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Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-SessionMehrere Tage bis WochenWorkshop oder asyncMORT Worksheets

Session: MORT Analysis

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 2-6. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf MORT Worksheets hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Mandat und Scope

    1 Tag

    Sponsor-Briefing: Untersuchungsumfang, Vertraulichkeit, Berichtsfrist, Lieferform. Team und Interview-Partner benennen. Definition Done für Bericht (z. B. Findings, Recommendations, Systemic Causes). Hinweis: Ohne klares Mandat blockiert spätestens Phase 4 (Management-Zweige). Sponsor muss schriftlich zusichern, dass auch Management-Findings veröffentlicht werden.

    FacilitatorMORT Worksheets
  2. 2

    Phase 2: Faktenbasis konsolidieren

    2-4 Tage

    Timeline finalisieren. Dokumente sammeln (Verfahren, Audits, Trainings, Prüfprotokolle). Erste Interviews mit Beteiligten. Datenbasis pro MORT-Knoten vorbereiten. Hinweis: Wer Interviews ohne psychologische Sicherheit führt, bekommt geglättete Aussagen. Erst Mandat und Blameless-Norm kommunizieren, dann Interviews.

    FacilitatorFindings je Zweig
  3. 3

    Phase 3: Spezifische Kontrollen prüfen

    3-7 Tage

    Linken MORT-Hauptzweig (Specific Control Factors) Knoten für Knoten gegen Vorfall prüfen. Pro Knoten Status setzen (Less Than Adequate / Adequate / Not Applicable) plus Evidenz. Hinweis: Versuchung ist groß, nur die offensichtlich versagenden Kontrollen zu prüfen. Disziplinierte Abarbeitung aller Knoten ist der Methodenkern. Halbe MORT ist keine MORT.

    FacilitatorKorrekturmaßnahmen
  4. 4

    Phase 4: Management-Oversight prüfen

    2-5 Tage

    Rechten Hauptzweig (Management System Factors) Knoten für Knoten prüfen: Policy, Implementation, Risk Assessment, Lessons Learned, Trainings, Audit-Verantwortung. Befunde mit Evidenz belegen. Hinweis: Politisch heikelster Teil. Befunde müssen evidenzbasiert sein, nicht spekulativ. Sponsor-Mandat absichern und bei Bedarf eskalieren.

    FacilitatorSystemische Empfehlungen
  5. 5

    Phase 5: Findings, systemische Ursachen, Empfehlungen

    2-3 Tage

    Less-Than-Adequate-Knoten in Findings kategorisieren. Systemische Ursachen extrahieren (Muster über mehrere Knoten). Empfehlungen formulieren: Sofort, Mittelfristig, Strukturell. Pro Empfehlung Owner und Deadline. Hinweis: Findings ohne Empfehlung sind Stoff für Schubladen. Empfehlungen ohne Owner und Deadline auch. Beides ist Pflicht.

    FacilitatorMORT Worksheets
  6. 6

    Phase 6: Review und Übergabe

    1-2 Tage

    Bericht mit Sponsor reviewen. Faktenkorrekturen einarbeiten, aber keine Findings glätten. Endbericht inkl. Worksheets übergeben. Followup-Termin für Umsetzungsprüfung in 3-6 Monaten festlegen. Hinweis: Wer Findings auf Sponsor-Wunsch entfernt, lernt nichts. Diskussionen über Wording sind ok, über Substanz nicht. Notfalls Bericht mit Dissens kennzeichnen.

    OwnerFindings je Zweig
  7. 7

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerMORT Worksheets
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: MORT Analysis

Ziel

Artefakt: MORT Worksheets

Arbeitsfrage

Welche spezifischen Kontrollen und welche Management-Oversight-Funktionen waren am Vorfall beteiligt, waren wirksam, unzureichend oder fehlten, und welche systemischen Hebel ergeben sich daraus?

Kontext

Incident-Beschreibung mit Schadensbild; Timeline; Liste relevanter Prozesse, Verfahren, Trainings, Audits; bekannte Vorgängervorfälle; Management-Struktur und Verantwortungsketten.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: Mehrere Tage bis Wochen
  • Modus: Workshop oder async
  • Teilnehmende: Ein MORT-erfahrener Investigator (lead); zwei bis vier Untersucher mit Domänenwissen; ein Sponsor mit Mandat (oft Sicherheits- oder Compliance-Verantwortlicher); Interview-Partner aus Operations und Management.
  • Owner: Ein MORT-erfahrener Investigator (lead)
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf MORT Worksheets hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

MORT-Diagramm (Standardbaum mit ca. 1500 Knoten); Worksheet-Template mit Spalten Knoten, Status (Less Than Adequate, Adequate, Not Applicable), Evidenz, Owner; Zugang zu Dokumentation, Logs, Interviews; Versionskontrolle für Worksheets.

Vorbereitung

MORT-Diagramm sichtbar an Wand oder als Tool. Worksheet-Template eingerichtet. Kick-off mit Sponsor klärt Mandat, Vertraulichkeit, Berichtsfrist. Interview-Slots vorgeplant.

