Meine Session planen
Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.
Session: Failure Mode and Effects Analysis
Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.
Methoden-Session mit 3-10. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.
RunsheetNutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Die Session arbeitet direkt auf FMEA Table hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
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Phase 1: Scope und Funktionen
20-30 minScope der FMEA festlegen (z. B. „Bestellabwicklung von Auftragseingang bis Versandbestätigung“). Funktionen pro Prozessschritt auflisten. Schnittstellen explizit markieren. Hinweis: Wenn Funktionen zu grob sind, werden Fehlermodi unklar. Pro Funktion klar formulieren, was sie produziert und unter welcher Bedingung.
FacilitatorFMEA Table - 2
Phase 2: Fehlermodi sammeln
30-60 minPro Funktion fragen: wie kann diese Funktion versagen, falsch oder unvollständig ausgeführt werden? Mindestens zwei Fehlermodi pro Funktion. Auch unwahrscheinliche aufnehmen. Hinweis: Wer nur „das Übliche“ aufnimmt, verfehlt seltene aber kritische Modi. Bei sicherheitsrelevanten Prozessen ist Vollständigkeit wichtiger als Effizienz.
FacilitatorRisk Priority - 3
Phase 3: Auswirkungen und Ursachen
45-90 minPro Fehlermodus Auswirkung beschreiben (was passiert für Kunden oder System), eine oder mehrere Ursachen ergänzen. Aktuelle Kontrollen (Tests, Checks, Reviews) eintragen. Hinweis: Pro Fehlermodus können mehrere Ursachen existieren. Diese als eigene Zeilen führen, sonst wird die Risikobewertung verfälscht.
FacilitatorMitigation Actions - 4
Phase 4: Risiko bewerten (S, O, D, RPN)
30-45 minPro Zeile S, O und D auf der vereinbarten Skala (typisch 1-10) bewerten. RPN = S x O x D berechnen. Top-Zeilen nach Schwellwert markieren. Hinweis: S und O sind oft Konsens, D ist die strittige Achse. Wer „aktuelle Kontrolle“ leer hat, kann D nicht ehrlich bewerten.
FacilitatorFMEA Table - 5
Phase 5: Maßnahmen und Owner
30-45 minPro Top-Zeile Maßnahme festlegen, Owner und Datum. Maßnahme nach Wirkung kategorisieren (Eliminierung, Reduktion, Detektion). Folge-RPN abschätzen, um Wirksamkeit zu prüfen. Hinweis: Nicht jede Top-Zeile braucht eine Maßnahme; manche Risiken werden bewusst akzeptiert. Akzeptanz mit Begründung dokumentieren, nicht stillschweigend.
OwnerRisk Priority - 6
Artefakt veröffentlichen
10 minArtefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.
OwnerFMEA Table
Session Brief
Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.
session-brief.md
Session Brief: Failure Mode and Effects Analysis
Ziel
Artefakt: FMEA Table
Arbeitsfrage
Welche Fehlermodi des Prozesses haben so hohes Risiko, dass präventive oder detektive Maßnahmen vor dem Einsatz nötig sind?
Kontext
Scope (Produkt, Prozess oder System); Prozessdiagramm; bisherige Vorfälle und Reklamationen; verbindliche S/O/D-Skalen; Schwellwert für „kritisch“ (z. B. RPN über 100).
Setup
- Format: Methoden-Session
- Dauer: 2-6 h
- Modus: Workshop
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit FMEA-Erfahrung; drei bis zehn Teilnehmer mit Kenntnis aller Prozessabschnitte; ein Quality Lead, der Skalen kalibriert; ein Scribe für die Tabelle.
- Owner: Ein Facilitator mit FMEA-Erfahrung
- Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
- Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen
Beteiligungslogik
Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.
Ergebnislogik
Die Session arbeitet direkt auf FMEA Table hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.
Input
FMEA-Tabelle mit Spalten Funktion, Fehlermodus, Auswirkung, S, Ursache, O, aktuelle Kontrolle, D, RPN, Maßnahme, Owner, Datum; geteiltes Dokument oder Spreadsheet; Prozessdiagramm als Referenz.
Vorbereitung
Tabelle vorbereiten, Scope und Skalen oben fixieren. Pro Funktion eine Zeilengruppe vorab anlegen. Beispielzeile als Schreibvorlage. Regel: Risikobewertung erst nach vollständiger Beschreibung, nicht parallel.
