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Session Builder

Meine Session planen

Plane einen konkreten Arbeitsblock mit Agenda, Rollen, Vorbereitung und kopierbarem Ergebnisartefakt.

Methoden-Session45-60 minWorkshop oder asyncAssumption Map

Session: Assumption Mapping

Der Plan übersetzt die Methode in einen konkreten moderierten Arbeitsblock. Die Eingaben fließen direkt in Session Brief und Arbeitsartefakt.

Automatisch abgeleitet

Methoden-Session mit 2-8. Der Plan nutzt die vorhandene Methodenlogik und das Runsheet.

Runsheet
Beteiligungslogik
Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik
Artefakt fertigstellen

Die Session arbeitet direkt auf Assumption Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

  1. 1

    Phase 1: Annahmen sammeln

    10-15 min

    Solo-Schreiben aller Annahmen, die der Initiative zugrunde liegen. Kategorien als Trigger: Desirability (will Nutzer das?), Viability (Geschäftsmodell?), Feasibility (technisch machbar?), Usability (verständlich?). Hinweis: Annahmen explizit als „Wir nehmen an, dass …“ formulieren. Alles, was als Fakt formuliert wird, ist verdächtig - meist auch Annahme.

    FacilitatorAssumption Map
  2. 2

    Phase 2: Wichtigkeit bewerten

    10 min

    Pro Annahme: wenn falsch, bricht die Initiative? Y-Achse: hoch (Show-Stopper) bis niedrig (verschmerzbar). Stickies in entsprechende Höhe verschieben. Hinweis: Wichtigkeit oft unterschätzt für „Selbstverständlichkeiten“. Pro Annahme fragen: was passiert, wenn das Gegenteil wahr ist?

    FacilitatorTest Backlog
  3. 3

    Phase 3: Unsicherheit bewerten

    10 min

    Pro Annahme: wie viel Evidenz haben wir? X-Achse: links (mehrfach validiert) bis rechts (reine Vermutung). Recherche oder vergangene Tests einbeziehen. Hinweis: Eigene Erfahrung ist keine Evidenz für Zielgruppe. Wenn nur „wir glauben das“, dann unsicher (rechts). Validierung durch echte Daten oder Tests senkt Unsicherheit.

    FacilitatorRisk Ranking
  4. 4

    Phase 4: Top-Risiken im rechten oberen Quadranten

    5-10 min

    Quadrant oben rechts (kritisch + unsicher) ist der Test-Backlog. Top-3-5 Annahmen daraus für nächste Validierungsrunde priorisieren. Hinweis: Wer 10+ Annahmen im roten Quadranten hat, hat zu viele kritische Unbekannte. Initiative ist zu früh oder Scope zu breit. Aufteilen.

    FacilitatorAssumption Map
  5. 5

    Phase 5: Tests pro Top-Annahme

    10-15 min

    Pro Top-Annahme: Validierungs-Methode (Interview, Survey, Prototype-Test, Fake Door, Konkurrenz-Analyse, Daten-Spike). Erfolgskriterium und Owner. Aufwand-Schätzung. Hinweis: Methode muss zur Annahme passen. Desirability validiert man nicht mit Engineering-Spike. Feasibility nicht mit Survey.

    OwnerTest Backlog
  6. 6

    Artefakt veröffentlichen

    10 min

    Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen.

    OwnerAssumption Map
Nutzbares Artefakt

Session Brief

Für Einladung, Board, Ticket, PR-Beschreibung oder Workshop-Notiz.

session-brief.md

Session Brief: Assumption Mapping

Ziel

Artefakt: Assumption Map

Arbeitsfrage

Welche Annahmen müssen wir zuerst validieren, weil sie für die Initiative kritisch sind und gleichzeitig unsicher?

Kontext

Initiative-Beschreibung; bekannte Hypothesen; Research-Status (validiert, offen, widerlegt); bestehende Test-Backlog-Items; Zeitrahmen für Validierung.

Setup

  • Format: Methoden-Session
  • Dauer: 45-60 min
  • Modus: Workshop oder async
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Discovery-Erfahrung; Product Owner oder Strategieowner; 3-7 Teilnehmer aus Produkt, Engineering, Research, Sales (für Mix der Perspektiven); optional ein Devil's Advocate.
  • Owner: Ein Facilitator mit Discovery-Erfahrung
  • Beteiligungsmodus: Teamrunde, gemeinsames Arbeiten und Alignment
  • Ergebnislogik: Artefakt fertigstellen

Beteiligungslogik

Nutze die Session für gemeinsames Verständnis. Beiträge werden sichtbar gesammelt, Annahmen werden abgeglichen und offene Unterschiede bleiben im Artefakt nachvollziehbar.

Ergebnislogik

Die Session arbeitet direkt auf Assumption Map hin. Das Artefakt soll nach der Session teilbar, reviewbar oder weiterverwendbar sein.

Input

2×2-Matrix als Whiteboard oder digitales Board (Achsen: Wichtigkeit und Unsicherheit); Stickies für Annahmen; Marker; Beispiel-Annahmen aus vergleichbaren Projekten; Initiative-Beschreibung sichtbar.

Vorbereitung

Matrix auf Wand: X-Achse Unsicherheit (links wenig, rechts viel), Y-Achse Wichtigkeit (unten wenig, oben kritisch). Vier Quadranten beschriftet (Kritisch zu testen oben rechts, Bekannt unten links). Initiative-Satz oben. Timer auf 45 min.

