
  • Outcome Measures:

Offene Fragen

  • ...

Nächster Schritt

Owner, Datum, Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Theory of Change Map.
  • Pro Programm eigene ToC mit Datum. Jährliche Reviews mit Update-Sektion (welche Annahmen bestätigt, widerlegt, modifiziert). Bei Strategie-Wechsel neue Version, alte als Snapshot behalten.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.