methodatlas
Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session20-45 min je Sort, plus 4-8 h AuswertungWorkshop oder asyncContent Groups

Session: Card Sorting

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 5-15. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Content Groups hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Pilot mit 2-3 Personen

    1-2 h

    Mit kleinem Sample Sort durchführen. Karten-Verständlichkeit prüfen: wo werden Karten in „weiß-nicht“-Stapel gelegt? Wo entstehen Verwirrungen über Begriffe? Hinweis: Pilot zeigt Karten-Probleme, die später Daten kontaminieren. Karten umbenennen oder splitten bevor Hauptdurchlauf startet.

    FacilitatorContent Groups
  2. 2

    Phase 2: Hauptdurchlauf

    20-45 min je Teilnehmer

    Pro Session: Karten zufällig vorlegen oder Tool starten. Teilnehmer sortiert ohne Hilfe in selbst- oder vorgegebene Kategorien. Bei moderiertem Sort Think-Aloud erfragen. Hinweis: Bei Stille zwischendurch erinnern: „Erklären Sie laut, was Sie gerade denken.“ Nicht beeinflussen, nicht erklären. Tester entscheidet allein.

    FacilitatorLabel Set
  3. 3

    Phase 3: Post-Sort-Interview

    5-10 min je Session

    Begründungen pro Kategorie erfragen. Schwierigste Karten benennen lassen. Welche Karten passten in keine? Welche Kategorien fehlen? Hinweis: Post-Sort-Begründungen sind oft wertvoller als die Sortierung selbst. Erklärungen verraten mentale Modelle, die im Sort nicht sichtbar werden.

    FacilitatorIA Hypotheses
  4. 4

    Phase 4: Quantitative Auswertung (Open Sort)

    3-6 h

    Similarity Matrix erstellen: wie oft landeten Karte X und Y im selben Cluster. Dendrogramm oder Heatmap visualisieren. Cluster-Schwelle definieren (z. B. >50% Übereinstimmung). Hinweis: Tools wie Optimal Workshop berechnen das automatisch. Bei manueller Auswertung Excel-Pivot oder Online-Tools nutzen. Cluster sind selten eindeutig, Grauzonen sind normal.

    FacilitatorContent Groups
  5. 5

    Phase 5: Qualitative Synthese und IA-Vorschlag

    2-4 h

    Cluster mit Pilot-Begründungen abgleichen. Label-Vorschläge synthetisieren (häufigste Begriffe von Teilnehmern). IA-Vorschlag ableiten, mit Tree Testing oder First-Click-Test validieren. Hinweis: Card Sort allein validiert keine IA. Es liefert Hypothesen. Tree Testing ist der Validierungs-Schritt danach.

    OwnerLabel Set
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerContent Groups
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Card Sorting

Ziel

Artefakt: Content Groups

Arbeitsfrage

Wie gruppiert die Zielgruppe die Inhalte intuitiv, welche Labels verwendet sie, und wo weicht das mentale Modell der Nutzer von der aktuellen IA ab?

Kontext

Vollständige Content-Liste; Zielgruppen-Definition; bekannte aktuelle IA und ihre Schwachstellen; Hypothesen zu möglichen Gruppierungen; Recruiting-Plan.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 20-45 min je Sort, plus 4-8 h Auswertung
  • Modus: Workshop oder async
  • Teilnehmende: Ein UX-Researcher als Owner; ein Moderator (kann derselbe sein) für moderierte Sessions; mind. 15 Teilnehmer aus Zielgruppe für quantitative Cluster-Analyse, 5-8 bei moderiertem Sort mit qualitativer Auswertung.
  • Owner: Ein UX-Researcher als Owner
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Content Groups hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

30-80 Karten (physisch oder digital) mit eindeutigen Begriffen; bei Closed Sort vorbereitete Kategorie-Karten; Tool für digitale Sorts (Optimal Workshop, UserZoom, Maze); Notizen-Template pro Teilnehmer.

Vorbereitung

Karten zufällig anordnen vor jedem Sort (kein Pattern). Bei Open Sort: leere Kategorie-Felder. Bei Closed Sort: vorgegebene Kategorien sichtbar. Hybrid Sort kombiniert beides (Closed mit Möglichkeit, eigene Kategorien zu ergänzen).

