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Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session90-180 minWorkshopArchetyp-Zuordnung

Session: System Archetypes

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Archetyp-Zuordnung hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Beobachtungen formulieren

    20-30 min

    Konkrete wiederkehrende Symptome auflisten. Pro Symptom Daten oder Beleg. Vergangene Lösungsversuche und ihre Wirkung. Ziel: mindestens 5 Beobachtungen mit Zeitachse. Hinweis: Symptome ohne Daten sind anekdotisch. Wer keine Daten hat, ist nicht im Beobachtungs-Modus, sondern im Spekulations-Modus. Erst Daten, dann Archetyp.

    FacilitatorArchetyp-Zuordnung
  2. 2

    Phase 2: Archetypen-Karten einführen

    20-30 min

    Pro Archetyp Loop-Struktur erklären mit Beispiel. Limits to Growth: Wachstum, das eigene Grenze erzeugt. Shifting the Burden: Symptom-Lösung schwächt Fundamentallösung. Fixes that Fail: schnelle Lösung verstärkt Problem langfristig. Etc. Hinweis: Jeder Archetyp hat charakteristische Loop-Struktur. Wer Loops nicht zeichnen kann, hat Archetyp nicht verstanden. Pro Archetyp Skizze an der Wand.

    FacilitatorHebel-Liste
  3. 3

    Phase 3: Mögliche Archetypen prüfen

    30-40 min

    Beobachtungen mit 2-3 Archetyp-Kandidaten abgleichen. Pro Kandidat prüfen: passen Loops, passen Verzögerungen, erklärt es die vergangenen Lösungsversuche. Hinweis: Mehrere Archetypen sind oft gleichzeitig aktiv. Nicht früh festschnappen. Wer den ersten plausiblen wählt, übersieht oft den dominanten.

    FacilitatorArchetyp-Zuordnung
  4. 4

    Phase 4: Loops und Verzögerungen zeichnen

    30-45 min

    Gewählten Archetyp explizit für unseren Fall zeichnen. Variablen mit echten Bezeichnungen (z. B. „Anzahl Support-Tickets“, „Engineering-Kapazität“). Verzögerungen markieren. Hinweis: Generischer Archetyp wird zu konkretem Diagramm. Verzögerungen sind oft Schlüssel: schnelle Wirkung kurzfristig, kontraintuitive Wirkung langfristig.

    FacilitatorHebel-Liste
  5. 5

    Phase 5: Hebel und Aktionen

    30-45 min

    Pro Archetyp typische Hebel (z. B. bei Shifting the Burden: Fundamentallösung stärken, nicht Symptom-Lösung skalieren). Aktionen mit Owner und Frist. Hinweis: Archetypen haben Lehrbuch-Hebel. Wer Hebel ignoriert und stattdessen Symptom-Aktionen vorschlägt, läuft im Archetyp weiter. Lehrbuch-Hebel als Default.

    OwnerArchetyp-Zuordnung
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerArchetyp-Zuordnung
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: System Archetypes

Ziel

Artefakt: Archetyp-Zuordnung

Arbeitsfrage

Welcher Archetyp erklärt die wiederkehrenden Symptome am besten, und welche Hebel sind für diesen Archetypen typisch?

Kontext

Aktuelle Beobachtungen mit Daten (z. B. Trend-Charts); bekannte vergangene Lösungsversuche mit Ergebnis; Iceberg-Model-Analyse falls vorhanden; Archetyp-Karten als Pre-Read.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 90-180 min
  • Modus: Workshop
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung; 3-10 Teilnehmer mit Kontext zum Problem; Scribe für Hebel und Aktionen; optional ein Coach für Archetyp-Vertiefung.
  • Owner: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Archetyp-Zuordnung hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

Whiteboard oder Miro-Board mit Archetyp-Karten (Limits to Growth, Shifting the Burden, Tragedy of the Commons, Fixes that Fail, Success to the Successful, Drifting Goals, Escalation, Growth and Underinvestment); aktuelle Beobachtungen oder Symptome; Senge-/Meadows-Referenz; Stifte.

Vorbereitung

Archetyp-Karten an der Wand mit kurzer Loop-Skizze und Beispiel. Sektion für Beobachtungen. Sektion für identifizierten Archetyp. Sektion für Hebel und Aktionen. Regel: mehrere Archetypen prüfen, nicht ersten festschnappen.