Agenda

  1. Phase 1: Mandat und Scope (1 Tag) Owner: Facilitator Aktion: Sponsor-Briefing: Untersuchungsumfang, Vertraulichkeit, Berichtsfrist, Lieferform. Team und Interview-Partner benennen. Definition Done für Bericht (z. B. Findings, Recommendations, Systemic Causes). Hinweis: Ohne klares Mandat blockiert spätestens Phase 4 (Management-Zweige). Sponsor muss schriftlich zusichern, dass auch Management-Findings veröffentlicht werden. Output: MORT Worksheets

  2. Phase 2: Faktenbasis konsolidieren (2-4 Tage) Owner: Facilitator Aktion: Timeline finalisieren. Dokumente sammeln (Verfahren, Audits, Trainings, Prüfprotokolle). Erste Interviews mit Beteiligten. Datenbasis pro MORT-Knoten vorbereiten. Hinweis: Wer Interviews ohne psychologische Sicherheit führt, bekommt geglättete Aussagen. Erst Mandat und Blameless-Norm kommunizieren, dann Interviews. Output: Findings je Zweig

  3. Phase 3: Spezifische Kontrollen prüfen (3-7 Tage) Owner: Facilitator Aktion: Linken MORT-Hauptzweig (Specific Control Factors) Knoten für Knoten gegen Vorfall prüfen. Pro Knoten Status setzen (Less Than Adequate / Adequate / Not Applicable) plus Evidenz. Hinweis: Versuchung ist groß, nur die offensichtlich versagenden Kontrollen zu prüfen. Disziplinierte Abarbeitung aller Knoten ist der Methodenkern. Halbe MORT ist keine MORT. Output: Korrekturmaßnahmen

  4. Phase 4: Management-Oversight prüfen (2-5 Tage) Owner: Facilitator Aktion: Rechten Hauptzweig (Management System Factors) Knoten für Knoten prüfen: Policy, Implementation, Risk Assessment, Lessons Learned, Trainings, Audit-Verantwortung. Befunde mit Evidenz belegen. Hinweis: Politisch heikelster Teil. Befunde müssen evidenzbasiert sein, nicht spekulativ. Sponsor-Mandat absichern und bei Bedarf eskalieren. Output: Systemische Empfehlungen

  5. Phase 5: Findings, systemische Ursachen, Empfehlungen (2-3 Tage) Owner: Facilitator Aktion: Less-Than-Adequate-Knoten in Findings kategorisieren. Systemische Ursachen extrahieren (Muster über mehrere Knoten). Empfehlungen formulieren: Sofort, Mittelfristig, Strukturell. Pro Empfehlung Owner und Deadline. Hinweis: Findings ohne Empfehlung sind Stoff für Schubladen. Empfehlungen ohne Owner und Deadline auch. Beides ist Pflicht. Output: MORT Worksheets

  6. Phase 6: Review und Übergabe (1-2 Tage) Owner: Owner Aktion: Bericht mit Sponsor reviewen. Faktenkorrekturen einarbeiten, aber keine Findings glätten. Endbericht inkl. Worksheets übergeben. Followup-Termin für Umsetzungsprüfung in 3-6 Monaten festlegen. Hinweis: Wer Findings auf Sponsor-Wunsch entfernt, lernt nichts. Diskussionen über Wording sind ok, über Substanz nicht. Notfalls Bericht mit Dissens kennzeichnen. Output: Findings je Zweig

  7. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: MORT Worksheets

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: MORT Worksheets
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

MORT Worksheets: MORT Analysis

Arbeitsfrage

Welche spezifischen Kontrollen und welche Management-Oversight-Funktionen waren am Vorfall beteiligt, waren wirksam, unzureichend oder fehlten, und welche systemischen Hebel ergeben sich daraus?

Kontext

Incident-Beschreibung mit Schadensbild; Timeline; Liste relevanter Prozesse, Verfahren, Trainings, Audits; bekannte Vorgängervorfälle; Management-Struktur und Verantwortungsketten.

Beteiligte

  • Owner: Ein MORT-erfahrener Investigator (lead)
  • Teilnehmende: Ein MORT-erfahrener Investigator (lead); zwei bis vier Untersucher mit Domänenwissen; ein Sponsor mit Mandat (oft Sicherheits- oder Compliance-Verantwortlicher); Interview-Partner aus Operations und Management.

Input

MORT-Diagramm (Standardbaum mit ca. 1500 Knoten); Worksheet-Template mit Spalten Knoten, Status (Less Than Adequate, Adequate, Not Applicable), Evidenz, Owner; Zugang zu Dokumentation, Logs, Interviews; Versionskontrolle für Worksheets.

Vorlage

MORT Analysis Arbeitsmatrix

ElementBeschreibungBewertungEvidenzOwnerNächster Schritt
1
2
3

Ergebnisartefakte

  • MORT Worksheets:
  • Findings je Zweig:
  • Korrekturmaßnahmen:
  • Systemische Empfehlungen:

Entscheidung oder Empfehlung

Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?

Fertigstellungscheck

  • MORT Worksheets ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

MORT Analysis Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für MORT Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
spreadsheet

mort-analysis-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für MORT Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

MORT Analysis Arbeitsmatrix

ElementBeschreibungBewertungEvidenzOwnerNächster Schritt
1
2
3

Ergebnisartefakte

  • MORT Worksheets:
  • Findings je Zweig:
  • Korrekturmaßnahmen:
  • Systemische Empfehlungen:

Entscheidung oder Empfehlung

Welche Konsequenz ergibt sich aus der Matrix?

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu MORT Worksheets.
  • Datum, Incident-ID, Investigator und Sponsor im Header. Worksheets als getrennte Tabs oder Files. Spätere Korrekturen als Revision mit Datum, ursprüngliche Version behalten. Followup-Bericht referenziert Hauptbericht.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.