Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: System Archetypes
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.
RunsheetNutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Die Session arbeitet direkt auf Archetyp-Zuordnung hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
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Phase 1: Beobachtungen formulieren
20-30 minKonkrete wiederkehrende Symptome auflisten. Pro Symptom Daten oder Beleg. Vergangene Lösungsversuche und ihre Wirkung. Ziel: mindestens 5 Beobachtungen mit Zeitachse. Hinweis: Symptome ohne Daten sind anekdotisch. Wer keine Daten hat, ist nicht im Beobachtungs-Modus, sondern im Spekulations-Modus. Erst Daten, dann Archetyp.
FacilitatorArchetyp-Zuordnung - 2
Phase 2: Archetypen-Karten einführen
20-30 minPro Archetyp Loop-Struktur erklären mit Beispiel. Limits to Growth: Wachstum, das eigene Grenze erzeugt. Shifting the Burden: Symptom-Lösung schwächt Fundamentallösung. Fixes that Fail: schnelle Lösung verstärkt Problem langfristig. Etc. Hinweis: Jeder Archetyp hat charakteristische Loop-Struktur. Wer Loops nicht zeichnen kann, hat Archetyp nicht verstanden. Pro Archetyp Skizze an der Wand.
FacilitatorHebel-Liste - 3
Phase 3: Mögliche Archetypen prüfen
30-40 minBeobachtungen mit 2-3 Archetyp-Kandidaten abgleichen. Pro Kandidat prüfen: passen Loops, passen Verzögerungen, erklärt es die vergangenen Lösungsversuche. Hinweis: Mehrere Archetypen sind oft gleichzeitig aktiv. Nicht früh festschnappen. Wer den ersten plausiblen wählt, übersieht oft den dominanten.
FacilitatorArchetyp-Zuordnung - 4
Phase 4: Loops und Verzögerungen zeichnen
30-45 minGewählten Archetyp explizit für unseren Fall zeichnen. Variablen mit echten Bezeichnungen (z. B. „Anzahl Support-Tickets“, „Engineering-Kapazität“). Verzögerungen markieren. Hinweis: Generischer Archetyp wird zu konkretem Diagramm. Verzögerungen sind oft Schlüssel: schnelle Wirkung kurzfristig, kontraintuitive Wirkung langfristig.
FacilitatorHebel-Liste - 5
Phase 5: Hebel und Aktionen
30-45 minPro Archetyp typische Hebel (z. B. bei Shifting the Burden: Fundamentallösung stärken, nicht Symptom-Lösung skalieren). Aktionen mit Owner und Frist. Hinweis: Archetypen haben Lehrbuch-Hebel. Wer Hebel ignoriert und stattdessen Symptom-Aktionen vorschlägt, läuft im Archetyp weiter. Lehrbuch-Hebel als Default.
OwnerArchetyp-Zuordnung - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerArchetyp-Zuordnung
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
session-brief.md
Session Brief: System Archetypes
Ziel
Artefakt: Archetyp-Zuordnung
Arbeitsfrage
Welcher Archetyp erklärt die wiederkehrenden Symptome am besten, und welche Hebel sind für diesen Archetypen typisch?
Kontext
Aktuelle Beobachtungen mit Daten (z. B. Trend-Charts); bekannte vergangene Lösungsversuche mit Ergebnis; Iceberg-Model-Analyse falls vorhanden; Archetyp-Karten als Pre-Read.
Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 90-180 min
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung; 3-10 Teilnehmer mit Kontext zum Problem; Scribe für Hebel und Aktionen; optional ein Coach für Archetyp-Vertiefung.
- Owner: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf Archetyp-Zuordnung hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Archetyp-Karten (Limits to Growth, Shifting the Burden, Tragedy of the Commons, Fixes that Fail, Success to the Successful, Drifting Goals, Escalation, Growth and Underinvestment); aktuelle Beobachtungen oder Symptome; Senge-/Meadows-Referenz; Stifte.
Vorbereitung
Archetyp-Karten an der Wand mit kurzer Loop-Skizze und Beispiel. Sektion für Beobachtungen. Sektion für identifizierten Archetyp. Sektion für Hebel und Aktionen. Regel: mehrere Archetypen prüfen, nicht ersten festschnappen.