Agenda

  1. Phase 1: Pilot mit 2-3 Personen (1-2 h) Owner: Facilitator Aktion: Mit kleinem Sample Sort durchführen. Karten-Verständlichkeit prüfen: wo werden Karten in „weiß-nicht“-Stapel gelegt? Wo entstehen Verwirrungen über Begriffe? Hinweis: Pilot zeigt Karten-Probleme, die später Daten kontaminieren. Karten umbenennen oder splitten bevor Hauptdurchlauf startet. Output: Content Groups

  2. Phase 2: Hauptdurchlauf (20-45 min je Teilnehmer) Owner: Facilitator Aktion: Pro Session: Karten zufällig vorlegen oder Tool starten. Teilnehmer sortiert ohne Hilfe in selbst- oder vorgegebene Kategorien. Bei moderiertem Sort Think-Aloud erfragen. Hinweis: Bei Stille zwischendurch erinnern: „Erklären Sie laut, was Sie gerade denken.“ Nicht beeinflussen, nicht erklären. Tester entscheidet allein. Output: Label Set

  3. Phase 3: Post-Sort-Interview (5-10 min je Session) Owner: Facilitator Aktion: Begründungen pro Kategorie erfragen. Schwierigste Karten benennen lassen. Welche Karten passten in keine? Welche Kategorien fehlen? Hinweis: Post-Sort-Begründungen sind oft wertvoller als die Sortierung selbst. Erklärungen verraten mentale Modelle, die im Sort nicht sichtbar werden. Output: IA Hypotheses

  4. Phase 4: Quantitative Auswertung (Open Sort) (3-6 h) Owner: Facilitator Aktion: Similarity Matrix erstellen: wie oft landeten Karte X und Y im selben Cluster. Dendrogramm oder Heatmap visualisieren. Cluster-Schwelle definieren (z. B. >50% Übereinstimmung). Hinweis: Tools wie Optimal Workshop berechnen das automatisch. Bei manueller Auswertung Excel-Pivot oder Online-Tools nutzen. Cluster sind selten eindeutig, Grauzonen sind normal. Output: Content Groups

  5. Phase 5: Qualitative Synthese und IA-Vorschlag (2-4 h) Owner: Owner Aktion: Cluster mit Pilot-Begründungen abgleichen. Label-Vorschläge synthetisieren (häufigste Begriffe von Teilnehmern). IA-Vorschlag ableiten, mit Tree Testing oder First-Click-Test validieren. Hinweis: Card Sort allein validiert keine IA. Es liefert Hypothesen. Tree Testing ist der Validierungs-Schritt danach. Output: Label Set

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Content Groups

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Content Groups
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Content Groups: Card Sorting

Arbeitsfrage

Wie gruppiert die Zielgruppe die Inhalte intuitiv, welche Labels verwendet sie, und wo weicht das mentale Modell der Nutzer von der aktuellen IA ab?

Kontext

Vollständige Content-Liste; Zielgruppen-Definition; bekannte aktuelle IA und ihre Schwachstellen; Hypothesen zu möglichen Gruppierungen; Recruiting-Plan.

Beteiligte

  • Owner: Ein UX-Researcher als Owner
  • Teilnehmende: Ein UX-Researcher als Owner; ein Moderator (kann derselbe sein) für moderierte Sessions; mind. 15 Teilnehmer aus Zielgruppe für quantitative Cluster-Analyse, 5-8 bei moderiertem Sort mit qualitativer Auswertung.

Input

30-80 Karten (physisch oder digital) mit eindeutigen Begriffen; bei Closed Sort vorbereitete Kategorie-Karten; Tool für digitale Sorts (Optimal Workshop, UserZoom, Maze); Notizen-Template pro Teilnehmer.

Vorlage

Card Sorting Arbeitsvorlage

Ziel

Zeigt, wie Nutzende Inhalte gruppieren und benennen.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Content Groups:
  • Label Set:
  • IA Hypotheses:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Fertigstellungscheck

  • Content Groups ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Card Sorting Arbeitsvorlage

Vorlage ansehenKompakte Arbeitsvorlage für Card Sorting mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.
markdown

card-sorting-working-template.md

Kompakte Arbeitsvorlage für Card Sorting mit Kontext, Input, Ergebnisartefakten und nächstem Schritt.

Card Sorting Arbeitsvorlage

Ziel

Zeigt, wie Nutzende Inhalte gruppieren und benennen.

Kontext

Wann und wofür nutzen wir diese Methode?

Input

Welche Daten, Beobachtungen, Entscheidungen oder Materialien liegen vor?

Durchführung

Kurze Notizen entlang des Runsheets.

Ergebnisartefakte

  • Content Groups:
  • Label Set:
  • IA Hypotheses:

Annahmen und offene Fragen

  • ...

Entscheidung / Nächster Schritt

Owner, Datum und Erfolgssignal.

Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Content Groups.
  • Pro Sort-Runde eigener Datensatz mit Datum, Sample-Größe, Karten-Set-Version. Wenn Karten-Set zwischen Runden ändert, neue Runde nicht direkt vergleichbar. IA-Iterationen separat versionieren.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.