Agenda

  1. Phase 1: Annahmen sammeln (10-15 min) Owner: Facilitator Aktion: Solo-Schreiben aller Annahmen, die der Initiative zugrunde liegen. Kategorien als Trigger: Desirability (will Nutzer das?), Viability (Geschäftsmodell?), Feasibility (technisch machbar?), Usability (verständlich?). Hinweis: Annahmen explizit als „Wir nehmen an, dass …“ formulieren. Alles, was als Fakt formuliert wird, ist verdächtig - meist auch Annahme. Output: Assumption Map

  2. Phase 2: Wichtigkeit bewerten (10 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Annahme: wenn falsch, bricht die Initiative? Y-Achse: hoch (Show-Stopper) bis niedrig (verschmerzbar). Stickies in entsprechende Höhe verschieben. Hinweis: Wichtigkeit oft unterschätzt für „Selbstverständlichkeiten“. Pro Annahme fragen: was passiert, wenn das Gegenteil wahr ist? Output: Test Backlog

  3. Phase 3: Unsicherheit bewerten (10 min) Owner: Facilitator Aktion: Pro Annahme: wie viel Evidenz haben wir? X-Achse: links (mehrfach validiert) bis rechts (reine Vermutung). Recherche oder vergangene Tests einbeziehen. Hinweis: Eigene Erfahrung ist keine Evidenz für Zielgruppe. Wenn nur „wir glauben das“, dann unsicher (rechts). Validierung durch echte Daten oder Tests senkt Unsicherheit. Output: Risk Ranking

  4. Phase 4: Top-Risiken im rechten oberen Quadranten (5-10 min) Owner: Facilitator Aktion: Quadrant oben rechts (kritisch + unsicher) ist der Test-Backlog. Top-3-5 Annahmen daraus für nächste Validierungsrunde priorisieren. Hinweis: Wer 10+ Annahmen im roten Quadranten hat, hat zu viele kritische Unbekannte. Initiative ist zu früh oder Scope zu breit. Aufteilen. Output: Assumption Map

  5. Phase 5: Tests pro Top-Annahme (10-15 min) Owner: Owner Aktion: Pro Top-Annahme: Validierungs-Methode (Interview, Survey, Prototype-Test, Fake Door, Konkurrenz-Analyse, Daten-Spike). Erfolgskriterium und Owner. Aufwand-Schätzung. Hinweis: Methode muss zur Annahme passen. Desirability validiert man nicht mit Engineering-Spike. Feasibility nicht mit Survey. Output: Test Backlog

  6. Artefakt veröffentlichen (10 min) Owner: Owner Aktion: Artefakt auf Vollständigkeit prüfen, Ablageort festlegen, Version oder Status setzen und Review-Empfänger benennen. Output: Assumption Map

Abschluss

  • Ergebnisartefakt aktualisieren: Assumption Map
  • Ablageort, Version und Review-Empfänger festlegen.
  • Owner, nächster Schritt und Reviewtermin festlegen.
Nutzbares Artefakt

Arbeitsartefakt

Vorgefüllter Startpunkt auf Basis der passenden Vorlage.

arbeitsartefakt.md

Assumption Map: Assumption Mapping

Arbeitsfrage

Welche Annahmen müssen wir zuerst validieren, weil sie für die Initiative kritisch sind und gleichzeitig unsicher?

Kontext

Initiative-Beschreibung; bekannte Hypothesen; Research-Status (validiert, offen, widerlegt); bestehende Test-Backlog-Items; Zeitrahmen für Validierung.

Beteiligte

  • Owner: Ein Facilitator mit Discovery-Erfahrung
  • Teilnehmende: Ein Facilitator mit Discovery-Erfahrung; Product Owner oder Strategieowner; 3-7 Teilnehmer aus Produkt, Engineering, Research, Sales (für Mix der Perspektiven); optional ein Devil's Advocate.

Input

2×2-Matrix als Whiteboard oder digitales Board (Achsen: Wichtigkeit und Unsicherheit); Stickies für Annahmen; Marker; Beispiel-Annahmen aus vergleichbaren Projekten; Initiative-Beschreibung sichtbar.

Vorlage

  • Annahme als überprüfbare Aussage formuliert
  • Risiko bewertet
  • Wissensstand bewertet
  • Datenquelle oder Testidee ergänzt
  • Riskiest Assumption markiert
  • Erfolgskriterium definiert
  • Owner und Datum gesetzt

Fertigstellungscheck

  • Assumption Map ist vollständig genug für Review:
  • Ablageort:
  • Version / Status:
  • Review durch:
  • Nächster Schritt:

Nächster Schritt

  • Ergebnis prüfen
  • offene Fragen markieren
  • Review oder Entscheidung terminieren
Vorlagenbasis

Assumption Map Checklist

Vorlage ansehenCheckliste für kritische Annahmen nach Risiko und Wissensstand.
checklist

assumption-map-checklist.md

Checkliste für kritische Annahmen nach Risiko und Wissensstand.

  • Annahme als überprüfbare Aussage formuliert
  • Risiko bewertet
  • Wissensstand bewertet
  • Datenquelle oder Testidee ergänzt
  • Riskiest Assumption markiert
  • Erfolgskriterium definiert
  • Owner und Datum gesetzt
Direkt nutzbar, wenn
  • Arbeitsfrage, Owner und Zielartefakt sind sichtbar.
  • Das Ergebnis passt zu Assumption Map.
  • Pro Initiative eigene Map mit Datum. Bei jedem validierten Annahme-Test Annahme entweder mit „validiert“ markieren (nach links), „widerlegt“ (Initiative pivoten), oder „verfeinert“. Map-Refresh alle 2-4 Wochen empfohlen.
  • Offene Fragen sind als Follow-up notiert.
  • Der nächste Review oder Entscheidungspunkt ist terminiert.