Agenda
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Phase 1: Beobachtungen formulieren (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Konkrete wiederkehrende Symptome auflisten. Pro Symptom Daten oder Beleg. Vergangene Lösungsversuche und ihre Wirkung. Ziel: mindestens 5 Beobachtungen mit Zeitachse. Hinweis: Symptome ohne Daten sind anekdotisch. Wer keine Daten hat, ist nicht im Beobachtungs-Modus, sondern im Spekulations-Modus. Erst Daten, dann Archetyp. Output: Archetyp-Zuordnung
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Phase 2: Archetypen-Karten einführen (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Archetyp Loop-Struktur erklären mit Beispiel. Limits to Growth: Wachstum, das eigene Grenze erzeugt. Shifting the Burden: Symptom-Lösung schwächt Fundamentallösung. Fixes that Fail: schnelle Lösung verstärkt Problem langfristig. Etc. Hinweis: Jeder Archetyp hat charakteristische Loop-Struktur. Wer Loops nicht zeichnen kann, hat Archetyp nicht verstanden. Pro Archetyp Skizze an der Wand. Output: Hebel-Liste
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Phase 3: Mögliche Archetypen prüfen (30-40 min) Owner: Facilitator Aktion: Beobachtungen mit 2-3 Archetyp-Kandidaten abgleichen. Pro Kandidat prüfen: passen Loops, passen Verzögerungen, erklärt es die vergangenen Lösungsversuche. Hinweis: Mehrere Archetypen sind oft gleichzeitig aktiv. Nicht früh festschnappen. Wer den ersten plausiblen wählt, übersieht oft den dominanten. Output: Archetyp-Zuordnung
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Phase 4: Loops und Verzögerungen zeichnen (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Gewählten Archetyp explizit für unseren Fall zeichnen. Variablen mit echten Bezeichnungen (z. B. „Anzahl Support-Tickets“, „Engineering-Kapazität“). Verzögerungen markieren. Hinweis: Generischer Archetyp wird zu konkretem Diagramm. Verzögerungen sind oft Schlüssel: schnelle Wirkung kurzfristig, kontraintuitive Wirkung langfristig. Output: Hebel-Liste
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Phase 5: Hebel und Aktionen (30-45 min) Owner: Owner Aktion: Pro Archetyp typische Hebel (z. B. bei Shifting the Burden: Fundamentallösung stärken, nicht Symptom-Lösung skalieren). Aktionen mit Owner und Frist. Hinweis: Archetypen haben Lehrbuch-Hebel. Wer Hebel ignoriert und stattdessen Symptom-Aktionen vorschlägt, läuft im Archetyp weiter. Lehrbuch-Hebel als Default. Output: Archetyp-Zuordnung
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Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Archetyp-Zuordnung
Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: Archetyp-Zuordnung
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
arbeitsartefakt.md
Archetyp-Zuordnung: System Archetypes
Arbeitsfrage
Welcher Archetyp erklärt die wiederkehrenden Symptome am besten, und welche Hebel sind für diesen Archetypen typisch?
Kontext
Aktuelle Beobachtungen mit Daten (z. B. Trend-Charts); bekannte vergangene Lösungsversuche mit Ergebnis; Iceberg-Model-Analyse falls vorhanden; Archetyp-Karten als Pre-Read.
Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit Systems-Thinking-Erfahrung; 3-10 Teilnehmer mit Kontext zum Problem; Scribe für Hebel und Aktionen; optional ein Coach für Archetyp-Vertiefung.
Input
Whiteboard oder Miro-Board mit Archetyp-Karten (Limits to Growth, Shifting the Burden, Tragedy of the Commons, Fixes that Fail, Success to the Successful, Drifting Goals, Escalation, Growth and Underinvestment); aktuelle Beobachtungen oder Symptome; Senge-/Meadows-Referenz; Stifte.
Vorlage
System Archetypes Arbeitsvorlage
Ziel
Standardmuster wiederkehrender Systemdynamiken wie Limits to Growth.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Archetyp-Zuordnung:
- Hebel-Liste:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
Fertigstellungscheck
- Archetyp-Zuordnung ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
System Archetypes Arbeitsvorlage
Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für System Archetypes mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.markdown
system-archetypes-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für System Archetypes mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
System Archetypes Arbeitsvorlage
Ziel
Standardmuster wiederkehrender Systemdynamiken wie Limits to Growth.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- Archetyp-Zuordnung:
- Hebel-Liste:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu Archetyp-Zuordnung.
- Pro Diagnose neu. Bei sich ändernden Symptomen neue Analyse. Vorversion archivieren. Hebel-Wirkung über Zeit beobachten, Diagramm bei Erkenntnis anpassen.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.