Agenda

  1. Phase 1: Beobachtungen formulieren (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Konkrete wiederkehrende Symptome auflisten. Pro Symptom Daten oder Beleg. Vergangene Lösungsversuche und ihre Wirkung. Ziel: mindestens 5 Beobachtungen mit Zeitachse. Hinweis: Symptome ohne Daten sind anekdotisch. Wer keine Daten hat, ist nicht im Beobachtungs-Modus, sondern im Spekulations-Modus. Erst Daten, dann Archetyp. Output: Archetyp-Zuordnung

  2. Phase 2: Archetypen-Karten einführen (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Archetyp Loop-Struktur erklären mit Beispiel. Limits to Growth: Wachstum, das eigene Grenze erzeugt. Shifting the Burden: Symptom-Lösung schwächt Fundamentallösung. Fixes that Fail: schnelle Lösung verstärkt Problem langfristig. Etc. Hinweis: Jeder Archetyp hat charakteristische Loop-Struktur. Wer Loops nicht zeichnen kann, hat Archetyp nicht verstanden. Pro Archetyp Skizze an der Wand. Output: Hebel-Liste

  3. Phase 3: Mögliche Archetypen prüfen (30-40 min) Owner: Facilitator Aktion: Beobachtungen mit 2-3 Archetyp-Kandidaten abgleichen. Pro Kandidat prüfen: passen Loops, passen Verzögerungen, erklärt es die vergangenen Lösungsversuche. Hinweis: Mehrere Archetypen sind oft gleichzeitig aktiv. Nicht früh festschnappen. Wer den ersten plausiblen wählt, übersieht oft den dominanten. Output: Archetyp-Zuordnung

  4. Phase 4: Loops und Verzögerungen zeichnen (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Gewählten Archetyp explizit für unseren Fall zeichnen. Variablen mit echten Bezeichnungen (z. B. „Anzahl Support-Tickets“, „Engineering-Kapazität“). Verzögerungen markieren. Hinweis: Generischer Archetyp wird zu konkretem Diagramm. Verzögerungen sind oft Schlüssel: schnelle Wirkung kurzfristig, kontraintuitive Wirkung langfristig. Output: Hebel-Liste

  5. Phase 5: Hebel und Aktionen (30-45 min) Owner: Owner Aktion: Pro Archetyp typische Hebel (z. B. bei Shifting the Burden: Fundamentallösung stärken, nicht Symptom-Lösung skalieren). Aktionen mit Owner und Frist. Hinweis: Archetypen haben Lehrbuch-Hebel. Wer Hebel ignoriert und stattdessen Symptom-Aktionen vorschlägt, läuft im Archetyp weiter. Lehrbuch-Hebel als Default. Output: Archetyp-Zuordnung

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Archetyp-Zuordnung

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Archetyp-Zuordnung
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Archetyp-Zuordnung: System Archetypes

Arbeitsfrage

Welcher Archetyp erklärt die wiederkehrenden Symptome am besten, und welche Hebel sind für diesen Archetypen typisch?

Kontext

Aktuelle Beobachtungen mit Daten (z. B. Trend-Charts); bekannte vergangene Lösungsversuche mit Ergebnis; Iceberg-Model-Analyse falls vorhanden; Archetyp-Karten als Pre-Read.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung; 3-10 Teilnehmer mit Kontext zum Problem; Scribe für Hebel und Aktionen; optional ein Coach für Archetyp-Vertiefung.

Input

Whiteboard oder Miro-Board mit Archetyp-Karten (Limits to Growth, Shifting the Burden, Tragedy of the Commons, Fixes that Fail, Success to the Successful, Drifting Goals, Escalation, Growth and Underinvestment); aktuelle Beobachtungen oder Symptome; Senge-/Meadows-Referenz; Stifte.

Vorlage

System Archetypes Arbeitsvorlage

Ziel

Standardmuster wiederkehrender Systemdynamiken wie Limits to Growth.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Archetyp-Zuordnung:
  • Hebel-Liste:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Archetyp-Zuordnung ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

System Archetypes Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für System Archetypes mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
markdown

system-archetypes-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für System Archetypes mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

System Archetypes Arbeitsvorlage

Ziel

Standardmuster wiederkehrender Systemdynamiken wie Limits to Growth.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Archetyp-Zuordnung:
  • Hebel-Liste:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Archetyp-Zuordnung.
  • Pro Diagnose neu. Bei sich ändernden Symptomen neue Analyse. Vorversion archivieren. Hebel-Wirkung über Zeit beobachten, Diagramm bei Erkenntnis anpassen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.