Agenda
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Phase 1: Scope und Funktionen (20-30 min) Owner: Facilitator Aktion: Scope der FMEA festlegen (z. B. „Bestellabwicklung von Auftragseingang bis Versandbestätigung“). Funktionen pro Prozessschritt auflisten. Schnittstellen explizit markieren. Hinweis: Wenn Funktionen zu grob sind, werden Fehlermodi unklar. Pro Funktion klar formulieren, was sie produziert und unter welcher Bedingung. Output: FMEA Table
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Phase 2: Fehlermodi sammeln (30-60 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Funktion fragen: wie kann diese Funktion versagen, falsch oder unvollständig ausgeführt werden? Mindestens zwei Fehlermodi pro Funktion. Auch unwahrscheinliche aufnehmen. Hinweis: Wer nur „das Übliche“ aufnimmt, verfehlt seltene aber kritische Modi. Bei sicherheitsrelevanten Prozessen ist Vollständigkeit wichtiger als Effizienz. Output: Risk Priority
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Phase 3: Auswirkungen und Ursachen (45-90 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Fehlermodus Auswirkung beschreiben (was passiert für Kunden oder System), eine oder mehrere Ursachen ergänzen. Aktuelle Kontrollen (Tests, Checks, Reviews) eintragen. Hinweis: Pro Fehlermodus können mehrere Ursachen existieren. Diese als eigene Zeilen führen, sonst wird die Risikobewertung verfälscht. Output: Mitigation Actions
-
Phase 4: Risiko bewerten (S, O, D, RPN) (30-45 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Zeile S, O und D auf der vereinbarten Skala (typisch 1-10) bewerten. RPN = S x O x D berechnen. Top-Zeilen nach Schwellwert markieren. Hinweis: S und O sind oft Konsens, D ist die strittige Achse. Wer „aktuelle Kontrolle“ leer hat, kann D nicht ehrlich bewerten. Output: FMEA Table
-
Phase 5: Maßnahmen und Owner (30-45 min) Owner: Owner Aktion: Pro Top-Zeile Maßnahme festlegen, Owner und Datum. Maßnahme nach Wirkung kategorisieren (Eliminierung, Reduktion, Detektion). Folge-RPN abschätzen, um Wirksamkeit zu prüfen. Hinweis: Nicht jede Top-Zeile braucht eine Maßnahme; manche Risiken werden bewusst akzeptiert. Akzeptanz mit Begründung dokumentieren, nicht stillschweigend. Output: Risk Priority
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Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: FMEA Table
Abschluss
- Ergebnisartefakt aktualisieren: FMEA Table
- Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
- Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Arbeitsartefakt
Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.
arbeitsartefakt.md
FMEA Table: Failure Mode and Effects Analysis
Arbeitsfrage
Welche Fehlermodi des Prozesses haben so hohes Risiko, dass präventive oder detektive Maßnahmen vor dem Einsatz nötig sind?
Kontext
Scope (Produkt, Prozess oder System); Prozessdiagramm; bisherige Vorfälle und Reklamationen; verbindliche S/O/D-Skalen; Schwellwert für „kritisch“ (z. B. RPN über 100).
Beteiligte
- Owner: Ein Facilitator mit FMEA-Erfahrung
- Teilnehmende: Ein Facilitator mit FMEA-Erfahrung; drei bis zehn Teilnehmer mit Kenntnis aller Prozessabschnitte; ein Quality Lead, der Skalen kalibriert; ein Scribe für die Tabelle.
Input
FMEA-Tabelle mit Spalten Funktion, Fehlermodus, Auswirkung, S, Ursache, O, aktuelle Kontrolle, D, RPN, Maßnahme, Owner, Datum; geteiltes Dokument oder Spreadsheet; Prozessdiagramm als Referenz.
Vorlage
Failure Mode and Effects Analysis Arbeitsvorlage
Ziel
Analysiert mögliche Fehlermodi, Auswirkungen, Ursachen und Prioritäten für Gegenmaßnahmen.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- FMEA Table:
- Risk Priority:
- Mitigation Actions:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
Fertigstellungscheck
- FMEA Table ist vollständig genug für Review:
- Ablageort:
- Version / Status:
- Review durch:
- Nächster Schritt:
Nächster Schritt
- Ergebnis prüfen
- offene Fragen markieren
- Review oder Entscheidung terminieren
Failure Mode and Effects Analysis Arbeitsvorlage
Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Failure Mode and Effects Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.markdown
fmea-working-template.md
Kompakte Arbeitsvorlage für Failure Mode and Effects Analysis mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
Failure Mode and Effects Analysis Arbeitsvorlage
Ziel
Analysiert mögliche Fehlermodi, Auswirkungen, Ursachen und Prioritäten für Gegenmaßnahmen.
Kontext
Wann und wofür nutzen wir diese Methode?
Input
Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?
Durchführung
Kurze Notizen entlang des Runsheets.
Ergebnisartefakte
- FMEA Table:
- Risk Priority:
- Mitigation Actions:
Annahmen und offene Fragen
- ...
Entscheidung / Nächster Schritt
Owner, Datum und Erfolgssignal.
- Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
- Das Ergebnis passt zu FMEA Table.
- Pro Scope eigene FMEA-Version mit Datum. Bei Änderungen am Prozess Delta-FMEA anlegen, nicht überschreiben. Maßnahmenstatus regelmäßig prüfen, RPN nach Implementierung neu bewerten.
- Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
- Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.